Bartwuchs – wovon er abhängt und warum er manchmal ausbleibt.

Wenn du nach „Bartwuchs anregen“ oder „Bartwachstum beschleunigen“ suchst, findest du viele Seiten, die sich mit dem Thema Bartwuchs oder Bartwachstum beschäftigen. Träumst du gerade von einem dichten Wuchs? Hast du gar Albträume, weil nix sprießt oder nur ganz spärlich und kaum sichtbar?

Wir versuchen dir eine Hilfestellung zu geben wie du deinen Bartwuchs anregen kannst.

Bartöl und Bartbürste sind die Grundausstattung für deine Bartpflege – unabhängig von Bartwuchs und Bartwachstum.

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Den Bartwuchs anzuregen ist das Ziel vieler Bartträger.

Unter Bartwuchs verstehen wir die Dichte des Bartes. Kann man diese beeinflussen, also entweder Lücken füllen oder aber überhaupt Barthaare zum Sprießen bringen? Es geht also nicht um die Länge des Bartes, sprich das Wachstum von vorhandenen Barthaaren in die Länge. Sondern um das flächendeckende Sprießen, das Herauskitzeln von Barthaaren, da wo keine sind. Leider ist das mit dem Bartwuchs nicht so einfach, wie wir uns das wünschen, manchmal sogar einfach unmöglich. Aber oft durchaus doch möglich und nur eine Frage der richtigen Strategie. Klappt es mit dem Bartwuchs, fühlen wir uns maskuliner und selbstbewusster. Den Weg dahin versuchen wir dir nachfolgend aufzuzeigen. Aber schon zum Einstieg wollen wir klarstellen, dass nicht bei jedem Mann der Bartwuchs einfach so nach Wunsch reguliert werden kann, im Gegenteil: Bestenfalls kannst du deinem Bartwuchs kumpelhaft unter die Arme greifen.

Wir formulieren mal ein Zitat von John Wooden um, schneidern es maß sozusagen. Machen es bartmaßgerecht. „Wenn du deinen Bart jeden Tag ein wenig verbesserst, geschehen letztendlich große Dinge. Nicht morgen, nicht am nächsten Tag, aber irgendwann kann ein großartiger Bart entstanden sein. Sehne dich nicht nach der großen, schnellen Verbesserung, ein Tag nach dem anderen. Das ist der einzige Weg, wie es passiert – und wenn es passiert, hält er für eine lange Zeit oder ewig.“ Schön, oder? Genug der Weisheiten, kommen wir zu den klaren Fakten bezüglich des Bartwuchses. Hier sind nämlich viele Unwahrheiten oder Halbwahrheiten im Umlauf, die wir gerne aufklären würden.

Fangen wir mit dem Alter an

Ab welchem Alter beginnt der Bart üblicherweise zu wachsen? Im Alter von elf Jahren, fünf Tagen, um exakt 9 Uhr 45. Kleiner Scherz. Wir können es nicht genau sagen. Niemand kann das. Es gibt keinen Stichtag. Irgendwann im Alter von zehn bis achtzehn, während oder nach der Pubertät, wenn die Hormone rundumschlagen, der Adamsapfel wächst, die Stimme Sprünge macht, Frauen interessant werden, dann kommt plötzlich die Körperbehaarung daher, so auch die ersten Stoppeln, der erste Flaum. Doch wie schnell werden die Barthaare nun wachsen? Und vor allem – wie dicht? Fragen über Fragen werden dich ab jetzt ereilen. Die Antworten darauf musst du allerdings abwarten, ob du willst oder nicht. Das kann dauern. Als definitiv ausgewachsen gilt der Bart im Alter von 25 bis 27 Jahren. Doch es kann auch danach möglich sein. Wunder gibt es immer wieder.

Der Wuchs des zweiten männlichen Geschlechtsmerkmales ist somit von Anfang an spannend. Vom Warten darauf, dass es endlich losgeht, damit du angeben kannst, wie männlich du doch schon bist, bis zu dem Tag, an dem schließlich ein perfekter Bart dein Gesicht und dein Selbstwertgefühl boostet. Alles passiert genau zum richtigen Zeitpunkt. Bis zu diesem übst du dich in Geduld. Die schönste Freude ist meist sowieso die Vorfreude. Ob mit oder ohne Bart, du bist immer und jederzeit ein wertvoller Mann.

Es gibt einige Faktoren, die den Bartwuchs steuern.

Hier mal einfaches Hintergrundwissen zum Verständnis. Mit den ersten Stoppeln an Tag eins beginnen Freud und Leid der Bartpflege, Erfolge und Misserfolge beim Herantasten an Techniken der Rasur und Pflege des neuen Haares. Und oftmals ein Warten auf mehr. Mehr Haare. Bei manchen Männern sprießen sie nur so aus allen Poren heraus, bei anderen zeigen sie lediglich sporadisches und flaumartiges Erscheinen. Das kann durchaus einfach von der Natur so gewollt sein. Deine Augen sind genetisch bedingt blau, deine Kopfbedeckung ist schwarz gelockt oder von blonder Glätte, dein Bart kommt eben dicht oder spärlich oder bei manchen gar nicht – wie es deine Gene eben vorgeben.

Ein Trost an dieser Stelle: Dein Bartwuchs kann sich im Laufe der Jahre, nach ganz vielen Tagen also, plötzlich unerwartet komplett ändern. Denn ein zweiter Faktor, der deinen Bartwuchs beeinflusst, ist das Androgen Testosteron. Dessen Niveau im Körper kann steigen und fallen. Viel Testosteron sorgt für Männlichkeit und auch für den Bartwuchs – auf jeden Fall beeinflusst es das Längenwachstum und die Dicke vorhandener Barthaare. Und dicke Haare wirken fülliger als dünne. Für den Wuchs an sich, also die Dichte, die Flächendeckung, kann Testosteron jedoch nur bedingt sorgen. Denn für den Wuchs müssen auch noch – als dritter Faktor – Haarfollikel und an diesen Rezeptoren vorhanden sein, an denen das Testosteron andocken kann. Manchmal fehlen Haarfollikel und /oder Rezeptoren tatsächlich. Manchmal sind aber auch nur deine Haarfollikel inaktiv und die Rezeptoren mit ihnen. Ein vierter Faktor ist die Nährstoffversorgung des Haares: Spärlicher Wuchs gründet gelegentlich auch in einem Nährstoffmangel.

Lassen sich Probleme mit dem Bartwuchs beheben oder musst du ihn einfach akzeptieren?

Ja - oftmals. Nein - nicht immer. Diese Antwort gilt übrigens auf beide Fragen. Probleme beginnen im Kopf. Damit, dass du dir etwas wünschst, was du nicht haben kannst. Manchmal noch nicht, manchmal niemals. Also löse das Problem erstmal in deinem Oberstübchen. Arbeite an deiner inneren Haltung. Arbeite daran, dass dir Äußerlichkeiten wie Gepflegtheit zwar wichtig sind, bestimmte Merkmale aber nicht Bedingung sind, dass du ein toller Mensch und Mann bist. Finde dich mit dem Bart ab, der dir vergönnt ist und blicke nicht zu neidisch auf die Bärte anderer Männer. Setze deinen Bart dagegen gut in Szene.

Wenn dein Bart dicht, glänzend und geschmeidig ist – freue dich. Will er das einfach nicht werden trotz tausender Versuche mit allen möglichen Mittelchen, dann akzeptiere, was ist. Rasiere dein Kinn perfekt glatt, pflege deine Haut, trage ein gutes Duftwässerchen auf und gut bist du. Auch ohne Bart. Für ganz viele Frauen. Ganz sicher. Männlichkeit definiert sich auch über andere Sachen wie Humor, Lebensfreude, Holz hacken, Karriere hinlegen, deiner Frau eine starke Schulter sein und so weiter. Es kommt nicht nur auf den Bart an und wenn du auch ohne Bart selbstbewusst bist, ist das vollkommen okay und sehr attraktiv für Frauen.

Kann der Arzt helfen?

Dennoch – bevor du aufgibst, an einen Bart zu glauben, solltest du zum Arzt gehen, wenn du Probleme mit dem Bartwuchs hast. Der Bartwuchs ist – auch wenn er nicht der einzige Beweis dafür ist, dass du ein Mann bist – trotz allem den meisten von uns ein Grundbedürfnis. Oft reicht uns ja schon ein Dreitagebart zur Demonstration vermeintlicher Potenz, insbesondere wenn Mutter Natur uns mit einem eher weicheren Gesicht ausgestattet hat. Sprießt kaum etwas, wäre es tatsächlich ratsam, einfach zuerst mal Onkel Doc aufzusuchen. Denn, wie oben erwähnt, kann die Ursache ja das Fehlen von Haarfollikeln oder der Testosteron-Andockrezeptoren sein. Dann macht es nicht viel Sinn, Zeit und Geld in angepriesene, normalerweise wirksame Bartwuchsprodukte oder aber in morgenritualisierte, technische Versuchsprozesse zu stecken. Denn ohne Follikel und Rezeptoren wächst nix.

Fehlt dir jedoch nur besagtes Testosteron, so kann dir der Arzt das verabreichen oder du könntest ein entsprechendes hormonhaltiges Bartwuchsprodukt nehmen. Wir raten jedoch davon ab, dies in Eigenregie zu tun. Hilft wirklich gar nichts, so kannst du bei echtem Leidensdruck und mit gut gefüllter Geldbörse heutzutage auch einen Mediziner aufsuchen, der sich auf Transplantation von Kopf- und Barthaaren spezialisiert hat. Das soll gut funktionieren und ein Leben lang halten.

Kann eine Testosterontherapie gut helfen?

Tag X. Dein Arzt hat einen Testosteronmangel attestiert und herausgefunden, dass Andockrezeptoren dafür vorhanden sind. Nun fragst du dich vor Behandlungsbeginn vielleicht dennoch unsicher, ob die ärztliche Gabe von Testosteron oder aber ein selbst gewähltes Testosteron haltiges Bartwuchspräparat tatsächlich hilft? In diesem Fall sagen wir: Ja. Eine Testosterontherapie kann Erfolg bringen. Allerdings sei dazu gesagt, dass nur der Bartwuchs an Stellen angeregt wird, die zumindest etwas an Haaren aufweisen. Es werden sehr wahrscheinlich keine Haare sprießen, wo bisher nie etwas war, an diesen Stellen sind vielleicht keine Andockrezeptoren oder keine Haarfollikel. Vielleicht aber doch. Probiere es aus.

100%ige Aussagen lassen sich nicht treffen, denn es könnten noch weitere Inhibitoren vorliegen, wie ein Mangel an Vitaminen und/oder Mineralien und/oder Spurenelementen und/oder Aminosäuren… Zum Verzweifeln? Ja, manchmal ist das echt so. Aber niemand hat behauptet, dass Mannsein leicht ist. Und wir Männer lieben doch Herausforderungen, oder? Also ran an die Aufgabe, alles herauszufinden. Am besten, du lässt den Arzt gleichzeitig zum Hormontest auch noch sämtliche Werte testen. Ein alles umfassendes Blutbild gibt Aufschluss. Übrigens: Testosteron kann Haare überall wachsen lassen. So auch auf deinem Rücken. Und es kann Haupthaare ausfallen lassen. Überlege dir, ob du das in Kauf nehmen willst, um am Kinn Haare zu haben.

Welche Bartwuchsmittel gibt es?

Oben erwähnte mögliche Mangelzustände nahm sich die Pharma- und Kosmetikindustrie „zu Herzen“ und brachte kräftig Bartwuchsmittel auf den Markt. Du fragst dich: Welche gibt es? Was versprechen und bringen sie wirklich? Alles kann, nix muss. Doch es gibt tatsächlich Präparate, die was können. Allerdings ist es wie gesagt wichtig, dass du weißt, was dir fehlt. Dann nämlich kannst du ein Produkt mit entsprechendem Wirkstoff wählen. Ohne zu wissen, warum dein Bart nicht so will wie du, wirst du eher lange herum experimentieren und Zeit und Geld verschwenden. Grundsätzlich wirkt ein hochdosiertes Mittel zur äußeren oder inneren Anwendung. Lass deinen Arzt checken und wähle dann aus der Vielfalt ein Einzel- oder Kombipräparat: Biotin (Vitamin B7), Kieselerde (Silicium) und Kräuter-Bartöle fördern generell Gesundheit und Längenwachstum. L-Arginin, Testosteron, Maca, Minoxidil und Redensyl regen gezielter die Wuchsdichte an. Der menschliche Stoffwechsel ist jedoch komplex, die Einnahme eines Mittels bedingt oftmals die eines oder mehrerer anderer. Sei vorsichtig und ziehe da am besten einen Heilpraktiker hinzu, der die Wechselwirkungen kennt.

Was hilft nun wirklich für einen besseren Bartwuchs? Tatsächlich kann jedes der marktgängigen Mittel helfen. Vorausgesetzt, du brauchst es und gibst den Wirkstoffen Zeit. Eine Wirkung von heute auf morgen darfst du nicht erwarten. Gehe von ein paar Wochen bis zu ein paar Monaten aus. Die Haarwuchsmittel Minoxidil oder Redensyl brauchen etwa zwei bis drei Monate. Auch Testosteron, Maca mit seinen dem Testosteron ähnlichen Sterolen sowie Vitalstoffen und die Aminosäure L-Arginin regen eher sukzessive und mittelfristig Potenz und Haarwuchs an. Mit der Einnahme des Haut- und Haar nährenden Vitamins B7 (Biotin) sowie dem Spurenelement Silicium (Kieselerde), durch die Pflege mit Kräuterölen (nicht umsonst lobpreisen wir immer wieder Bartöle) und durch abwechslungsreiche, vitalstoffreiche Ernährung sorgst du dafür, dass das, was wächst, gesund ist.

Was kann ich denn noch tun, wenn mir auch kein Bartwuchsmittel hilft?

Selbstwertgefühl und Geduld. Alles probiert, nix wirkt. Was kannst du tun, wenn kein Bartwuchsmittel hilft? Ganz ehrlich? Wir von blackbeards finden zwar Bärte klasse, nicht nur schwarze, sondern auch rote, braune, weiße, aber – egal welche Couleur – keine spärlichen Exemplare. Da würden wir ein glatt rasiertes Kinn favorisieren. Es ist auch ein Zeichen von Männlichkeit, zu sich selbst zu stehen, so wie Gott einen geschaffen hat. Pflege dich, zieh dir moderne Klamotten an und koche ein tolles Menu für die Dame deines Herzens. Schönheit kommt auch von innen. Ein ehrlicher Charakter, der eine Frau auf Händen trägt, kann selbige ebenso mächtig beeindrucken, wie es sonst nur ein mächtig prächtiger Bart schaffen würde.

Bist du noch sehr jung, kann Geduld helfen. Denn wie schon erwähnt, können plötzlich unvermutet doch noch Barthaare aus den Poren wachsen. Bist du etwas älter kannst du dir Barthaare bei einem spezialisierten Mediziner implantieren. Vielleicht auch mal ein wenig tricksen? Mädels machen es uns vor. Mit Push-up-BHs, Bauchweghöschen, aufgeklebten Wimpern und aufgestecktem Kunsthaar zaubern sie sich fürs Date Holz vor die Hütte, einen flachen Bauch, einen Engelsblick und Löwenmähne herbei. Wir Männer allerdings sollten doch lieber zu dem stehen, was wir haben und auch zu dem, was fehlt. Du kannst schließlich nicht unbedingt etwas dafür, wenn deine Barthaare nicht so wachsen, wie du es dir wünschst und hast alles versucht, damit es klappt. Du kannst erhobenen Hauptes sagen: „Ich habe gekämpft“ – und ein erhobenes Haupt ist manchmal mehr wert als ein Bart.

Deine blackbeards pflegen mit dir den Bart, den du hast. Egal, wie stark dein Barthaar ist und wo die Barthaare wachsen.

Dein Bart ist so einzigartig, wie du es bist. Du musst dich akzeptieren und deinen Bartwuchs annehmen, um mit dir im Reinen zu sein. Das klingt sehr philosophisch, aber trifft den Kern der Sache ganz gut. Klar, einige Tipps gibt es, die helfen, deinen Bartwuchs anzuregen. Trage aber auch einen kleinen Bart mit Stolz und pflege ihn.

Egal ob du nur kurze Stoppeln, einen Drei-Tage-Bart oder einen Vollbart trägst: Uns von blackbeards ist es ein Anliegen, dass dein Bart stets gut gepflegt ist. Gerade dann, wenn du nicht mit einer dichten Behaarung im Gesicht gesegnet bist, ist es wichtig, das, was da ist, ausgiebig und liebevoll zu behandeln. Vielleicht dankt es dir dein Körper ja irgendwann und legt einen Zahn zu, was den Bartwuchs betrifft.

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