Dein Umstieg vom kurzlebigen Plastikrasierer zum langlebigen Rasierhobel.

Der Umstieg von Plasikrasierer zum Rasierhobel.

Ist dein Rasierhobel vernünftig, sprich sowohl gut für die Haut als auch die Umwelt?

„Die Vernunft beginnt bereits in der Küche.“ Meinte schon im 19. Jahrhundert der Philosoph Friedrich Nietzsche. Wir finden, Vernunft sollte heute mehr denn je in der Küche beginnen und dann im Bad weitergehen. Wir alle sollten statt zu Fast Food in Plastikverpackung verstärkt zu Frischem aus dem Unverpackt Laden greifen, genauso wie vom kurzlebigen Plastikrasierer zum langlebigen Rasierhobel. Also werte Damen, traut euch, einmal mehr im Sinne Nietzsches: „Was mich nicht umbringt, macht mich stärker.“

Wir, die blackbeards haben Partnerinnen und Ehefrauen. Wir bekommen mit, wie sich unsere Frauen ihre Beine, Achseln und Bikinizone rasieren. Die meisten tun das wahrscheinlich wie unsere: mit Ladyshavern oder Plastikrasierern. Ich legte meiner Partnerin immer wieder den Rasierhobel nahe. Sie sträubte sich lange, murmelte was von „du rasierst dir ja nur dein Gesicht und der Rasierhobel macht mir Angst“. Ich zwang sie nicht. Doch inzwischen nimmt sie freiwillig einen und ist glücklich. Sie hatte auch einen guten Lehrmeister. Ich verstehe was von Rasur. Erstens, weil ich mich seit ich 14 bin rasiere und zweitens, weil ich mich beruflich intensiv mit Rasur, Bartpflege und Körperpflege beschäftige. Lange Rede, kurzer Sinn, ich bewies meiner Partnerin, dass mein Rasierhobel auch meine Beine, Achseln und Badehose-Zone glatt bekommt, und zwar ohne Schnitte, Rötungen und Pickel. Sie war zwar belustigt ob meines weiblichen Aussehens, aber ich hatte Erfolg: sie war überzeugt. Wir möchten dich auch für den Rasierhobel gewinnen. Warum?


„Weniger Plastik ist Meer.“ Der Rasierhobel sorgt für glatte Beine und mehr Meer.

Gute Gründe, warum du statt eines Plastikrasierers einen Rasierhobel wählen solltest. 

Uns geht es hier nicht um den Vergleich Ladyshaver versus Rasierhobel. Die Trockenrasur mit einem elektrischen Damenrasierer ist zwar nicht so gründlich wie eine perfekt durchgeführte Nassrasur mit dem Rasierhobel, aber sie ist schon relativ gut, geht schnell und ist bei  empfindlicher Haut auch ratsamer, weil das Scherblatt die Haut vor den darunter liegenden Klingen schützt. Ein hochwertiger Ladyshaver hält viele Jahre und ist somit durchaus nachhaltig. Im Gegensatz zum Plastikrasierer für die Nassrasur. Willst du dich umweltfreundlich nass rasieren? Dann trau dich und nimm einen Rasierhobel.

Es ist nicht so, dass ein Plastikrasierer seinen Zweck nicht erfüllen könnte. Namhafte und gute Hersteller statten sie für Frauen mit extra viel Sicherheit aus, wissen um die zarte Haut, dass sie besonders empfindlich ist und besonders vor den scharfen Klingen geschützt werden muss. Nur bestehen sie aktuell nach wie vor aus viel Plastik. Den Einwegrasierer wirfst du komplett nach ein bis wenigen Rasuren in den Müll. Beim Rasierer mit austauschbarem Klingenkopf wirfst du zwar den Griff nicht weg, jedoch immer noch den plastikreichen Klingenkopf. Stell dir den Plastikberg vor, wenn Millionen Frauen dies heute tun und die Plastikverpackung des neuen Klingenkopfs noch obendrauf werfen. Mit mehr Meer wird es so nichts. Eher mit mehr Plastikmeer.

Nebenbei schützt du mit einem Rasierhobel nicht nur die Meere und Umwelt, sondern tatsächlich auch deine Haut. Auf jeden Fall, wenn du ihn statt eines Plastikrasierers mit Mehrklingenkopf verwendest. Denn mehrere Klingen hintereinander reizen die Haut mehrmals hintereinander. Umso mehr, wenn du gar ohne vorbereitendes Pre Shave Produkt einfach über die Haut ziehst. Denn Schwinggelenke, Gleitstreifen, Feuchtigkeitsbänder mit Aloe Vera und so weiter bereiten weder Haut noch Haare auf den Schnitt vor. Im letzten Punkt dieses Ratgebers gehen wir darauf noch näher ein.


Es gibt verschiedene Rasierhobel. Besonders schonend sind solche mit geschlossenem Kamm.

Männerhaut ist dicker und von daher unempfindlicher als Frauenhaut. Doch es gibt genauso Männer, die sensible oder problematische Haut haben und sich eine schonende und extra sichere Rasur wünschen. Und tatsächlich gibt es deshalb Rasierhobel, die auf besonders sensible Männerhaut eingehen. Warum sollte ein solcher nicht ebenso für zarte Frauenhaut geeignet sein? Rasierhobel heißen nicht umsonst auch Sicherheitsrasierer. Dennoch, es gibt einige feine Unterschiede.

Den Hauptunterschied macht der Kamm. Das ist die Kante, die deine Haut beim Rasieren berührt. Diese kann geschlossen sein, dann heißt sie geschlossener Kamm. Sie kann Lücken haben, dann heißt sie offener Kamm. Der geschlossene Kamm geht mit einem kleinen Klingenspalt einher, das ist der Freiraum zwischen Kamm und Rasierklinge. Ein Rasierhobel mit geschlossenem Kamm und kleinem Klingenspalt geht wirklich schonend mit sensibler Haut um. Rasierhobel mit offenem Kamm und damit größerem Klingenspalt sind aggressiver. Wir empfehlen dir deshalb einen geschlossenen Kamm. Einen Unterschied macht auch das Gewicht. Wir empfehlen ein mittleres Gewicht von 90 bis 140 Gramm, denn dann gleitet der Rasierhobel eher fast von selbst als einer mit 60 Gramm beispielsweise. Obendrein sollte der Griff gut in deiner Hand liegen. Wir empfehlen dir eine rutschhemmende strukturierte Oberfläche und eine Länge um die zehn Zentimeter.

Willst du einen Rasierhobel, der speziell für Frauen entwickelt wurde, bietet sich dir aktuell unser Geisha Rasierhobel an. Er ist nicht nur wie oben beschrieben ausgestattet, sondern hebt sich vor allem optisch durch seine rosafarbene weibliche Eleganz hervor. Du kannst allerdings bedenkenlos jeden anderen Rasierhobel mit geschlossenem Kamm aus unserem hochwertigen Sortiment wählen, falls dir Rosa nicht gefällt. Wie wäre es mit einem kleinen Schwarzen? Unser blackbeards Heavy Black No. 3 beispielsweise präsentiert sich in wunderschönem schwarzem Design und kann auf jeden Fall mit deiner zarten Frauenhaut umgehen.


Der Rasierhobel rasiert auch weibliche Beine, Achseln und Bikinizonen sicher und gründlich.

Wenn der Rasierhobel bisher ein traditionelles Werkzeug für Männer war, muss das doch nicht so bleiben, oder? Alles ist eine Frage der Einstellung. Männer schwingen heute Kochlöffel. Du wirst mit einem Rasierhobel genauso gut zurechtkommen. Gerade als Frau hast du das nötige Feingefühl, das es im Umgang mit ihm braucht. Trau dich also und steig im Sinne der Umwelt auf einen nachhaltigen Rasierhobel um. Warum sollte der Rasierhobel nicht auch die Beine einer Frau glatt rasieren? Er hat doch keine Augen und weiß doch gar nicht, wo er rasiert. Er tut dies einfach. Besser als du denkst, befreit er Beine, Achseln und Bikinizone von störenden Haaren.

Wir verstehen deine Berührungsängste. Du kannst sie abbauen, indem du mit den Beinen beginnst, denn da ist deine Haut unempfindlich. Sie eignen sich hervorragend zum Üben. Du wirst schnell feststellen, wie deine Angst verfliegt. Nimm dir Zeit, visualisiere dein Ziel, nämlich glatte weiche Beine und atme vor dem ersten Zuge nochmal gut durch. Freue dich auf den Lohn. Keine Laufmasche mehr in der Feinstrumpfhose, weil der Rasierhobel so gründlich rasiert, dass keine raue Stoppel übrig bleibt. Und keine tägliche Rasur mehr, denn die Stoppeln lassen länger auf sich warten als nach der Rasur mit einem Plastikrasierer, weil der Rasierhobel ganz nahe an der Haut schneidet.

Bist du ausreichend mit dem Rasierhobel vertraut und hast ein gutes Gefühl, kannst du dich an die Achseln wagen. Wenn auch da alles wunderbar klappt, und davon kannst du ausgehen, dann probierst du deine erste Rasur in der Bikinizone. Denn hier ist deine Haut am empfindlichsten und es ist tatsächlich ratsam, dass du deinen Rasierhobel für diesen Bereich bereits besser im Griff hast, also die Technik ein wenig geübt hast, die wir dir im folgenden Punkt grob erklären. 


Frauen und Technik? Jawohl! Du bekommst das hin mit dem Winkel, Druck und der Richtung.

Auch wenn du sonst mit der Technik auf Kriegsfuß stehst, die Rasur mit deinem Rasierhobel wirst du meistern. Es gilt nur wenige Dinge zu beachten: das sind der Winkel, der Druck und die Richtung. Du setzt den Rasierhobel in einem Winkel von etwa 30 Grad an und ziehst ihn über die Stoppeln. Du brauchst dazu kein Geodreieck. Du merkst, wenn der Winkel zu flach ist, denn dann bleiben die Haare dran. Du merkst, wenn er zu steil ist, denn dann ziept es.

Ziehe ganz ohne Druck, einfach locker aus dem Handgelenk heraus. Ziehe auch nicht meterlang, sondern Stück für Stück. Wie so oft sind aller guten Dinge drei. So darfst du neben Winkel und Druck noch die Richtung beachten. An den Beinen solltest du zuerst gegen den Strich rasieren, unter den Achseln und in der Intimzone immer zuerst mit dem Strich. Mit dem Strich heißt, in Wuchsrichtung der Haare, gegen den Strich heißt gegen die Wuchsrichtung der Haare. Finde die Wuchsrichtung also vor dem ersten Zug heraus. Streiche dazu mit der Hand über deine Haut, wenn es kratzt, bist du gegen den Strich unterwegs.

An den Beinen und Achseln kannst du dann noch einmal quer zum Strich und einmal gegen den Strich ziehen, damit alle Stoppeln restlos weg sind. Im Intimbereich nur noch einmal quer zum Strich, aber nicht gegen den Strich, denn für diesen ist deine Haut hier zu empfindlich. Im Intimbereich ist es zudem wichtig, dass du die Haut mit deiner freien Haut gut straffst, um der Rasierklinge eine glatte Fläche zu schaffen, über die sie gleiten kann. So, das klingt zunächst nach viel, ist aber zu schaffen. Nur Mut. Du schaffst das. Brauchst du mehr Anleitung? Schau dir gerne unsere YouTube Videos an und lies unsere einschlägigen Ratgeber. 


Bereite deine Rasur gut vor und nach. Und vergiss nicht, die Rasierklinge zu wechseln.  

Technik hin, Technik her. Ohne Vorbereitung und Nachbereitung läuft eine Rasur mit dem Rasierhobel nicht optimal und deine Haut wird unnötig gereizt. Zur Vorbereitung wäschst du Beine, Achseln oder Intimbereich mit möglichst warmem Wasser und einer milden Waschlotion. Dann tupfst du alles sanft mit einem sauberen Handtuch trocken und trägst flächendeckend ein Pre Shave Produkt auf, beispielsweise ein natürliches Rasieröl für Frauen. Wenn du dieses zwei, drei Minuten wirken lässt, werden deine Haut mit einem Schutzfilm versehen, deine Poren geöffnet, deine Haare weicher und aufgestellt sein.

So vorbereitet, kann die Rasierklinge spielerisch über die Haut gleiten, dabei die Haare gut erfassen und schneiden. Natürlich muss die Rasierklinge auch immer scharf sein. Eine hochwertige Rasierklinge ist dies etwa 10 bis 12 Rasuren und du musst sie spätestens, wenn sie zu rupfen beginnt, wechseln. Es kann übrigens sein, dass eine Rasierklinge nicht gut zu deiner Haut und deinen Haaren passt. Du spürst das. Dann teste einfach eine oder mehrere andere Marken.

Alles schön glatt? Wasch deine Haut nun mit sehr kühlem Wasser, tupfe sie sanft trocken und pflege sie. Verwöhne dich. Trag einen natürlichen, milden, toll duftenden After Shave Balsam für Frauen auf, der deine Haut desinfiziert, ihr Fett und Feuchtigkeit spendet und sie streichelweich macht. Zum Schluss noch zwei Tipps: Gib deiner gereizten Haut Zeit, sich von der Rasur zu erholen. Nach der Intimrasur solltest du erst nach einer halben Stunde Unterwäsche anziehen und nach der Achselrasur erst nach einer halben Stunde Deo auftragen.


Von Mann zu Frau: Lass dich von den blackbeards beraten. Hab keine Scheu.

Lass dich nicht vom Klischee „Männer sind vom Mars, Frauen von der Venus“ abschrecken. Apropos Venus: Nimmst du deshalb einen der gleichnamigen Nassrasierer für Frauen? Wollen wir nicht lieber gemeinsam der Erde helfen? Wechsle vom Plastikrasierer zu einem  langlebigen Rasierhobel. Nimm natürliche nachhaltige Pre Shave Produkte und After Shave Produkte. Wir sind gerne für dich da, auch per Mail oder telefonisch. Du weißt schon: Hallo Mars? Hier Venus...

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