Bartwachstum – wovon er abhängt und warum er manchmal ausbleibt.

Wenn du nach „Bartwuchs verbessern“ oder „Bartwachstum beschleunigen“ suchst, findest du eine Menge Seiten, die sich mit dem Thema Bartwuchs beschäftigen. Träumst du gerade auch von Wachstum? Hast du gar Albträume, weil nix wächst oder nur ganz spärlich und kaum sichtbar?

Eine Auswahl unserer Bartpflege Produkte aus dem blackbeards Onlineshop.

Seinen Bartwuchs anzuregen ist das Ziel vieler Bartträger, doch ist das überhaupt möglich?

Ja, du kannst dein Bartwachstum verbessern. Wir meinen damit, du kannst die Geschwindigkeit beschleunigen, mit der dein Barthaar wächst. Die besten Tipps für ein schnelleres Bartwachstum sind gesunde Ernährung, Sport, ein generell gesunder Lebensstil mit ausreichend Schlaf. Und Sex. Welch wunderbares Argument! Alles, was du über deinen Bartwuchs und das Bartwachstum wissen musst, liest du in unserem Bartpflege-Ratgeber.

Leider ist das mit dem Bartwachstum nicht immer so einfach, wie wir uns das wünschen, manchmal sogar einfach unmöglich. Aber oft durchaus doch möglich und nur eine Frage der richtigen Strategie. Klappt es mit dem Bartwachstum, fühlen wir uns maskuliner und selbstbewusster. Den Weg dahin versuchen wir dir nachfolgend aufzuzeigen. Aber schon zum Einstieg wollen wir klarstellen, dass nicht bei jedem Mann der Bartwuchs einfach so nach Wunsch reguliert werden kann, im Gegenteil: Bestenfalls kannst du deinem Bartwachstum kumpelhaft unter die Arme greifen.

Wir formulieren mal ein Zitat von John Wooden um, schneidern es maß sozusagen. Machen es bartmaßgerecht. „Wenn du deinen Bart jeden Tag ein wenig verbesserst, geschehen letztendlich große Dinge. Nicht morgen, nicht am nächsten Tag, aber irgendwann wird ein großartiger Bart entstanden sein. Sehne dich nicht nach der großen, schnellen Verbesserung, ein Tag nach dem anderen. Das ist der einzige Weg, wie es passiert – und wenn es passiert, hält er für eine lange Zeit oder ewig.“ Schön, oder? Genug der Weisheiten, kommen wir zu den klaren Fakten bezüglich des Bartwachstums. Hier sind nämlich viele Unwahrheiten oder Halbwahrheiten im Umlauf, die wir gerne aufklären würden.

Ab welchem Alter beginnt der Bart üblicherweise zu wachsen?

Im Alter von elf Jahren, fünf Tagen, um exakt 9 Uhr 45. Kleiner Scherz. Wir können es nicht genau sagen. Niemand kann das. Es gibt keinen Stichtag. Irgendwann im Alter von zehn bis achtzehn, während oder nach der Pubertät, wenn die Hormone rundumschlagen, der Adamsapfel wächst, die Stimme Sprünge macht, Frauen interessant werden, dann kommt plötzlich auch die Körperbehaarung daher, so auch die ersten Stoppeln, der erste Flaum. Doch wie schnell werden die Barthaare nun wachsen? Und wie dicht? Fragen über Fragen werden dich zunächst ereilen. Die Antworten darauf musst du allerdings abwarten, ob du willst oder nicht. Hellseherei ist hier schwer.

Der Wuchs des zweiten männlichen Geschlechtsmerkmales ist von Anfang an spannend. Vom Warten darauf, dass es endlich losgeht, damit du angeben kannst, wie männlich du doch schon bist, und bleibt spannend bis zu dem Tag, an dem ein perfekter Bart dein Gesicht und dein Selbstwertgefühl boostet. Alles passiert genau zum richtigen Zeitpunkt. Bis zu diesem übst du dich in Geduld. Die schönste Freude ist meist sowieso die Vorfreude. Ob mit oder ohne Bart, du bist immer und jederzeit ein wertvoller Mann.

Gründe für sehr spärlichen Bartwuchs. Hintergrundwissen zum Verständnis.

Mit den ersten Stoppeln an Tag eins beginnen Freud und Leid der Bartpflege, Erfolge und Misserfolge beim Herantasten an Techniken der Rasur und Pflege des neuen Haares. Und oftmals ein Warten auf mehr. Mehr Haare. Bei manchen Männern sprießen sie nur so heraus, bei anderen zeigen sie sporadisches und flaumartiges Wachstum. Das kann durchaus einfach von der Natur so gewollt sein. Deine Augen sind genetisch bedingt blau, deine Kopfbedeckung ist schwarz gelockt oder von blonder Glätte, dein Bart kommt eben dicht oder spärlich.

Das Bartwachstum kann sich aber im Laufe der Jahre, nach ganz vielen Tagen also, plötzlich unerwartet komplett ändern. Denn auch Hormonschwankungen, vor allem solche des Testosterons, können den Wuchs beeinflussen. Viel Testosteron sorgt für Männlichkeit. Nicht immer jedoch für viel Bart. Denn manchem fehlen schlichtweg Rezeptoren an den Haarwurzeln, an denen das viele Testosteron andocken kann. Oder deine Haarfollikel sind nur inaktiv. Oder du hast womöglich einen Nährstoffmangel.

Lassen sich Probleme mit dem Bartwuchs überhaupt beheben oder muss ich ihn einfach akzeptieren?

Ja - oftmals. Nein - nicht immer. Diese Antwort gilt übrigens auf beide Fragen. Probleme beginnen im Kopf. Damit, dass du dir etwas wünschst, was du nicht haben kannst. Manchmal noch nicht, manchmal niemals. Also löse das Problem erstmal in deinem Oberstübchen. Arbeite an deiner inneren Haltung. Arbeite daran, dass dir Äußerlichkeiten wie Gepflegtheit zwar wichtig sind, bestimmte Merkmale aber nicht Bedingung sind, dass du ein toller Mensch und Mann bist. Finde dich mit dem Bart ab, der dir vergönnt ist und blicke nicht zu neidisch auf die Bärte anderer Männer. Setze deinen Bart dagegen gut in Szene.

Wenn dein Bart dicht, glänzend und geschmeidig ist – freue dich. Will er das einfach nicht werden trotz tausender Versuche mit allen möglichen Wässerchen, dann akzeptiere, was ist. Rasiere dein Kinn perfekt glatt, pflege deine Haut, trage ein gutes Duftwässerchen auf und gut bist du. Auch ohne Bart. Für ganz viele Frauen. Ganz sicher. Männlichkeit definiert sich auch über andere Sachen wie Humor, Lebensfreude, Holz hacken, Karriere hinlegen, deiner Frau eine starke Schulter sein und so weiter. Es kommt nicht nur auf den Bart an und wenn du auch ohne Bart selbstbewusst bist, ist das vollkommen okay und sehr attraktiv für Frauen.

Sollte ich zum Arzt gehen, wenn ich Probleme mit dem Bartwuchs habe?

Der Bartwuchs ist - auch wenn er nicht der einzige Beweis dafür ist, dass du ein Mann bist – trotz allem den meisten von uns ein Grundbedürfnis. Oft reicht uns ja schon ein Dreitagebart zur Demonstration vermeintlicher Potenz, insbesondere wenn Mutter Natur uns mit einem eher weicheren Gesicht ausgestattet hat. Sprießt kaum etwas, wäre es tatsächlich ratsam, einfach zuerst mal Onkel Doc aufzusuchen. Denn, wie oben bereits erwähnt, kann die Ursache ja das Fehlen der Testosteron-Andockrezeptoren an den Haarwurzeln sein. Dann macht es nicht viel Sinn, Zeit und Geld in angepriesene, normalerweise wirksame Bartwuchsprodukte oder aber in morgenritualisierte, technische Versuchsprozesse zu stecken. Denn ohne Rezeptoren wächst nix.

Fehlt dir jedoch besagtes Testosteron, so kann dir der Arzt das verabreichen oder du könntest ein entsprechendes hormonhaltiges Bartwuchsprodukt nehmen. Hilft wirklich gar nichts, so kannst du bei echtem Leidensdruck und mit gut gefüllter Geldbörse heutzutage einen Mediziner aufsuchen, der sich auf Transplantation von Kopf- und Barthaaren spezialisiert hat. Soll gut funktionieren und ein Leben lang halten.

Kann mir womöglich eine Testosterontherapie helfen oder ist es aussichtslos??

Tag X. Dein Arzt hat einen Testosteronmangel attestiert und herausgefunden, dass Andockrezeptoren dafür vorhanden sind. Nun fragst du dich vor Behandlungsbeginn vielleicht dennoch unsicher, ob die ärztliche Gabe von Testosteron oder aber ein Testosteron haltiges Bartwuchspräparat tatsächlich hilft? In diesem Fall sagen wir: Ja. Eine Testosterontherapie wird sehr wahrscheinlich Erfolg bringen. Allerdings sei dazu gesagt, dass nur der Bartwuchs an Stellen angeregt wird, die zumindest etwas an Haaren aufweisen. Es werden sehr wahrscheinlich keine Haare sprießen, wo bisher nie etwas war.

100%ige Aussagen lassen sich jedoch nicht treffen, denn es könnten noch weitere Inhibitoren vorliegen, wie ein Mangel an Vitaminen und/oder Mineralien und/oder Spurenelementen… Zum Verzweifeln? Ja, manchmal ist das echt so. Aber niemand hat behauptet, dass Mannsein leicht ist. Und wir Männer lieben doch Herausforderungen, oder? Also ran an die Aufgabe, alles herauszufinden. Am besten, du lässt den Arzt gleichzeitig zum Hormontest auch noch sämtliche Werte testen. Ein alles umfassendes Blutbild gibt Aufschluss. Übrigens: Testosteron kann Haare überall wachsen lassen. So auch auf deinem Rücken. Wir raten zur lokalen äußeren Anwendung, statt zur inneren.

Welche Bartwuchsmittel gibt es und nutzen diese wirklich etwas?

Oben erwähnte mögliche Mangelzustände nahm sich die Pharma- und Kosmetikindustrie „zu Herzen“ und brachte kräftig Bartwuchsmittel auf den Markt. Du fragst dich: Welche gibt es? Was versprechen und bringen sie wirklich? Alles kann, nix muss. Doch es gibt tatsächlich Präparate, die was können. Allerdings ist es wie gesagt wichtig, dass du weißt, was dir fehlt. Dann nämlich kannst du ein Produkt mit entsprechendem Wirkstoff wählen. Ohne zu wissen, warum dein Bart nicht so will wie du, wirst du eher lange herum experimentieren, Zeit und Geld verschwenden. Grundsätzlich wirkt ein hochdosiertes Mittel zur äußeren oder inneren Anwendung. Lass deinen Arzt checken und wähle dann aus der Vielfalt ein Einzel- oder Kombipräparat: Biotin (Vitamin B7), Kieselerde, L-Arginin, Testosteron, Maca, Silizium, Kräuter-Bartöl oder Minoxidil.

Was hilft nun tatsächlich für einen besseren Bartwuchs? Tatsächlich kann jedes der marktgängigen Mittel helfen. Vorausgesetzt du brauchst es und gibst den Wirkstoffen Zeit. Eine Wirkung von heute auf morgen kannst du dir abschminken. Gehe von ein paar Wochen bis zu ein paar Monaten aus. Das Haarwuchsmittel Minoxidil braucht etwa drei Monate. Den Mangel am Haut- und Haarvitamin B7 sowie dem Spurenelement Silicium werden Produkte mit Biotin oder Kieselerde sukzessive ausgleichen, Testosteronmangel will eine Therapie mit diesem Hormon. Maca-Wurzel enthält dem Testosteron ähnliche Sterole, die Potenz und Haarwachstum fördern. Die Aminosäure L-Arginin kurbelt Haar- und Bartwachstum an, ebenso wie Kräuteröle (nicht umsonst lobpreisen wir immer wieder Bartöle) und abwechslungsreiche Ernährung das von innen und außen tun können.

Was kann ich denn noch tun, wenn mir auch kein Bartwuchsmittel hilft?

Alles probiert, nix wirkt. Was kannst du tun, wenn kein Bartwuchsmittel hilft? Ganz ehrlich? Wir von blackbeards finden zwar Bärte klasse, nicht nur schwarze, sondern auch rote, braune, weiße, aber - egal welche Couleur - keine spärlichen Exemplare. Da würden wir ein glatt rasiertes Kinn favorisieren. Es ist auch ein Zeichen von Männlichkeit, zu sich selbst zu stehen, so wie Gott einen geschaffen hat. Pflege dich, zieh dir moderne Klamotten an und koche ein tolles Menu für die Dame deines Herzens. Schönheit kommt auch von innen. Ein ehrlicher Charakter, der eine Frau auf Händen trägt, kann selbige ebenso mächtig beeindrucken, wie es sonst nur ein mächtig prächtiger Bart schaffen würde.

Bist du noch sehr jung, kann Geduld helfen. Denn wie schon erwähnt, können plötzlich unvermutet doch noch Barthaare wachsen. Bist du etwas älter kannst du dir Barthaare bei einem spezialisierten Mediziner implantieren. Vielleicht auch mal ein wenig tricksen? Mädels machen es uns vor. Mit Push-Up-BHs, Bauchweghöschen, aufgeklebten Wimpern und aufgestecktem Kunsthaar zaubern sie sich für’s Date Holz vor die Hütte, einen flachen Bauch, einen Engelsblick und Löwenmähne herbei. Wir Männer allerdings sollten zu dem stehen, was wir haben und auch zu dem, was fehlt. Du kannst schließlich nicht unbedingt etwas dafür, wenn deine Barthaare nicht so wachsen, wie du es dir wünschst und hast alles versucht, damit es klappt. Du kannst erhobenen Hauptes sagen: „Ich habe gekämpft“ – und ein erhobenes Haupt ist manchmal mehr wert als ein Bart.

blackbeards pflegt mit dir den Bart, den du hast. Egal, wie stark dein Bartwachstum ist und wo die Barthaare wachsen.

Dein Bart ist so einzigartig, wie du es bist. Du musst dich akzeptieren und deinen Bartwuchs akteptieren, um mit dir im Reinen zu sein. Das klingt sehr philosophisch, aber trifft den Kern der Sache ganz gut. Klar, einige Tipps gibt es, die helfen, deinen Bartwuchs anzuregen. Trage aber auch einen kleinen Bart mit Stolz und pflege ihn.

Egal ob du nur kurze Stoppeln, einen Drei-Tage-Bart oder einen Vollbart trägst: Uns von blackbeards ist es ein Anliegen, dass dein Bart stets gut gepflegt ist. Gerade dann, wenn du nicht mit einer dichten Behaarung im Gesicht gesegnet bist ist es wichtig, das, was da ist, auch ausgiebig und liebevoll zu behandeln. Vielleicht dankt es dir dein Körper ja irgendwann und legt einen Zahn zu, was das Bartwachstum betrifft.