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Bartpomade

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Die Bartpomade schließt die Lücke zwischen Bartöl und Bartwichse: mehr Halt, als ein Öl je geben könnte, ohne den harten Griff der Wichse. Sie gibt dem Bart Struktur und ein weiches, natürliches Finish, legt fliegende Härchen an und lässt sich mit den Fingern korrigieren, statt zu zementieren. Für Bärte, die am Ende nach Bart aussehen sollen und nicht nach Produkt.

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Bartpomade

Für Bärte mit Frisur

Irgendwann im Leben eines Vollbarts kommt der Moment, in dem Pflege allein nicht mehr genügt, weil der Bart eine Form hat, oder besser: haben soll. Ein definierter Kontur-Verlauf, ein Schnurrbart, der über der Lippe liegt statt in ihr, Wangen, die dem Bart eine Linie geben, das ist keine Pflege mehr, das ist eine Frisur, nur eben im Gesicht. Und für Frisuren braucht es das passende Werkzeug: Die Bartpomade ist der Punkt auf der Halt-Skala, an dem aus sanfter Richtung echte Formarbeit wird, cremig genug zum Verteilen, stark genug, um dem Bart den Tag über zu sagen, wer die Entscheidungen getroffen hat.

Gegenüber dem Bartbalsam bringt die Pomade spürbar mehr Wachs und damit mehr Willen mit, gegenüber der Bartwichse bleibt sie geschmeidig und großflächig verteilbar, sie ist das Werkzeug für den ganzen Bart, nicht nur für Spitzen und Enden. Ihr natürliches Revier: mittellange bis lange Bärte mit Eigenleben, dichte Bärte, die in Form gebracht werden wollen, und alle Bartträger, deren Barbier eine Linie geschnitten hat, die es zu verteidigen gilt.

Ihr Platz auf der Halt-Skala

Wer es weicher mag, bleibt beim Bartbalsam, der pflegt mehr und formt weniger. Wer punktgenau arbeiten will, am Schnurrbart, an den Spitzen, greift zusätzlich zur Bartwichse, dem Spezialisten fürs Detail. Die Pomade selbst ist die Mitte mit Muskeln, und sie verträgt sich mit beiden Nachbarn: Bartöl als Pflege darunter, Wichse als Finish darüber. Ob dein Bart schon Pomaden-Territorium ist, verrät dir ein Blick in den Spiegel um 15 Uhr. Oder eine kurze Nachricht an uns, wir kennen die Grenzverläufe.

Gut zu wissen..

Kann ich nicht einfach meine Haarpomade in den Bart schmieren? Ist doch dasselbe Prinzip.

Das Prinzip ja, die Baustelle nicht. Haarpomaden sind für Kopfhaut und Kopfhaar gerechnet, oft mit kräftigeren Halte-Rezepturen und Duftstoffen, die auf der robusten Kopfhaut niemanden stören, im Gesicht aber jucken oder röten können, und ihr Finish ist auf Frisuren-Glanz getrimmt, der im Bart schnell speckig wirkt. Eine Bartpomade ist auf Gesichtshaut und drahtiges Barthaar gebaut: mildere Basis, pflegende Öle gegen das Austrocknen, ein Halt, der formt, ohne zu verkleben. Für den Notfall-Morgen übersteht dein Bart die Haarpomade, als Dauerlösung merkt es zuerst die Haut darunter, dann der Bart selbst. Zwei Dosen, zwei Reviere, dein Gesicht wird den Unterschied kennen.

Mein Bart wächst in drei verschiedene Richtungen. Bekommt die Pomade das in den Griff?

Sie ist genau dafür da, braucht aber einen Verbündeten: Wärme. Der Dreh ist, den Bart nicht gegen seinen Wuchs zu zwingen, sondern ihn umzuerziehen, und das geht so: Nach der Wäsche den handtuchtrockenen Bart mit der Bürste in die Wunschrichtung legen und dabei kurz mit dem Föhn auf niedriger Stufe nacharbeiten, warmes Haar merkt sich die Richtung. Dann die Pomade einarbeiten und erneut durchkämmen, jetzt hält sie fest, was der Föhn vorbereitet hat. Nach zwei, drei Wochen dieser Routine geben die meisten Querköpfe auf und wachsen zumindest diplomatischer. Ganz umdrehen lässt sich ein Wirbel nie, aber bändigen immer, und genau das ist der Job der Pomade.

Nach dem Auftragen glänzt mein Bart mehr, als mir lieb ist. Falsches Produkt oder falsche Technik?

Meistens die Technik, und sie ist in zwei Handgriffen korrigiert. Erstens die Menge: Glanz entsteht, wenn Produkt auf den Haaren aufliegt, statt in ihnen zu verschwinden, also die Portion halbieren und dafür gründlicher verreiben, bis die Pomade in den Handflächen fast unsichtbar ist. Zweitens der Weg: erst durch die unteren Bartschichten arbeiten und das Resthauchdünne über die Oberfläche ziehen, so bleibt außen nur, was Form braucht. Sitzt beides und glänzt es trotzdem, ist es eine Frage der Rezeptur, dann sag uns Bescheid, es gibt Pomaden mit satterem und mit matterem Finish, und wir wissen, welche Dose in welche Richtung zeigt. Matt ist machbar.

Muss die Bartpomade jeden Abend wieder raus, oder darf sie über Nacht bleiben?

Der entspannte Mittelweg: Sie muss nicht zwingend täglich ausgewaschen werden, aber dauerhaft ansammeln soll sie sich auch nicht. Eine Bartpomade auf Öl-Wachs-Basis pflegt ja mit, eine Nacht im Bart schadet weder Haar noch Haut, und wer morgens nur nachformt, kommt gut mit dem Rhythmus seiner zwei, drei wöchentlichen Bartwäschen aus, bei denen die Pomade sauber mit rausgeht. Wer täglich großzügig stylt oder empfindliche Haut hat, spült den Bart abends kurz mit warmem Wasser durch, das nimmt den Überschuss. Das Signal zum Waschen gibt der Bart selbst: Fühlt er sich morgens belegt oder schwer an, will er eine Wäsche, keine neue Schicht.

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