Interview mit Tobias Hoppe

…über sein Projekt „The Fellowship of the Beard“, Bärte und Bartpflege.

Tobias Hoppe ist Fotograf und Initiator des Projekts „The Fellowship of the Beard“.  Ein Bart liegt immer im Trend – und das nicht nur in Großstädten. Die Facebook-Seite von

Tobias Hoppe „The Fellowship of the Beard“ (zu deutsch: Die Gefährten des Bartes) zeigt genau das: Die Horber Männer mit ihren Bärten.

Wie bist du auf die Idee mit „The Fellowship of the Beard“ gekommen?

Mein Projekt ist im Prinzip dadurch entstanden, dass sich sozusagen zwei Hobbys verbunden haben. Einmal das Fotografieren und einmal das Wachsen lassen meines eigenen Bartes. Ich habe viele Männer in meiner Umgebung bewusst oder unbewusst dazu angestiftet, sich selber einen wachsen zu lassen. Ich gebe auch immer Tipps zu Pflegeprodukten, dazu am besten einfach meine Seite anschreiben, eine Antwort bekommt man garantiert. Ich probiere selber viel aus und kann einigermaßen Tipps geben.

Allgemein halte ich nichts von Schubladendenken, Stichwort „Lumbersexuals“, allgemein haben die meisten Leute die ich kenne das nicht aufgrund des Trends gemacht, sondern eher weil ihnen aufgefallen ist wie gut ihnen das eigentlich steht, und vor allem stehen doch auch sehr viele Frauen richtig drauf. Viele denken bei Vollbart immer an einen ungepflegten Typen... Ich will einfach klarstellen, dass das überhaupt nicht der Fall ist und ein Bart einen Haufen Arbeit bereitet. Mittlerweile bekomme ich doch meistens positive Reaktionen zu hören. Wenn auch nicht jeder darauf steht, und damit meine ich die Frauenwelt, höre ich doch meistens, dass es mir steht und das er sehr gepflegt ist. Uund sowas hört Mann doch einfach gerne.

Warum trägst du einen Bart?

Ich habe irgendwann gemerkt, dass mein Bart doch recht schnell und sehr dicht wächst. Irgendwann habe ich im Internet Typen mit Vollbärten gesehen, mehr durch Zufall. Das war irgendwann im Jahr 2012. Danach habe ich wachsen lassen und wachsen lassen bis ich irgendwann bei einer Länge war, die mir persönlich sehr gefallen hat und bei der ich nun auch schon eine Weile bleibe, mal etwas kürzer, mal etwas länger.

Welche Bartstile hast du schon ausprobiert, bist du schon einmal an einem Bartstil gescheitert?

Früher hatte ich sämtliche Stile ausprobiert, vom Backenbart a la Motörhead Legende Lemmy Kilmister über Goatee und gepflegtem 10 Tage Bart bis hin zum Schnurrbart. Gezwirbelter Schnurrbart finde ich eine sehr schwierige Sache, vor allem bei meinen recht harten und gekräuselten Haaren. Ich zwirble ihn nur noch selten und brauche meine Wachse eher, um mir die Haare von den Lippen fern zu halten. ;-{)

Was sind die essenziellen Must-Haves für die Bartpflege, welche Bartpflegeprodukte nutzt du?

Ganz klare Sache, das Bartöl. Es pflegt die Barthaare, sowie die Haut darunter, macht sie besser kämmbar und sorgt dafür, dass sowohl die Haare als auch die Haut darunter nicht austrocknen. Zudem riechen die meisten wirklich sehr gut. Ich nutze Produkte von Captain Fawcett, Dreambeard, The Bearded Bastard, Apothecary 87 und wurde auch schon von Kumpels mit eigens entworfenem Bartöl überrascht! :D Zudem nutze ich Bartwichse um meinen Stache in Form zu halten sowie Bart-Shampoos. Hier bin ich positiv von Produkten von Mr. Natty und OAK, sowie Brooklyn Soap Company überrascht. Ich nutze sie jedoch nicht jeden Tag, manchmal reicht warmes Wasser und gut durchpassieren aus, manchmal nutze ich natürliche Shampoos wie z.B. ein Bier-Shampoo.

Wie viel Geld müsste man dir bieten, damit du dir deinen Bart abrasierst?

Da ich gerade noch bis Juni/Juli wieder für ein Jahr Schüler war und nur von Bafög leben musste, gar nicht mal so viel, haha! Spaß beiseite, ich brauche circa ein halbes Jahr um bei meiner persönlichen Wunschlänge anzukommen. Aber ich würde es nur tun wenn ich gerade keine Lust auf meinen Bart habe, unabhängig von irgendwelchen Geldsummen.

 

Diese tollen Bilder von Tobias Hoppe kommen von BLACK DEER PHOTOGRAPHY.

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