★★★★★ (4,9) auf Google.de

So rasierst du dir deine Beine mit einem Rasierhobel.

Mike Seebauer |

Von Mike Seebauer · Aktualisiert am 17. August 2026

Ich muss mal wieder Beine rasieren. Das Föhnen dauert immer so lange.

Wir starten mal mit einem Witz. Zugegeben, ein flacher Witz. So lang und dick ist die Beinbehaarung einer Frau natürlich nie. Ist wohl eher ein Männerwitz, denn auf männlichen Beinen sehen wir des Öfteren üppiges Dickicht. Die meisten Frauen haben erstens nicht so dichtes Haar an den Beinen und rasieren sich zweitens regelmäßig ihren eher zarten Flaum weg. Bist du auf der Suche nach Optimierung oder Hilfestellung für deine erste Beinrasur, haben wir im Folgenden ein paar Tipps für dich. Denn ja, wir haben uns dafür die Beine mit einem Rasierhobel rasiert.

Viele Frauen rasieren sich mit einem Plastikrasierer ohne große Vorbereitung oder mit einem Trockenrasierer. Rasierst du dich zum ersten Mal, bist du damit leidlich zufrieden. Es geht schnell und die Haare sind ab. Streichst du mit der Hand drüber, spürst du zwar noch Stoppeln, aber das stört dich nicht. Bis du irgendwann deine Ansprüche hochschraubst. Das ging uns so im Gesicht, das geht auch vielen Frauen so bei ihrer Bein- und Intimrasur. Auf einmal will Mann oder Frau mehr beziehungsweise weniger.

Gut, dass es besser geht, sowohl gründlicher als auch haut- und umweltschonender. Du kannst nämlich statt des Einweg- oder Mehrweg-Plastikrasierers auch einen äußerst langlebigen Rasierhobel verwenden, deine Beine mit einem Pre Shave auf die Rasur vorbereiten und hinterher mit einem After Shave verwöhnen. Zum einen werden sie dann noch einen Ticken hübscher aussehen, zum anderen landet weniger Plastik auf dem Müllberg. Vom Wohlergehen, das sich bei einer gemütlichen Körperpflege nebenher ergibt, ganz zu schweigen.


Die Beine mit einem Rasierhobel rasieren. So würden wir das machen.

Ein Peeling vor der Rasur ist immer förderlich, egal, womit du dich rasierst.

An den Beinen ist die Haut vergleichsweise recht robust. Unter den Achseln und in der Intimzone ist sie deutlich empfindlicher. Besonders an den Schienbeinen scheint sie dicker zu sein. Vielleicht sieht sie schuppig aus. Vielleicht fühlt sie sich rau an. Durch ein regelmäßiges Peeling kannst du nach und nach die feinen Schüppchen loswerden und dein Hautbild verfeinern.

Wir empfehlen dir, ein weitestgehend natürliches Peeling zu verwenden, das sich mit milden hautfreundlichen Inhaltsstoffen deiner Haut annimmt. Befeuchte sie und massier sie genüsslich mit einer ausreichenden Menge Peeling, ganz behutsam und in kreisenden Bewegungen. Ohne diese mikrofeinen Hautschüppchen wirst du bald nicht nur glatte, sondern seidenweiche Beine haben, über die auch dein Rasierer besser und verletzungssicherer gleitet.

Bei sehr empfindlicher Haut solltest du nicht unmittelbar vor der Rasur peelen, egal ob du sie trocken oder nass erledigst. Denn so wirksam es ist, es ist eine kleine Strapaze für die Haut. Gib ihr etwas Zeit, sich davon zu erholen. Gönn dir doch abends ein entspannendes Bad samt Peeling und rasier deine Beine erst am nächsten Morgen. Der Duft des Peelings belebt nebenher bestimmt deine Sinne.


Ruckzuck und ohne Vorbereitung geht die Rasur mit dem Lady Shaver.

Für Frauen gibt es ja den Lady Shaver, oft in Rosa oder Hellblau, zum Leidwesen vieler, die diese Verniedlichung nicht mögen und lieber einen weißen oder schwarzen hätten. Nun gut, mit einem Lady Shaver geht die Beinrasur dafür ruckzuck. Erklären müssen wir da nicht viel. Wichtig ist, dass das Scherblatt und der Scherkamm intakt und auch die Klingen darunter scharf sind. Mit Löchern im Scherblatt oder stumpfen Klingen reißt du dir die Haare eher aus, als sie zu schneiden – und sauber wird die Rasur auch nicht. Wechsle also Scherblatt oder Klingenkopf, wenn du merkst, dass der Rasierer rupft.

Hast du ein Gerät mit Akku, achte darauf, dass er gut geladen ist. Ein schwacher Akku bringt dem Scherkopf nicht genug Leistung, um Haare und Stoppeln effizient zu schneiden. Eine Trockenrasur ist allerdings nie so gründlich wie eine Nassrasur. Denn die Haare werden nicht so nahe an der Haut gekappt. Dafür geht die Trockenrasur schnell ohne Vorbereitung und so reizarm, dass sie bei Hautproblemen oft die bessere Wahl ist. Frag im Zweifel deinen Hautarzt.

Beweg den Trockenrasierer langsam und, im Gegensatz zur Achsel- und Intimrasur, gegen den Strich, das heißt gegen die Wuchsrichtung der Haare, bis alle weg sind. Wenn du jetzt noch einen Klecks guten natürlichen After Shave Balsam aufträgst, bekommt deine Haut Feuchtigkeit und Nährstoffe, die sie streichelzart machen.


Gründlicher ist die Nassrasur, mit einem Rasierhobel sogar sehr haut- und umweltschonend.

Gut, viele Frauen rasieren sich quasi nass, mit einem Ein- oder Mehrwegplastikrasierer, meist mit einem Mehrklingenexemplar. Letztere sollen gründlicher sein. Ja, mehrere Klingen hintereinander schneiden mehrmals hintereinander. An den Beinen mag das angehen, denn die Haut ist ja hier robuster. Dennoch, mehrere Klingen reizen die Haut auch mehrmals hintereinander. Da viele Frauen kein Pre Shave auftragen, wie etwa Rasieröl oder Rasierpaste, sondern Haut und Haare lediglich unter dem warmen Wasser der Dusche vorbereitend aufweichen, treten doch immer wieder deutliche Hautirritationen nach der Rasur auf.

Bei dir auch und möchtest du es besser machen? Dann nimm einen Rasierhobel. Den gibt’s gar in Schwarz, falls dir niedliches Rosa auch nicht gefällt. Wir empfehlen dir einen Rasierhobel mit sogenanntem geschlossenem Kamm. Besteht er aus Metall statt aus Kunststoff, hält er dir ein Leben lang und ist kein Wegwerfartikel, also umweltschonend.

Und zweitens rasiert er äußerst gründlich und hautschonend. Er gibt nur einen schmalen Streifen von nur einer Rasierklinge frei. Ist sie frisch und scharf, schneidet sie deine Haare mit nur einem Zug, also einmaliger Reizung, nahe an deiner Haut. Vorausgesetzt, du bereitest Haut und Haare gut vor und beachtest unsere folgenden leicht umsetzbaren Tipps.


In fünf Schritten rasierst du deine Beine nass – vom warmen Wasser bis zum Balsam.

Nassrasur in fünf Schritten samt Techniktipps: So würden wir Beine nass rasieren.

Nach unserem Plädoyer legst du nun eine echte Nassrasur hin. Denn nach Schritt eins, der Wäsche mit möglichst warmem Wasser und dem Trockentupfen, trägst du im zweiten Schritt ein natürliches duftendes Rasieröl sorgfältig auf die noch leicht feuchte Haut auf. Wo es einen Moment wirken sollte, um deiner Haut Feuchtigkeit zu geben, einen Schutzfilm auf sie zu legen und deine Haare aufzuweichen.

Der Rasierhobel kann dann wunderbar gleiten und ganz nah an der Haut schneiden, so dass die Rasur sehr gründlich wird und du nicht so schnell wieder rasieren musst. Du kannst auch eine natürliche Rasierpaste statt Rasieröl verwenden, und dir damit mit den Fingern einen trefflichen Schaum zaubern.

Schritt drei ist die eigentliche Rasur. Hier gilt es, eine gewisse Technik anzuwenden: Setz den Rasierhobel in einem Winkel von circa 30 Grad an, zieh ihn ohne Druck in kurzen Etappen vom Knie hinunter zum Knöchel. Damit rasierst du mit dem Strich, also in Wuchsrichtung deiner Beinhaare. Danach kannst du den Rasierhobel nochmals entgegen dem Strich drüberziehen – anders als unter den Achseln und in der Bikinizone, wo du nur in Wuchsrichtung rasieren solltest, allenfalls noch quer dazu.

Dann sind alle Haare weg. Jetzt wäschst du im vierten Schritt Reste von Stoppeln und Rasierpaste mit möglichst kaltem Wasser weg. Als krönenden Abschluss gönnst du dir den fünften Schritt: Nach dem behutsamen Trockentupfen mit einem sauberen Tuch trägst du After Shave auf. Natürlich kein Rasierwasser, das ist zu scharf und zu männlich. Nein, du gönnst dir einen gut duftenden Balsam, dessen natürliche milde Wirkstoffe genau die Feuchtigkeit und Nährstoffe liefern, die samtweiche Frauenhaut ausmachen.


Auch an den Beinen ist der Hobel das gründlichere Werkzeug.

Für lange Strecken taugt ein Hobel mit etwas Gewicht und mildem Kopf am besten. Modelle dafür findest du bei den Rasierhobeln.

Beherzig unsere Tipps. Deine Beine werden dann auch ohne Strümpfe eine Zier sein. Obwohl du natürlich zu feinen Anlässen eine edle Feinstrumpfhose tragen könntest. Eine Laufmasche wird diese beim Anziehen nicht bekommen, so glatt und weich wird deine Haut sein.

Du weißt nicht, welcher Hobel sich für größere Flächen wie Beine eignet? Schreib uns, wir legen dir zwei, drei Modelle zum Vergleich hin. Wir sind immer erreichbar für dich. Über den Chat, mit der Post, per E-Mail, Brieftaube oder sogar per Fax.


Das fragen uns Rasur-Enthusiasten zum Rasierhobel am häufigsten.

Wie rasiere ich meine Beine mit dem Rasierhobel?

Weich die Haut erst unter warmem Wasser auf, ein Peeling vorab ist ebenfalls förderlich. Dann trägst du Schaum auf und ziehst den Hobel in ruhigen, kurzen Zügen mit der Wuchsrichtung, ohne zu drücken. Das Gewicht des Werkzeugs macht die Arbeit für dich. Zum Abschluss kalt abspülen und ein After Shave auftragen, dann fühlen sich die Beine auch hinterher gut an.


Ist der Rasierhobel für die Beine geeignet?

Ja, sehr gut sogar. Er rasiert gründlicher als der übliche Plastikrasierer ohne große Vorbereitung, schont deine Haut und spart eine Menge Müll, weil du nur die kleine Klinge tauschst. Du brauchst am Anfang etwas mehr Zeit und Übung als beim Trockenrasierer. Dafür bleibt weniger stoppelig zurück, wenn du mit der Hand darüberstreichst.


Wie vermeide ich Schnitte an den Beinen?

Geh an Knie und Schienbein besonders langsam vor, dort liegt die Haut direkt über dem Knochen und ist uneben. Spann die Haut mit der freien Hand, arbeite in kurzen Zügen und üb keinen Druck aus. Eine gute Vorbereitung mit warmem Wasser und Schaum hilft mehr als jede Vorsicht in der Eile. Und wechsle die Klinge, bevor sie stumpf wird.


Was bringt mir ein langer Griff, wenn ich mir die Beine rasiere?

Du kommst damit an jede Stelle, ohne dich zu verrenken. Ein langer Griff gibt dir Reichweite an Waden und Kniekehlen, an leichteren Stellen hältst du ihn einfach weiter in der Mitte.


Rasiere ich meine Beine mit oder gegen den Strich?

Erst mit dem Strich, also vom Knie hinunter zum Knöchel. Einen zweiten Zug gegen den Strich gönnst du dir nur, wenn deine Haut das mitmacht. Die amerikanische Dermatologen-Gesellschaft AAD rät grundsätzlich zur Rasur in Wuchsrichtung.


Wie oft wechsle ich die Klinge im Rasierhobel?

Spätestens, wenn sie zupft statt schneidet. Die amerikanische Dermatologen-Gesellschaft AAD nennt als Richtwert einen Wechsel nach fünf bis sieben Rasuren. Lass den Hobel danach an einem trockenen Ort trocknen, nicht in der Dusche.


Das könnte dich auch interessieren.

Hinterlasse einen Kommentar

Bitte beachte, dass Kommentare vor der Veröffentlichung freigegeben werden müssen.