Bartpflegeprodukte – was sie können sollten und wie du sie anwendest.

Bartöl, Bartbalsam, Bartpomade, Bartwachs und Bartwichse. Bahnhof? In der großen, weiten Welt der Bartpflege warten eine Menge Produkte auf dich, die es auszuprobieren gilt. Doch was ist überhaupt drin in den Produkten und wie bringst du sie richtig in deinen Bart? Wir erklären es dir im folgenden Ratgeber.

Produkte aus dem blackbeards Onlineshop, die bei der Bartpflege helfen.

Die tägliche Bartpflege ist dein Weg zu einem gesunden und schönen Bart. Vernachlässige sie nicht.

Die wichtigsten Bartpflege-Produkte im Überblick: Bartöl, Bartbalsam, Bartpomade, Bartwachs und Bartwichse. Die tägliche Bartpflege ist wichtig, damit dein Bart gut aussieht. Vor allem abstehende Barthaare oder ein Oberlippenbart, der einfach nicht gezwirbelt bleibt sind ein Ärgernis im Leben eines bärtigen Mannes. Wir geben dir Rat und Infos zu den wichtigsten Bartpflege-Produkten. Viel Spaß wünschen die blackbeards.

Wenn wir uns das Bartpflege-Alphabet anschauen, gibt es besonders unter dem Buchstaben „B“ sehr viele Produkte. Bartbürsten, Bartfärbemittel, Bartkämme, Bartshampoo, Barttrimmer, Bartcreme, Bartöl, Bartbalsam, Bartsalbe, Bartpomade, Bartwachs und Bartwichse - ach, eigentlich könnte man vor so ziemlich jedes Produkt das Wort „Bart“ setzen. Und von jedem einzelnen Bartpflegeprodukt erwarten dich nochmal etliche Spezialprodukte, die allesamt individuelle Charakteristika aufweisen.

Klar, dass man da schnell mal den Überblick verliert und kurz vorm Verzweifeln zu sein scheint. Was soll ich wählen? Und warum gerade das? Was macht dieses Produkt mit meinen Barthaaren und meiner Gesichtshaut? Wir haben uns deshalb mal die – wie wir finden – wichtigsten Bartpflegeprodukte vorgenommen und verraten dir, was drin steckt, was sie mit deinem Bart machen und wie du sie richtig anwendest. Anschließend bist du bestens gerüstet, um dir deine individuelles Sortiment an Bartpflegeprodukten zusammen zu stellen und kannst optimal auf die Bedürfnisse deines Bartes eingehen. Du wirst sehen: Den Durchblick zu behalten ist gar nicht so schwer, sobald du den Überblick einmal gefunden hast.

Bartöl: Das unserer Meinung nach absolut wichtigste Bartpflege-Produkt.

Bartöl sollte neben einer Bartbürste zur absoluten Grundausstattung für deine Bartpflege gehören. Ihm werden besonders viele positive Eigenschaften zugesprochen, so soll es zunächst einmal deine Barthaare weicher und geschmeidiger machen. Das lässt sich besser anfassen und beeinflusst auch die Optik deines Bartes. Sie wird bei dauerhafter Anwendung sichtlich gesünder, sprich: Dein Bart bekommt einen leichten Glanz. Darüber hinaus wird mit einem guten Bartöl auch die Gesichtshaut unter deinem Bart beruhigt und gepflegt, was besonders während der lästigen Juckphase während der Wachstumsphase deines Bartes eine äußert dankenswerte Eigenschaft von Bartöl ist. Zusätzlich versorgt es deine Barthaare mit wichtigen Nährstoffen und spendet ihnen und deiner Haut Feuchtigkeit, sodass sie bestens vor dem Austrocknen geschützt sind. On Top gibt es noch einen anregenden Geruch, der durch die ätherischen Öle im Bartöl erreicht wird.

Aber was steckt in diesem kleinen Wundermittel drin? Nun ja, die Grundzutaten sind schnell erklärt und auch leicht zu beschaffen, solltest du dir dein Bartöl jemals selber machen wollen. Meist enthält Bartöl mehrere Trägeröle, die jeweils verschiedene und sich ergänzende – hoffen wir zumindest – positive Eigenschaften mitbringen, die wir eben schon behandelt haben. Die üblichen Verdächtigen sind hier Mandelöl, Traubenkernöl, Aprikosenkernöl, Sonnenblumenöl, Jojobaöl und Arganöl. Exoten dagegen wären beispielsweise Hanföl, Kokosöl oder Squalan. Damit das Bartöl nun in deinen Bart kommt gibst du circa fünf bis acht Tropfen, je nach Bartlänge, auf deine Handflächen, verreibst diese und massierst den guten Stoff ausgiebig in deinen Bart und deine Gesichtshaut ein. Abschließend gehst du noch einmal sanft mit deiner Bartbürste durch – fertig.

Bartbalsam: Er gibt deinem Bart einen leichten Halt und liefert zusätzliche Pflege.

Bartbalsam ist der gepflegte Mittelweg zwischen Bartöl und einer Bartpomade, da er die positiven Eigenschaften beider Bartpflegeprodukte in sich vereint. Bartbalsam, auch Beard Balm genannt, dient also dazu, deinen Bart reichhaltig zu pflegen und ihm ein wenig Halt zu geben. Konkret bedeutet das, dass auch ein Bartbalsam deine Barthaare samt Haut mit Feuchtigkeit versorgt und Austrocknen verhindert. Vom Bartöl übernommen hat es, dank der ähnlichen Inhaltsstoffe, die pflegenden Eigenschaften. Auch im Bartbalsam finden sich verschiedene Trägeröle, die deine Haut beruhigen, deinem Bart einen seidenen Glanz verleihen und ihn weicher machen.

Ebenso wird dein Bart durch die Anwendung von Beard Balm gut duften, da auch hier einige ätherische Öle zu finden sind. Ein Bartbalsam ist deutlich weicher als beispielsweise eine Bartpomade, weshalb er deinen Bart zwar auch Halt verleiht, allerdings nur leicht und daher – finden wir – eher die Alternative zum Bartöl statt der Bartpomade ist. Für den Halt verantwortlich sind die Inhaltsstoffe Bienenwachs und/oder Wollwachs in Kombination mit Sheabutter. Eine mandelgroße Menge Bartbalsam reicht aus, die du gut zwischen den Händen verreibst und – ähnlich wie das Bartöl – sanft und ausgiebig in deinen Bart einmassierst. Danach nochmal kurz bürsten oder kämmen.

Bartpomade: Gibt deinem Bart einen guten Halt, die Pflege tritt etwas in den Hintergrund.

Jeder Bartträger kennt die Tage, an denen sein Bart ein mysteriöses Eigenleben entwickelt. Dahin ist die geglättete Schönheit vom Vortag. Heute regiert die pure Anarchie. Denkste, denn mit Bartpomade kannst du wieder Herr deines Bartes werden. Das Mittel deiner Wahl in diesem Fall wäre eine gute Bartpomade. Sie toppt den Bartbalsam deutlich, was den Halt angeht, da in einer Bartpomade der Anteil von Bienenwachs größer ist, was gleichzeitig aber auch dazu führt, dass sie sich nicht ganz so leicht verarbeiten lässt und eine festere Konsistenz hat.

Bevor du deinem Bart nun die Bartpomade zuführst, wasche ihn und tupfe ihn trocken. Danach kommt Bartöl rein und dann erst die Bartpomade. Um diese zu verarbeiten entnimmst du mit den Fingern – oder alternativ dem Rücken deines Fingernagels – eine mandelgroße Menge, manchmal etwas mehr, und verreibst sie zwischen deinen Handflächen. Nun: Ausgiebig in den Bart einarbeiten, streiche am besten mit den Handflächen von oben nach unten durch deinen Bart. Ach ja: Bartpomade bringt ebenfalls einen wohlriechenden Geruch in deinen Bart, ähnlich wie Bartbalsam und Bartöl, allerdings weniger intensiv.

Bartwachs: Für die harten Fälle, wenn der Bart mal gar nicht so will wie du.

Manchmal brauchst du es aber einfach kräftiger, um deinen Bart zu zähmen. Wo selbst Bartpomade aufgibt, setzt Bartwachs an. Es stellt das optimale Mittelding zwischen Bartpomade und Bartwichse dar. Fester als die Pomade, weicher als die Bartwichse. Die Wirkung und Anwendung ist allerdings prinzipiell die gleiche. Ein Bartwachs dient dazu, deinen kompletten Bart in Form zu bringen und stärker zu stylen, als eine Bartpomade es vermag. Hier haben abstehende Haare im Vollbart keine Chance, da sich ein Bartwachs für eine Anwendung im kompletten Bart bewährt hat und sich nicht nur – wie eine Bartwichse – auf den Moustache limitieren lässt.

Die Verarbeitung von Bartwachs ist etwas schwieriger als bei Bartpomade, was für einige sicher auch schon nicht leicht war. Ausgiebiges Verreiben in den Handflächen ist hier das A und O. Bartwachs enthält noch mehr Bienenwachs als die Bartpomade und dadurch nochmal eine Nummer fester. Du musst es mit dem Fingernagel aus der Dose kratzen und zwischen deinen Händen verreiben. Durch die Wärme wird das Wachs weicher und lässt sich danach in deinen Bart einarbeiten. Mit deinen Händen gibst du die grobe Richtung vor, mit einer Bartbürste folgt danach das Feintuning.

Ungarische und bayerische Bartwichse: Bartpflegeprodukte mit langer Tradition.

Lach nicht. Wir wissen, das Wort per se ist sehr witzig und ein Schmunzeln ist erlaubt, der Hintergrund ist allerdings tatsächlich ernst. Jeder Schnauzbart-Träger kennt das Problem, dass die Haare des gewaltigen Schnurrbartes in den Mund hängen, haben sie eine gewisse Länge erreicht. Alternative A wäre das Kürzen, aber besonders in Kombination mit einem Vollbart kann das schnell komisch wirken. Alternative B ist die Bartwichse. Sie rettet dich. Zwar ohne Cape und Superhelden-Kostüm, dafür aber mit massivem Halt, je nachdem, welche Bartwichse du wählst, auch hier gibt es leichtere Versionen, die sich besser verarbeiten lassen, dafür aber nicht einen solchen Halt bieten. Willst du deinen Oberlippenbart zwirbeln, nutze eine sehr feste Bartwichse.

Anstatt ständig rumzufummeln und die Barthaare aus dem Essen zu treiben, treibst du Bartwichse in den Bart und gibst ihm damit entsprechenden Halt. Hier ist der Anteil von Bienenwachs am stärksten, was gleichzeitig natürlich auch zu einer sehr festen Konsistenz führt. Spitz deinen Fingernagel und kratz ein wenig der Wichse aus der Dose, nun verreibst du sie zwischen deinen Fingerspitzen und machst sie durch die erzeugte Wärme leichter formbar. Anschließend geht es ans Zwirbeln und in Form bringen deines Oberlippenbartes. Gerettet. Danke, Bartwichse.

blackbeards: Deine #1 für Bartpflegeprodukte.

Nein, die tägliche Bartpflege ist absolut kein notwendiges Übel, wenn man einen Bart trägt. Im Gegenteil, es ist der Grundstein und Voraussetzung für einen gesunden und gesund aussehenden Bart. Deshalb solltest du diese Tipps bitte bei deiner täglichen Bartroutine beachten. Solltest du das tun, steht einem prachtvollen Bart nichts mehr im Weg.

Dein Bart stellt täglich unterschiedliche Ansprüche an dich. Mal steht er ab und braucht eine ausgiebige Zähmung mit harter Hand, manchmal ist er schon von Haus aus anschmiegsam und weich und du solltest ihn nur noch veredeln. Für alle Ansprüche haben wir in unserem Online Shop die passenden Produkte. Was es gibt und wie du Bartpflegeprodukte anwendest weißt du nun, du musst sie dir nur noch zulegen. Viel Spaß beim Ausprobieren.