Von Mike Seebauer · Aktualisiert am 17. August 2026
Der Sommer ist eine wunderbare Jahreszeit. Wärme, Sonne, Hitze. Aber Hitze ist nicht unbedingt gut für deinen Bart.
Endlich wieder Sommer. Traumwetter! Ob zuhause oder im Urlaub, es zieht uns hinaus in die Sonne, an die Luft, hinein ins Wasser. Unsere Seele jubelt. Unser Bart schreit: nach Extra-Pflege.
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Dein Bart. Im Sommer gibt er Schatten, im Winter hält er warm
- Sommertipp 1: Bereite dich vor und schnüre dein Bartpflegepaket
- Sommertipp 2: Befreie deinen Bart von schädlichem Salzwasser und Chlor
- Sommertipp 3: Schütze deinen Prachtbart mit Bartbalsam vor Wind und Witterung
- Sommertipp 4: Schütze Haut und Haar vor der knallenden Sonne
- Sommertipp 5: Schütze dich auch von innen und setze einen Hut auf
- Das fragen uns Bartträger zur Bartpflege am häufigsten
Nicht alles, was unserer Männerpsyche gut tut, hat positive Wirkung auf Haut und Haar, auch nicht auf unsere Bärte. Sonne, ein angenehmes Lüftchen, türkisblaues Meer, braungebrannte Beine in kurzen Röcken und großzügige Dekolletés. Reize des Sommers. Herrlich. Weniger herrlich, man könnte auch sagen, weniger männlich, sind störrische, ausgebleichte Bärte. Ja, im Sommer dürstet dein Bart nach intensiverer Pflege.
Neandertalers haariger Wildwuchs mag die Dame im Fell beeindruckt haben. Beim Homo sapiens sieht die Sache etwas anders aus. Zum einen stellen wir Männer selber höhere Ansprüche an uns, leben einen Lifestyle, der zum Teil geprägt ist von Äußerlichkeiten: ein schnelles Auto, ein einträglicher Job, coole Klamotten. Unser Aussehen ist uns wichtiger geworden, wir legen Wert auf schöne Haare und, nach einer längeren Auszeit, ist der Bart wieder voll im Trend, und das bleibt er auch.
Trendy ist dein Bart allerdings nur, wenn er gestylt und gepflegt ist. Warum das denn? Nun: Wir leben im Zeitalter der Emanzipation. Die Frau ernährt sich heute meist selbst. Des Vorzeitmenschen erlegtes Tier, modern ausgedrückt, Geld alleine, zieht nicht mehr wie einst. Vielmehr ist heute der Beau gefragt. Auf den Bart übertragen bedeutet das: Neandertalerkrause ist out, duftende, getrimmte Geschmeidigkeit ist in. Was braucht dein Bart dafür speziell im Sommer, am Strand? Wir haben Tipps für dich.
Dein Bart. Im Sommer gibt er Schatten, im Winter hält er warm.
Sommertipp 1: Bereite dich vor und schnüre dein Bartpflegepaket.
Was denkst du, weshalb sind so viele Frauen so schön? Ganz einfach: Sie tun viel dafür. Sie geben jährlich Milliarden für Kosmetika aus. Sie wissen: Gesunde weiche Haut, seidig glänzendes Haar ist attraktiv. Wir bewundern Frauen dafür, nicht wahr? Genau das möchten wir auch. Auch wir wollen bewundert werden. In der Ära vorherrschender Frauenpower müssen wir dafür wohl oder übel auch tiefer in die Trickkiste greifen. Wir meinen, es kann nicht schaden, uns in Sachen Pflege einiges vom holden Weib abzuschauen. Status alleine reicht nicht mehr, Schönheitspflege ist angesagt. Dein schlaues Köpfchen samt Bart muss gut aussehen.
Pflege deine Haut, dein Haar und insbesondere dein Barthaar, damit dem Sommerflirt nichts mehr im Weg steht. Frauen gehen extra vor dem Urlaub nochmal zum Friseur, decken sich ein mit speziellen Pflegeprodukten für ihr Haar, um den Strapazen, denen es ausgesetzt wird, entgegenzuwirken. Auch du solltest dich und im Speziellen deinen zweitwichtigsten Stolz, deinen Bart, vorbereiten auf Sommer und Strand, sprich auf Wind, Sonne, Salzwasser, Chlor, auf die Hitze des Lagerfeuers.
Bring deinen Bart bereits vorher in Bestform. Geh zum Barbier oder trimme ihn selbst nochmal. Besorge dir Pflegeprodukte. Bartöl alleine reicht nicht, du musst ein durchdachtes Männerpaket schnüren: Bartöl, -shampoo, Conditioner, Bartwichse, -pomade, -balsam, -trimmer, -bürste, -kamm, -schere. Sonnencreme und ganz wichtig zum Schutz deines Hauptes: Hut oder Cappy.
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Sommertipp 2: Befreie deinen Bart von schädlichem Salzwasser und Chlor.
Angekommen. Freiheit, Abenteuer und, für Singles hoffentlich, ein Sommerflirt. Oberfeiner Strand. Glitzernde Wellen. Der erste Sprung ins erfrischende salzige Nass. Einfach klasse. Nur eines könnte diese erste Freude trüben. Salz. Ja. Salzwasser, so gut es der Erfrischung dient und der Haut gefällt, dem Haar schadet es. Dem auf dem Kopf ebenso wie deinem prächtigen Barthaar. Doch dagegen kannst du einiges tun.
Als Sofortmaßnahme empfehlen wir dir eine Süßwasserbrause. Wenn du nicht gerade in der entlegensten Wildnis gestrandet bist, stehen dir meist Duschen am Strand zur Verfügung. Wasche jegliches Körperhaar mit klarem Wasser, tupfe es vorsichtig trocken oder lass es einfach an der Luft trocknen. Damit hast du schon viel Gutes getan. Denn du hast einen Großteil des Salzes weggeschwemmt. Den haarschädigenden Übeltäter schlechthin. Salzkristalle wirken auf dein Haar einerseits wie ein Löschblatt, das Fett und Feuchtigkeit aufsaugt, andererseits wie Brenngläser.
Das heißt, sie verstärken die UV-Strahlung und Hitzewirkung der Sonne, wodurch Pigmente und Keratinverbindungen zerstört werden. Folge: brüchiges, trockenes Haar und Barthaar. Unser dringender Rat an dich: Wasche abends oder spätestens bei der ersten Gelegenheit dein Haar und Barthaar mit einem Pflegeshampoo. Am besten mit einem ohne synthetische Stoffe. Greife zu Natur in der Natur. Übrigens: Sollte es gerade nur für Schwimmbad und Chlorwasser gereicht haben, es gilt die gleiche Empfehlung. Chlor muss raus.
Sommertipp 3: Schütze deinen Prachtbart mit Bartbalsam vor Wind und Witterung.
Wind, so sehr er die Hitze erträglicher macht, und dein schwitzender Körper ihm dankt, hat auf dein Haar ähnlichen Effekt wie ein Föhn. Er trocknet dein Barthaar aus, so dass es spröde und glanzlos wird. Obendrein raut er Haare auf und macht sie schwer kämmbar. Kein Grund zur wirklichen Sorge. Du bist ja bestens ausgerüstet und hast dein Beardcarepaket dabei.
Vorbereitend auf den Bade- oder Strandtag behandelst du dich und deinen Bart wie gewohnt, rasierst oder trimmst, bürstest oder kämmst ihn. Auf jeden Fall empfehlen wir dir, als Basispflege ein paar Tropfen feuchtigkeitsverleihendes Bartöl einzumassieren, um ihn geschmeidig und glänzend zu machen und als zusätzlichen Windschutz etwas Bartbalsam, -pomade für den längeren Bart oder Bartwichse für deinen Oberlippenverschönerer.
Beide halten deinen Bart in Form und nehmen dem Wind ein wenig die zerzausende Wirkung, Balsam und Pomade für den längeren Bart, Wichse für den Schnauzer. Pomade und Wichse riechen außerdem gut, und wenn der Wind den feinen Duft in die Nase einer nahe liegenden Strandschönheit befördert, steigen deine Chancen auf einen heißen Flirt womöglich dramatisch.
Hat der Wind allerdings zu sehr gewütet, und sind dein Haar und Barthaar doch gänzlich aus der Form geraten, gönne beidem abends nach der Wäsche mit Shampoo noch einen Conditioner. Im Sommer ist Extrapflege einfach ein Muss. Conditioner glättet dein windzerzaustes Haar, sodass es leicht kämmbar wird, spendet zusätzlich Feuchtigkeit, was einer trockenen Haut und möglicher Schuppenbildung entgegenwirkt, und macht streichelzart. Unwiderstehlich für die Flirtbekanntschaft.
Sommertipp 4: Schütze Haut und Haar vor der knallenden Sonne.
Regelmäßig gepflegt ist bereits halb geschützt. Für den Bart gibt es noch keinen speziellen Sonnenschutz. Die Haut unter einem dichten Bewuchs ist durch diesen auf alle Fälle abgedeckt und abgesichert. Die Barthaare selbst können im Sommer durch Wind, Salz und Chlor schnell trocken und glanzlos sowie von den UV Strahlen der Sonne dann auch noch ausgebleicht werden.
Gepflegte Haare allerdings, die im Sommer obendrein Extrapflege erfahren, sind deutlich weniger von Austrocknung, Glanzverlust und Ausbleichung gefährdet, weil sie direkt Soforthilfe durch pflegende Inhaltsstoffe bekommen. Achte auf feuchtigkeitsspendende, rückfettende, nährende Produkte mit pflanzlichen Wirkstoffen und möglichst ohne Chemie. Nutze im Sommer lieber einmal mehr als weniger Bartöl, Pre Shaves, After Shaves, Shampoo, Conditioner, Bartbalsam, Bartpomade und Bartwichse. Sie alle pflegen und legen eine schützende Hülle ums Haar.
Bei kurzen Bärten mag es ratsam sein, die durchschimmernde Haut, soweit das Auftragen möglich ist, mit der Sonnencreme, die du ohnehin für dein Gesicht und deinen Körper verwendest, zu schützen. Vielleicht hilft sie ja auch gegen das Ausbleichen deines farbintensiven Barthaars. Es gibt keine Studien dazu. Uns ist jedenfalls keine bekannt.
Für Frauen gibt es Haarsprays, die das Haar dank integriertem UV-Filter vor der Sonne schützen. Ebenso Sprays, die vor Glätteisenhitze schützen. Vielleicht helfen diese auch gegen Lagerfeuerhitze… Wer sich traut, nimmt einfach mal das der Partnerin. Aber beherzige das afrikanische Sprichwort, nimm es zumindest wörtlich: Ein Mann mit Bart sollte nicht ins Feuer blasen.
Sommertipp 5: Schütze dich auch von innen und setze einen Hut auf.
Pflegeprodukte, die zu deinem Haut- und Haartyp passen, machen den Unterschied, wenn Sonne, Salzwasser und die tägliche Rasur an Bart und Haut zerren. Es ist das ganze Jahr über wichtig, deinem Haut- und Haartyp entsprechende Produkte zu verwenden. Im Sommer, vor allem wenn du bei Sonne oder Lagerfeuer schwitzt oder dich im Meerwasser bewegst, empfehlen wir dir, einerseits auf unsere Pflegeartikel zu vertrauen, andererseits aber auch dafür zu sorgen, dass deine Haare, dein Kinnbewuchs und deine Haut von innen heraus bekommen, was sie grundsätzlich zuallererst brauchen: Nährstoffe und Wasser.
Ernähre dich vitamin-, mineralstoff- und abwechslungsreich und trinke, vor allem an heißen Tagen, mindestens 2,5 bis 3 Liter. Wenn du Sport machst, noch viel mehr. Bei hohen Temperaturen benötigt nicht nur dein Organismus, sondern auch deine Haut und dein Haar viel Wasser. Wassermangel führt schnell zu einer Unterversorgung mit Nährstoffen.
Wir raten dir deshalb: Vergiss die Wasserflasche für dein Sommerbartpflegepaket nicht! Auch nicht Hut oder Cappy, sie schützen dein Haupt und Näschen und vielleicht sogar auch deinen Bart wie ein Sonnenschirm.
So kommt dein Bart entspannt durch heiße Tage.
Sonne, Salzwasser und Chlor ziehen deinem Bart Feuchtigkeit ab, deshalb lohnt sich im Sommer eine leichtere, dafür häufigere Pflege. Von der milden Wäsche bis zum leichten Öl findest du alles dafür in unserer Bartpflege.
Du fragst dich, wie oft dein Bart im Sommer die Wäsche verträgt, ohne auszutrocknen? Schreib uns, wir bauen dir eine Sommerroutine. Wir sind immer erreichbar für dich. Über den Chat, mit der Post, per E-Mail, Brieftaube oder sogar per Fax.
Das fragen uns Bartträger zur Bartpflege am häufigsten.
Wie pflege ich meinen Bart bei Hitze?
Gib ihm mehr Feuchtigkeit und mehr Aufmerksamkeit als sonst. Spüle ihn nach Schweiß, Salzwasser oder Chlor gründlich aus, wasche ihn regelmäßig und arbeite danach Bartöl oder Bartbalsam ein. Denk auch an die Haut: Bei kurzem Bart braucht sie Sonnenschutz, und eine Kopfbedeckung schadet ebenfalls nicht. So bleicht dein Bart nicht aus und wird nicht störrisch.
Schadet Schwitzen dem Bart?
Schweiß allein ruiniert deinen Bart nicht, aber er bleibt zusammen mit Salz und Staub im Haar hängen und kann die Haut darunter reizen. Deshalb ist es an heißen Tagen sinnvoll, den Bart öfter auszuspülen und regelmäßig zu waschen. Danach gibst du mit Bartöl die Feuchtigkeit zurück, die das Waschen mitnimmt.
Sollte ich im Sommer weniger Produkt nutzen?
Weniger nicht unbedingt, aber anders. Bei Hitze fühlen sich leichte, erfrischende Produkte angenehmer an als sehr reichhaltige, schwere Schichten im Bart. Bartöl bleibt die Basis, Balsam nimmst du dann, wenn du zusätzlich etwas Halt brauchst. Wichtiger als die Menge ist ohnehin, dass du nach jedem Bad ausspülst und danach überhaupt pflegst.
Wie pflege ich meinen Bart nach dem Baden?
Spüle ihn zuerst gründlich aus, am besten mit einem Bartshampoo, damit Salz und Chlor komplett herauskommen. Danach trocknest du ihn richtig, also vorsichtig mit dem Handtuch statt kräftig rubbeln. Anschließend gibst du dem Bart mit Bartöl die Feuchtigkeit und Geschmeidigkeit zurück, die das Wasser mitgenommen hat. Bartbalsam oder Bartpomade sorgen zum Schluss für die Form.
Muss ich den Bart nach dem Schwimmen waschen?
Ausspülen ist Pflicht, waschen ist die bessere Variante. Salzkristalle und Chlor bleiben sonst im Haar sitzen und entziehen ihm weiter Fett und Feuchtigkeit. Ein Bartshampoo bekommt beides zuverlässiger heraus als klares Wasser allein. Danach unbedingt pflegen, denn ein sauberer Bart ohne Öl bleibt ein trockener Bart.
Warum trocknet Badewasser den Bart aus?
Salz und Chlor entziehen dem Haar Fett und Feuchtigkeit, das ist der erste Teil. Der zweite: Salzkristalle wirken wie kleine Brenngläser und verstärken damit UV-Strahlung und Hitze, was Pigmente und Keratinverbindungen angreift. Die Sonne bleicht dein Barthaar zusätzlich aus. Zurück bleibt sprödes, glanzloses Haar, wenn du nicht ausspülst und nachpflegst.
Was machen Salz, Chlor und Sonne mit meinem Bart?
Sie trocknen ihn aus. Salzkristalle ziehen Fett und Feuchtigkeit aus dem Haar und wirken dabei wie kleine Brenngläser, die Hitze und UV-Strahlung verstärken. Die Strahlen bleichen die Barthaare aus und nehmen ihnen Glanz und Biegsamkeit, sodass der Bart matt und brüchig wirkt. Mit ein paar einfachen Regeln bleibt das aber überschaubar.
Wie pflege ich den Bart nach dem Baden am besten?
Massier zuerst etwas Bartöl ein und föhne dann mit lauwarmer Luft. Die Haut unter dem Bart freut sich nach der Chlor- oder Salzattacke über Feuchtigkeit, das Öl legt sich schützend um die Haare. Heiße Luft brauchst du dafür nicht, in Maßen schadet Föhnen aber auch im Sommer nicht. Wer mag, lässt den Bart einfach an der Luft trocknen.
Wie pflege ich meinen Bart im Sommer?
Im Sommer darf es ein bisschen mehr Pflege sein als sonst. Öle deinen Bart schon vor dem Sonnenbad von den Spitzen bis zur Haut ein und verteile das Öl mit Bürste oder Kamm, dann liegt ein schützender Film über dem Haar. Nach dem Bad in See oder Meer spülst du aus und pflegst nach. Kurze Bärte brauchen zusätzlich Sonnenschutz auf der Haut.
Schadet Salzwasser dem Bart?
Es tut ihm jedenfalls nicht gut, denn Salz trocknet das Barthaar aus und die Farbpracht kann verblassen. Deshalb gilt: nach dem Baden gründlich ausspülen und danach Feuchtigkeit zurückgeben, am einfachsten mit ein paar Tropfen Bartöl. Wenn du schon vor dem Sprung ins Wasser ölst, hat es das Salz von vornherein schwerer.
Braucht der Bart im Sommer weniger Pflege?
Nein, eher mehr, aber gern in leichterer Form. Sonne, Wind, Schweiß und Salzwasser ziehen Feuchtigkeit aus dem Haar, deshalb ist Bartöl im Sommer dein wichtigster Begleiter. Schwere, stark festigende Produkte fühlen sich bei Hitze dagegen schnell nach zu viel an. Wer ins Wasser will, ölt vorher, wer nur auf der Wiese liegt, darf auch etwas Balsam nehmen.
Wie pflegst du deinen Bart nach dem Baden?
Spüle ihn zuerst gründlich aus, am besten mit einem Bartshampoo, damit Salz und Chlor komplett herauskommen. Ausspülen ist Pflicht, waschen ist die bessere Variante: Salzkristalle und Chlor bleiben sonst im Haar sitzen und entziehen ihm weiter Fett und Feuchtigkeit, und ein Bartshampoo bekommt beides zuverlässiger heraus als klares Wasser allein.