Tattoopflege

Für langanhaltende Tattoos.

Tattoos sind längst ein wichtiger Teil der Körperkultur und tragen einen Teil der Persönlichkeit klar nach außen. Damit du aber lange Freude an deinem Tattoo hast ist es nicht nur notwendig, dass ein guter Tätowierer am Werk war, sondern auch, dass du deine Tattoos entsprechend pflegst und gut behandelst. Hier findest du einige Mittel, die dir dabei helfen.

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Tattoopflege – das rundum sorglos Paket.

Jeder Tätowierer rät zu verantwortungsvollem Umgang mit dem farbigen Körperschmuck. Nicht nur frisch nach der Herstellung, sondern langfristig. Dazu gehört im Besonderen ein guter Schutz vor Sonnenlicht. Wir stellen vor, wie das makellos funktioniert.

 

Die Pflege deiner Tattoos ist ein wichtiger Bestandteil deiner Gesundheitspflege. Sie geht Hand in Hand mit der allgemeinen Hautpflege, denn mit dem Stechen sind die bunten Bilder auf deiner Haut zu einem Bestandteil der Haut geworden. Gewissermaßen sind die zweidimensionalen Objekte auf und in dir verewigt. Mit der Zeit erfahren sie aber dennoch eine Veränderung, die vor allem mit äußeren Einflüssen zu tun haben, denen sie zwangsläufig ausgesetzt sind. Dazu kommen Prozesse innerhalb deines Körpers, zu dem deine Haut gehört. Sie reagiert automatisch auf die Farben, die ja künstlich in sie eingebracht wurden und es kann eine Weile dauern, bis diese sozusagen als ihr zugehörig akzeptiert werden.

Es ist ganz unterschiedlich, wie lange mögliche Abwehrreaktionen dauern und wie deutlich sie ausfallen. Dass aber deine Haut das Stechen der Farben zuerst einmal als Verletzung einstuft und entsprechende Schutzmaßnahmen ergreift, ist eine völlig normale Sache. Rötung und Brennen oder allergische Reaktionen sind ganz natürlich, es ist aber wichtig, ihnen mit sanften und schonenden Maßnahmen zu begegnen, damit nicht nur der Schmerz sich in Grenzen, sondern das Bild sich auch lange in seiner originalen Farbpracht hält. Diese Maßnahmen beginnen unmittelbar nach dem Stechen und sollten eigentlich nie wirklich aufhören und zur Selbstverständlichkeit werden, solange du lebst.

 
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Erstversorgung.

Da dein Körper ein Tattoo als aggressiven Reiz wahrnimmt und es ja auch eine wirkliche offene Wunde ist, freut er sich über abmildernde Umstände, die ihm und seiner Haut nach der Verletzung entgegengebracht werden. Eigentlich sind es ja unzählige winzige Wunden, die durch jeden einzelnen Nadelstich zugefügt werden. Der Einsatz eines speziellen Mittels direkt nach der Sitzung wirkt gezielt auf Schutz und Regeneration der beschädigten Hautpartie. Eine After Tattoo Lotion ist als erste Streicheleinheit nach dem Aua zu verstehen und fühlt sich auch so an.

Hier ist es wichtig, auf Mittel mit Inhaltsstoffen zu achten, die eine sanfte, aber intensive Tiefenwirkung entfalten. Die zeigt sich in der deutlichen Minderung von Brennen und vor allem Juckreiz, die immer nach dem Eingriff typisch sind. Die verletzte Haut muss mit milden Stoffen und Flüssigkeit versorgt werden, die tief in die Poren eindringen. Um diese Aufgabe zu erfüllen, kommt etwa ein Vitaminzusatz und der Stoff Panthenol zum Tragen. Er wirkt Entzündungen entgegen, fördert die Neubildung von Hautzellen und hält das Hautgewebe elastisch. Je besser das Produkt und seine Inhalte und deine gewissenhafte Anwendung nach dem Tätowieren sind, desto länger und hochwertiger wird sich dein Körperschmuck halten.

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Waschen und Reinigung.

Die Pflegekette geht hier fließend über in Punkt zwei und damit zum nächsten Tattoo Care Produkt. Die Reihenfolge ist sinnvoll aufeinander abgestimmt. Es kann nur von Vorteil für dich sein, sich an ihr zu orientieren. Es kommt der Tag der ersten Reinigung. Ein Tattoo gilt einige Tage bis hin zu zwei Wochen lang als richtig frisch. Um entzündliche Prozesse zu verhindern und Bakterien fernzuhalten und zu entfernen, muss da nun einfach auch Luft und Wasser an die empfindliche Stelle. Ein sogenanntes Cleansingmittel ist genau dafür gemacht, angestaute Schweißreste und winzige Krustenpartikel zu entfernen. Und damit auch böse bakteriologische Reaktionen zu unterbinden.

Gute Tattoo Waschgels bieten einen gründlichen Reinigungseffekt und versorgen die Haut von innen weiterhin mit Flüssigkeit und halten über einen Film von außen unerwünschte Stoffe und Mikroorganismen fern. Daneben bleiben sie durch einen geringen Säuregehalt, den pH Wert, allgemein gut hautverträglich und schützen die Haut vor Austrocknung. Weiterhin wirksam gegen das lästige Jucken der ersten Tage und rundum schonend für die Haut. Zusätzlich ist die gesamte Inhaltskette auf den Schutz und den Erhalt der Farben ausgerichtet. Mittel zur Pflege und Reinigung tätowierter Haut sind eben klar auf dieses Gebiet abgestimmt und sollten unbedingt den Vorzug gegenüber Seifen und üblichen Duschgels erhalten.

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Alltag, die tägliche Pflege.

In den ersten Wochen und Monaten bist du noch gewissenhaft dabei und kümmerst dich sicher vorbildlich um deine Tattoos. Aber wir reden hier auch über Jahre, die ins Land ziehen. Nach einer Weile ist alles schön abgeheilt, nichts juckt mehr, keine Rötung oder Entzündung. Es besteht einfach die Gefahr, mit der Zeit eine Nachlässigkeit zu entwickeln. Etwas Schorf und trockene Hautpartikel sind an den Füßen sicherlich mal akzeptabel. Bei Tattoos nicht. Sie verblassen mit der Zeit, wenn sie nicht vernünftig versorgt werden. Besonders der Farberhalt ist eine Sache der Langstrecke. Es ist wirklich naheliegend, dauerhaft Disziplin aufzubringen und für die bunten Bereiche auf deinem Körper ein besonderes Mittel zum Cremen zu benutzen.

Unser Appell: Mache dir die Mühe, die in Wirklichkeit keine ist, und benutze auch auf Dauer eine Creme, die auf Tattoopflege und -erhalt abgestimmt ist. Empfehlenswert sind Produkte mit standardmäßigem UV-Schutz und Vitaminzusätzen. Sonnenfilter tragen von sich aus zum Farberhalt bei und sollten in einem Daily Care enthalten sein. Gut ist auch immer das Fehlen bestimmter Stoffe, wie den häufig genannten Parabenen. Das sind chemische Stoffe, die durch Reaktionen von Säure und Alkohol entstehen. Sie sind weit verbreitet in allen möglichen Kosmetikartikeln, mittlerweile aber als nicht unbedingt unschädlich eingestuft und aus einigen Einsatzgebieten wieder verbannt. Tattoopflege gehört hier unbedingt dazu.

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Sonnenschutz im Speziellen.

Jedes Jahr kommt der Sommer und da laufen wir nicht dick verpackt herum, sondern möglichst luftig. Und nicht zuletzt kommen in der warmen Jahreszeit besonders unsere Tattoos zum Vorschein. Sie möchten gesehen werden. Oder wieso hast du sie anfertigen lassen? Gut, aber die Sonne bleicht. An lackierten Blechen, seien es Firmenschilder hier und da oder Getränkedosen, die eine längere Zeit einfach in der Sonne liegen, kannst du sehen, dass ihre Farben verblassen. Was unsere natürliche Lichtquelle mit solch robusten Materialien anzurichten vermag, kann auf deine Haut und die Farbkraft deiner Tattoos umso desaströser wirken. Deshalb bei häufigem Aufenthalt im Freien explizit auf besonderen Schutz achten.

Wir möchten dir nahelegen, zusätzlich eine besondere Creme zum Schutz deiner Tattoos zu benutzen. Sie sollte einen intensiveren LSF beinhalten, die Haut ausreichend mit Feuchtigkeit versorgen und bei Bedarf, das heißt bei langen Sonnenbädern, problemlos mehrfach nachgecremt werden können. Dermatologisch unbedenklich hieße beispielsweise, dass die Creme auch bei täglicher Mehrfachanwendung für deine Haut leicht verträglich ist. Guter Tattoo-Sonnenschutz erhält die Farbintensität und verlangsamt die Alterung des farbigen Bildes und der Haut allgemein. Bitte beachte das.

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Das Hinterher – nach dem Sonnenbaden.

Was einem wichtig ist, behandelt man besonders gut. After Sun Pflege versorgt die Haut innerhalb der Poren weiterhin mit ausreichend Flüssigkeit und zusätzlicher Vitaminzufuhr. All die gesunden Sachen werden vom Körper weiterverarbeitet und dementsprechend verbrauchen sie sich. Und benötigen Nachschub. Eine spezialisierte Produktkette bietet auch einen guten Abschluss. Besonders wenn Allantoin in einer Creme enthalten ist, sorgt dieser Stoff für einen Wohlfühlschub in der Haut. Allantoin fördert Zellregeneration, also die Erholung strapazierten Gewebes und die Bildung neuer Zellen, sowie den Heilungsprozess großer und sehr kleiner Wunden.

Empfehlenswerte Cremes für die Nachsorge von Tattoos bewirken zudem den Erhalt der Farben und fördern deren Strahlkraft, die dauerhaft durch Sonneneinfluss gemindert wird. Alle hier erwähnten Mittel sind besonders hautverträglich und für alle Hauttypen anwendbar. Viele Hersteller guter Produkte folgen heute dem veganen Trend, was bedeutet, dass auch besonders bewusst und ethisch orientierte Menschen sie bedenkenlos benutzen können. Das gerade genannte Allantoin etwa wurde ursprünglich aus Körperflüssigkeiten von Tieren gewonnen, besonders aus Harnsäure von Kälbern. Wie schön, dass wir heute in einer Zeit leben, in der viele Stoffe nun auch schonender und ohne Tierausbeutung gewonnen werden können. Ist nicht jedem wichtig, manchen aber schon. Im Angebot finden sich daher Tattoopflegemittel, die alle Fraktionen bedenkenlos benutzen können.