Halloween – jeder feiert, aber was steckt dahinter?

Hast du dir überhaupt mal überlegt, warum Halloween „Halloween“ heißt? Du dachtest bestimmt, da steckt irgendein Modebegriff aus Amerika dahinter, aber weit gefehlt. Halloween ist eine Umformung von „All Hallows‘ Eve“, was den Abend vor Allerheiligen bezeichnet, an dem bekanntlich gefeiert und gegruselt wird. Ursprünglich kommt dieses Brauchtum besonders aus Irland, dementsprechend waren es auch die irischen Einwanderer, welche Halloween in die USA brachten.

In den 1990er Jahren fand Halloween dann vermehrt in Europa Einzug, so auch in Deutschland. Hier vermischt sich diese Tradition sehr stark mit dem sogenannten „Rübengeistern“, einem Brauch aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, bei dem ein Gesicht in eine ausgehöhlte Rübe geschnitzt und mit einer Kerze beleuchtet wird. Der Unterschied zu Halloween ist, dass sich Kinder bei einem Rübengeistern-Umzug nicht verkleiden.

Zurück zu Halloween. Laut dem Religionsethnologen Sir James Frazer geht Halloween auf keltische Traditionen zurück. Man feierte sowohl das Sommerende und den Einzug des Viehs in die Ställe, als auch die Rückkehr der Toten zu ihren Heimen, indem man Freudenfeuer auf Hügeln entzündete und sich teils auch verkleidete, um böse Geister zu vertreiben. Aber woher kommt das Ding mit den Kürbissen? Wieder aus Irland. Der Sage nach lebte dort nämlich der schreckliche Jack Oldfield, der sich tatsächlich erdreistete, den Teufel einzufangen und ihn nur freizulassen, wenn er ihn auf ewig in Ruhe lassen würde. Nachdem Jack gestorben war, kam er aber durch seine Taten weder in den Himmel, noch in die Hölle, da der Teufel entsprechend nicht mehr gut auf ihn zu sprechen war. Allerdings hatte der Teufel Erbarmen und schenkte Jack eine Rübe und eine glühende Kohle, um durch das Dunkel zu wandern. Da in den USA allerdings Kürbisse deutlich zahlreicher zur Verfügung standen, stieg man auf selbige um.

Auch wir von blackbeards feiern Halloween, aber natürlich auf unsere ganz eigene Art und Weise. Deshalb haben wir uns mit AR-Photographie, MARKUSPICTURES Photography, Natalie Junker - Fine Make Up Art und dem Salon Otto in Kiefersfelden zusammengetan, um wahrlich Schauriges zu vollbringen. Aber seht selbst.

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Moritz Höcher ein Autor von blackbeards

Moritz Höcher

Moritz Höcher ist seit Anfang 2016 Teil der blackbeards Crew und für alles zuständig, was mit Worten zu tun hat. Produktbeschreibungen, Ratgeber und Bartberatung sind sein Gebiet, zusätzlich setzt er die Produkte im Shop ins richtige Licht durch aussagekräftige Fotos.

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