Die klassische Nassrasur in fünf Schritten. Mehr braucht es nicht für eine gute Rasur.

Es gibt Dinge, die einem nicht genommen werden können. Bei Männern gehört hierzu die morgendliche Nassrasur. Aufmerksam ausgeführt führt sie dich in deine Mitte und ist der wichtige erste Schritt in jeden neuen Tag.

Die klassische Nassrasur: Pre Shave, Rasur mit einem Rasierhobel, Rasiermesser oder Wechselklingenmesser, After Shave. Fertig. Hier kommt die Anleitung für deine Nassrasur, viel Spaß wünscht: blackbeards.

Ein guter Rasierhobel ist eine hervorragende Alternative zu klassischen Systemrasierern.

blackbeards Rasierhobel
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Edel, anmutig, maskulin – die klassische Nassrasur für echte Kerle.

Eine typische Nassrasur besteht aus aufeinander folgenden, ganz bestimmten Schritten. Die Nassrasur ist eine der letzten althergebrachten, ja, fast archaischen Männerriten, die bis in die heutige moderne Zeit hinein erhalten geblieben sind. Da steckt tatsächliche Tradition dahinter. Sie ist ja auch gewissermaßen biologisch vorgegeben, weil uns Männern die Stoppeln einfach wachsen, ohne dass wir etwas dafür können. Und solange Männer sich mit einem glatten Gesicht in den Tag begeben wollen oder ihren Bart und seine Konturen gepflegt und sauber haben möchten, wird es auch eine Nassrasur geben. Es hat seinen Grund, warum sich der Ablauf seit jeher kaum geändert hat.

Die nachfolgend erklärten Schritte, die zu einem sauberen Rasurergebnis führen, haben sich einfach bewährt. Lediglich die verwendeten Instrumente, die du für deine Rasur benötigst, sind immer wieder an die Moderne angepasst worden und das wird sicher auch weiterhin so bleiben. Der Vorgang selbst und was er erzielen soll, ist aber immer derselbe. Halte dich an diese simplen Vorgaben und nimm dir vor allem immer die nötigen Minuten, die dafür erforderlich sind. Denn nichts ist schlechter, als den Tag mit Stress zu beginnen. Ein der Hektik verschuldeter Ausrutscher ist gerade bei der Nassrasur unverzeihlich – und wird blöderweise auch sofort gesehen. Sei also ganz du selbst und beginne dein Tageswerk, indem du dein Antlitz vorbildlich und vor allem in Ruhe und mit Gelassenheit und Freude herrichtest. Und so geht es.

Pre Shave: Vorbereitung der Haut und der Haare mit Rasieröl und einem heißem Handtuch.

Bevor du mit der Rasur anfängst, wäschst du dein Gesicht inklusive Barthaare mit warmem Wasser und einer guten Waschlotion ab. Sie sollte hautverträglich sein und diese nicht reizen. Mit dem Waschen entfernst du winzige Reste abgestorbener Haut, die im natürlichen Regenerationsprozess täglich entstehen. Außerdem spülst du eventuell vorhandene Rückstände von Pflegeprodukten vom Vortag mit ab, sodass Haut und Barthaar oder Stoppeln jetzt wirklich ganz sauber sind und auch kein Fett aus körpereigener Talgproduktion mehr anhaftet. Das warme Wasser entspannt schonmal die Haut und Gesichtsmuskeln und das fühlt sich auch gut an.

Jetzt ein paar Tropfen Rasieröl in Haut, Bartstoppeln und Konturen einmassiert und du spürst schnell, wie sich die Gesichtspartie nochmal angenehm erwärmt. Ein kleines, mit heißem Wasser richtig vorgewärmtes Handtuch drückst du nun fest gegen das gesamte Gesicht. Es verstärkt die Entspannung und zwar auch im Bereich der winzigen Muskelstränge unter der Haut, in denen sich die Wurzeln der Barthaare befinden. Sie relaxieren dadurch ebenfalls und lassen so die Barthaare etwas weiter aus den Poren heraustreten. Damit hat es die Klinge deines Rasierers nochmal leichter, sie sauber abzuschneiden.

Während Rasieröl einwirkt: Rasierschaum mit einem Rasierpinsel schlagen und auftragen.

Nimm nun deinen, am besten ebenfalls mit heißem Wasser vorgewärmten, Tiegel her und gebe etwas Rasierseife hinein. Gib ein wenig warmes Wasser hinzu und schlage mit deinem noch nicht angefeuchteten Rasierpinsel einen schön sahnigen Schaum. Ohne Klümpchen und nicht zu flüssig, sodass es tropfen würde. Während du damit beschäftigt bist, tut das Rasieröl weiter seinen Dienst und legt zusätzlich auch einen Film zwischen Klinge und Haut, was sie sauber gleiten lässt und den Vorgang zusätzlich vereinfacht. Aus Erfahrung weißt du schon, wieviel Schaum du benötigst, sodass du die Rasur nicht unterbrechen musst, um neuen aufzuschlagen. Schon das erste Mal zeigt dem Beginner der klassischen Nassrasur, ob er zu viel oder zu wenig angemischt hat.

Mit deinem (am besten Dachshaar-) Rasierpinsel trägst du nun den Schaum auf alle Stellen auf, die rasiert werden sollen. Schön drauf klecksen und richtig einmassieren. Auch den Schaum eine kurze Weile seine Wirkung tun lassen. Der Schaum macht die Haare nochmal weicher und jedes einzelne zuckelt erneut ein winziges Stück weiter aus seiner Pore heraus. Trage während der gesamten Rasur ruhig immer noch etwas Rasierschaum auf. Haut und Haare freuen sich und das Ergebnis wird leicht ein erstklassiges.

Die klassische Nassrasur mit einem Rasierhobel oder hochwertigen Rasiermesser.

Rasierst du mit einem Rasierhobel, führe den ersten Durchgang immer in der Richtung durch, in die deine Haare wachsen. Den optimalen Schneidwinkel von 30 Grad der Klinge zur Haut hast du bereits drauf. Stimmt er nicht, rupfst du und spürst deutlich, dass du anders halten musst. Beim zweiten Durchgang rasierst du quer zum Strich, nicht mehr mit ihm. Gesichtshaut schön spannen, sauber und nur einmal über jede Stelle ziehen. Nach jedem Zug den Hobel kurz unter laufendem Wasser spülen. Wenn du keine ultra-empfindliche Haut hast, kannst du auch gegen den Strich rasieren. Einmal mit, einmal quer oder gegen bringt das sauberste Resultat.

Bist du Freund der Messerrasur erfordert es noch mehr Präzision und Aufmerksamkeit. Ein Rasiermesser, höllisch scharf wie es sein muss, will korrekt gehalten werden. Aufklappen, einen Finger auf den Erl, einen auf die Angel und mit dem Daumen von der anderen Seite dagegen. Du kannst auch einen weiteren Finger auf den Erl legen und ebenso einen weiteren auf die Angel. Nun den Klingenkopf Richtung Ohr ansetzen (du beginnst an den Seiten) und straffst die Haut mit Daumen oder Fingern der anderen Hand nach oben und ziehst sauber und ohne Druck (!) nach unten. So rasierst du perfekt. Der Winkel ist bei jeder Nassrasur immer derselbe, unabhängig davon, welchen Rasierer du benutzt. Auch vom Messer alle Schaumreste abspülen, damit du immer ganz freie Sicht auf die jeweilige Hautpartie und deine Bartkonturen hast.

Fast fertig: Endreinigung des Gesichts und ein After Shave Pflege Tonic.

Sind alle Haare und Stoppeln entfernt, wäschst du jetzt alle Schaumreste mit nunmehr kaltem Wasser ab. Dies hat und soll genau die gegenteilige Wirkung haben, die vorher das warme Wasser erzielt hat. Die Hautporen werden sich verschließen und sich damit gegen das Eindringen möglicher Bakterien absichern. Kälte hat eine zusammenziehende Wirkung und im Wechselspiel zu der wohligen Wärme regt es wunderbar die Blutzirkulation im gesamten Gesichtsbereich an. Außerdem macht es dich jetzt richtig wach, falls die eine oder andere Stunde Schlaf gefehlt haben sollte. Das Gesicht wird mit einem sauberen Handtuch fest und gründlich trocken getupft und nicht wild gerieben, denn Reibung erzeugt bekanntermaßen Wärme und würde die Haut wieder irritieren.

Sauber und trocken kommt als Nächstes ein After Shave Pflege Tonic auf deine Haut. Es entstresst einmal mehr und beruhigt die Haut, wirkt Rötungen entgegen, begünstigt weiter das Schließen der Poren und verleiht zusätzlich einen frischen und angenehmen Duft. Ein gutes After Shave Produkt hält deine Haut weich, geschmeidig, hat eine desinfizierende Wirkung und beugt einmal mehr Rasurbrand, lästigem Jucken und Pickelbildung vor oder lässt dich solche vergessen.

Finale: Geräte reinigen und deiner Haut den Abschlussbonus verpassen.

Willst du dir und deiner Haut den krönenden Abschluss liefern, wovon wir ausgehen und es deiner Gesichtshaut nur empfehlen können, dann bekommt sie jetzt noch ein gutes After Shave Balsam oder eine Pflegelotion. Besonders die weit verbreitete empfindliche Haut freut sich, wenn sie sich noch mehr beruhigen und ganz weich wie der berühmte Kinderpopo werden darf. Pflegeöle und Vitamine versorgen sie mit allerlei gesunden Sachen und entlassen sie wie dich selbst im Ganzen entspannt in deinen Alltag.

Bevor du das Bad verlässt, vergiss nicht, deine Utensilien ebenso pfleglich zu behandeln und sie sorgsam zu reinigen. Infektionsgefahr wird hier einmal mehr vorgebeugt und alle benutzten Gegenstände haben eine umso längere Lebensdauer, je besser sie behandelt werden. Also: Rasiermesser vorschriftsmäßig abziehen und zum Trocknen weglegen / Rasierhobel gut spülen, ausschlagen und an seinen Platz hängen. Rasierpinsel auswaschen und aufhängen und den Tiegel selbstredend ebenfalls sauber waschen und trocknen. Ist alles an seinem Platz, vielleicht in einem praktischen Set untergebracht, kannst du dich nach dem Frühstück mit einem Kuss und einem wohligen „Mmhh ..." von deiner Liebsten ins Büro oder auf die Baustelle schicken lassen. Schön, wenn man(n) weiß, was einen nach Feierabend und am nächsten Morgen erwartet, nicht?!

Deine klassische Nassrasur liegt uns von blackbeards wirklich am Herzen. Wir wollen dich unterstützen.

Du hast den ersten Schritt offenbar schon gemacht und dich für die klassischste und männlichste aller Rasuren entschieden: Die Nassrasur, die Königsdisziplin, der Hauptakt. Um nun auch zum gewünschten Ziel zu kommen, gilt es, die richtigen Werkzeuge und Helferlein anzuschaffen – und genau hier setzen wir an. Wir wollen dich in deiner Leidenschaft zum Bart und zur Rasur unterstützen und bieten dir alles an, was du dazu benötigst.

Den Weg zum Ziel kennst du nun. Pre Shave, After Shave, die richtige Rasiertechnik. Alles, was du dazu wissen musst, hast du nun hoffentlich schon verinnerlicht. Jetzt gilt es, sich die richtigen Begleiter während der Nassrasur zuzulegen. Und glaub uns, dafür gibt es jede Menge verschiedene Möglichkeiten. Du musst sie nur entdecken.

Ab zur Rasur