Die richtige Mundhygiene. Darauf musst du achten, damit dein Mundraum sauber und gesund bleibt.

Damit dein Gebiss in Verbindung mit deinem Lächeln noch lange eines deiner Aushängeschilder bleibt, solltest du dich immer schön darum kümmern. Machst du es gut, hat der Rachen was zu lachen.

Wie sieht richtige Mundhygiene aus? Man glaubt, man weiß es. Irgendwo gibt es aber immer Platz für Optimierungen.

Mundhygiene: Dass du deine Zähne regelmäßig putzt ist nur der Anfang. Spezielle Kaugummies, Zahnseide, spezielle Zahnpasta und Zahnbürsten, für deine tägliche Mundhygiene gibt es das ein oder andere Hilfsmittel. Wir klären dich über den Sinn und Unsinn einiger Zahnputzmittel auf in unserem Ratgeber zur Mundhygiene.

Zur Mundhygiene gehört das Zähne putzen. Für manche hört sie damit auch schon auf. Dabei gehört noch viel mehr dazu. Leider gibt es Menschen, die wesentlich schlechtere Zähne haben als andere und damit verbunden auch häufiger Probleme mit ihnen. Das kann teilweise erblich bedingt sein, wird aber sehr wahrscheinlich eher an der Vernachlässigung der Pflege liegen. Oder auch daran, dass sie dabei etwas falsch oder weniger gut als es möglich wäre machen.

Sollte dich tatsächlich irgendwie ein Problem mit Mundgeruch ereilen, ist das zwar unangenehm, kann aber gelöst werden. Wir geben hier ein paar Punkte raus, in denen wir das Thema rund um die Zähne und den Mund behandeln, damit es der Zahnarzt in Zukunft seltener machen muss.

Stichwort: Zahnpflege – Xylit. Was ist das und wie wirkt es in unserem Mundraum?

Ganz neben der Spur des öffentlichen Auges und der Werbeindustrie dreht seit einiger Zeit ein wundersames Mittelchen seine Runden. Es wird aus diversen Pflanzen gewonnen, in denen es als natürlicher Zuckeralkohol vorhanden ist, zum Beispiel Blumenkohl oder Erdbeeren, hauptsächlich wird´s aber aus Buchenholz gewonnen. Aus Birkenrinde so gut wie gar nicht, obwohl es auch als Birkenrindenzucker bekannt ist. Xylit ist fast so süß wie Zucker, wirkt ganz enorm der Kariesbildung entgegen, weil Karies verursachende Bakterien Xylit nicht in ihren Stoffwechsel einbeziehen können und einfach absterben. Xylit verhindert auch, dass sie sich an deine Zähne haften können. Xylit regt Prozesse an, die dein Speichel mit Kalzium eingeht, was für den Mineralhaushalt der Zahnsubstanz sehr förderlich ist. Außerdem optimiert es den pH Wert im Mund, eine Voraussetzung dafür, dass Kalzium sich überhaupt mit dem Zahnschmelz verbinden kann.

Xylit beeinflusst auch den Blutzuckerspiegel viel besser als üblicher Haushaltszucker, weshalb Zuckerkranke auch auf Xylit als Zuckerersatz zurückgreifen. Morgens und abends mit einem Löffel Xylit und warmem Wasser eine Minute den Mund spülen würden wir schwer empfehlen. Einigen Tieren, unter anderem Hunden, bekommt es aber gar nicht gut. Denen also nicht die Zähne damit putzen oder das Chappi versüßen, auch wenn es gut gemeint ist.

Die Wahl der richtigen Zahnpasta ist entscheidend für eine ausreichende Mundhygiene.

Wie du weißt, ist das erste Mittel der Wahl zur Zahnpflege die Zahnpasta. Sie tragen aromatische Stoffe für den guten Geschmack, etwas für die Schaumbildung und Konservierungsstoffe in sich. Das Wichtige sind aber die Mittel, die dem Zahnbelag, der Karies und Parodontose an den Kragen gehen oder ihnen vorbeugend entgegenwirken. Zunächst sind es die Schaum bildenden Anteile, die die sogenannte Plaque, den durch verschiedene Speisen und andere Einflüsse entstandenen Zahnbelag lösen und über weitere Stoffe binden. Andere, wie Pyrophosphat, wirken einer Zahnsteinentstehung entgegen, indem sie verhindern, dass sich die vorhandene Plaque auf der Zahnoberfläche mineralisiert und sich dauerhaft festigt. Anteile von entzündungshemmenden Stoffen beugen Zahnfleischentzündungen vor oder tragen zur Reduktion bereits vorhandener Entzündungen und Zahnfleischproblemen bei.

Die in vielen Zahnpasten enthaltenen Fluoride sind es, die den Zahnschmelz härten und Kariesbildung verhindern sollen. Fluoride sind eines der wirksamsten und wichtigsten Stoffe der meisten Zahngels oder -pasten. Gute Zahncremes enthalten eine optimal abgestimmte Kombination aus einer Vielzahl pflegender Stoffe, von denen einige noch einen guten Geruch verströmen lassen. Zahnpasta ist und bleibt das wichtigste Element der Zahn- und Mundpflege.

Zahnpasta gibt es auch ohne Fluorid. Hat das Auswirkungen auf die Mundhygiene? Wirken diese schlechter als normale Zahnpasta?

Nicht nur Anhänger von Verschwörungstheorien, auch ernsthafte medizinische Studien zweifeln aber am Sinn des Zusatzes von Fluorid in Zahnpasten. Sie führen gerne an, dass Fluorid auch in manchen Lebensmitteln enthalten ist. Einigen Speisesalzen wird es zugesetzt, in schwarzen Tees ist es drin und auch Fisch soll Fluorid enthalten. Ferner wird in einigen Ländern immer noch das Trinkwasser mit Fluoriden angereichert (in Deutschland nicht mehr) und in ebensolchen waren in der Vergangenheit Fälle massiver Gesundheitsprobleme bekannt geworden. Hoch und dauerhaft überdosiert können Fluoride nämlich durchaus die gesunde Struktur von Zahn- und Knochensubstanz regelrecht aufdröseln. Hierauf stützen sich Aussagen vieler Zweifler, zu denen durchaus auch Mediziner gehören, die von einem Gebrauch von Zahnpasta mit Fluorid eher abraten würden.

Das Schöne für dich als Verbraucher ist der Umstand, dass du frei wählen kannst. Bist du da eher der vorsichtige Typ, verwende einfach Zahnpasta ohne Fluorid. Die gibt´s nämlich auch und deine Zähne werden damit ebenfalls gut gepflegt, sonst wären sie gar nicht auf dem Markt. Dass Benutzer fluoridfreier Zahncremes öfter Karies bekommen ist keinesfalls nachgewiesen.

Die absoluten Zahnpflege Basics, die du bei der Mundhygiene beachten solltest.

Egal welche Zahnpasta du benutzt, du solltest es auf keinen Fall vernachlässigen, begleitende Pflegemaßnahmen zu praktizieren. Deine Zähne und ihr Aussehen werden es dir danken. Hast du größere Zwischenräume zwischen deinen Zähnen, setzen sich da gerne Essensreste hinein, die mit der Zahnbürste nicht komplett entfernt werden. Zwischenraumbürsten holen da manches Bröckchen hervor. (Unangenehmes Thema, ja. Gehört aber zu unser aller Alltag und betrifft unsere Gesundheit. - wieso also nicht mal drüber reden?) Regelmäßigen Einsatz wenigstens einmal am Tag würden wir dir nahelegen.

Stehen deine Beißerchen schön dicht aneinander, können winzige Partikel sich trotzdem noch da hinein drängen. Hier ist der Einsatz und Gebrauch von Zahnseide viel besser geeignet. Hat den gleichen Effekt wie die Zwischenraumbürste, nur eben für enge Zahnzwischenräume. Auch gibt es bessere und schlechtere Zahnbürsten. Welche, die gut gearbeitet sind und deshalb einfach länger halten und eben billigere. Die solltest du dann zumindest öfter austauschen. Da Zähne und dein Lächeln viel miteinander zu tun haben, achte ein wenig genauer darauf, womit du deine Kauleiste abschrubbst und das mindestens morgens und abends.

Mundgeruch. Ursachen und Vermeidung des schlechten Geruches aus dem Mundraum.

Vernachlässigung schon genannter Standards kann ihn entstehen lassen. Um einen möglichen unangenehmen Geruch zu eliminieren oder damit er gar nicht erst aufkommt, sind Mundwässerchen eine kompatible Zusatzmaßnahme. Wir unterscheiden hier kosmetisches Mundwasser für guten Atemgeruch und Frischegefühl im Mund, hauptsächlich durch Essenzen von Minze oder Menthol erzeugt, und medizinische Mundspülungen. Letztere, meist nach Parodontitisbehandlung oder Mund OP´s verordnet, sollen Bakterien vermindern oder fernhalten, weniger den Atemgeruch verbessern. Übel riechen tun sie dennoch nicht, können aber das Zahnfleisch verfärben und den Geschmackssinn beeinflussen.

Mundgeruch kann manchmal auch gar nichts mit den Zähnen zu tun haben, sondern mit anderen gesundheitlichen Problemen, die Mundgeruch zugrunde liegen. Ein nervöser Magen, der mehr Säure produziert als er soll oder auch gesundheitliche Schwierigkeiten rund um Lunge und Atemwege können ursächlich sein. Auf diese möglichen Probleme können wir hier nicht tief einsteigen, das machst du als Betroffener mit (d)einem Arzt. Mundspülungen und Mundwasser nach Anweisung anwenden, weil zu viel deine Mundflora schädigen kann. Für schnelle Geruchsverbesserung gibt´s alternativ auch einen speziellen Metallstift, an dem man ab und zu für ein paar Minuten leckt und der für einige Zeit unangenehme Gerüche neutralisiert.