Mildes Bartshampoo mit grünem Kräuterduft – der lauteste Auftritt dieser Linie.
Was du beim Zerreiben eines Salbeiblattes mit den Fingern erzwingst, erledigt unter der Dusche die Wärme: Sie treibt die Duftstoffe aus dem Schaum, der Dampf trägt sie weiter, und für ein paar Minuten steht Smaragd im ganzen Raum statt nur an deinem Kinn.
Der Duft: Kräuter im Wasserdampf.
Wärme beschleunigt die Verdunstung, und nur was verdunstet, erreicht überhaupt eine Nase. Bei einem Duft aus leichten, grünen Bestandteilen wirkt das wie ein Verstärker – deshalb ist das Shampoo der lauteste Auftritt, den diese Linie zu bieten hat. Zuerst die Limette, bissig und grün, so wie eine frisch geknickte Schale riecht. Der Salbei folgt dicht dahinter, herb und silbrig, mit dem kampferartigen Zug, den man von den eigenen Fingern kennt, wenn man ein Blatt zerrieben hat.
Dann das trockene Nadelharz der Zypresse. Die Vetiverwurzel bleibt unten und steigt kaum auf; sie ist zu schwer für den Dampf und wartet im nassen Bart. Nach dem Ausspülen ist der Auftritt vorbei, und das gehört so – ein Shampoo wäscht, es parfümiert nicht. Willst du den Duft behalten, nimm danach das Öl oder den Balsam. Und wenn dir die Minuten zu kurz waren: Schäum ein zweites Mal auf.
Die Inhaltsstoffe: milde Zucker-Tenside, Weizenprotein und pH 5,5.
Die meisten Bartshampoos waschen zu gut. Talg macht den Bart strähnig, er schützt ihn aber auch, und wer ihn restlos entfernt, bekommt Haar, das sich sauber anfühlt und danach tagelang strohig bleibt. Unsere Tenside sind zuckerbasiert und gehören zu den mildesten, die es gibt; sie lösen Schmutz und Stylingreste, räumen aber nicht leer. Der pH-Wert liegt bei 5,5, also dort, wo Haut und Haar von Natur aus stehen – die Schuppenschicht bleibt anliegend, das Haar glatt. Glycerin bindet Feuchtigkeit, Jojobaöl pflegt während der Wäsche, Bisabolol beruhigt. Weizenprotein lagert sich ins Haar ein und macht es widerstandsfähiger. Ohne Sulfate, ohne Silikone.
Aus unserer Manufaktur: der richtige Moment beim Zugeben.
Bei einem Shampoo ist die Reihenfolge alles. Tenside, Wasser, Glycerin und Duft ziehen in verschiedene Richtungen, und wenn man in der falschen Reihenfolge rührt, wird die Flüssigkeit trüb oder zieht Fäden. Für Smaragd kommt dazu, dass die ätherischen Öle hier die flüchtigsten im ganzen Sortiment sind – jede Minute, die sie offen stehen, kostet Duft. Wir geben sie deshalb zum spätestmöglichen Zeitpunkt zu und verschließen sofort. Die vier Öle selbst kaufen wir einzeln ein, weil man Limette, Salbei, Zypresse und Vetiver destilliert und nicht auszieht; gemischt und abgestimmt wird bei uns. Eine fertige Komposition aus dem Katalog kommt hier nicht vor.
Die Smaragd-Linie: der Anfang, und zugleich der lauteste Moment.
Nach dem Shampoo übernehmen Öl oder Balsam, die den Duft festhalten, statt ihn an den Raum zu verschenken – und wer will, findet Smaragd auch fürs Haupthaar und für die ganze Rasur. An diesen Rezepturen arbeiten wir weiter, weil uns interessiert, wie viel länger sich ein so leichter Duft halten lässt, ohne ihn zu beschweren. Wenn dir beim Waschen etwas auffällt, etwa dass er bei dir schneller weg ist als beschrieben, dann melde dich; das hilft uns mehr, als du denkst.