Was kann ich gegen Rasurbrand tun, und wie kann ich ihm vorbeugen?

Mann mit Henriquatre, schaut in den Spiegel und begutachtet seinen Rasurbrand.

Eine Rasur muss nicht unbedingt einen Brand zur Folge haben.

Du fragst dich, was dir Träger von mächtigen Vollbärten über Rasurbrand erzählen können? Bedenke, auch wir rasieren uns. Wir rasieren uns die Kontur an den Backen und am Hals. Und wir rasieren uns bisweilen andere Stellen.

Es brennt, es juckt, es kribbelt nach der Rasur. Irgendwas ist da offenbar mächtig schiefgelaufen. Aber was?

Grundsätzlich kann Rasurbrand an allen Stellen entstehen, an denen du dich rasierst: Im Gesicht, vor allem am Hals, am Kopf, in den Achselhöhlen und im Intimbereich. Es ist ein ernstes Thema. Vor allem, wenn du dich nass rasierst, läufst du Gefahr, dass es zu Rötungen, Reizungen und Pickelchen kommt, dass es juckt und brennt, deine Haut dir mächtig Stress macht und sich für die anstrengende Rasur (denn das ist sie für die Haut) rächt.

Et voilà: das ist Rasurbrand. Doch wie kriegst du diesen jetzt wieder weg oder kannst zukünftig vermeiden, dass es zu Rasurbrand kommt? Ja, hierzu gibt es sehr viele Tipps, die du beachten kannst. >Da empfehlen dir die einen schnell, auf die Trockenrasur umzusteigen. Kann helfen, muss es aber nicht. Die anderen sagen dir, das liegt am After Shave oder an den falschen Pflegeprodukten.

Kann daran liegen, muss es aber nicht. Nun, medizinisch relevant wird Rasurbrand, wenn er nicht nach kurzer Zeit – wir denken, das sind maximal sieben Tage – abklingt, sondern es zu einer dauerhaften Entzündung der Haarfollikel kommt. Stichwort: eingewachsene Haare. Das ist bei dir der Fall? Dann gehe zum Arzt. Denn hier helfen selbst die besten Tipps nichts.

Du leidest schon unter Rasurbrand? Dann solltest du folgende Punkte beachten.

Rasurbrand ist eine extrem fiese Sache. Hat er dich erst einmal eingeholt, hast du zu kämpfen. Mit deiner Haut und deinen Nerven. Du solltest dich, wenn du unter Rasurbrand leidest, an den Stellen erstmal nicht mehr rasieren, bis sich deine Haut erholt hat. Sie braucht jetzt vor allem eines: Zeit und ausreichende Pflege. Rasierst du dich dennoch zu früh, also bevor sämtliche Reizungen abgeklungen sind, reißt du dir die entstandenen Pickelchen wieder auf, was zu einer Infektion führen kann. Das sollte definitiv vermieden werden, oder?

Und ja, es juckt. Aber du darfst nicht kratzen, denn auch das kann zu einer Infektion führen. Deine Finger sind schmutzig, auch wenn du das nicht siehst. Irgendwo verstecken sich immer kleine Bakterien, die nur darauf warten, sich jetzt einzunisten. Es gibt Produkte, mit denen du Rasurbrand behandeln kannst – der Hautarzt unseres Vertrauens hat uns erzählt, dass Inhaltsstoffe wie Aloe, Glycolsäure, Salizylsäure oder Hamamelis helfen.

Frage am besten selbst mal nach oder gehe in eine Apotheke. Rasierschaum drauf, rasieren und gut ist es. Ganz ehrlich, so läuft die Rasur doch bei den meisten Männern ab. Und viele haben danach auch kein Problem mit ihrer Haut. Aber du, der du das bis hierher gelesen hast, wahrscheinlich schon.

Sonst wärst du ja nicht hier. Noch besser, als das Problem mit Rasurbrand zu lösen beziehungsweise zu bekämpfen, ist es, ihn bestmöglich zu vermeiden. Dafür gibt es einige Ansatzpunkte, die wir dir vorstellen möchten. Wie immer unterscheiden wir die Schritte der Rasur in Pre Shave, die eigentliche Rasur und After Shave. In diesen Punkten liegt nämlich das Geheimnis und der Weg zu einer sanften, gründlichen und möglichst reizfreien Rasur.

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Pre Shave. Gute Vorbereitung kann Rasurbrand oftmals schon verhindern.

Stell dir vor, du bist Holzfäller und es ist Weihnachten. Die Leute brauchen Weihnachtsbäume. Weil sich nicht jede Familie eine ausgewachsene Nordmann-Tanne ins Wohnzimmer stellen kann, sucht man eher nach kleinen Tannen, doch im Wald stehen die großen Tannen im Weg, die weg müssen.

Du kannst dich jetzt mit deiner Axt ans Werk machen, aber das dauert zu lange, ist anstrengend und deine Axt wird stumpf, was dazu führt, dass du die zarten Bäumchen und den Boden beschädigst. Die Lösung? Nimm doch lieber eine Motorsäge, um dir den Weg frei zu machen und fälle dann nur die kleinen Bäume. Was das mit der Rasur zu tun hat? Nichts.

Aber nachdem man vollbärtige Männer häufig mit Holzfällern vergleicht und wir gerne Geschichten erzählen, lag das nahe. Wenn dein Bart oder deine Körperbehaarung der Wald ist, die Axt dein Nassrasierer und die Motorsäge dein Langhaarschneider oder Trimmer, ergibt das natürlich schon wieder mehr Sinn. Rasiere vor der Rasur einfach mal darüber, so hat der Rasierer später weniger zu tun. Ansonsten bereite deine Rasur gut vor.

  • 1. Um Rasurbrand zu vermeiden, musst du die Stellen, die du rasieren möchtest, erst einmal ordentlich reinigen. Wasche also die betroffenen Hautstellen vor der Rasur immer mit warmem Wasser, so werden sie von abgestorbenen Hautzellen und Unreinheiten befreit. Das Ergebnis ist, dass die Rasierklingen besser gleiten. Nutze, wenn nötig, Pflegeprodukte wie milde Seife oder Waschemulsion, die der Reinigung dienen. Das Ziel ist, dass deine Haare frei von Fett, Creme oder Verunreinigungen sind, was das Einweichen durch warmes Wasser im nächsten Schritt verhindern könnte. Förderlich ist auch ein Peeling, das du etwa einmal die Woche machst.
  • 2. Und dann weiche die Haare ein. Das machst du entweder mit warmem Wasser unter der Dusche oder, wenn du dir nur das Gesicht rasierst, am Waschbecken mit einem heißen, nassen Tuch. Achte darauf, dass du eine Temperatur wählst, die du als angenehm empfindest, was bedeutet: nicht zu heiß. Optimal ist es, das Tuch zwei bis drei Minuten drauf zu lassen.
  • 3. Bei starkem Bartwuchs empfehlen wir dir Pre Shave Öl. Pre Shave Öl erzeugt einen schützenden Film zwischen Klinge und Haut, was kleine Schnitte, Rasurbrand, Rötungen oder Hautirritationen vermindert.
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Rasur = Brand? Muss nicht sein, sollte nicht sein und darf nicht sein. Es geht auch sanfter.

Neben einer guten und umfangreichen Rasurvorbeitung ist die richtige Rasur der betroffenen Stellen entscheidend. Rasurbrand entsteht nämlich auch durch zu starke mechanische Einflüsse wie zu hohen Druck oder durch stumpfe und rostige Klingen. Nimm zusätzlich zu Rasieröl noch Rasierschaum, Rasiergel oder idealerweise selbst geschlagenen Schaum aus Rasiercreme oder Rasierseife und lasse es/ihn ein wenig einwirken, bevor du loslegst. Wenn du mit der Rasur fertig bist, spüle alle Reste der Hilfsmittel ab, am besten mit kaltem Wasser. Ja, das ist unangenehm. Brrrrr. Hilft aber ungemein. Und dann tupfe den rasierten Bereich mit einem frischen Handtuch vorsichtig trocken, rubble also nicht.

  • 1. Dein Werkzeug, also dessen Rasierklinge oder Schneide, muss scharf und sauber sein. Es gibt ohne Zweifel gute Einwegrasierer und Systemrasierer, aber bei der Rasur großer Flächen haben sich eher Rasierhobel, Wechselklingenmesser und Rasiermesser bewährt. Wechsle die Rasierklinge, sobald sie die Haare nicht mehr mühelos abschneidet, sondern schon ausreißt.
  • 2. Rasiere dich regelmäßig. Gewöhne deine Haut an die Rasur, die letzten Endes immer Stress darstellt. Bis zu einem gewissen Grad kannst die deine Haut aber daran gewöhnen und so Rasurbrand minimieren oder vermeiden. Viele Männer rasieren sich täglich und haben keine Probleme. Wenn du aber unter Rasurbrand leidest, rasiere dich nur jeden zweiten oder dritten Tag beziehungsweise warte, bis der Rasurbrand komplett verheilt ist.
  • 3. Drücke nicht zu fest auf. Gehört eigentlich noch zu Punkt 1, ist aber wichtig genug, um ihn kurz zu erläutern. Eine scharfe Klinge braucht nicht viel Druck, um die Haare abzuschneiden. Also versuche, locker flockig in so wenigen Zügen wie möglich über die Haut zu gleiten.
  • 4. Beachte die Wuchsrichtung deiner Haare. Klar, die Rasur gegen den Strich liefert ein extrem sauberes Ergebnis. Aber so groß ist der Unterschied zu Zügen mit dem Strich nicht, als dass es sich rentieren würde, Rasurbrand zu riskieren. Rasiere also mit dem Strich und noch einmal quer zum Strich. Das reicht in der Regel schon aus.
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After Shave. Beitrag zur Vermeidung von Rasurbrand direkt nach der Rasur.

Last but not least, ist da natürlich noch die gute Rasurnachbereitung. Hier setzen die meisten „Experten“ an und erzählen dir, dass du Rasurbrand verhindern könntest, indem du dich mit irgendetwas einschmierst. Erfahrungsgemäß klappt das nicht, wenn du sowohl bei der Vorbereitung, als auch der Rasur selbst nicht sauber gearbeitet hast. Eine sanfte Rasur beginnt nämlich mit der richtigen Vorbereitung. Wenn du hier schon alles oder zumindest sehr viel richtig machst, kannst du eine Menge Hautirritationen nach der Rasur vermeiden. Die Nachbereitung selbst ist aber natürlich ebenfalls sehr wichtig, denn hier findet der Feinschliff der Rasur statt und du beruhigst deine Haut wieder. Kurz zusammengefasst kann Folgendes helfen.

  • 1. Nimm ein After Shave Produkt, da deinem Hauttyp entspricht. Achte auf die Inhaltstoffe der Produkte, für die du dich entscheidest. Vermeide Chemie und bei Problemen Allergene.
  • 2. Alkohol? Wenn du ihn verträgst, ja. Alkohol desinfiziert, brennt aber auch richtig. Gerade, wenn deine Haut empfindlich ist, solltest du die Finger davon lassen. Es gibt gute Alternativen, die mild sind und deine Haut nicht reizen. Für robuste Haut eignet sich Rasierwasser, für normale Lotion, für sensible Balsam und für beinahe jede Tonic.
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blackbeards sind dein Ansprechpartner, um Rasurbrand zukünftig so gut es geht zu vermeiden.

Es gibt Dinge, die sind unangenehm. Dazu zählt vielleicht der Besuch bei deiner Schwiegermutter. Und es gibt Dinge, die sind noch unangenehmer. Dazu zählt definitiv Rasurbrand. Er ist lästig, nervig und besonders schmerzhaft. Klar, manchmal geht einfach was bei der Rasur schief und dann ist Rasurbrand eine leider häufige Folge.

Aber mit der richtigen Vor- und Nachbereitung, einer guten Rasiertechnik und scharfem Werkzeug kann fast nichts schief gehen, und Rasurbrand sollte zukünftig kein Thema mehr für dich sein. In unserem Onlineshop findest du entsprechende Mittel und Rasiertools, um Rasurbrand vorzubeugen und ihn endgültig aus deinem Gesicht zu verbannen.

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