Bartöle – was ist drin und was macht es? Unser Ratgeber über die Inhaltsstoffe von Bartölen.

Wir werden an dieser Stelle ein wenig belehrend, denn du sollst ruhig erfahren, was du dir in den Bart reibst und warum wir das mit Attributen wie „angenehm“ und sogar „gesund“ anpreisen.

Eine kleine Auswahl an hervorragenden Bartölen aus dem blackbeards Onlineshop.

Bartöl ist außerordentlich gut zu Haut und Barthaaren und eines der besten Bartpflegeprodukte.

Du hast sicher schon öfter gelesen, dass Bartöle deinen Barthaaren und deiner Haut gut tun, weil sie Inhalte aus gesunden Pflanzen in sich tragen. Das ist auch wirklich so und wir beleuchten hier etwas genauer, was tatsächlich drin ist oder drin enthalten sein kann. Da es unzählig viele verschiedene Bartöle mit unterschiedlichen Geruchsnoten und Wirkungen gibt, ist dieses Thema bei genauer Betrachtung sehr umfangreich und anspruchsvoll und wir können dir hier nur einen relativ begrenzten Einblick liefern.

Jeder beleuchtete Aspekt, der bei Bartölen zum Tragen kommt, fällt aber mehr positiv als negativ aus, jedenfalls was unsere Qualitätsöle angeht. Die Basis aller Bartöle besteht aus zwei verschiedenen Ölarten, den sogenannten Trägerölen und den ätherischen Ölen. Die Anzahl aller Öle, die bei Bartölen auch miteinander kombiniert werden, ist derart vielfältig, dass wir nicht auf alle Öle eingehen können. Wir erklären dir die grundsätzlichen Eigenschaften und Qualitäten und nennen einzelne Öle als Beispiel.

Trägeröle. Was sind sie und welche Wirkung haben sie auf meine Haut und meinen Bart?

Wie es der Begriff schon vermuten lässt, müssen die armen Trägeröle etwas mitschleppen, nämlich einmal Bestandteile der Pflanzen, aus denen sie selbst gewonnen werden. Zum anderen müssen sie Anteile der ätherischen Öle mittragen, die den Trägerölen beigemengt sind. Trägeröle werden aus mehreren verschiedenen Pflanzen hergestellt und beinhalten damit automatisch Substanzen dieser Kräuter- und Heilpflanzen, welche wiederum eine gesunde und erholsame Wirkung auf deine Barthaare und deine Haut darunter haben können und ihre geballte Ladung an pflegender und heilsamer Wirkung für dich bereit halten.

Ein Bartöl ist ein Gemisch, das über eine Vielzahl von Inhaltsstoffen eine potenzierte gesunde Wirkung auf Haut und Haar hat. Zum Beispiel über verschiedene Aminosäuren, die eine grundlegende Funktion für die Fähigkeit der Haut haben, nämlich den Körper mit Flüssigkeit zu versorgen und sie zu speichern. Damit die Haut in ihrer ca. 0,01 mm dicken Hornschicht (Stratum Corneum) genügend Feuchtigkeit erhält, benötigt sie Aminosäuren, derer es eine Vielzahl gibt und die sie unter anderem über Bartöl erhält. Anstatt nun an diesem Punkt tiefer einzusteigen und dir eine kleine Enzyklopädie um die Ohren zu hauen, kürzen wir ab und beschreiben einige typische Trägeröle, die häufig in Bartölen enthalten sind und deren individuelle Eigenschaften.

Welche Trägeröle gibt es überhaupt und worin unterscheiden sie sich?

Mandelöl wirkt entzündlichen Prozessen sowie Reizungen und damit verbundenem Juckreiz der Haut entgegen. Außerdem spalten sich Haare nicht an den Spitzen, wenn sie mit Mandelöl versorgt werden und bleiben schön weich oder werden es. Zusätzlich sind in Mandelöl Vitamine enthalten wie A, B und auch E. Vitamin E ist auch in Tocopherol drin, Bestandteil vieler Bartöle und ein Stoff, den Hautzellen zur Regeneration benötigen (und der Körper für noch viele weitere Funktionen). Aprikosenkernöl führt der Haut schnell und sanft Feuchtigkeit zu. Es gilt als besonders hautschonend und wird auch in anderen Kosmetikprodukten für strapazierte und empfindliche Haut verwendet. Es zieht schnell ein, beruhigt und glättet die Haut. Jojobaöl reguliert die natürliche Öl- bzw. Talgproduktion deiner Haut. Dieses Öl hat eine relaxierende Wirkung auf die Haut, bindet andere zugefügte Öle und erhält ihre gewünschten Qualitäten. Es versorgt besonders den spröden und trockenen Bart mit Feuchtigkeit und hält ihn ebenfalls weich.

Traubenkernöl, erneut besonders für die Sensiblen unter uns geeignet, hat keinerlei Stoffe inne, die deine Haut reizen könnten und ist somit optimaler Bartölbestandteil, wenn du vielleicht sogar Allergiker bist. Zudem macht es, dass die Regeneration der Haut unter‘m Bart nicht über ihr Ziel hinausschießt und zu schnell Partikel absondert, die aus ihm heraus rieseln könnten. Bartöl mit Traubenkernöl wirkt somit den berüchtigten Bartschuppen entgegen, die als noch unangenehmer empfunden werden als die sowieso schon schlimmen Kopfhaarschuppen. Hanfsamenöl ist ein weiteres Trägeröl, welches eine zirkulierende und anregende Wirkung auf die Haut hat. Dadurch fördert es die Versorgung der Haare mit allem, was es braucht, denn sie wachsen ja unmittelbar aus deiner Haut heraus und bekommen über sie die entsprechenden Stoffe. Auch Hanfsamenöl bringt der Haut Feuchtigkeit entgegen und lindert Irritationen, ist also wiederum gut für reaktive (Haut-) Typen. Daneben werden noch andere Öle als Trägeröle verwendet, wie Avocadoöl, Arganöl und weitere, deren Aufzählung und Erläuterung aber den Rahmen sprengen würde.

Ätherische Öle und wie diese hergestellt werden. Ein Einblick.

Ätherische Öle dienen in Bartölen hauptsächlich der Duftkomponente und sind nur in sehr geringeren Anteilen in Bartöl enthalten, da sie typische Merkmale und Eigenschaften der Pflanzen in hoch konzentrierter Form enthalten. Sie sind in die Trägeröle eingebunden, da sie sich sonst schnell verflüchtigen würden, daher ihre Bezeichnung. Ihre Gewinnung ist aufwändig und es gibt mehrere Verfahren. Öle aus Zitruspflanzen werden ausschließlich durch mechanische Expression per Zentrifugalkraft gewonnen, da Zitruspflanzen und ihre Schalen sehr hitzeempfindlich sind. Expression gilt als sehr schonendes Verfahren und der Duft der Öle ist identisch zu dem der Pflanze, wie unsere Nase sie kennt.

Manche Arten der Gewinnung erzeugen auch neue Düfte durch chemische Prozesse, die erst bei der Herstellung entstehen, etwa Rosenoxid bei der Destillation von Rosenblättern. Wasserdampfdestillation, welche leichte Moleküle der Duftstoffe über den Dampf auffängt, wird von Wasserdestillation unterschieden, bei der Pflanzenteile direkt im kochenden Wasser schwimmen. Auch die Extraktion wird noch in mehrere Arten unterteilt und geschieht meistens mittels Alkohol, der gewünschte Stoffe aus der Pflanze löst. Hierbei bleiben schwerere Moleküle erhalten – entgegen der Wasserdampfdestillation – und das ätherische Öl riecht dadurch ebenfalls noch mehr nach der Ursprungspflanze.

Was bewirken unterschiedliche ätherische Öle? Oder duften sie nur?

Sie verflüchtigen sich schnell, wirken aber sehr intensiv auf Haut und Haar und duften angenehm. Sie desinfizieren teilweise und halten Viren fern, fördern den Flüssigkeitshaushalt der Haut und reinigen ihre Poren, wie zum Beispiel Öle aus Pfefferminze, Zitruspflanzen oder auch Zimt. Sie riechen eher leicht und „steigen zu Kopf“, im Gegensatz zu schwereren Noten wie Vanille, Jasmin, Nelke, Zeder oder der „Heavy Variante“ unter den Duftölen, Patchouli. Diese Richtungen halten ihren Duft länger, haben ebenso pflegende Wirkungen, beugen trockener Haut und trockenem Haar vor oder bereichern es mit fehlender Feuchtigkeit und vermindern dadurch lästiges Jucken. Eine sanfte Mittelklasse ätherischer Duftnoten bilden Öle aus Rosmarin, Lavendel und auch Pinien.

Allesamt regen sie die Zirkulation des Blutes in der Haut an, über das bekanntlich alle benötigten Stoffe an die richtige Stelle transportiert werden – und zwar buchstäblich bis in deine Haarspitzen. Damit all die verschiedenen Prozesse und Wechselwirkungen im Körper, speziell nahe der Hautoberfläche, in der Haut selbst und auch darüber, im Haar, ablaufen wie sie sollen, leisten ätherische Öle einen wertvollen Beitrag.

Fazit: Bartöl erfüllt viele Zwecke und ergibt Sinn. Sehr viel Sinn sogar.

In ihrer Gesamtheit halten Bartöle die Barthaare weich, damit sie sich besser kämmen und formen lassen und sich dazu super anfühlen. Außerdem wird der Bart gegen Gifte und schädliche Stoffe geschützt, die leider auch über die Luft unserer manchmal nicht so sauberen Umwelt an (Bart) Haar und Haut gelangen. Bartöl killt so manche schädlichen Viren und hält sie davon ab, sich an Barthaare zu heften oder über Hautporen einzudringen. Es fördert die Blutzirkulation der Haut, die Anreicherung der Barthaare mit wichtigen Stoffen, verleiht dem Bart dezenten Glanz und er riecht super nach der Note, die du ausgesucht hast.

Du kannst womöglich schon erahnen, dass wir große Fans von Bartöl sind. Nicht etwa, weil wir bestimmte Hersteller pushen möchten, sondern weil es schlichtweg eines der besten Produkte zur täglichen Bartpflege ist. Zumindest, wenn du dir ein qualitativ hochwertiges Bartöl ausgesucht hast, das entsprechende Wirkung zeigt. Solltest du generell noch Fragen zum Bartöl haben, kontaktiere uns.

blackbeards hat das richtige Bartöl für dich.

Kaum ein Produkt ist mit lediglich zwei Basis-Zutaten so wandlungsfähig wie Bartöl. Nur ein einziger Tropfen eines ätherischen Öles kann schon ausreichen, ein komplett neues Bartöl zu kreieren. Wir von blackbeards haben schon einen Haufen davon ausprobiert und es hat jedes Mal auf’s Neue wieder Spaß gemacht, eine neue Kreation zu entdecken, die deinem Bart eine individuelle Duftnote und Geschmeidigkeit verleiht.

Deshalb haben wir auch so viele verschiedene Bartöle in unserem Sortiment, denn wir wollen die Freude am Ausprobieren mit dir teilen. Entdecke auch du dein neues Bartöl bei blackbeards. Wenn während deiner Suche nach dem passenden Bartöl Fragen auftauchen sollen, schreib uns einfach. Wir kümmern uns um dein Anliegen.