Sonnenschutz und seine Wirkstoffe.

Kinderhaut möchte besonders vor Sonne geschützt werden, aber auch erwachsene Haut muss geschützt werden.

Dass Kinder besonders vor der Sonne geschützt werden sollten, ist klar.

Doch auch als voll ausgewachsener Bärtiger hat deine Haut nur eine begrenzte Toleranz, was die Sonneneinstrahlung betrifft. Wir wollen nicht bemutternd werden, aber es ist uns wichtig, dass deine Haut genauso gesund und munter wie dein Bart aus dem Urlaub zurückkommt. Das ganzheitliche Ergebnis deiner Erholung ist das Ziel und deshalb erzählen wir dir nun ein wenig über deine Optionen, wenn es um den Schutz deiner Haut vor der Sonne geht. Denn Sonnencreme ist nicht gleich Sonnencreme.

Warum musst du in die Sonne, aber dich gleichzeitig schützen?

Also, ab in die Sonne. Du wunderst dich vielleicht über unsere Worte. Sonnenbäder werden gegenwärtig ja ziemlich verteufelt. Sie haben Vorteile aber bergen eben auch Gefahren. Die UV-Strahlung der Sonne, die wegen der dünner gewordenen oder mancherorts komplett fehlenden Ozonschicht heute verstärkt auf der Erde und unserer Haut auftrifft. Wo sie tatsächlich gesundheitlichen Schaden anrichten kann.

Jedoch wir wissen auch, dass ohne Sonne kein Leben möglich ist. Sie spendet uns Wärme, sie lässt uns Farben sehen, sie hebt unsere Stimmung, sie ist unser Tageslicht und liefert uns körperliche und geistige Energie. Und das nicht nur psychisch, sondern auch physisch, indem sie unsere körpereigene Vitamin D Produktion anregt. Ohne sie gäbe es auch keine Bäume und Pflanzen, die uns Sauerstoff und Nahrung liefern, und so vieles andere nicht. Die Sonne beeinflusst beinahe alles positiv im Leben der Menschen, Tiere und Pflanzen. Aus Angst vor weißem oder schwarzem Hautkrebs gar nicht mehr in die Sonne zu gehen, ist also keine gesunde Option.

Wie bei fast allem macht die Dosis das Gift. Gönne dir also eine unschädliche Dosis Sonne. Bis zu 50 kurze Sonnenbäder dürfen es sein. Es gibt ja die sogenannte Eigenschutzzeit. Das ist die Dauer, die du ohne Sonnenschutz in der Sonne verweilen darfst. Erst nach dieser Zeit wird es brenzlig für deine Haut. Möchtest du die Sonne dennoch länger mit gutem Gefühl genießen und gesund bräunen, also ohne dir einen Sonnenbrand einzufangen und Spätfolgen zu riskieren, musst du unbedingt ein Sonnenschutzmittel auftragen. Auf was du hierbei achten solltest, erfährst du im Folgenden.

Was ist besser? Ein physikalisches (mineralisches) oder chemisches Sonnenschutzmittel?

Ein Sonnenschutzmittel muss deine Haut vor UVA-Strahlen und vor UVB-Strahlen schützen. UVA-Strahlen dringen tiefer in deine Haut ein als UVB-Strahlen. Ihre schädliche Wirkung zeigt sich dir nicht unmittelbar. UVB-Strahlen dringen nicht so tief ein und verursachen die sofort sichtbaren Schäden wie den Sonnenbrand. Selbst, wenn du also keinen Sonnenbrand durch UVB-Strahlen hattest, könntest du Jahre später die Folgen der UVA-Strahlen erleiden, wie derbe Lederhaut, Leberflecken, tiefe Falten und schlimmstenfalls Hautkrebs.

Sonnenschutzmittel wirken entweder physikalisch oder chemisch und mit dem richtigen Sonnenschutz kannst du das verhindern und darfst die Menge Sonne tanken, die du brauchst, um das für deine Seele und deinen Körper lebensnotwendige Vitamin D3 zu bilden. Am sichersten schützt du dich aus heutiger medizinischer Sicht mit einem mineralischen Sonnenschutz mit herkömmlichen Mikropartikeln und einem zertifiziert biologischen Produkt.

Physikalische Filter reflektieren ultraviolette Strahlen an der Hautoberfläche, sodass sie nicht eindringen. Das tun sie mit mineralischen Stoffen wie beispielsweise Zinkoxid oder Titandioxid, die gesundheitlich als unbedenklich eingestuft werden. Da diese pulverartigen Substanzen sich jedoch auf die Haut legen und zum optisch unerwünschten Weißeffekt führen, machte man aus den kleinen Mikropartikeln einfach winzigste Nanopartikel. Da Nanopartikel laut neuestem Wissensstand in den Körper gelangen und kumuliert schaden könnten, empfehlen wir also sicherheitshalber mineralische Sonnenschutzfilter mit Mikropartikeln. Bleichgesicht schadet gesunder Bräune nicht. Ein Poesieversuch unsererseits.

Chemische Filter lassen ultraviolette Strahlen in deine Haut hinein, wandeln die schädliche Energie jedoch in unschädliche Wärme um. Allerdings stehen sie im Verdacht, Allergien auszulösen, beispielsweise die bekannte Mallorca Akne, sowie hormonell und damit auf den Stoffwechsel zu wirken und Tumore zu begünstigen. Dafür lassen sich mit ihnen höhere Lichtschutzfaktoren und eine deutlich bessere Verteilbarkeit auf der Haut erreichen als mit mineralischen Partikeln. Du erkennst chemische Filter an den ellenlangen kaum lesbaren Begriffen auf dem Etikett. Nicht alle sind bedenklich. Dennoch verzichtet Naturkosmetik auf jedweden chemischen Filter.

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Wie flüssig sollte Sonnenschutz sein?

Ein Sonnenschutzmittel wirkt nur dann optimal, wenn du es reichlich und bis in jeden Winkel deines Körpers aufträgst und immer nachcremst, wenn du im Wasser warst oder dir mit dem Handtuch kräftig den Schweiß abgerubbelt hast. Es muss zudem auf deine speziellen Bedürfnisse eingehen, also zum einen auf deine Eigenschutzzeit und die Dauer deines Sonnenbades sowie auf den Fett- und Feuchtigkeitsbedarf deiner Haut. Es ist selten ratsam, den Rücken deiner süßen Badenixe mit deinem Produkt zu versorgen. Denn Haut ist nicht gleich Haut. Deshalb gibt es auch verschiedene Konsistenzen und Inhaltsstoffe.

Eine Sonnenschutzcreme hat den höchsten Fettgehalt. Du wirst sie schätzen, wenn du trockene Haut hast, auch wenn sie sich etwas schwieriger verteilen lässt. Sonnenmilch oder Sonnenlotion enthält weniger Fett und mehr Wasser, wodurch sie sich gut bei fettigerer und normaler Haut eignet und auch leichter verteilen lässt. Für Mischhaut und für allergische Haut, die beispielsweise zu Mallorca Akne neigt, sind Sonnengels gedacht, die ohne Fett und Bindemittel auskommen. Schließlich gibt es noch Sonnenschutzsprays, wohl eine Erfindung für uns Männer. Denn sie lassen sich auf behaarter Haut prima verteilen, ziehen schnell ein und glänzen nicht – ein Grund, weshalb wir Creme ja gerne verbannen. Außerdem kannst du mit einem Spray gut deine Kopfhaut bedecken, sollte die Haarpracht etwas spärlicher geworden sein.

Neben Creme, Lotion / Milch, Gel und Spray gibt es noch zwei erwähnenswerte Besonderheiten. Zum einen das Sonnenschutzöl. Es verspricht schnellere Bräune und lässt sich leicht auftragen. Doch als echter Sonnenschutz ist es weniger geeignet, denn es bietet nur einen niedrigen Lichtschutzfaktor. Es ist zwar sehr hautfreundlich, doch nichts für fettige Haut und im Grunde für vorgebräunte Haut gedacht. Zum anderen gibt es noch Sonnenschutzmittel für Tattoos, die ganz besonders dafür sorgen, dass die Farbbrillanz lange erhalten bleibt.

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Welcher Lichtschutzfaktor (LSF) ist der passende?

Die Zeiten, in denen die Ozonschicht einen Lichtschutzfaktor von nur 10 erlaubte, sind vorbei. Wir raten sogar ab, einen LSF unter 20 zu nehmen. Mindestens LSF 30 sollte dein Sonnenschutzprodukt heute mitbringen. In Regionen, in denen die Sonne besonders intensiv ist, beispielsweise im Gebirge und am Meer, sollte er 50 betragen und insbesondere sehr Hellhäutige sollten zu LSF 50 greifen.

Der Lichtschutzfaktor gibt an, wie viel länger du dich mit Sonnenschutz der Sonne aussetzen darfst, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen. Je nach Hauttyp verträgst du sie ungeschützt zwischen 10 und 90 Minuten. Der LSF verlängert diese Zeit. Gehörst du beispielsweise zum sehr hellen Hauttyp, beträgt deine Eigenschutzzeit etwa 10 Minuten. Ein Sonnenschutzmittel mit LSF 20 verlängert diese Zeit um ein Zwanzigfaches, du kannst also 200 Minuten in der Sonne schmachten. Ganz ausnutzen solltest du diese Zeit nur dann, wenn du wirklich ausreichend viel Sonnenschutzmittel verwendet hast. Ein Strang so lang wie deine Hand für jede Körperpartie gilt als ausreichend. Dazu musst du nach jedem Wasserbad nachcremen und wirklich jeden unbekleideten Fleck berücksichtigen, also auch die Zehenzwischenräume und die Ohren.

Doch damit nicht genug. Du musst ebenso die Zeit des Auftragens und die Reihenfolge kosmetischer Produkte beachten. Medizinische Hautcremes zum Beispiel sollten etwa eine halbe Stunde vor dem Sonnenschutz aufgetragen werden. Mückenschutzpräparate hingegen dürfen erst kurz nach dem Sonnenschutz drauf. Und alle chemischen Sonnenschutzmittel brauchen etwa eine halbe Stunde, bis sie wirken, müssen also entsprechend vor dem Sonnenbad drauf.

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Musst du dich immer nur eincremen oder gibt es Alternativen?

Schon mal einen Sonnenbrand gehabt oder einen Sonnenstich? Dann weißt du, was du vermeiden möchtest. Du weißt jetzt auch, dass selbst der höchste Lichtschutzfaktor kein unendlicher Freifahrtschein ist. Irgendwann ist die Schutzwirkung ausgereizt. Mache es dir doch im Schatten eines Sonnenschirmes oder der Bäume gemütlich. Mit einem Eis, einem kühlen Drink und einem luftigen Dach über dem Kopf lässt es sich angenehm bräunen. Etwas langsamer zwar, dein Kopf bleibt dafür jedoch kühl und deine Haut kann sich gemächlich einen Eigenschutz aufbauen, also Melanin bilden oder sich vom Brutzeln und Grillen etwas erholen.

In direkter Sonne solltest du deinen Kopf mit einem schicken Hut oder coolen Baseballcap kühl halten und deine Augen mit einer hochwertigen Sonnenbrille schützen, die nämlich genau wie deine Haut einen Sonnenbrand bekommen können und schlimmstenfalls mit einer Schädigung der Hornhaut- und Netzhaut reagieren. Einer kühlen Blonden am Strand lässt es sich damit, nebenher bemerkt, auch unauffälliger nachschauen.

Sonnenschirm, Bäume, Kopfbedeckung, Sonnenbrille – fehlen nur noch ein dunkles Shirt und eine dunkle Hose. Beim Bummeln in der heißen Stadt schützt dich nämlich dunkle Kleidung im Vergleich zu weißer oder heller deutlich besser. Uns fällt gerade noch ein… Denke auch an deinen Bart. Hochwertiges Bartöl hilft ihm, im Wind nicht auszutrocknen und in der Sonne nicht auszubleichen. Insbesondere Kokosöl und Sonnenblumenöl liefern viel Feuchtigkeit und einen leichten Lichtschutzfaktor von etwa 8.

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Dann kannst du zu Hause schon ein paar Tage geschützt vorbräunen und bist als Neuankömmling am Stand nicht die weißeste Leuchte. Gut, es lässt sich darüber streiten, ob Alabasterhaut oder knackig gebräunte karamellfarbene Haut schöner aussieht und ob Äußerlichkeiten wichtig sind. Wichtig ist auf jeden Fall, dass du deine Haut, Augen und deinen Körper beim Sonnen gesund hältst. Also schau dir unsere effizienten und größtenteils naturkosmetischen Sonnenschutzmittel an und ordere bequem und schnell per Mausklick. Hast du noch Fragen, kannst du dich rund um die Uhr per Mail an uns wenden.

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