Der Bart im Wandel der Zeit.

Wer denkt, es kommt eine langweilige Erzählung von der Geschichte der Gesichtsbehaarung, hat sich getäuscht. Wir wollen nicht auf die Geschichte eingehen. Wir zeigen hier wann und wie, welcher Bartstil zu Ruhm gelangte oder entdeckt wurde. Viel Spaß bei eurer kleinen Reise durch die Bart-Geschichte.

4000 v.Chr. – 40 v.Chr. Ziegenbart/ Kinnbart: Im alten Ägypten flammte die erste Bartmode auf. Der Ziegenbart oder die kurze Variation des Kinnbartes wurde von den Pharaonen getragen. Sogar Pharaonin Hatschepsut trug einen künstlichen Ziegenbart.

500 v.Chr. – 30 v.Chr. Der ZZ: Die alten Griechen ließen sich den ZZ-Bart wachsen – als Zeichen von Weisheit und Männlichkeit.

17. Jhd. Victor-Emanuel-Bart: König Victor-Emanuel machte es vor und gab dem Bart seinen Namen. Die Musketiere machten es ihm nach und erklärten den Bart zum absoluten Must-Have des 17. Jhd.

1860 Lincoln oder Schifferkrause: Der 16. Präsident der Vereinigten Staaten ist Namensvetter dieses Bartstils. Warum er sich diesen Bart wachsen ließ: Die elf Jahre alte Grace Bedell, glühende Anhängerin der Republikaner, schrieb Lincoln in einem Brief, dass sie von ihren Brüdern immer für den hageren Präsidentschaftskandidaten ausgelacht würde: "Wenn Sie Ihren Backenbart wachsen lassen, werde ich meine Brüder dazu bringen, Sie zu wählen, und es würde besser aussehen, weil Ihr Gesicht so dünn ist. Alle Frauen mögen Bärte und sie würden ihre Männer dazu bringen, Sie zu wählen, und dann wären Sie Präsident."  Und die Kleine hatte Recht!

1870 Der Vollbart: Karl Marx brachte mit seinem Rauschebart nicht nur den Vollbart zurück, sondern startete auch die Revolution.

1900 Kaiserlicher Backenbart: Kaiser Wilhelm der I. gab diesem Bartstil seinem Namen. Leider konnte er sich lediglich bei den Offizieren auf dem Kaiserhof durchsetzen und ist bis heute ein äußerst seltenes Exemplar.

1930 Der Chaplin: Charlie Chaplin und auch ein anderer bedeutungsvoller Mann gaben diesem Bart seinen Namen und machten ihn für immer unvergesslich.

1940-60 Moustache und Koteletten: In den goldenen Jahren nach dem Krieg zeigten sich alle Männer, die etwas auf sich hielten, mit Moustache. Salvador Dalí, ein bekannter Künstler sagte damals: „Ohne Schnurrbart ist ein Mann nicht richtig angezogen.” Auch die Koteletten kamen in Mode. Der King of Rock Elvis Presley machte sie salonfähig und zu Bartstil für harte Männer.

1960 Der Zappa: Frank Zappa erobert die Bühnen der Welt und präsentiert stolz seinen Bart.

2000 Der Drei-Tage-Bart: Der Mann bekennt sich wieder zum Bart.

Heute Freestyle: Heute ist wieder alles erlaubt und salonfähig. Egal ob Vollbart, Schnauzer, Backenbart, Ziegenbart und Drei-Tage-Bart. Der moderne Mann trägt Bart in jeglichen Variationen.

Wem diese Bartstile noch nicht reichen, der kann im Shavebook noch viele weitere entdecken!

 
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Mike Seebauer ein Autor von blackbeards

Mike Seebauer

Mike ist Gründer von blackbeards und beschäftigt sich seit Langem mit den Themen Bart und Bartpflege. Er selbst ist überzeugter Träger eines Vollbartes. Im Dienste der Bartpflege-Wissenschaft testet er immer wieder Produkte aus dem blackbeards-Shop am eigenen Bart und teilt seine Erfahrungen hier im Blog.

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