Pre-Shave Öl Verbene Limette von êShave [Produkttest].

Nachdem ich im März die Rasier- bzw. Pre-Shave-Öle von Somersets getestet habe, gönne ich mir und meinem Bart seit Anfang April ein Produkt von êShave, genauer das Pre-Shave Öl Verbene Limette. Bestellt habe ich mir das Rasuröl bei unserem Lieferanten. Ich möchte euch meine Meinung nicht vorenthalten. Und los.

êShave: Ganz vorne in Sachen Nassrasur.

Danielle Malka gründete êShave 1996 in New York, heute ist die Marke êShave Marktführer im Bereich der Nassrasur. Zurecht mag ich behaupten, wir haben auf blackbeards.de neben den Rasierölen auch Nassrasierer und Rasierpinsel im Sortiment und alles macht einen sehr wertigen Eindruck - die Aufmachung der Produkte wird dem hohen Qualitätsanspruch definitiv gerecht. 2011 erhielt êShave den Men`s Health Grooming Award für das beste Pre Shave Öl, wobei Orange-Sandelholz (Sandalwood) von den Lesern der Männerzeitschrift ausgezeichnet wurde.

Das Produkt im Test: Pre-Shave Öl Verbene Limette von êShave.

Anders als die Rasieröle von Somersets, die mich durch einen eher dezenten Duft überzeugten, fährt êShave mit teils ungewöhnlichen Duftnoten auf. Gurke zum Beispiel. Ich habe mich für Verbene Limette entschieden, weil das ganz oben auf unserer Liste stand. Was ich sagen kann: Ich liebe den Duft. Das Rasieröl kommt in einem stylischen 60ml Spender daher, der für meinen Geschmack ein bisschen zuviel auf einmal rauspumpt. Nichts mit Tropfen zählen, zweimal pumpen später habe ich also für meinen Vollbart ausreichend duftendes Rasieröl in den Handflächen und massiere es in meinen Bart. Da ich mir lediglich die Konturen am Hals sowie an den Backen rasiere, reicht das vollkommen aus, den Rest nutze ich tatsächlich um der Geschmeidigkeit meines Vollbartes Willen als Pflege. Das Pre-Shave Öl Verbene Limette enthält unter anderem natürliche Öle, Mandelöl, Erdnussöl, Traubenkernöl, Distelöl, die Vitamine A und E sowie Lemonene, Linalool und Geraniol. Ich hatte keine Probleme mit der Verträglichkeit, aber achte du unbedingt auf deine Allergien. Soweit so gut.

Wie immer bei der Nutzung von Rasieröl, feuchte ich mir mein Gesicht vorher leicht mit Wasser an und lasse das Öl ein wenig einwirken. Meistens zwei bis drei Minuten lang, der Hersteller empfiehlt weniger, ich nutze die Zwischenzeit, um mein Rasiermesser startklar zu machen. Rasierschaum schlage ich mir nicht, ich möchte die Gleitfähigkeit des Rasieröles testen und siehe da, klappt wunderbar. Mein Rasiermesser gleitet über meinen Hals wie ein heißes Messer durch Butter. Zugegeben, der Vergleich hinkt. Aber alles in allen erfahre ich eine äußerst angenehme Rasur.

Einen kleinen Vorteil gegenüber Rasierschaum gewinnt das Rasieröl aus praktischen Gründen: Du siehst, was du wegrasierst. Im Gegensatz zu Rasierschaum ist das Öl transparent klingt komisch, ist aber so. Klar, ich bekomme meine Konturen schon fast blind sehr sauber hin, aber für Anfänger kann das wirklich von Vorteil sein.

Zweckentfremdet: Das êShave Rasieröl als Bartöl.

Wie auch das Rasieröl von Somersets habe ich das Pre-Shave Öl Verbene Limette zweckentfremdet und einfach mal zur Bartpflege verwendet. Der Duft ist großartig. Ein einziger Spritzer morgens in den Bart massiert erfüllt ihn den ganzen Tag über mit einer dezenten Frische. Manchmal streiche ich mir einfach so durch den Bart, nur um einen weiteren leichten Hauch zu erhaschen. Falls du das auch erleben willst: Nimm auf keinen Fall zuviel davon, viel hilft nicht viel, sondern führt dazu, dass dein Bart glänzt.

Anschließend habe ich meinen Bart mit dem Strich gekämmt und den Schnurrbart mit Bartwichse gezwirbelt. Meine Freundin war wieder begeistert, wie weich mein Bart nach der Anwendung war. Und diesmal mochte sie den Geruch.

Schau doch einfach selbst welches Rasieröl am besten zu dir passt. Hier geht's direkt zu den Rasierölen von êShave.

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Mike Seebauer ein Autor von blackbeards

Mike Seebauer

Mike ist Gründer von blackbeards und beschäftigt sich seit Langem mit den Themen Bart und Bartpflege. Er selbst ist überzeugter Träger eines Vollbartes. Im Dienste der Bartpflege-Wissenschaft testet er immer wieder Produkte aus dem blackbeards-Shop am eigenen Bart und teilt seine Erfahrungen hier im Blog.

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