Fakten über Bärte.

´I wanna be dead. In bed, please kill me cause that would thrill me.´ Refrain des Zappa Liedes ´Tryin´ to grow a chin´, das die Frustration eines Jünglings beschreibt, dem keiner wächst. Ja tatsächlich, für unglaublich viele junge Männer gilt der Bartwuchs als die endgültige Initiation zum Manne hin. Mit entsprechenden inneren Nöten ist also der werdende Mann behaftet, wie sie kein Außenstehender erahnen kann. Aber es erscheint umso verständlicher, je mehr wir uns vergegenwärtigen, welch erstaunliche Fakten existieren, die nur auf den männlichen Bart zutreffen.

Die harten Daten: Ab 14 kann ein Knabe damit rechnen, den ersten Bartflaum aus seinem Gesicht wachsen zu sehen. Je nach kultureller und geographischer Lage und Herkunft kann es auch schon früher geschehen. Es gibt aber auch Menschen, die ein Leben lang vergeblich auf Bartwuchs warten. Nun, da sie das nicht kennen, warten sie wahrscheinlich nicht wirklich drauf. Aber den indigenen Völkern, also den Bewohnern des amerikanischen Kontinents von Feuerland bis Alaska wächst halt kein Bart oder höchstens der Ansatz eines Moustache. Gemeint sind hier selbstredend die ursprünglichen indianischen Bewohner.

Bartfakten. Zunächst eine Auflistung von echt blöden.

  • Alexander der Große befahl seinen Kriegern die Rasur, damit Gegner im Kampf nicht daran ziehen konnten. Hm, gut, lassen wir gelten. Als strategische Maßnahme nachvollziehbar; in antiken Zeiten war Nahkampf ja noch was anderes.
  • Bärte enthalten angeblich mehr Keime als Toiletten. Sicher eine der bösesten Pseudofakten. Es kann sich nur um ein Vorurteil handeln, denn wir pflegen unsere Bärte heutzutage mehr denn je.
  • Die überwältigende Mehrheit der erfolgreichsten Männer sind laut des Forbes Institutes, das dies ermittelt haben will, bartlos. Dass Nachfahren indianischer Häuptlinge zu den Gründern des Instituts gehören, ist nur eine Vermutung.
  • Pro Jahr saugt ein Schnauzbart ein ganzes Bier auf. Na und? Eins von den 500 sollte für ihn doch drin sein. Hi, hi.
  • Der längste gemessene Frauenbart soll 30 Zentimeter betragen haben. Wir haben lieber nicht nach Bildern gesucht. Und nein, es war nicht der von Conchita Wurst, der/die schon wegen des Namens einen Couragepreis verdient hätte.
  • Der russische Zar Peter der Große erhob als Bartfeind Steuern auf die Bärte seiner Untertanen. Dagegen würden sich die homophoben Russen der heutigen Zeit sicher sperren, wenn sie für ein typisches Männlichkeitssymbol zusätzlich zahlen sollten. Andere Zeiten, andere Sitten.
  • Viele Frauen finden die Kölner WDR Ikone Jean Pütz attraktiv, angeblich mehr wegen seines Bartes und nicht wegen der Kölner Mundart. Die nennt sich übrigens Kölsch, genau wie das dort beheimatete Bier, das diese Bezeichnung nicht wirklich verdient, sondern bestenfalls Plörre genannt werden kann – jedenfalls aus bayrischer Sicht.
  • 2012 verbot der Polizeichef des australischen Bundesstaates Victoria seinen Polizisten das Tragen von Bärten, die länger als ein gepflegter Moustache waren. Ob die 14.000 dagegen klagenden Beamten Recht bekamen, wissen wir nicht.

Bartfakten. Weiter geht’s mit den neutralen.

  • Ein Fünftel aller Männer schneidet sich mehrmals im Monat beim Rasieren. Yep, nobody is perfect. Zum Glück haben wir wirksame Mittel gegen dieses Malheur im Programm.
  • Dein Bart wächst nicht schneller, wenn du dich öfter rasierst.
  • Der Bart wächst tagsüber schneller.
  • Der Bart wächst im Sommer schneller. Theoretisch könnte also ein lebenslanges Halbkugelhopping, um permanent im Sommer zu leben, deinen Bart auf Rekordlänge wachsen lassen.
  • Der Rekord des längsten gemessenen Bartes liegt bei 5,33 Meter und gehörte dem Norweger Hans Langseth.

Bartfakten. Zu guter Letzt endlich die vielen guten.

  • Ungeahnte 64% aller Männer sind Bartträger. Wie wir schon wissen, fallen ganze Volksgruppen, alle Indianer, unter die Minderheit. Ob sie das depressiv macht, wissen wir nicht, wir würden es aber verstehen. Vielleicht war der sie frustrierende Anblick der bärtigen weißen Eindringlinge ja einer der wahren Gründe, warum viele von ihnen dem berüchtigten Feuerwasser anheimfielen.
  • Da der Bart etwa 0,4 Millimeter am Tag wächst, könntest du am Ende deines Lebens auf knappe 10 Meter Länge kommen, wenn du dich nie rasierst.
  • Je weniger Sex du hast, desto schneller wächst dein Bart. Dankbar nimmt der männliche Körper offenbar das überschüssige hormonelle Potential, um es in etwas Sinnvolles wie den Bartwuchs zu investieren.
  • Bärtiger Krieger schüchtern durch ihren Anblick die Gegner mehr ein als Glattrasierte.
  • Herrscher im antiken Ägypten und Assyrien schmückten ihre Bärte mit Gold oder puderten sie mit Goldstaub.
  • Bartträger leben gesünder, weil ihr Bärte Staub und Pollen aus der Luft filtern. Außerdem erkranken deutlich weniger von ihnen am berüchtigten Kinn-, Backen- und Oberlippenkrebs, weil diese Stellen ja vom Bart gegen schädliche UV Strahlung geschützt werden.
  • Durch den Bart streichen erhöht beim Nachdenken die Konzentrationsfähigkeit. Hatte Einstein nicht auch einen Bart? Ähm .., ja.
  • Bärte passen sich perfekt dem Gesicht an, in dem sie wachsen.
  • Bärte scheren sich einen Dreck um Bartkritik.
  • Die Zahl der Barttransplantationen ist dramatisch angestiegen.
  • Video Game Urgestein Super Mario ist einer der wenigen virtuellen Helden mit Bart.
  • Comicheld Asterix ist auch Bartträger.
  • Seit 2012 dürfen Mitarbeiter in Disney Themenparks in den USA Bärte tragen.
  • Einen Bart zu tragen hebt die Fähigkeit, einen Baum zu fällen, dramatisch an.

Wir beenden die Auflistung an dieser Stelle. Wir hoffen, du hattest Spaß beim Lesen der teils kuriosen Bartfakten. Egal ob du stolzer Träger eines wunderbaren Bartes bist oder lieber ein perfekt glatt rasiertes Gesicht trägst – wir von blackbeards unterstützen dich gerne bei Wachstum, Pflege, Konturenrasur und der Glattrasur. Wenn du magst, schicke uns bitte weitere Bartfakten zu, wenn du welche auf Lager hast. Wir freuen uns darauf.

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