Original Shaving Oil, Sensitive Shaving Oil und Tough Beard Shaving Oil von Somersets [Produkttest].

Diesen Monat habe ich ausgiebig die Rasier- bzw. Pre-Shave-Öle von Somersets getestet. Dazu habe ich mir Original Shaving Oil, Sensitive Shaving Oil und das Tough Beard Shaving Oil bestellt. Dieses Mal konnte ich keine klaren Kategorien, in die ich unterteile ausmachen, deshalb erzähle ich dir einfach von meinen Erfahrungen mit den Rasierölen von Somersets.

Somersets: Hersteller von Rasierölen und anderen Bartpflege- bzw. Rasurprodukten.

Zunächst einige Informationen zum Hersteller, Somersets. Somersets ist ein Produzent von Rasierölen und anderen Pflegemitteln, die vor, während und nach der Rasur verwendet werden. Alle Produkte sind aus 100% natürlichen Inhaltsstoffen hergestellt und enthalten keinen Alkohol oder Adstringenzien und sind somit ideal für sensible Haut und Allergiker. Somersets schreibt selbst, dass das Original Shaving Oil für Jedermann geeignet ist. Das Sensitive Shaving Oil besonders für Männer mit sensibler Haut und das Tough Beard Shaving Oil für Männer mit starkem Bartwuchs besonders zu empfehlen ist. Meine Haut hat die Produkte gut vertragen, wie immer gilt aber: Behalte deine individuellen Allergien im Blick.

Die Produkte im Test: Somersets Original Shaving Oil, das Sensitive Shaving Oil und das Tough Beard Shaving Oil.

Nun zu den Ölen: Ich habe mir das Original Shaving Oil, das Sensitive Shaving Oil und das Tough Beard Shaving Oil bestellt und getestet. Besonders angenehm fand ich den Duft der Rasieröle, der aber sicher nicht jeder Nase schmeckt. Jedes Öl hat einen dezenten, natürlichen Duft, der im Grunde sofort wieder verfliegt. Wenn du dir dann hin und wieder über den Bart streichst, nimmst du den Duft der Rasieröle noch leicht wahr. Das Rasieröl ist erhältlich in Fläschchen mit 12 ml oder 35 ml und reichen bei normaler Anwendung für 90 bzw. 270 Rasuren. Ich habe die Öle sowohl vor der Rasur statt einer Rasierseife oder Rasierschaum als auch danach anstelle eines Bartöles genutzt.

Ich habe mir mein Gesicht vorher leicht mit Wasser angefeuchtet und dann nur drei, manchmal vier Tropfen des Rasieröls in den Barthaaren verteilt und einmassiert. Das Ganze habe ich dann etwa zwei bis drei Minuten einwirken lassen. Der Hersteller empfiehlt eine Einwirkzeit von einer halben Minute, aber man hat eigentlich immer was zu tun, wenn man die Rasur anständig vorbereitet.

Ich war erstaunt, wie leicht der Rasierer über das Gesicht geglitten ist, die Barthaare ließen sich sehr leicht wegrasieren. Um des Testes Willen habe ich hin und wieder ein Rasiermesser benutzt, auch hier mein Fazit: Eine sehr angenehme Rasur. Ein weiterer Vorteil eines Rasieröles: Du siehst, was du wegrasierst. Im Gegensatz zu Rasierschaum, der für gewöhnlich eine undurchsichtige Schicht produziert ist das Rasieröl durchsichtig. Ich müsste lügen, würde ich behaupten die Konturen meines Vollbartes wären dadurch besser gelungen, ich hab's hald einfach drauf. Aber gerade für Anfänger ist es, glaube ich, leichter, wenn sie sehen, was sie eigentlich rasieren. Mein persönlicher Favorit ist nun das Tough Beard Shaving Oil. Meine Bartstoppeln sind nun doch etwas dicker und ich mag den Geruch von Menthol und Pfefferminzöl, beides Komponenten, die zugleich erfrischen.

Die drei Rasieröle von Somersets sind in meinen Augen nicht zu schwer. Sie hinterlassen allesamt einen leichten Film auf der Haut, der die Rasur tatsächlich angenehm macht, ölig ist es im Nachhinein trotzdem nicht.

Zweckentfremdet: Das Rasieröl als Bartöl.

Eine weitere Möglichkeit, Rasieröl von Somersets zu verwenden ist, es als ganz normales Bartöl zu benutzen, um störrische Barthaare weicher und damit gefügig zu machen. Nimm auf keinen Fall zuviel davon, viel hilft nicht viel, sondern führt dazu, dass dein Bart glänzt. Ich selbst habe morgens nach der Dusche fünf bis sechs Tropfen des Tough Beard Shaving Oil von Somersets in meinen Vollbart einmassiert. Für einen Drei-Tage-Bart reichen also wahrscheinlich zwei bis drei Tropfen völlig aus.

Anschließend habe ich meinen Bart in Form (mit dem Strich!) gekämmt und den Schnurrbart mit Bartwichse gezwirbelt. Meine Freundin war begeistert, wie weich mein Bart nach der Anwendung war. Den Duft mochte sie nicht, aber man kann es nicht allen Recht machen.

Was das Thema gefügig machen von störrischen Barthaaren angeht: Erwarte keine Wunder. Ich habe knapp drei Monate gebraucht, um meinen Bart in den Griff zu bekommen. Auch die Länge der Barthaare spielt eine entscheidende Rolle, aber einer gewissen Länge nämlich fangen die Barthaare bei den meisten Männern an, sich zu kringeln. Dagegen ist kein Kraut gewachsen.

Schau doch einfach selbst welches Rasieröl am besten zu dir passt. Hier geht's direkt zu den Rasierölen von Somersets.

Teilen:

Mike Seebauer ein Autor von blackbeards

Mike Seebauer

Mike ist Gründer von blackbeards und beschäftigt sich seit Langem mit den Themen Bart und Bartpflege. Er selbst ist überzeugter Träger eines Vollbartes. Im Dienste der Bartpflege-Wissenschaft testet er immer wieder Produkte aus dem blackbeards-Shop am eigenen Bart und teilt seine Erfahrungen hier im Blog.

Hinterlasse eine Antwort

2 Gedanken zu „Original Shaving Oil, Sensitive Shaving Oil und Tough Beard Shaving Oil von Somersets [Produkttest].“

  • Hallo Mike,

    ich meine, ich hatte mal vor einiger Zeit ein Rasieröl von Somersets, was eine Arte Ingwer-Lemon-Note hatte. Leider finde ich das nicht wieder. Vielleicht bin ich mit Somersets auch komplett auf dem Holzweg. Vielleicht kann mir ja bezüglich Lemonöl weiterhelfen.

    Gruß Dovo

← vorheriger Beitrag nächster Beitrag →