Von Mike Seebauer · Aktualisiert am 17. August 2026
Balsam macht deine Bartpflege leicht. Wir erklären dir, wie du ihn anwendest.
Balsam wäre nicht Balsam, wenn er es dir schwer machen würde. Bartbalsam tut deinem Bart und deiner Seele gut. Die Freude beginnt bereits bei der Anwendung, da sie in der Tat so leicht von der Hand geht, wie wir es dir im Folgenden schildern.
Bartbalsam ist sowas wie das kleine Glück, sorgfältig eingefangen im Tiegel. Vor zwanzig Jahren gab es das noch nicht, kein Bartöl und schon gar keinen Balsam. Heute stehen die Tiegel reihenweise im Regal, und mit ihnen die Fragezeichen: Wie viel nehme ich? Wie oft? Vor oder nach dem Öl? Räumen wir sie der Reihe nach ab. Vertrau uns, oder wie es so schön heißt: Trust us, we have beards.
So wendest du Bartbalsam richtig an.
Sobald alles in trockenen Tüchern ist, sprich, wenn du deinen Bart gewaschen, trocken getupft, getrimmt, gestutzt sowie konturiert hast und das After Shave drauf ist, dann kommt Bartbalsam ins Spiel. Du kannst Bartbalsam entweder als Solist verwenden oder vorher ein paar Tropfen Bartöl ins Barthaar bis zur Haut hinunter einmassieren und kurz einziehen lassen. Dies bietet sich an, wenn dein Bart recht trocken und störrisch ist, also nach besonders viel Pflege lechzt.
Wenn du Bartöl und Bartbalsam miteinander verwendest, solltest du darauf achten, dass beides vom gleichen Hersteller kommt und sie sich olfaktorisch nicht in die Quere kommen, sondern die gleiche Duftrichtung haben. Meist reicht jedoch Bartbalsam alleine vollkommen aus, vor allem, wenn dein Bart kurz und dein Bartbalsam weitestgehend natürlich ist. Denn in einem natürlichen Bartbalsam steckt ein mehr oder minder großer Anteil an pflegenden Ölen, neben ebenso leicht pflegenden Wachsen und Fetten.
Balsam ist tropffrei und weich, allenfalls mittelfest, in der Konsistenz. Er macht es dir von daher einfach und du bekleckerst weder dein Hemd noch verbiegst du dir den Finger. Hol dir also sorglos deinen Balsam aus dem Tiegel. Für einen kurzen Bart reicht Pi mal Daumen eine Erbse, ist dein Bart länger, darf es eine Mandel sein und für einen voluminösen Prachtbart nimmst du eine Walnuss. Also, du nimmst natürlich keine Erbse, Mandel oder Walnuss, sondern Balsam in vergleichbarer Größe.
Verreibe den Balsam gut in den Händen und massiere ihn dann sorgfältig ins Barthaar bis zur Haut hinunter ein. Dabei zupfst und streifst du deinen Bart gleich auch in eine gefällige Form. Nun gehst du mit einem Bartkamm oder einer Bartbürste nach, um den Balsam noch besser zu verteilen und das Barthaar perfekt zu stylen. Fertig. War doch einfach, nicht? Für einen mächtigen Bart oder zum Schnauzer zwirbeln solltest du allerdings zur härteren Bartpomade respektive harten Bartwichse greifen. Dazu jedoch an entsprechender Stelle mehr.
Balsam nimmt deinem Bart die Widerspenstigkeit und dir die Diskussion am Morgen.
Ob dein Balsam eher pflegen oder halten soll, entscheidet die Mischung aus Ölen, Buttern und Wachsen. In unserer Auswahl an Bartbalsam steht bei jedem Tiegel, was drin ist und wofür er gedacht ist.
Du kommst mit der Dosierung nicht klar, weil dein Bart entweder klebt oder gar nichts hält? Sag uns, wie lang er ist, dann finden wir den passenden Tiegel. Wir sind immer erreichbar für dich. Über den Chat, mit der Post, per E-Mail, Brieftaube oder sogar per Fax.
Das fragen uns Bartträger zu Bartbalsam am häufigsten.
Wie viel Bartbalsam brauche ich?
Für einen kurzen Bart reicht ungefähr eine erbsengroße Portion, bei längerem darf es mandelgroß sein und beim voluminösen Prachtbart etwa walnussgroß. Verreib den Balsam gut in den Händen und massier ihn dann bis zur Haut hinunter ein. Balsam ist tropffrei und weich in der Konsistenz, du bekleckerst also weder dein Hemd noch verbiegst du dir den Finger.
So kombinierst du Bartöl und Bartbalsam.
Ja, das bietet sich an, wenn dein Bart trocken und störrisch ist. Massier dann zuerst ein paar Tropfen Öl bis zur Haut ein, lass es kurz einziehen und nimm danach den Balsam. Achte darauf, dass beides aus dem gleichen Haus kommt und die gleiche Duftrichtung hat, sonst kommen sich die Düfte in die Quere. Oft reicht Balsam aber allein.
An welcher Stelle meiner Routine kommt Bartbalsam dran?
Ganz am Schluss. Erst waschen, trocken tupfen, trimmen, stutzen und konturieren, dann das After Shave, danach kommt der Balsam ins Spiel. Nach dem Einmassieren zupfst und streichst du deinen Bart in eine gefällige Form und gehst mit Kamm oder Bürste nach. Für einen sehr mächtigen Bart oder gezwirbelte Spitzen brauchst du allerdings etwas Härteres.
Was ist der Unterschied zwischen Bartöl und Bartbalsam?
Beide pflegen, nur mit unterschiedlichem Schwerpunkt. Bartöl ist eine Mischung aus pflanzlichen Ölen, die Feuchtigkeit spenden, reichhaltig pflegen und dem Bart das Kratzen nehmen, dazu ätherische Öle für den Duft. Balsam enthält davon etwas weniger, dafür einen Anteil Wachse, Fette und Butter. Dadurch pflegt er nicht nur, sondern hält deinen Bart auch leicht in Form.
Ab welcher Bartlänge lohnt sich Bartbalsam?
Ab der Länge, bei der du dir etwas Halt wünschst. Für einen Drei-Tage-Bart würden wir ehrlich gesagt beim Öl bleiben, da gibt es schlicht nichts zu formen. Bei einem feinen kleinen Bart oder einem Schnurrbart spielt der Balsam seine Stärke dagegen aus. Willst du kräftiger bändigen, greifst du besser zur festeren Bartpomade.
Was macht meinen Bart weich?
Vor allem regelmäßige Pflege mit guten Ölen. Wendest du täglich ein Bartöl mit naturreinen Trägerölen wie Argan, Jojoba oder Kokos an, können aus störrischen, harten und stumpfen Haaren geschmeidige, glänzende und angenehm duftende werden. Balsam unterstützt das, sein zweiter Job ist aber der Halt. Wichtig ist bei beiden, dass die Inhaltsstoffe möglichst natürlich zusammengestellt sind.
Was ist Bartbalsam?
Bartbalsam ist ein Pflegeprodukt im Tiegel, das aus Ölen, pflanzlichen Fetten wie Sheabutter oder Kakaobutter und Wachsen besteht. Die Öle spenden Feuchtigkeit und machen weich, die Fette und Wachse sorgen für die cremige bis mittelharte Konsistenz. Dadurch tropft nichts und dein Barthaar bekommt einen leichten, natürlich wirkenden Halt. Meist duftet er noch dazu.
Wofür brauche ich Bartbalsam?
Für alles, was zwischen reiner Pflege und echtem Styling liegt. Du willst einen geschmeidig weichen Bart, der seidig schimmert, angenehm duftet und den ganzen Tag in Form bleibt, ohne dass es nach Produkt aussieht. Genau das leistet ein guter Balsam. Bei trockener, fettiger oder juckender Haut lohnt sich ein Blick darauf, welche Öle enthalten sind.
Bartöl oder Bartbalsam?
Beides pflegt, nur mit unterschiedlichem Ergebnis. Bartöl ist flüssig, zieht schnell ein und versorgt Haut und Haar, gibt aber keinen Halt. Bartbalsam bringt durch seinen Wachs- und Fettanteil zusätzlich eine leichte Form ins Spiel. Wenn deine Haare ohnehin brav liegen, reicht Öl, wenn sie eigene Pläne haben, greifst du zum Balsam.
Kann ich Bartöl und Bartbalsam zusammen benutzen?
Ja, die beiden sind ein eingespieltes Duo. Bartöl pflegt Haut und Haar intensiv, Bartbalsam pflegt ebenfalls und gibt dazu leichten bis mittleren Halt. Zusammen bekommt dein Bart eine doppelte Portion Pflege, nicht den doppelten Halt. Achte darauf, dass beide vom gleichen Hersteller kommen oder zumindest in dieselbe Duftrichtung gehen.
In welcher Reihenfolge trage ich sie auf?
Erst das Bartöl, danach der Balsam. Das Öl zieht in Haut und Haar ein und macht deinen Bart geschmeidig, der Balsam legt sich darüber und sorgt für Form und Halt. Ein paar Tropfen Öl unter dem Balsam reichen schon, damit dein Bart deutlich glänzender wirkt. Umgekehrt würdest du den Halt des Balsams nur wieder aufweichen.