Parfüms und Deodorants – wie das Riechen und unser Geruchssinn wirklich funktionieren.

„Den kann ich gar nicht riechen.“ „Ihr Duft ist schon seit Tagen in meiner Nase.“ Wie sehr diese Aussagen wörtlich tatsächlich zutreffen, das ist ein nicht ganz entschlüsseltes Geheimnis unserer biochemischen Vorgänge, die wir näher erläutern wollen.

Einige Produkte mit herrlichem Geruch aus dem blackbeards Onlineshop.

Wie funktioniert unser Geruchssinn und was machen Parfüms und Deodorant mit ihm?

Heute tauchen wir mal in die Welt der Düfte und Gerüche ein und eruieren, welches Wissen über diese Prozesse existiert. Es gibt bekanntermaßen ungezählt viele verschiedene Gerüche. Daneben kommt der Umstand zum Tragen, dass gleiche Duftstoffe von verschiedenen Nasen verschieden wahrgenommen und interpretiert werden können. Das Ganze findet vornehmlich im Riechzentrum statt, welches im Hirn angesiedelt ist. Das bedeutet, dass wir das gesamte Konglomerat aus Geruchswahrnehmung, Deutung verschiedener Düfte und unsere Änderungen im Verhalten darauf, sowie auch physiologische, also autonome körperliche Reaktionen, zu einem großen Teil unbewusst steuern.

Allerdings weiß jeder, dass Gerüche auch sehr bewusst wahrgenommen werden können und die Reaktion auf einen Geruch auch sehr bewusst und absichtsvoll geschehen kann. Stinkt es irgendwo, wendest du dich gezielt ab. Riecht es gut und angenehm, verweilst du vielleicht absichtlich in der Nähe der Quelle. Diese können auch häufig andere Menschen sein, meistens die des anderen Geschlechts, weil der eben in einem positiven Sinne anders riecht als die des eigenen Genders. Das zieht dich an. Bei homosexuellen Menschen läuft es dann umgekehrt; sie reagieren mehr auf Geruchsstoffe des eigenen Geschlechts.

Pheromone. Was ist das überhaupt und warum sind sie so wichtig?

Die ganze Sache um Gerüche und ihre Wirkungen, besonders die, welche Anziehung oder Abwendung erzeugen, ist vor allem bei Insekten mittlerweile wissenschaftlich gut erforscht, bei Menschen noch nicht so richtig. Aber dass wir uns gegenseitig auch stark über Gerüche aller Art beeinflussen, gilt dennoch als gesichert. Frauen reagieren auf das in männlichem Achselschweiß und seinem Samen enthaltene Androstadienon, Männer springen auf Estratetraenol an, das bei Frauen bisher in deren Pipi nachgewiesen wurde.

Besondere Schlüsselstoffe sind die sogenannten Pheromone. Sie gehören zu den Semiochemikalien, die als Botenstoffe zur Informationsübertragung zwischen Individuen definiert sind. Pheromone können noch entweder Releaser oder Primer sein. Erstere bewirken die oben schon genannten reinen Reaktionen, also Anziehung oder Ablehnung, während die Primer dann körperliche Veränderungen erzeugen. Etwa den Fluss bestimmter Körperflüssigkeiten anzuregen, was gleichzeitig auch mit einigen Veränderungen auf der bewussten Ebene einhergehen kann. Soll heißen, dass die betreffende Person und ihr Denken plötzlich irgendwie angenehm verwuselt wird. Ein Duft bringt sie auf einmal ganz durcheinander und sie können keine klaren Gedanken mehr fassen, weil sie nur noch welche an einen bestimmte Person oder deren Geschlecht haben.

Parfüms. Sie helfen dabei, deinen Körpergeruch zu überdecken und für guten Duft zu sorgen.

Letztere Phänomene, die durch die Pheromone ausgelöst werden, versucht sich naheliegenderweise die Parfümindustrie zu Nutze zu machen, um diese Wirkungen eben in Form von Produkten mit angenehmen Riechstoffen an den Mann und die Frau zu bringen. Diese wenden sie an, um damit mehr oder weniger bestimmte Absichten zu unterstützen oder ihre eigene Attraktivität zu steigern. Die in Parfüms verwendeten Geruchsstoffe sollen im Grunde die vom Menschen selbst produzierten imitieren oder ihr Vorhandensein verstärken.

Besonders im abgesonderten Schweiß finden sich bestimmte Geruchsnoten, auf die beide Geschlechter gleichermaßen reagieren. Ihre Anteile und Ausprägungen sind bei Männlein und Weiblein unterschiedlich, aber die Hauptstoffe lassen sich bei beiden dem Sandelholz und dem Moschus am ehesten zuordnen. Das ist der simple Grund, warum in den allermeisten Parfüms genau diese beiden Düfte enthalten sind. In nahezu endlosen Kombinationen, zu denen immer wieder neue hinzukommen, gemischt mit anderen Gerüchen, auf die eine Mehrheit positiv reagiert, werden sie auf den Markt gebracht. Die genauen Zusammensetzungen sind verständlicherweise wohlgehütete Geheimnisse jedes Herstellers, aber sie verfolgen alle eigentlich immer nur den einen Zweck, Menschen zusammenzubringen.

Wieso können wir uns riechen – oder auch nicht? Wovon ist das abhängig?

Sympathie wird weitgehend über das Riechen entschieden, wobei die erwähnten Pheromone seltsamerweise bewusst gar nicht wahrnehmbar, subjektiv also geruchlos sind. Sie sind sogar nicht einmal wissenschaftlich beim Menschen nachgewiesen – anhand einiger Studien und Tests gelten sie aber als gesichert vorhanden. Vieles, besonders das Liebesverhalten, läuft direkt über Körperchemie. So hat unser Geruchszentrum, das vomeronasale Organ im Hirn, 350 Geruchsrezeptoren, mit denen wir etwa 10.000 Gerüche wahrnehmen können. Nur wenige davon können wir aber bewusst differenzieren. Im Vergleich sind wir für das Sehen mit nur ganzen drei Rezeptoren ausgestattet. Mäuse haben dreimal mehr Rezeptoren für´s Riechen und manche Hunde besitzen bis zu 180 Millionen mehr Riechzellen als ein Mensch. Dennoch geschieht bei uns unglaublich viel über das, vornehmlich unbewusste, Riechen. Es wird daher auch als der berühmte sechste Sinn bezeichnet und beeinfluss uns maßgeblich.

Interessant ist, dass Männer auch ohne passenden Geruch zum Sex zu verleiten sind – Frauen hingegen angeblich nie. Liegt (d)ein Geruch nicht im Sympathiespektrum des anvisierten potentiellen Partners, wofür dieser selbst gar nichts kann, dann passt es einfach nicht. Es dennoch hinzubiegen ist eine der selbst gesetzten Aufgaben des Industriezweigs der Geruchsmittelhersteller. Hieran wird deutlich, wie wichtig der richtige Geruch und ein Parfüm für Männer möglicherweise sein kann.

Deodorants. Sie helfen dabei, deinen Schweißgeruch zu mildern und liefern anregenden Geruch.

Entgegen den Parfüms arbeiten Deos auch unmittelbar mit Gerüchen, sie sollen aber mehr unangenehme fernhalten. Oder angenehme über unerwünschte legen, damit wir nicht unangenehm auffallen. Selbstredend sind in Deos auch spezifische Düfte eingearbeitet, die ähnlich wie ein Parfüm oder ein entsprechender körpereigener Geruchsstoff auf das andere Geschlecht (oder das gleiche, je nach Vorliebe) wirken können. Vornehmlich steht hier aber eben nicht so sehr die Anziehung anderer Menschen im Vordergrund, wie es eindeutig bei den Parfüms der Fall ist. Chemische Prozesse sind aber wieder entscheidend für die Wirkung eines Deos und Unkenntnis über diese ist der Grund, warum Deos bei manchen nicht wirken.

Unangenehmer Schweißgeruch entsteht nämlich erst, wenn die schon ausgeschwitzte Flüssigkeit von Bakterien auf der Haut in ihre Bestandteile zerlegt wird. Das kann kein existierendes Deo überdecken. Wer geschwitzt hat und darüber ein Deo sprüht oder rollt, der stinkt trotzdem. Deos funktionieren nur bei frischem Schweißausstoß und verhindern den unangenehmen Geruch, bevor er entstehen kann, beziehungsweise vermindern den Schweißausstoß. Daher: Erst schön waschen, trocknen lassen, Deo drauf. Dann wirkt es nämlich auch.

Antitranspirantien. Hier wird direkt bei der Bekämpfung der Schweißbildung angesetzt.

Sie sind auch Deos, nur können sie nochmal unterteilt werden in solche, die mehr einen guten Geruch verbreiten sollen und andere, die Antitranspirantien, die darauf ausgerichtet sind, die Entstehung unerwünschter Gerüche zu verhindern. Wobei Antitranspirantien selbstredend auch zusätzliche Duftstoffe verbreiten. Vornehmlich greifen sie aber an mehreren Fronten an, um Schwitzen zu vermindern oder zu unterbinden. Im Einzelnen: Sie beeinflussen den genannten Zersetzungsprozess schon vorhandener Reste von Schweißabsonderungen durch Mikroorganismen. Antimikrobielle Stoffe erschweren den Bakterien die Arbeit, den Schweiß aufzulösen. Geruchsbildung wird dadurch verlangsamt. Die Aktivität der Schweißdrüsen wird geblockt. Vorhandene Stoffe, die Geruch entstehen lassen, werden chemisch eingebunden. Das geschieht über eine Beeinflussung der beteiligten Enzyme im Prozess der Zersetzung.

Neigst du zu stärkerer Schweißbildung, wäre es für dich empfehlenswerter, dich eher an einem solchen Antitransprirant zu orientieren und dieses schon vor Situationen aufzulegen, in denen du wahrscheinlich vermehrt transpirierst, zum Beispiel Sport oder Angelegenheiten, die dich nervös machen, wie eine Prüfung oder ein erstes Date. Möchtest du nach Körperreinigung und frischer Wäsche einfach noch zusätzlich einen guten Frischeduft verbreiten oder den natürlichen unterstützen, wäre das klassische Deodorant sicher ausreichend.

Dank blackbeards wirst du jederzeit gut riechen oder zumindest gut riechen können.

Es ist, neben der optischen Erscheinung, für Männer ein großes Aushängeschild mit Aussagen über die eigene Persönlichkeit: Das Parfüm oder das Deodorant. Wie man riecht, wie der Geruch auf andere Menschen wirkt, wie man sich selbst mit dem entsprechenden Geruch fühlt und welche Duftnoten man zu unterschiedlichen Situationen auflegt.

Männer haben feine Nasen und legen Wert darauf, wie sie riechen (oder sollten es zumindest). Damit du jederzeit einen angenehmen Duft versprühst findest du in unserem Online Shop eine entsprechende Auswahl an Parfüms und Deododrants. Lass dich einfach inspirieren und such dir das letztendlich passende Parfum für dich aus.