So rasierst du dir deine Beine mit einem Rasierhobel.

Ich muss mal wieder Beine rasieren. Das Föhnen dauert immer so lange.

Wir starten mal mit einem Witz. Zugegeben, ein flacher Witz. So lang und dick ist die Beinbehaarung einer Frau natürlich nie. Ist wohl eher ein Männerwitz, denn auf männlichen Beinen sehen wir des Öfteren üppiges Dickicht. Die meisten Frauen haben erstens nicht so dichtes Haar an den Beinen und rasieren sich zweitens regelmäßig ihren eher zarten Flaum weg. Bist du auf der Suche nach Optimierung oder Hilfestellung für deine erste Beinrasur, haben wir im Folgenden ein paar Tipps für dich. Denn ja, wir haben uns dafür die Beine mit einem Rasierhobel rasiert.

Frauenbeine sollen nicht nur flott sein, sondern auch flott aussehen. Hauptaufgabe der Beine ist es zwar, dich durchs Leben zu tragen. Den meisten Frauen ist es im Gegensatz zu Männern gleichzeitig sehr wichtig, dass ihre Beine auch einen flotten Anblick bieten, also hübsch aussehen. Haare trüben diesen Anblick und deshalb rasieren sich Frauen regelmäßig ihre Beine. Uns Männern gefällt das schon sehr, zugegeben. Und weil es uns gefällt, möchten wir dir ein paar gute Anregungen von Mann zu Frau geben. Es könnte eine Win-Win-Situation daraus werden. Denn mit der Rasur kennen wir blackbeards uns wirklich aus.

Wir haben herausgefunden: Die meisten Frauen rasieren sich mit einem Plastikrasierer ohne große Vorbereitung oder mit einem Trockenrasierer. Rasierst du dich zum ersten Mal, bist du damit relativ glücklich. Es geht schnell und die Haare sind ab. Streichst du mit der Hand drüber, spürst du zwar noch Stoppeln, aber das stört dich nicht. Bis du irgendwann deine Ansprüche hochschraubst. Das ging uns so im Gesicht, das geht auch vielen Frauen so bei ihrer Bein- und Intimrasur. Auf einmal will Mann oder Frau mehr beziehungsweise weniger.

Gut, dass es besser geht – sowohl gründlicher als auch haut- und umweltschonender. Du kannst nämlich statt des Einweg- oder Mehrweg-Plastikrasierers auch einen äußerst langlebigen Rasierhobel verwenden, deine Beine mit einem Pre Shave auf die Rasur vorbereiten und hinterher mit einem After Shave verwöhnen. Zum einen werden sie dann wirklich noch einen Ticken hübscher aussehen, zum anderen landet weniger Plastik auf dem Müllberg. Vom Wohlergehen, das sich bei einer gemütlichen Körperpflege nebenher ergibt, ganz zu schweigen.  


Die Beine mit einem Rasierhobel rasieren. So würden wir das machen.

Ein Peeling vor der Rasur ist immer förderlich, egal, womit du dich rasierst.

An den Beinen ist die Haut vergleichsweise recht robust. Unter den Achseln und in der Intimzone ist sie deutlich empfindlicher. Besonders an den Schienbeinen scheint sie dicker zu sein. Vielleicht sieht sie schuppig aus. Vielleicht fühlt sie sich rau an. Durch ein regelmäßiges Peeling kannst du nicht nur sukzessive dein Hautbild verfeinern, sondern auch verhindern, dass Haare schmerzhaft einwachsen, weil feine Schüppchen die Poren verstopfen und ihnen den Weg nach außen versperren.

Wir empfehlen dir, ein weitestgehend natürliches Peeling zu verwenden, das sich mit milden hautfreundlichen Inhaltsstoffen deiner Haut annimmt. Befeuchte sie und massiere sie genüsslich mit einer ausreichenden Menge Peeling, ganz behutsam und in kreisenden Bewegungen. Ohne diese mikrofeinen Hautschüppchen kann deine Haut besser atmen, Nährstoffe aus deiner Creme aufnehmen und du wirst bald nicht nur glatte, sondern seidenweiche Beine haben, über die auch dein Rasierer besser und verletzungssicherer gleitet.

Bei sehr empfindlicher Haut solltest du nicht unmittelbar vor der Rasur peelen, egal ob du sie trocken oder nass erledigst. Denn so wirksam es ist, es ist eine kleine Strapaze für die Haut. Gib ihr etwas Zeit, sich davon zu erholen. Gönne dir doch abends ein entspannendes Bad samt Peeling und rasiere deine Beine erst am nächsten Morgen. Wozu sind schließlich Wochenenden da? Zum Wellnessen doch wohl. Der Duft des Peelings belebt nebenher bestimmt deine Sinne.


Ruckzuck und ohne Vorbereitung geht die Rasur mit dem Lady Shaver.

Für Frauen gibt es ja den Lady Shaver, fast ausnahmslos in Rosa oder Hellblau – zum Leidwesen vieler, die diese Verniedlichung nicht mögen und lieber einen weißen oder schwarzen hätten. Nun gut, mit einem Lady Shaver geht die Beinrasur dafür ruckzuck. Erklären müssen wir da nicht viel. Wichtig ist, dass das Scherblatt und der Scherkamm intakt und auch die Klingen darunter scharf sind. Mit Löchern im Scherblatt oder abgenutzten Klingen wirst du dir unsanft Haare ausreißen, Reizungen und Entzündungen riskieren und keine saubere Rasur erzielen. Wechsle also Scherblatt oder Klingenkopf, wenn du merkst, dass der Rasierer rupft.

Hast du ein Gerät mit Akku, achte darauf, dass er gut geladen ist. Ein schwacher Akku bringt dem Scherkopf nicht genug Leistung, um Haare und Stoppeln effizient zu schneiden. Eine Trockenrasur ist allerdings nie so gründlich wie eine Nassrasur. Denn die Haare werden nicht so nahe an der Haut gekappt. Dafür geht die Trockenrasur schnell ohne Vorbereitung und so reizarm, dass du sie bei ernsten Hautproblemen der Nassrasur vorziehen solltest. Bewege den Trockenrasierer langsam und – im Gegensatz zur Achsel- und Intimrasur – gegen den Strich, das heißt gegen die Wuchsrichtung der Haare, bis alle weg sind. Wenn du jetzt noch einen Klecks guten natürlichen After Shave Balsam aufträgst, bekommt deine Haut Feuchtigkeit und Nährstoffe, die sie streichelzart machen.


Gründlicher ist die Nassrasur, mit einem Rasierhobel sogar sehr haut- und umweltschonend.

Gut, viele Frauen rasieren sich quasi nass, mit einem Ein- oder Mehrwegplastikrasierer, meist mit einem Mehrklingenexemplar. Letztere sollen gründlicher sein. Ja, mehrere Klingen hintereinander schneiden mehrmals hintereinander. An den Beinen okay, denn die Haut ist ja hier robuster. Dennoch, mehrere Klingen reizen die Haut auch mehrmals hintereinander. Da viele Frauen kein Pre Shave auftragen, wie etwa Rasieröl oder Rasierpaste, sondern Haut und Haare lediglich unter dem warmen Wasser der Dusche vorbereitend aufweichen, treten doch immer wieder deutliche Hautirritationen nach der Rasur auf.

Bei dir auch und möchtest du es besser machen? Dann nimm einen Rasierhobel. Den gibt’s gar in Schwarz, falls dir niedliches Rosa auch nicht gefällt. Wir empfehlen dir einen Rasierhobel mit sogenanntem geschlossenem Kamm. Besteht er aus hochwertigen Materialien, die sauber verarbeitet sind, ist er erstens äußerst langlebig und kein Wegwerfartikel, also umweltschonend. Und zweitens rasiert er äußerst gründlich und hautschonend. Er gibt nur ein, zwei Millimeter von nur einer Rasierklinge frei. Ist diese hochwertig, scharf und intakt, schneidet sie deine Haare mit nur einem Zug, also einmaliger Reizung, nahe an deiner Haut. Vorausgesetzt, du bereitest Haut und Haare gut vor und beachtest unsere folgenden leicht umsetzbaren Tipps.


Optimale Nassrasur in fünf Schritten samt Techniktipps: So würden wir Beine nass rasieren.

Nach unserem Plädoyer legst du nun eine echte Nassrasur hin. Denn nach Schritt eins, der Wäsche mit möglichst warmem Wasser und dem Trockentupfen, trägst du im zweiten Schritt ein natürliches duftendes Rasieröl sorgfältig auf die Haut auf. Wo es zwei bis drei Minuten wirken sollte, um deiner Haut Feuchtigkeit zu geben, einen Schutzfilm auf sie zu legen, deine Haare aus den Poren zu kitzeln und aufzuweichen. Der Rasierhobel kann dann wunderbar gleiten und ganz nah an der Haut schneiden, so dass die Rasur sehr gründlich wird und du nicht so schnell wieder rasieren musst. Du kannst auch eine natürliche Rasierpaste statt Rasieröl verwenden, und dir damit mit den Fingern einen schönen Schaum zaubern.

Schritt drei ist die eigentliche Rasur. Hier gilt es, eine gewisse Technik anzuwenden: Setze den Rasierhobel in einem Winkel von circa 30 Grad an, ziehe ihn ohne Druck in kurzen Etappen vom Knöchel hoch zum Knie. Damit ergibt sich bereits, dass du gegen den Strich, also gegen die Wuchsrichtung deiner Beinhaare rasierst – eine Ausnahme bei der Nassrasur, denn unter den Achseln und in der Bikinizone solltest du nur in Wuchsrichtung rasieren, allenfalls noch quer dazu. An den Beinen geht es mit dem Strich los, du kannst den Rasierhobel aber nochmals entgegen dem Strich drüber ziehen.

Dann sind wirklich alle Haare weg. Jetzt wäschst du im vierten Schritt Reste von Stoppeln und Rasierpaste mit möglichst kaltem Wasser weg. Das schließt die Poren und sie sehen wieder fein aus. Als krönenden Abschluss gönnst du dir den fünften Schritt: Nach dem behutsamen Trockentupfen mit einem sauberen Tuch trägst du After Shave auf. Natürlich kein Rasierwasser, das ist zu scharf und zu männlich. Nein, du gönnst dir einen gut duftenden Balsam, dessen natürliche milde Wirkstoffe genau die Feuchtigkeit und Nährstoffe liefern, die samtweiche Frauenhaut ausmachen.


blackbeards sind für alle da. Mit Rat und Rasierhobeln auch dir als Frau gerne zu Diensten.

Beherzige unsere Tipps und teste mal unsere hochwertigen Rasierhobel, Rasieröle, Rasierpasten und After Shave Balsame. Deine Beine werden dann ohne Strümpfe richtig flott aussehen. Obwohl du natürlich zu feinen Anlässen eine edle Feinstrumpfhose tragen könntest. Eine Laufmasche wird diese beim Anziehen nicht bekommen – so glatt und weich wird deine Haut sein.   

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