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Anlaufschwierigkeiten beim Umstieg zu einem Rasierhobel.

Gewusst wie und du wirst viel Freude mit deinem Rasierhobel haben.

Gratuliere! Denn du liest dies hier, weil du auf einen Rasierhobel umgestiegen bist und nun irgendwie nicht klar kommst mit ihm. Wir wagen allerdings zu behaupten, dass sich das Blatt in den meisten Fällen wendet. Auch du wirst froh sein, dich für ihn entschieden zu haben. Tu also bitte nicht verzagen, besser ist es immer, erst einmal die blackbeards zu fragen.

Du plagst dich also gerade mehr, als dass du Freude mit deinem nagelneuen Rasierhobel hast. Gib jetzt bitte nicht auf. Überleg noch einmal, wo du hin willst. Du willst dich perfekt rasieren. Offensichtlich gelang dir das mit einem Systemrasierer, Trockenrasierer oder anderen Gerät nicht. Du hast dich auf deinen Rasierhobel gefreut. Doch nun hast du diese Anlaufschwierigkeiten und ärgerst dich. Verständlich, aber dieser Ärger lässt sich in Luft auflösen und in Freude verwandeln. Lass uns dir dabei helfen. Wir hätten da zunächst ein überlegenswertes Zitat des Philosophen Friedrich Nietzsche: „Hindernisse und Schwierigkeiten sind Stufen, auf denen wir in die Höhe steigen.“ Und im Folgenden ein paar Stolpersteine, die du aus dem Weg räumen kannst, um bald kleine Höhenflüge bei der Rasur zu erleben.


Glaub an dich. Verbessere und übe. Du wirst sehen, auf einmal klappt es dann prima mit dem Rasierhobel.

Schau zunächst, ob du deinen Rasierhobel richtig zusammengebaut hast.

Wir gehen davon aus, dass du dir einen hochwertigen Rasierhobel zugelegt hast. Etablierte Markenhersteller achten auf gutes Material und saubere Verarbeitung. Am Rasierhobel darf nichts wackeln, offensichtlich windig, verbogen oder scharfkantig aussehen und auch ein ungewöhnlich niedriger Preis ist verdächtig. Ganz nach Wilhelm Busch: „Mit scharfem Blick, nach Kennerweise, seh ich zunächst mal nach dem Preise. Und bei genauerer Betrachtung, steigt mit dem Preise auch die Achtung.“ Doch warum wackelt da doch was und warum stellt dich die Rasur nicht zufrieden?

Vielleicht hast du den Hobel beim Auspacken gleich aus Neugier zerlegt und dann in der ersten Hitze des Gefechts nicht korrekt zusammengebaut. Oder dir fiel ein Teil runter. Dellen, Risse oder andere Defekte sind eine mögliche Ursache für Probleme beim Rasieren. Womöglich hast du aber lediglich den Griff nicht fest genug mit dem Kopf verbunden, so dass die Rasierklinge leicht wackelt, und du musst nur einen Ticken besser zuschrauben. Auch nicht gänzlich abwegig ist es, dass du beim dreiteiligen Hobel die Kammplatte, also den unteren Teil des Kopfes, falsch herum montiert hast.


Betrachte deine Technik, besonders den Ansetzwinkel, den Druck und die Zugrichtung.

Oder liegt es an deiner Technik? Gewusst wie geht die Hobelrasur einfach. Etwas üben musst du natürlich, die wenigsten Meister sind vom Himmel gefallen. Da ist zum einen der Winkel, in welchem du den Kamm, also die Platte, auf der die Rasierklinge aufliegt, an der Haut anlegst. Er sollte etwa 30 Grad betragen. Ist er zu spitz, also 50, 60, 70 Grad, bleiben viele Stoppeln da, wo sie sind, die erwünschte Wangenglätte bleibt aus. Setzt du zu flach an, also in einem Winkel von 10, 20 Grad, rupft die Rasierklinge die Barthaare eher mit einem unangenehmen Ziepen aus. Nimm ein Geodreieck und schau dir die Winkelskala an, um die 30 Grad besser einschätzen zu können.

Zum anderen spielt der Druck eine Rolle. Dieser ist so eine Gefühlssache, die schwer zu erklären ist. Du solltest den Rasierhobel einfach mit nur leichtem Druck über die Stoppeln ziehen, ohne großen Krafteinsatz. Sei mit allen Sinnen dabei, sei aufmerksam, dann spürst du das, wenn du zu fest drückst. Wichtig ist dann noch die Zugrichtung. Beginne stets mit dem Strich, das heißt, in Wuchsrichtung deiner Barthaare. Du findest sie heraus, wenn du mit der Hand über die Stoppeln streichst. In Wuchsrichtung fühlst du keinen Widerstand und so tut sich auch die Rasierklinge leichter beim Schneiden. Wenn nach dem ersten Durchgang noch Stoppeln da sind, ziehst du noch einmal quer zum Strich und bei Bedarf zum Schluss gegen den Strich. Mach außerdem nur kurze Züge, spanne dabei deine Haut mit den Fingern und wasch den Hobelkopf nach zwei, drei Zügen unterm Wasserhahn aus.


Wie sieht deine Rasierklinge aus? Nur mit scharfer Klinge hobelt der Hobel sicher.

Vielleicht liegt es aber auch an der Rasierklinge. Wie du persönlich eine Rasierklinge empfindest, hängt von einigen Faktoren ab. Dazu zählen die Robustheit oder Empfindsamkeit deiner Haut, die Vorbereitung der Rasur, der Schliff der Rasierklinge und sogar der Rasierhobel. Im Rasierhobel mit offenem Kamm beispielsweise verhält sich die Klinge bissiger als in einem mit geschlossenem Kamm. Wenn du das Gefühl hast, die Rasierklinge passt nicht zu dir, dann versuch’s mit einer anderen Marke beziehungsweise einer sanfteren oder schärferen.

Ja, beim Umstieg auf einen Rasierhobel darfst du experimentieren, immer mit Vorfreude, dass die nächste Rasierklinge die richtige ist. Falls nicht, suchst du weiter, bis es so weit ist. Am besten du legst dir gleich ein Rasierklingen-Probierset zu. Gib aber jeder Klinge ein paar Rasuren Bonus, manchmal muss sich die Haut erst an sie gewöhnen. Doch selbst das beste Edelstahlblättchen stumpft mehr oder minder schnell ab, etwa nach drei bis acht Rasuren. Mit jeder Rasur wird der fein geschliffene Grat verformt und am Ende ist die Rasierklinge einfach so stumpf, dass sie nicht mehr schneidet. Du merkst das. Sobald deine Rasierklinge, die neu topp geschnitten hat, zu rupfen beginnt oder ziept, musst du sie unbedingt gegen eine neue austauschen.


Eventuell bereitest du deine Rasur nicht optimal vor.

Ist deine Haut nach der Rasur übermäßig gereizt oder sind noch Stoppeln sichtbar, könnte es auch daran liegen, dass du deine Haut und Bartstoppeln nicht gut auf die Rasur einstimmst. Zur Vorbereitung wäschst du sie zunächst mit angenehm warmem Wasser und trägst dann Rasierschaum auf. Bei sensibler und trockener Haut könnten zusätzlich ein paar Tropfen natürliches Rasieröl nottun, die du vorher einmassierst. Alles zusammen bewirkt, dass sich die Poren der Haut öffnen, die Barthaare heraustreten und sich schnittig aufstellen, während sich ein schützender Film auf die Haut legt, über den der Rasierhobel gleiten kann. 

Du tust das alles, die Rasur flutscht dennoch nicht? Nimmst du vielleicht Dosenschaum? Dann empfehlen wir, dir besser selbst Schaum zu schlagen, mit einem guten Rasierpinsel aus einer natürlichen Rasierseife oder Rasiercreme, die du deinem Hauttyp entsprechend wählen kannst. Du schlägst schon selbst? Dann schau, ob der Schaum wirklich cremig und feinporig ist, ob du ihn dick genug aufpinselst und ob du ihm auch etwa drei Minuten Zeit gibst, um wirken zu können. Du merkst es, wenn dein Rasierhobel spielerisch gleitet und schneidet. Nach der Rasur ist es wichtig, dein Gesicht mit möglichst kühlem Wasser von den Schaumresten zu reinigen und die Rasur mit einem beruhigenden und desinfizierenden After Shave abzurunden. Nach der Rasur ist immer auch vor der nächsten Rasur.


Vielleicht hast du einen Rasierhobel gewählt, der für den Einstieg ungünstig ist.

Wenn du ein Naturtalent und innerlich vollkommen ruhig bist, kannst du dich wohl mit jedem Rasierhobel schnell anfreunden. Die meisten jedoch, die sich bisher mit dem Systemrasierer rasierten, sind ziemlich unsicher und diejenigen, die von der Trockenrasur zur Nassrasur wechseln, sind noch dazu mit den Schritten der Nassrasur nicht vertraut. Wenn dann noch hinzukommt, dass der Rasierhobel eher ein Profimodell ist, könntest du entmutigt sein nach der ersten Rasur. Solltest du dich für das falsche Modell entschieden haben, leiste dir einen anderen Rasierhobel und heb den aktuellen auf. Der Kauf war bestimmt nicht umsonst. Denn mit der Routine gewinnst du Sicherheit und bist damit bereit für dein herausfordernderes Modell.

Hast du als Neuling also beispielsweise einen sogenannten Torsionshobel oder einen Rasierhobel mit offenem Kamm, könnte dein Frust daran liegen. Sie sind aggressiver oder bissiger und besser für Profis oder für Männer mit sehr robuster Haut und eben diesem Naturtalent. Bist du Anfänger, empfehlen wir dir einen Double-Edge Rasierhobel mit geschlossenem Kamm und kleinem Klingenspalt, mittlerer Grifflänge und mittlerem Gewicht. Lass dich nicht abbringen von Anfangsschwierigkeiten. Rasierhobel heißen nicht umsonst Sicherheitsrasierer. Du kannst dich nicht ernsthaft verletzen, nur eben beim Umstieg ein paar Dinge falsch machen. Du wirst sehen, nach ein paar Übungsrasuren, bei denen du sukzessive Details verbesserst, hast du den Bogen drauf.


Wir sind für dich da. Bei blackbeards gibt’s zum Rasierhobel auch moralische Unterstützung.

Natürlich gibt es komplexere Betrachtungsweisen. Schreib uns eine Mail mit Angaben zu deinem Modell, Hauttyp, Haartyp und den Rasierklingen, dann können wir tiefer gehen und dir individuell antworten. Oder guck unsere aufschlussreichen YouTube Videos beziehungsweise lies unsere ausführlichen Ratgeber rund um die Rasur. Hast du den falschen Hobel gewählt, dann schau dich bei uns um und finde einen, der besser für Neulinge der Rasur oder Umsteiger geeignet ist.

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Ich grüße dich. Lass mich bitte wissen, wenn wir etwas für dich tun können – wir melden uns dann so schnell wie möglich. Liebe Grüße aus Rosenheim Mike
Wir grüßen dich. Aktuell arbeitet bei uns keiner, insofern antworten wir dir nicht sofort. Aber bald, ja, bald...
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