Lücken im Bart. Oder gar große Löcher? Was kann ich tun?

Johann Nepomuk Vogl meinte einst: „Gott muss es schicken, soll es uns glücken.“ Wer nicht an Gott glaubt, kann stattdessen die Gene heranziehen. Sie schicken uns unsere Ausstattung und damit den Bartwuchs. Was du für einen dichteren Bart tun kannst erfährst du nun.

Lücken und Löcher im Bart? Ein paar Tipps, was du jetzt tun kannst.

Ob lang, kurz, dicht oder spärlich – ein Bart ist immer attraktiver, wenn er gepflegt ist und angenehm duftet.

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Nur mit Mut zur Lücke kann Fülle erfahren werden. Bei deinem jungen Bart kann sich das bewahrheiten. Manchmal füllen sich Lücken nämlich, wenn du geduldig abwarten kannst. Manchmal geht’s aber auch anders.

Wächst dein Bart lückenhaft, obwohl du dir einen dichten, flächendeckenden wünschst, kann das verständlicherweise deine Lebensfreude etwas trüben. Doch statt Trübsal zu blasen, kannst du dich alternativ auch in Geduld üben und in der nicht unberechtigten Hoffnung auf Mehr, also mehr Bart, deine Tage freudvoller verbringen. Vor allem, wenn du noch sehr jung bist, hast du Grund dazu. Denn dein Bart ist mit beispielsweise 20 noch lange nicht ausgewachsen, obwohl du selbst es bist. Deine genetische Veranlagung bestimmt zwar größtenteils, wie er am Ende aussehen wird, und daran kannst du auch kaum etwas drehen – genauso wie bei deiner Augenfarbe.

Der Bart ist jedoch nicht sofort eine Konstante, wie deine hübsche Augenfarbe. Beginnt er – meist irgendwann in der Pubertät – zu wachsen, ist noch lange nicht aller Tage Abend. Dichte, Form und Länge sehen gerade erst das Tageslicht. Bis zum figurativen Abend kann dein Bartwuchs sich noch ändern. Ist er anfangs beispielsweise flaumartig, hell und wächst vielleicht nur am Kinn, kann er nach einigen Jahren trotzdem füllig und dunkel sein und überall wachsen. Manchmal sogar schon nach einigen Wochen oder Monaten. Erst wenn du so um die 25 bist, ist er in der Regel ausgereift. Das heißt für Jungs: Wenn ihr geduldig abwartet, kann noch viel Bart kommen. Deshalb obiger Spruch: Nur mit Mut zur Lücke kann Fülle erfahren werden.

Ob Geduld oder Akzeptanz angesagt ist, ist eine Frage des Alters. Lege dir immer aber einen Bartstil zu, der aus dem machbar ist, was gerade da ist.

Geduld empfehlen wir hier insbesondere allen ganz jungen Jungs, deren Bart nicht ausgereift ist und deshalb mit der Zeit von selbst noch prächtig werden kann. Bist du schon in reiferem Alter und ist dein Bart folglich bestimmt ausgewachsen, dann ist Akzeptanz deine Aufgabe. Die perfekte Wahl des Bartstils jedoch ist für alle Leidenden eine hilfreiche Option. Als etwas reiferer Herr machst du einfach dauerhaft das Beste aus dem, was da ist. Als jüngerer Mann tust du das zunächst auch, kannst dann aber später vielleicht doch noch einen Vollbart anpeilen, wenn irgendwann mehr wächst, als es erst einmal aussah.

Wir nennen dir einfach mal ein paar Beispiele, welchen Bartstil du unter welchen Wuchsbedingungen wählen könntest. Wenn du kaum oder lückenhaft Barthaare an den Backen hast, am Kinn aber gut damit ausgestattet bist, ist ein Backenbart à la Motörhead Lemmy, Gott hab ihn selig, logischerweise nicht optimal. Besser ist dann vielleicht ein Chin Puff, ein Chin Strap, ein Ziegenbart oder ein gut getrimmter Drei-Tage-Bart. Wenn du am Kinn spärlichen Wuchs hast, dafür deutlich mehr zwischen Nase und Mund, dann wäre ein Moustache mit seinen unendlichen Variationsmöglichkeiten vielleicht was für dich. Schau deinen Bartwuchs genau an, setzte deinen Bart dort in Szene, wo was wächst. Bei der großen Auswahl an Bartkreationen kannst du immer auch deine Gesichtsform dabei berücksichtigen. Es gibt für beinahe jeden einen Bartstil, schau dir ruhig mal unsere Stil-Ratgeber an.

Die Optik eines jeden Bartes hängt sehr davon ab, wie du ihn pflegst und trimmst. Dabei lässt sich auch etwas mehr optische Dichte herbeimogeln.

Erwarte keine Wunder. Dennoch: Nuancen machen oftmals einen bemerkenswerten Unterschied. Stelle ein perfektes „Mogelprogramm“ zusammen. Es beginnt mit der Säuberung deines Bartes. Nimm mehrmals die Woche ein gutes Bartshampoo, um Schmutz heraus und Frische hineinzubringen. Weiter geht es mit dem Trimmen. Einzelne aus dem Bart oder sonst wo herausstehende Haare stutzt du mit einer Bartschere. Möchtest du den gesamten Bart kürzen, nimmst du einen höhenverstellbaren Trimmer. Gleich lange Haare wirken immer etwas fülliger. Kürzere Haare ebenso – besonders bei noch dünnen, fedrigen Barthaaren, denn näher am Haarschaft sind sie etwas dicker und härter. Lange Haare sind zu den Spitzen hin immer dünner.

Am Kinn kannst du längere Haare gut dazu nutzen, Lücken zu kaschieren. Massiere zunächst etwas pflegendes Bartöl ein, nimm dann entweder Kamm oder besser noch Bürste zum Verteilen und vor allem zum gezielten Überdecken von Lücken. Fixiere das Ganze schließlich mit etwas Bartpomade. Hast du Lücken an den Wangen oder im Moustache, bringt dir das Stutzen einzelner sich hervortuender Haare und das Setzen sauberer Konturen kleine optische Erfolge. Bei Lücken an den Wangen setzt du die Kontur besser etwas tiefer und bei Lücken im Oberlippenbärtchen sollte sie unterhalb der Nase exakt sitzen und kein Barthaar über die Oberlippe stehen.

Hast du Mut und könnte dein Leben etwas Farbe vertragen? Färbe deinen Bart. Manchmal bringt das optisch und haptisch mehr Dichte.

Zugegeben: Große Lücken, also Partien, wo weit und breit nix wächst, schließt Farbe nicht. Aber es könnte ja sein, dass da nur Unregelmäßigkeiten in deinem Bartwuchs sind. Deinen Bart also derzeit dünne und dicke Barthaare – friedlich nebeneinander sprießend – zieren. Oder aber deine Barthaare farblich unterschiedlich sind. Das kann durchaus sein, besonders in der Anfangsphase. Dünne und helle Haare lassen deinen Bart lückenhaft erscheinen. Denn sie sind einfach nicht so präsent, so sichtbar. Schau also mal ganz genau hin. Sind helle dabei, sind dünne dabei? Dann kann es optisch und auch haptisch etwas bringen, deine Haare selbst zu färben oder sie beim Barber färben zu lassen.

Oftmals hilft eine Nuance dunkler schon etwas. Von sehr blond oder braun auf tiefschwarz zu färben, würden wir nicht empfehlen beim ersten Mal. Damit der Unterschied nicht so krass auffällt und falls du das Colorieren (klingt geheimnisvoller) noch nicht so einheitlich hinbekommst. Auf jeden Fall wird hinterher das etwas dunklere Haar die lückenhafte Optik übertünchen. Und was auch gut ist für das dichtere Aussehen, ist die Haptik. Gefärbtes Haar ist dank der Farbe etwas kräftiger und griffiger. Probier‘s einfach aus.

Vielleicht brauchen deine Haarfollikel einfach mehr gesunde Nährstoffe, weniger ungesunde Genussmittel und einen funktionierenden Stoffwechsel.

Hattest du schon einen fülligen Bart, ist dieser mit der Zeit spärlicher geworden und hat Lücken bekommen? Dann kann es durchaus sein, dass dein Speiseplan nicht gerade förderlich für deine Haare ist. Es kann aber auch sein, dass von vornherein der Wuchs deshalb gleich spärlich blieb. Zunächst einmal ist es so, dass nur da Haare wachsen, wo Haarfollikel vorhanden sind. Waren schon mal viele Haare da, ist das der Fall, sie wurden jedoch träge. Waren noch keine Haare da, kann es sein, dass keine Haarfollikel da sind, oder dass sie wegen ungünstiger Rahmenbedingungen inaktiv geblieben sind. Das solltest du von einem Dermatologen checken lassen.

Sind Haarfollikel da, sind die genetischen Voraussetzungen für Barthaar gegeben. Dein Part ist es nun, sie zu nähren und aus ihrer Inaktivität zu holen. Wenn dein Leidensdruck groß ist und du unbedingt einen großen Bart möchtest, solltest du einen Arzt oder Heilpraktiker aufsuchen, um deine Nährstoffversorgung samt Stoffwechsel und Verdauung abzuklären. Haare brauchen bestimmte Sachen zum Gedeihen. Vitamine, Proteine, Mineralstoffe, Spurenelemente. Auf eigene Faust einfach mal dieses oder jenes einzunehmen – davon raten wir ab. Denn Wechselwirkungen und Risiken sind komplex. Weißt du, was fehlt, kannst du mit entsprechender Ernährung oder gezielten Nahrungsergänzungsmitteln auffüllen. Reduziere möglichst gleichzeitig deinen Konsum an Zigaretten, Alkohol, Drogen, weißem Zucker und tierischem Fett. Den letzten Satz hast du vielleicht schon erwartet. Ja, wer Bart will, dem bleibt er nicht erspart.

Wie sieht dein Lebensstil aus, wie deine Psyche, wie deine Gesundheit und wie dein Testosteronspiegel?

Schau dir deinen Lebensstil an. Kaum einer möchte sein Leben in Askese verbringen. Auch wir nicht. Aber spätestens, wenn du irgendein Problem hast mit deinem Körper oder deiner Psyche, solltest du die Bremse drücken und zumindest auf Ausgewogenheit achten. Schlafmangel wegen zu vieler durchzechter oder durchgegrübelter Nächte macht auf Dauer kaputt – fast alles. Sorge für ausreichend Schlaf und einen regelmäßigen Schlafrhythmus. Exzessives Partyfeiern samt Alkohol, Zigaretten und Drogen bringen ihn nicht. Negativer Stress im Job oder in der Partnerschaft bringen ihn auch nicht. Sorge für psychischen Ausgleich durch klärende Gespräche, Meditation, Sport, Spaziergänge und so weiter.

Liegt es nicht am Lebensstil, kann eine Krankheit oder Hormonmangel hinter den Bartlücken stecken. Um das herauszufinden, raten wir den Gang zum Hausarzt an. Sprich dein Problem dort an, er wird dich gegebenenfalls an entsprechende Fachärzte überweisen. Unter anderem Probleme mit Herz, Schilddrüse, Stoffwechsel, Infektionen, Blutarmut, die Einnahme von Medikamenten und insbesondere ein Testosteronmangel können sich auf deinen Bartwuchs auswirken. Lass dich durchchecken. Dann kannst du die Sache angehen. Oft gilt: Gefahr erkannt, Gefahr gebannt.

Deine blackbeards hatten auch nicht von Anfang an nur Glück mit den Bärten. Aber mit Geduld, liebevoller Pflege, einigen Versuchen und Irrtümern sitzen sie jetzt.

Jeder ist anders und obige Anregungen sind eine Auswahl an Tipps, die du mal durchgehen kannst. Gesunde Ernährung, regelmäßige Bewegung, Psychohygiene, die richtige Balance zwischen Arbeit und Freizeit, Schlaf und Party, Genuss und Verzicht können viel bewirken. Klar ist, dass viel Zucker, viel tierisches Fett, Alkohol, Zigaretten und Drogen sowie Krankheiten und Hormonmangel kontraproduktiv sind.

Gepflegt siehst du auf jeden Fall immer attraktiver aus. Mach das Beste aus dem, was vorhanden ist. Suche dir ein paar motivierende Bartpflegeprodukte aus unserem exklusiven Online Shop aus. Ein bisschen was geht immer! Dann ist das Leid mit den Lücken nur noch halb so groß. Und du wirst sehen – alles wird am Ende gut.

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