Scheren

Nachstutzen, runterkürzen, in Form halten – die Schere.

Sicher lassen sich zu lange Kopf- und Barthaare immer irgendwie mit Gel beziehungsweise Bartbalsam kaschieren, aber damit ist das Problem ja nicht gelöst, sondern nur verdrängt. Bei Haaren, die dagegen aus der Nase oder den Ohren sprießen ist meist sofortiger Handlungsbedarf gefordert, denn hier ist nichts mit verdecken. Da „auszupfen“ meist mit einem gewissen Schmerz verbunden ist, gibt es wunderbare Produkte, wie diese hier. Spezielle Bart- bzw Nasen- und Ohrenhaarscheren.

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Kaum ein Mann kann sich davor schützen, aber jeder kann etwas dagegen tun: Nasenhaare, Haare aus den Ohren oder überlange und abstehende Barthaare setzen nur in den wenigsten Fällen optische Highlights der positiven Sorte. Meist erntet man(n) dafür nur fragende oder schlimmstenfalls angewiderte Blicke. Und womit lassen sich Haare am schnellsten und effektivsten entfernen? Richtig, der Schere.

Produkte für deine Haarpflege.

 

Ich weiß, du gibst dir Mühe, auf dich zu achten. Du pflegst Haut und Haare, gönnst deinem Bart die entsprechende Aufmerksamkeit und gehst regelmäßig zum Friseur oder Barbier und hältst alles in Schuss, was es in Schuss zu halten gilt. Und dennoch stehst du eines Morgens auf und siehst Haare, die da absolut nicht hingehören oder in dieser Form vorher noch nicht da waren. Klar, das passiert und ist im ersten Moment nicht unbedingt schön (selten auch im zweiten, dritten oder sonst irgendeinem Moment), aber bevor du auf die Straße gehst, kannst du entsprechende Problemzonen ganz einfach mit einer Schere zur Normalität verhelfen. Doch welche Schere eignet sich für was? Wir haben da zumindest eine kleine Übersicht für dich und Pflegehinweise.

 
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Die Bartschere.

Eine gute Bartschere ist unerlässlich für die richtige Bartpflege. Klar, sie ersetzt keineswegs den Besuch beim Barbier deines Vertrauens, aber beispielsweise nur wegen zwei zu langen Barthaaren und einem kurzen Plausch direkt zum Barbier zu flitzen passt nicht zu dir – du bist schließlich kein Mädel. Stattdessen stehst du deinen Mann und packst dort an, wo es nötig ist. Und hast dank einer Bartschere auch noch genau das richtige Werkzeug zu Hause und kannst dich entsprechend an die Arbeit machen.

Barthaare haben eine besondere Beschaffenheit und sich dichter als normale Haare auf dem Kopf. Dementsprechend solltest du bei deiner Bartschere auch darauf achten, dass sie genug Kraft auf den Scherenschenkeln hat, sprich: Sie auch scharf genug ist. Mit einer runtergerschrubbten und angestaubten, ja schlimmstenfalls sogar schon Rostflecken enthaltenden Schere kannst du nichts anfangen. Sie würde eher dazu führen, die Haare auszurupfen oder ganz zu versagen, als die dichten und starken Barthaare sanft und schnell zu durchschneiden. Auch die Spitzen deiner Bartschere sind im Optimalfall abgeschliffen und daher eckig und nicht spitz. So verhinderst du kleine Stichwunden, wenn du zwischen dem Dschungel aus Barthaaren mal die Übersicht verlierst und abrutschst bzw. dein Gesicht was von der Schere abbekommt. Ebenso spielt die Länge der Schneide eine Rolle. Trägst du tendenziell einen eher kurzen Bart, sollte auch die Schneide der Schere nicht zu lang sein, so verringerst du ebenfalls das Risiko, dich zu stechen. Hast du langen und dichten Bartwuchs, so greifst du eher auf eine Schere mit längerer Schneide zurück, die auch sämtliche Haare erfassen und kürzen kann. Scheren mit einem glatten Schneideblatt sind in der Regel zwar sehr scharf, allerdings rutschen die Haare auch schneller über das glatte Schneideblatt und es wird schwieriger zu schneiden. Haarscheren mit Mikroverzahnung bieten daher besseren Halt für die Haare direkt auf dem Schneideblatt.

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Die Nasen- Ohren- oder Herrenschere.

Noch etwas unschöner als zu lange Barthaare sind Nasen- und Ohrenhaare Das passt vielleicht zu alten Männern, wobei, passen tut es dort auch nicht, aber man ist es zumindest gewohnt und ist weniger schockiert, sollte man plötzlich ein solches Haar präsentiert bekommen. Auf jeden Fall passen Nasen- und Ohrenhaare nicht zu dir und müssen deshalb weg. Früher hatten diese Haare als Fellform des Urmenschen sicher mal einen Sinn und Zweck und schützten entsprechende Körperteile vor Verunreinigungen oder Kälte, heute allerdings gibt es andere Möglichkeiten, seine Nase oder Ohren zu schützen, sodass man getrost auf diese Haare verzichten kann.

Eine Nasen- und Ohrenschere hat in der Regel abgerundete Spitzen. Im Gegensatz zur Bartschere sind hier aber auch sämtliche Kanten an den Spitzen abgerundet. Das ermöglicht dir ein freies Justieren mit der Schere in der Hand an/in der Nase und den Ohren, ohne dabei mit den Kanten der Spitzen hängenzubleiben oder besagte Stellen aufzukratzen und zu verletzen. Einige dieser Scheren besitzen auch noch gebogene Spitzen, die sich dann noch besser der Nasen- bzw. Ohrenform anpassen und einen besseren Schnitt ermöglichen. Zusätzlich werden auch die Haare etwas abgerundet geschnitten, was besonders bei einer Zweckentfremdung zur Bartschere Sinn macht, um den Barthaaren die entsprechende Form zu geben und nicht kerzengerade abzuschnibbeln.

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Die Scheren bitte nur für Haare verwenden.

Vielleicht hat dir deine Oma früher auch mal auf die Finger gehauen, als du ihre gute Stoffschere hernehmen wolltest, um damit Papier zu schneiden. Auch, wenn du es damals nicht verstanden haben solltest und dich bis jetzt auch nicht mehr dafür interessiert hast: Oma hatte, wie so oft, Recht, denn sie wusste, wovon sie redete. Eine Haarschere oder Stoffschere sollte entsprechend nur für die genannten Einsatzgebiete verwendet werden, da es sonst schlecht um ihre Langlebigkeit bestellt ist.

Aber was genau macht denn das böse Papier oder Klebeband mit meiner Schere, dass sie danach nicht mehr so gut geht? Bart- oder Haarscheren haben eine besonders hohe Schärfe, um jederzeit sämtliche Haare klar und einfach schneiden zu können. Da beispielsweise Papier eine komplett andere Oberflächenstruktur als Haare aufweist, für die deine Schere ja ursprünglich entwickelt wurde, kann diese Oberflächenstruktur den Schärfegrat deiner Schere schneller abnutzen, als es Haare tun. Wenn du jetzt sogar Klebeband damit schneiden würdest, würde etwas Klebstoff auf den Schneiden der Scherenschenkel zurückbleiben und das macht sich entsprechend ebenfalls schlecht auf der Schere. Kannst du sicher nachvollziehen.

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Die Reinigung der Schere.

Nach dem Einsatz der Schere freut sie sich über eine entsprechende Reinigung, denn nur eine saubere Schere ist auch eine gründliche Schere und leistet dir zuverlässige Dienste. Aber wie du nun festgestellt hast, ist eine Schere mitunter sehr empfindlich und sollte daher kein Wasserbad mit Shampoo nehmen. Stattdessen solltest du deine Schere mit einem feuchten Tuch von Haarresten befreit werden, hier kann auch ein minimales bisschen Seife zum Einsatz kommen, sollten es hartnäckigere Verschmutzungen sein, wo auch immer diese herkommen mögen. Damit deine Schere auch dauerhaft fit bleibt und leicht zu öffnen und zu schließen tut hin und wieder auch ein Schuss Öl gut, welchen du auf das Schloss der Schere gibst und diese mehrmals öffnest und wieder schließt.