Rasierpinsel aus Dachshaar: Unterschied zwischen Stockhaar, Zupfhaar und Silberzupf.

Jeder Tag sollte mit einer ausgiebigen, guten Rasur beginnen. Was benötigst du dafür? Eine gute Vorbereitung, eine gute Rasierseife, eine scharfe Klinge und natürlich einen guten Rasierpinsel. Doch worauf musst du beim Kauf eines Rasierpinsels achten? Das verraten wir dir jetzt!

Also, einen guten Rasierpinsel erkennst du als erstes schon mal am Preis, kein Rasierpinsel aus der Drogerie kann wirklich hochwertig sein. Deswegen musst du für einen guten Rasierpinsel schon etwas tiefer in die Tasche greifen, es sollte aber für jeden Geldbeutel der richtige Pinsel verfügbar sein. Aber das ist noch nicht alles, einen guten Rasierpinsel erkennt man auch sofort an den verwendeten Pinselhaaren. Es gibt zwei grundlegende unterschiedliche Haare. Zum einen Schweineborsten und zum anderen Dachshaare. Ein Rasierpinsel aus Schweineborsten nimmt sehr viel Wasser auf und gibt dieses auch sehr rasch wieder an die Haut ab. Dadurch wird der Schaum sehr nass schaumig geschlagen und erinnert daher mehr an eine dickflüssige Creme als an einen fluffigen Schaum. Auch ist die Gefahr bei Pinseln mit Schweineborsten, dass die Haare relativ schnell ausfallen, da sie nicht so widerstandsfähig sind wie Dachshaare.

Genau aus diesem Grund bieten wir in unserem Shop ausschließlich Rasierpinsel mit hochwertigen Dachshaaren an. Das Dachshaar ist sehr widerstandsfähig, elastisch und ist wasserabweisend. So wird das Wasser sofort an die Rasierseife weitergegeben und ein feinsahniger Schaum entsteht. Die Dachshaare sind besonders weich und eignen sich bestens für jeden Hauttyp.

Man unterscheidet bei Dachshaaren zwischen drei unterschiedlichen Haartypen: dem Stockhaar, dem Zupfhaar und dem Silberzupf.

Das Stockhaar stammt aus dem Unterfell des Dachses und weist eine dunkle Färbung auf. Es bleibt in seiner Stärke unverändert und ist zylindrisch strukturiert. Es ist von den drei Haartypen das billigste. Allerdings spielt sich das nicht auf die Qualität des Haares aus und sollte in jedem Fall Schweineborsten vorgezogen werden.

Das Zupfhaar, ist die nächste Güteklasse. Es besteht aus dem Rückenhaar des Dachses und verjüngt sich in die Spitzen. Durch diese besondere Form ist es sehr elastisch und ist optimal für jeden Hauttyp.

Der Silberzupf kommt aus dem Winterfell des Dachses und trägt seinen Namen durch seine charakteristische Farbe, dem dachstypischen weißen Streifen, der die Spitzen des Silberzupfs bedeckt. Bei dieser Qualität hat das Haar eine maximale Stärke von 0,06-0,085 mm. Rasierpinsel mit Silberzupf sind besonders für Männer mit empfindlicher Haut empfehlenswert, da die weichen Haare die Haut optimal bearbeiten.

Jetzt kennt ihr die Unterschiede zwischen den einzelnen Haartypen. Sucht euch euren persönlichen Rasierpinsel und beginnt jeden Tag so wie es sich gehört. Mit einer guten und angenehmen Rasur.

 
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Mike Seebauer ein Autor von blackbeards

Mike Seebauer

Mike ist Gründer von blackbeards und beschäftigt sich seit Langem mit den Themen Bart und Bartpflege. Er selbst ist überzeugter Träger eines Vollbartes. Im Dienste der Bartpflege-Wissenschaft testet er immer wieder Produkte aus dem blackbeards-Shop am eigenen Bart und teilt seine Erfahrungen hier im Blog.

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3 Gedanken zu „Rasierpinsel aus Dachshaar: Unterschied zwischen Stockhaar, Zupfhaar und Silberzupf.“

  • Hallo Frau Bouillon, vielen Dank für die Information zu den Dachshaaren. Ich habe bisher einen Elektrorasierer (sowas: http://elektrorasierer.info/files/2014/01/Braun-Series-5-5090cc_im-Bad-6-e1391243094920.jpg) benutzt und möchte mich nun auf die Nassrasur einlassen. Können Sie mir sagen woher die Dachshaare kommen? Werden die Teiere dafür gehalten und gezüchtet? Vielen Dank!

    • Hallo Gerd,
      vielen Dank, dass dir mein Artikel gefällt. Deine Frage kann ich pauschal nicht beantworten, da ich diese Information nur von unseren Herstellern habe und somit nicht für andere Hersteller sprechen kann. Die Rasierpinsel die du bei uns auf blackbeards erhältst, stammen alle von domestiziert gehaltenen Schweinsdachsen. Das heißt, diese Dachse wurden im Laufe der Zeit an den Menschen und das Scheren gewöhnt und gezüchtet – sie leben also stressfrei. Ich hoffe ich konnte dir mit meiner Antwort helfen. Falls du noch mehr wissen willst, kannst du dich sehr gerne wieder an mich wenden.

  • Hallo Oriane,
    irgendwie kann ich Deine Aussage der stressfreien Haltung nicht glauben. Warst Du schon mal in China und hast Dir die Haltung angesehen. Da es sich bei Dachsen um Raubtiere handelt, wie sieht die artgerechte Haltung dort aus? Ich meine, wir leben im Jahr 2016 und es ist wirklich nicht mehr notwendig, dass für die Bartpflege Tiere in irgendeiner Form leiden und missbraucht werden.

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