Rasur. Zero Waste. Schone Haut und Natur.

Zero Waste, der Anfang bei der Rasurvorbereitung.

„Es ist nicht der Berg, den wir bezwingen. Wir bezwingen uns selbst.“ Wir steigen mit diesem Zitat ein in unser Thema Zero Waste Rasur.

Dem Neuseeländer Sir Edmund Percival Hillary gelang 1953 die Erstbesteigung des Mount Everest, des höchsten Berges der Erde. Er wusste, wovon er redete. Bequem durfte er damals wahrlich nicht sein. Wir wollen hier zwar nicht den Mount Everest besteigen, sondern unseren gewaltigen Plastikberg abbauen. Aber auch dazu müssen wir uns wohl tatsächlich selbst bezwingen. Wir müssen unseren inneren Schweinehund besiegen und raus aus der Bequemlichkeit. Bei der Rasur machen es uns die neuen Zero Waste Produkte glücklicherweise einfach. Wir steigen nur um von bequem auf gemütlich.

Klar ist es bequem, wenn alles fast wie von selbst geht. Vor allem, wenn du Morgenmuffel bist und noch schlaftrunken dein Gesicht rasierst. Ein Druck auf die Sprühdose, zack, da ist er schon, der Rasierschaum. Ein Zug mit dem Ein- oder Mehrweg-Systemrasierer, weg sind sie schon, die ersten Stoppeln. Zum Abschluss dann einen spritzenden Klatscher des schon immer verwendeten Rasierwassers drauf, das dich schließlich wachrüttelt – aber nur, weil es so brennt.

Mal ehrlich, findest du das nicht auch langweilig? Der frühe Vogel fängt den Wurm. Dieser Spruch kommt uns dazu gerade in den Sinn. Vom Tierreich aufs Menschenreich übertragen könnte er so viel bedeuten wie Carpe Diem. Lebe den Tag. Du denkst jetzt vielleicht, die blackbeards haben einen Vogel, was assoziieren die denn da. Nun, wir finden einfach, dass es sich lohnt, wie ein Vogel früh aufzustehen, um etwas Gutes zu bekommen. Dein Wurm ist die Zeit. Deine Zero Waste Rasur braucht Zeit. Aber wie passt das zu Carpe Diem, wenn du dabei noch müder bist? Nun, es ist erwiesen, dass ein Tag, den wir hektisch beginnen, meist so weiter geht und unzufrieden macht.

Besiege dich selbst, um deiner Entspanntheit willen und um die Müllberge nicht weiter aufzutürmen mit Sprühdosen und Plastikwerkzeugen. Stehe früher auf. Schlage dir in Ruhe selber nachhaltigen Rasierschaum und rasiere dich bedächtig mit einem langlebigen Rasierwerkzeug. Die Umstellung wird dir anfangs schwer fallen. Sicher. Aber sie macht auch Schluss mit gähnender Langeweile am Morgen. Denn die neue technische Herausforderung deiner Zero Waste Rasur bringt deinen Geist auf Trab. Visualisiere dabei doch schon mal deinen nächsten Urlaub: Sieh dich guten Gewissens am herrlichen Sandstrand liegen oder im azurblauen Meer schwimmen. Von Plastik keine Spur. Wie bei der Zero Waste Rasur. Auf geht’s, vom Traum zum ersten Schritt.


Wie funktioniert Zero Waste auf das Thema Rasur bezogen?

Zero Waste, die erste. Nichts geht auf Knopfdruck, aber ein Knopfdruck weniger bei der Rasurvorbereitung geht. Kein Rasierschaum aus der Dose mehr.

Beginnen wir bei der Rasurvorbereitung. Es geht nicht alles gleichzeitig auf Knopfdruck. Von 100 sofort auf 0, das schaffen die wenigsten. Bei der Rasurvorbereitung aber kannst du auf jeden Fall schnell einen kleinen Beitrag Richtung Zero Waste leisten. Ganz einfach, weil es klasse nachhaltige Pre Shave Produkte gibt. Steige um von Knopfdrücken auf Selberschlagen. Nimm statt Rasierschaum aus der Dose eine natürliche Rasierseife. Die gibt’s als Stück oder im Glastiegel. Aus ihr schlägst du mit einem hochwertigen und damit langlebigen Rasierpinsel Rasierschaum, und zwar erster Sahne.

Du gibst zwar deine Bequemlichkeit auf, gewinnst aber gleich in vielerlei Hinsicht. Einen herrlichen Seifenduft deiner Wahl, der dir beim gemütlichen Schlagen in Nase und Sinne steigt. Standfesten sahnigen Rasierschaum, der deinem Rasierwerkzeug deutlich besser die Schneidarbeit erleichtert. Einen pflegenden und schonenden Gleitfilm auf deiner Haut. Am Ende ein rundum gutes Gefühl, weil in deiner natürlichen Rasierseife keine Spur unserer endlosen Ressource Erdöl steckt. Zero Waste heißt ja nicht nur Null Müll, sondern auch Null Verschwendung.

Falls nötig, kannst du etwas Zeit gewinnen und alternativ zur Rasierseife Rasiercreme oder Rasierpaste aus nachhaltig angebauten pflanzlichen Inhaltsstoffen verwenden, die auch ohne Aufschlagen gute vorbereitende Dienste leistet. Oder natürliches pflanzliches Rasieröl, das dir obendrein die Konturenrasur erleichtert, weil es transparent ist. Falls du wirklich mal nicht auf Dosenschaum verzichten kannst, weil du enorm unter Zeitdruck bist, dann achte darauf, dass zumindest die Inhaltsstoffe natürlich und nachhaltig sind und nutze bei der nächsten Gelegenheit wieder ein Zero Waste Pre Shave.


Zero Waste, die zweite. Deine Rasur mit solidem Werkzeug. Bestimme wieder selber, statt auf Plastikhilfen zu setzen.

Die Dosen haben wir also schon mal abgehakt. Jetzt geht’s weiter mit deinem Werkzeug. Die Betonung liegt auf Werkzeug. Ein Systemrasierer, ausgestattet mit Hilfen, die bei der Rasur den Winkel und Druck für dich einstellen und deine Haut mit Lubrikationsstreifen schonen, ist doch beinahe ein Kinderspielzeug. Würdest du ein Fahrrad mit fünf Rädern fahren? Siehst du. Außerdem ist es so, dass du bei richtiger Vorbereitung und Technik mit einem soliden langlebigen Rasierhobel oder einem beinahe unkaputtbaren Rasiermesser tatsächlich deine Haut schonender und gründlicher rasieren wirst. Denn über deine Haut zieht nur eine Rasierklinge, und zwar sehr nah, statt wie beim Systemrasierer mehrere hintereinander, und zwar nicht so nah.

Noch nicht überzeugt vom Rasierhobel oder Rasiermesser? Dann stell dir jetzt mal den Müllberg bildlich vor, wie hoch der wird, wenn 1 Milliarde Einwegrasierer täglich oder 1 Milliarde Mehrwegrasierer aus Plastik oder 1 Milliarde Klingenköpfe mit viel Plastik alle paar Tage auf ihm landen. Und die Umverpackungen dazu… Überlege dir auch: Es fällt nicht nur jede Menge Müll an, sondern es werden auch jede Menge endlicher Erdölressourcen verschwendet, denn aus was ist denn Plastik? In den meisten Fällen ist Erdöl der Ausgangsstoff. Wir verschwenden also kostbares Erdöl, und geben es unserem Planeten und schließlich auch unserem Körper in Form von krankmachendem Mikroplastik und vielen anderen Schadstoffen, die sich aus Kunststoffen mit der Zeit lösen, zurück.

Steige um auf nachhaltige Rasur Werkzeuge. Ein Rasiermesser kannst du bei guter Pflege noch deinem Sohn oder gar Enkel schenken. Einen soliden Rasierhobel kannst du bei guter Pflege viele, viele Jahre nutzen. Lediglich die dünne Rasierklinge aus Metall landet dann nach etwa 10 Rasuren auf dem Restmüll. Wenn wir es uns überlegen… Im Grunde ist das Rasiermesser die allerbeste Wahl, wenn du tatsächlich eine Zero Waste und nicht eine Less Waste Rasur anstrebst. Denke nochmal über unser obiges Carpe Diem Credo nach. Rasiere dich gemütlich wie unsere Großväter und bestimme wieder selbst den Winkel und den Druck. Figurativ ein Druck, der entlastet.


Zero Waste, die dritte. Deine Rasurnachbereitung. Natürliche After Shave Produkte sind für alle gesünder als synthetische.

Stoppeln wachsen schnell nach. Beinahe täglich rasierst du dir sie ab und bereitest deine Rasur mit einem After Shave nach. Doch was ist ein Zero Waste After Shave? Enthält deines synthetische Inhaltsstoffe wie Parabene, Silikone, Paraffine und Dergleichen und meinst du, dass diese gut für deine Haut und die Erde sind? Nein. Denn sie entstammen nicht nur der endlichen Ressource Erdöl, das absolut keine Quelle gesunder Inhaltsstoffe für deine Haut ist, sondern zählen eben auch zum Mikroplastik. After Shave Produkte mit Erdölderivaten sind also keine Zero Waste Produkte.   

Nachhaltig biologisch angebaute Sträucher, Bäume und Kräuter wachsen fast so schnell nach wie deine Stoppeln und liefern deiner Haut Wirkstoffe mit echtem Potential. Wenn deren Extrakte das Wasser in deinem neuen After Shave anreichern und dazu noch in ein umweltfreundliches Gefäß, wie beispielsweise eine Glasflasche gefüllt sind, hast du tatsächlich ein Zero Waste Produkt. Milde pflanzliche Alkohole, Öle und ätherische Öle kümmern sich ehrlich um deine Haut und schonen unser ökologisches System. Orange, Aloe Vera, Lavendel, Eukalyptus und so weiter brauchen keine künstlichen Zusatzstoffe drum herum und beruhigen, desinfizieren, neutralisieren und pflegen tatsächlich.


Zero Waste, die vierte. Das Drumherum. Wie innen, so außen. Hmmm... Die Verpackung könnte das Zero zu Less machen. Muss aber nicht.

Hier liegt nach wie vor noch die Crux. Ganz ohne Umverpackung geht es noch nicht, weder im Supermarkt noch im Onlineshop. Sicher gibt es inzwischen einige Ohne-Läden oder Unverpackt-Läden, in denen wir Lebensmittel und schon manches kosmetisches Produkt aus großen Behältern in kleine mitgebrachte Schüsseln, Beutel oder Gläser füllen lassen können. Doch das Sortiment ist noch nicht umfangreich und Rasierpaste oder Rasierwasser wirst du noch länger verpackt kaufen müssen.

Wir bieten dir aktuell fast ausschließlich Produkte mit nachhaltigen biologischen Inhaltsstoffen an. Soweit es heute bereits geht, entweder unverpackt oder in recycelbaren Behältnissen wie Papier, Karton, Glas oder Metall. Es ist ein Anfang. Manche Produkte, die wir bei der Rasur brauchen, bekommen wir leider noch nicht im plastikfreien Behälter. Wir arbeiten aber daran.

Abschließend ein Beispiel, wie dein Zero Waste Rasur Equipment heute aussehen könnte: Rasierseife im Glas, Rasiermesser und Rasierwasser in der Glasflasche. Das Seifenglas lässt sich zum Schrauben sammeln verwenden, die Glasflasche ließe sich zur Blumenvase umfunktionieren und der blackbeards Karton, in der alles geliefert wird, ist so cool, dass du ihn mindestens noch als Geschenkverpackung oder lange als Aufbewahrungsbox nutzen kannst.


Zero Waste, die fünfte. Shopping. Besorge dir deine neuen Rasiersachen bei blackbeards.

Eigentlich halten wir die Rasur an sich ja für Verschwendung. Man stelle sich vor: All die guten Bartstoppeln, die ins Abwasser gelangen. Aus denen könnte auch ein stattlicher Bart werden. Grins. Aber es handelt sich wenigstens um biologisch abbaubares Material, wenn du dich deiner natürlichen Stoppeln mit unseren natürlichen Pre und After Shave Produkten sowie nachhaltigen Rasierwerkzeugen entledigst. Dann tust du schon einiges für unseren Planeten.

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