Die Rasur. So wird die Nassrasur zum perfekten Erlebnis für dich.

Es reicht nicht aus, in wirklich gute Nassrasierer zu investieren, wenn einige Grundregeln der Nassrasur nur halbherzig befolgt werden. Bist du oberflächlich bei der Sache, wird deine Gesichtshaut es dir mit Irritationen und unvorteilhaftem Aussehen heimzahlen.

Die perfekte Nassrasur: Sie beginnt mit einer ordentlichen Vorbereitung deines Gesichtes, wasch dich! Dann schlag deinen Rasierschaum aus Rasierseife oder Rasiercreme, rasier dich mit einer scharfen Klinge und achte auch auf ein gutes After Shave. Das wird eine tolle Rasur

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Was alles gilt es für eine perfekte Nassrasur zu beachten?

Sei von Beginn an aufmerksam und beachte die einfachen Grundprinzipien einer sauberen Nassrasur, damit das Ergebnis sich sehen lassen kann und sich stets auch gut anfühlt. Dabei ist es zweitrangig, ob du dich mit einem Rasiermesser, einem Rasierhobel oder einem Systemrasierer rasierst. Denn immer sind es scharfe Klingen aus Metall, die da über deine Haut gezogen werden und Tag für Tag die Bartstoppeln abnehmen. Der Haut ist es egal, welchen Rasierer du dafür nimmst. Sie wird es immer als Verletzung registrieren und entsprechende Reaktionen aufweisen.

Damit diese so gering wie nur irgend möglich ausfallen, sorge für sie und dafür, dass deine Rasur so schonend geschieht, wie es geht. Selbstredend können qualitativ hochwertige Rasierinstrumente nur von Vorteil sein. Wenn sie in deiner Hand aber nicht dich richtige Führung haben, werden sie dir wenig helfen. Schenke dir selbst schon zu Beginn des Tages die wenigen Minuten, die deine Rasur dauert, volle Aufmerksamkeit. Bringe dir schon am Morgen ein gewisses Maß an Wertschätzung entgegen, anstatt die Rasur nur als bloßes Entfernen von unerwünschten Haarauswüchsen anzusehen. Begreife die allmorgendliche Nassrasur als Pflegeideologie, die auch einen kulturellen Status widerspiegelt. Dies erzeugt auch eine Geisteshaltung, die automatisch ein gutes Gefühl erzeugt, mit dem du jedem neuen beginnenden Tag entgegentrittst.

Deine Rasur beginnt mit ihrer Vorbereitung: der Einstimmung deiner Haut auf den Schnitt, den der Rasierer vornimmt.

Zuallererst solltest du dein Gesicht kurz aber gründlich mit warmem Wasser und einer guten Seife oder einer Waschlotion reinigen. Kaltes Wasser macht dich zwar wacher, falls du noch etwas in der Halbdämmerung bist, aber warmes Wasser schmeichelt deiner Haut, lässt die Poren weiten und die Barthaare weicher werden. Rückstände von Hautpflegemitteln, die täglich anfallenden Hautschuppen und angetrockneter Schweiß sind damit entfernt.

Je nach Art der Nassrasur, aber besonders wenn du Hobel- oder Messerrasierer bist, erwärmst du dein Gesicht nach dem Abspülen mit einem sehr warmen oder heißen Handtuch. Heißes Wasser drüber und auswringen. Du legst es dir fest aufs Gesicht oder drückst es wenige Minuten leicht an. Jetzt sollten die Haare und Stoppeln wirklich weich und alle Poren geöffnet sein. Gar nicht unwichtig: Rasiere dich stets vor dem Frühstück, weil die Nahrungsaufnahme den Stoffwechsel und damit generell die Durchblutung anregt. Somit auch die kleinen Adern unter der Gesichtshaut, die dadurch etwas anschwellen und die Verletzungsgefahr erhöhen.

Es folgt die Herstellung des Rasierschaums aus Rasierseife oder Rasiercreme, die Standards für Rasierhobel oder Rasiermesser.

Du benötigst dafür eine kleine Schüssel, einen Mug, die/den du kurz mit heißem Wasser ausspülst und somit anwärmst. Lege deine Rasierseife hinein, feuchte deinen Rasierpinsel mit warmem Wasser an und rühre auf der Seife deinen Schaum an, bis er sahnig ist. Schaum aus Rasiercreme erzeugst du, indem du einen Strang von etwa drei Zentimetern in den Mug gibst und circa drei Teelöffel warmes Wasser dazu. Hierbei mit dem noch trockenen Rasierpinsel rühren, bis die sahnige Konsistenz erreicht ist.

Den Schaum trägst du nun auf dein Gesicht auf und verteilst ihn mit dem Rasierpinsel schön gleichmäßig und intensiv. Wichtig ist, ihn zwei bis drei Minuten einwirken zu lassen, was die Stoppeln nochmal weicher macht und sie vor allem noch etwas aus den Hautporen austreten lässt. Alternativ kannst du auch Rasieröl verwenden. Dieses muss gleichmäßig aufgetragen werden und benötigt ebenso eine kurze Einwirkzeit. Der Vorteil von Rasieröl liegt darin, dass du immer siehst, wo und was du rasierst. Das ist optimal für eine saubere Konturenrasur.

Jetzt geht es an die Rasur. Ein paar grundlegende technische Sachen solltest du dabei beachten.

Du rasierst zuerst mit dem Strich, der Wuchsrichtung der Barthaare, nach unten. Danach ziehst du den Rasierer einmal gegen den Strich, damit wird es gründlicher – aber auch die Gefahr von Hautirritationen steigt beträchlich. Spanne deine Gesichtshaut dabei mit der Hand oder ziehe lustige Grimassen. Dadurch richtest du die Barthaare auf und sie werden besser geschnitten. Achte auf den richtigen Winkel der Klinge zur Haut, er sollte etwa 30° betragen. Ist er falsch, schneidest du dich und es blutet oder aber die Klingen rupfen eher, als dass sie schneiden. Diese Gefahr besteht auch, wenn du Druck auf den Rasierer ausübst. Vermeide dies also. Schnitte können dann sogar mit dem Systemrasierer geschehen. Bei ihm brauchst du nicht auf den Schneidewinkel zu achten, er wird bei Systemrasierern automatisch hergestellt.

Säubere nach jedem Zug die Schneide mit warmem Wasser. Dazu Hobel oder Systemrasierer schräg unter laufendes Wasser halten oder in einer Schüssel ausspülen. Warmes Wasser bringt das Metall der Rasierklinge auf optimale Betriebstemperatur. Es spült auch die abgeschnittenen Haare besser aus dem Seifenspalt heraus, so du einen Hobel oder Systemrasierer benutzt. Alle Mühe ist aber vergeblich, wenn die Klinge zu stumpf ist. Am Systemrasierer erkennst du es an dem ausgeblichenen Lubrikationsstreifen. Bei Hobel und Rasiermesser fühlst du, wenn es rupft. Also, immer scharfe Klingen nehmen.

Die nachbereitende Wäsche steht an. Hast du deine Rasur beendet, beäuge nochmal bei hellem Licht die gesamte Gesichtspartie.

Fühle mit der Handfläche, ob auch tatsächlich alle unerwünschten Stoppeln abgenommen wurden. Es erzeugt nämlich nur Irritationen auf deiner Haut, wenn du sie nach dem After Shave noch einmal mit einer Klinge reizen musst. Bist du zufrieden und ist alles wie es soll, spüle dein Gesicht mit kaltem Wasser ab. Das erfrischt nicht nur, sondern bewirkt, dass sich die Hautporen zusammenziehen. Damit schützt sich die Haut vor Keimen und Bakterien. Sie hätten sonst vielleicht eine Chance, doch Pickel, Rötungen oder Jucken entstehen zu lassen.

Bakterien und Keime sind übrigens gerne in mehrmals benutzten und feuchten Handtüchern. Nimm deshalb am besten eines, das nur für das Trocknen nach dem Rasieren da ist, achte darauf, dass es stets sauber und eben trocken ist. Optimal wäre, jeden Tag ein kleines frisches zu nehmen. Die Gesichtshaut nur trocken tupfen. Reiben und rubbeln würde die Haut erneut irritieren und mit „Gewalt“ doch noch böse Mikroben in deine Hautporen transportieren. Selbstverständlich reinigst du auch deinen Rasierer noch genauso vorbildlich wie dein Gesicht.

Den krönenden Abschluss deiner allmorgendlichen Nassrasur bildet schließlich dein After Shave.

Hier hast du einige Möglichkeiten zur Wahl, die zum Teil von deinen individuellen Vorlieben abhängen oder davon, was deine Haut verträgt und was nicht. Klassisches Rasierwasser enthält Alkohol, was beim Auftragen ein leichtes Brennen erzeugt. Er desinfiziert und regt die Durchblutung an. Viele Männer lieben dieses Gefühl, einige vertragen es aber nicht. Für empfindliche Haut solltest du lieber ein After Shave ohne Alkohol benutzen. After Shave Balsam oder After Shave Lotion beruhigen die Haut, spenden ihr Flüssigkeit und Fett zur Regeneration und hinterlassen ebenso ihren eigenen Duft. Besonders gut erledigt diese Aufgaben ein After Shave Tonic. Es normalisiert auch den durch die Rasur täglich aus der Balance gebrachten pH Wert der Haut noch etwas schneller.

Hast du dich trotz aller Vorsicht dennoch geschnitten, hilft kaum etwas besser als ein Alaunstein oder ein Alaunstift. Leicht anfeuchten, aufdrücken, kurzes Brennen, Blutung gestoppt. Das solltest du vor dem Auftragen des After Shaves machen. Empfehlenswert ist auch ein After Shave Moisturizer, den du abschließend anstatt einer After Shave Creme auftragen kannst. In jedem Fall sollte dein Gesicht mit feuchtigkeitsspendender Creme oder Moisturizer in den Tag entlassen werden. Sie wirken jedem Rasurbrand und eventuellen kleineren Verletzungen noch einmal entgegen, versorgen deine Haut mit vitalisierenden Stoffen und existieren für alle Hauttypen.

Wir hoffen, dass diese blackbeards Tipps dir zu einer zufriedenstellenden Nassrasur verhelfen.

Nachdem du dir einen guten Nassrasierer zugelegt hast, solltest du seine optimale Handhabung erlernen. Mache die Inhalte der fünf Punkte zu den goldenen Regeln deiner täglichen Nassrasur. Damit tust du dir und der Gesundheit deines Gesichts den größten Gefallen. Sauber waschen, Wärme wirken, die Hautporen sich öffnen und die Bartstoppeln weich werden lassen. Der Schnitt geht danach umso besser.

Nach der Reinigung der Haut und des Rasierers zündet die letzte Pflegestufe in Form von Rasierwasser, After Shave Balsam, Lotion, Tonic sowie Creme oder Moisturizer. Eines davon wird dich samtweich machen und gut riechen lassen. Hochwertige Produkte für deine Nassrasur, also Rasierer und Pflegemittel findest du im blackbeards Online Shop. Schau mal hier:

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