The Beard is back.

Nur der Teufel weiß, wie es so weit kommen konnte…

…doch noch vor wenigen Jahren war das Privileg, die eigene Männlichkeit in Form eines dichten und langen Bartes voller Stolz zur Schau zu tragen, wie in etwa ein Pavian seinen roten Hintern,  absolut verpönt und spätestens mit dem Untergang der Titanic alles andere als salonfähig.

Eigentlich eine verwunderliche Entwicklung,  wenn man bedenkt, dass es bereits für Kinder einige prägende Persönlichkeiten gibt, in deren Wortschatz das Wort „Nassrasur“ nicht existiert.

Die Rede ist von den wohl berühmtesten Bartträgern: Nikolaus von Myra, besser bekannt als Sankt Nikolaus. Für die Kids in Übersee ist es Santa Clause. Beide tragen ihren Bart lang, weiß und buschig – beinahe flauschig wie Watte.

Ich bin davon überzeugt: Es gibt einen Gott und der trägt Vollbart.

Wenn man mich und meine Kumpels als Kinder gefragt hat, wie wir uns den lieben Gott vorstellen und wir unserer Fantasie mit Hilfe von Malstiften und einem Blatt Papier freien Lauf lassen durften, gab es, je nach künstlerischer Begabung, sicher Einige, die eine Wolke gemalt haben. Die Mehrheit aber, zeichnete einen weisen, alten Mann mit langem weißen Rauschebart, der zufrieden von oben auf uns herabblickt.

Ein etwas rauerer Geselle, doch ebenfalls ein bekannter Verfechter von ausgefallener Gesichtsbehaarung war Edward Thatch, alias Black Beard. Er ist für uns ein Paradebeispiel, dass ein Bart nicht nur wunderschön, beindruckend und unglaublich männlich, sondern vielmehr auch Image und Lifestyle sein kann.

Wen interessieren die Fehler von gestern? The Beard is back.

In Zeiten, in denen nicht nur Paviane und Rockstars, sondern auch Fernsehmoderatoren im Abendprogramm ihren Allerwertesten vor laufenden Kameras entblößen, feiert auch der Bart in all seinen herrlichen Formen, Längen und Farben ein Comeback, das sich gewaschen hat. Und das nicht nur bildlich gesprochen, denn wer Bart trägt gilt nicht länger als schmuddelig und ungepflegt, sondern als trendbewusst und stilsicher.

Der Imagewechsel ist perfekt. Bud Spencer hätte uns genügt, doch mit jedem Hollywood Beau, der sich mit Vollbart auf den Roten Teppich wagt und jeder weiteren Trendserie aus den USA, in denen die echten Kerle bärtig sind, wächst nicht nur die Fangemeinde der Bartträger, sondern auch die Toleranz der Gesellschaft und vor allem der Geschäftswelt für das männlichste aller Attribute. Den Bart.

Fakt ist: Der Bart ist offiziell tauglich für Business und Red Carpet. Natürlich gibt es auch hierfür, wie immer im Leben, gewisse Voraussetzungen, die Mann zu erfüllen hat, um eine perfekte Symbiose zwischen Gesichtsbehaarung und beispielsweise Smoking zu erreichen. Grundsätzlich gilt, egal ob Anzug oder Holzfällerhemd, wer seinen Bart richtig pflegt, kann alles tragen. Dabei ist völlig egal, ob du dein Gesicht mit einem prächtigen Vollbart, wie Gerald Buttler alias König Leonidas im Film 300, oder dem klassischen Schnauzbart von Tom Selleck in Magnum, verschönerst.

Die Faustregel: Pflege ist das A und O.

Niemand mit Hoffnung auf Erfolg würde mit einem schmutzigen Hemd oder gar miefend zu einem Geschäfts-, oder Vorstellungstermin erscheinen. Genauso gilt das für den Bart. Sorgfältige Pflege mit den entsprechenden Produkten und Tricks machen selbst das widerspenstigste Gesichtsgestrüpp zum stylischen Hingucker und stehen deinem Erfolg in keiner Hinsicht im Weg. Im Gegenteil, Selbstbewusstsein und Stilsicherheit sind Eigenschaften, die in der Businesswelt immer wichtiger werden. Und eins wusste schon Black Beard: Nichts strahlt mehr Selbstbewusstsein aus als ein mit stolz getragener Bart. In diesem Sinne... Suit up and beard on.

Alle wichtigen Pflege und Styling Tipps findest du hier.

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Tobias Seidl ein Autor von blackbeards

Tobias Seidl

Tobias ist neu bei blackbeards und überzeugter Bartträger. Er selbst verändert seinen Bart immer wieder und experimentiert mit verschiedenen Styles. Mit Begeisterung für neue Produkte, Trends und Storys rund um das Thema Bart, füttert er den Blog mit interessanten Beiträgen.

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