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Mund

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Der Mund ist die Visitenkarte, die jeder sieht, sobald du sprichst oder lachst. Hier findest du, was ihn in Form hält: Zahnpasta mit Charakter, traditionelle Zahnbürsten, die in der Hand liegen wie gutes Werkzeug, und Lippenpflege gegen rissige Tage. Kleine Routine, große Wirkung, jeden Morgen und Abend.

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Mund

Die zwei verlässlichsten Ruheminuten deines Tages

Es gibt in deinem Tag genau zwei Termine, die seit deiner Kindheit nie ausgefallen sind: morgens und abends, vor dem Spiegel, Bürste in der Hand. Zähneputzen ist das dienstälteste Ritual, das du besitzt, und gleichzeitig das am stiefmütterlichsten ausgestattete. Die Bürste kommt als Zehnerpack-Plastik aus dem Supermarkt, die Zahnpasta schmeckt seit Jahrzehnten nach demselben Weltraum-Mint, und beides steht in einem Zahnputzbecher, den niemand je bewusst gekauft hat. Dabei sind diese zwei mal zwei Minuten eine der wenigen Gelegenheiten des Tages, an denen du garantiert nichts anderes tust. Man könnte sie auch schön machen.

Genau darum geht es in dieser Kategorie: nicht das Putzen neu zu erfinden, das können deine Zahnärztin und deine Technik besser als jedes Produkt, sondern das Ritual aufzuwerten. Eine Zahnpasta, die nach etwas schmeckt, das man freiwillig in den Mund nimmt, von feinem Minz-Klassiker bis zu Kompositionen, die eher an eine Manufaktur erinnern als an eine Tube vom Wühltisch. Und eine Zahnbürste, die aussieht, als hätte sich jemand Gedanken gemacht, weil sich jemand Gedanken gemacht hat.

Werkzeug und Geschmack

Die Zahnpasta-Auswahl versammelt Rezepturen mit Charakter, die gründlich reinigen und dabei schmecken wie ein Statement statt wie eine Gewohnheit. Die traditionellen Zahnbürsten bringen Handwerk an den Zahnputzbecher zurück, Griffe aus Holz statt Formen aus dem Raumschiff, gefertigt, um in der Hand zu liegen wie gutes Werkzeug. Und die Lippenpflege rundet die Abteilung ab, denn rissige Lippen ruinieren jeden gepflegten Auftritt schneller als jede andere Nachlässigkeit. Zusammen wird aus dem Pflichttermin ein kleiner Auftakt und Ausklang des Tages. Zweimal täglich, wie gehabt, nur eben mit Stil.

Gut zu wissen..

Was kann eure Zahnpasta besser als die aus dem Drogerie-Regal? Putzen tun doch beide.

Stimmt, und wir werden dir nicht erzählen, dass deine Zähne davon weißer werden als von der Technik, mit der du putzt. Der Unterschied liegt woanders: in Rezepturen mit hochwertigen Zutaten und in einem Geschmack, der aus dem Pflichttermin einen guten Moment macht, von feiner Minze bis zu Kompositionen, die du sonst eher aus der Parfümerie kennst. Wer zweimal täglich vor dem Spiegel steht, darf sich diese vier Minuten schöner machen, das ist das ganze ehrliche Argument. Ob es dir das wert ist, entscheidest du nach der ersten Tube. Die wenigsten wechseln zurück, aber das sagen wir natürlich.

Eine Zahnbürste aus Holz, ist das hygienisch nicht bedenklich?

Nicht, wenn du sie behandelst wie gutes Werkzeug, und das verlangt wenig: nach dem Putzen gründlich ausspülen, kräftig ausschütteln und stehend an der Luft trocknen lassen, mit dem Kopf nach oben und nicht im geschlossenen Reisebecher. Dauerfeuchte ist der einzige echte Feind, das gilt übrigens für Plastikbürsten genauso, nur reden wir dort nie darüber. Der Holzgriff selbst ist von Natur aus unkompliziert, viele Hölzer bringen sogar von Haus aus wenig Freude für Keime mit. Gewechselt wird im selben Rhythmus wie jede andere Zahnbürste auch. Kurz: gleiche Hygiene, deutlich schönerer Anblick am Waschbecken.

Wie lange darf so eine traditionelle Zahnbürste eigentlich bleiben?

So lange wie jede gute Zahnbürste, und da gibt es einen Richtwert und ein Gefühl. Der Richtwert: alle zwei bis drei Monate wechseln, weil die Borsten mit der Zeit ihre Spannkraft verlieren und gespreizte Borsten schlicht schlechter reinigen. Das Gefühl: Wenn die Bürste sich stumpf anfühlt oder sichtbar aus der Form geht, ist es Zeit, egal was der Kalender sagt, und umgekehrt darf eine Bürste, die nach zehn Wochen noch sauber arbeitet, auch bleiben. Der Holzgriff hält ohnehin länger durch als jeder Borstenkopf. Und falls du Wechsel-Erinnerungen brauchst: Jahreszeitenwechsel funktioniert erstaunlich gut als Eselsbrücke.

Meine Lippen sind im Winter dauernd rissig, obwohl ich ständig Lippenpflege benutze. Wie passt das zusammen?

Vermutlich steckst du im bekanntesten Teufelskreis der Lippenpflege, und der hat zwei Antreiber. Der erste: Lippenlecken. Es fühlt sich kurz besser an, aber die verdunstende Feuchtigkeit trocknet die Lippen stärker aus als vorher, und je trockener, desto öfter leckt man. Der zweite: sehr leichte Pflegestifte, die schnell verfliegen und ständig nachgelegt werden wollen. Der Ausweg ist eine reichhaltigere Lippenpflege mit Wachsen und Ölen, die eine echte Schutzschicht bildet, konsequent morgens, abends und vor dem Rausgehen aufgetragen, statt zwanzigmal nebenbei. Gib dem Programm eine Woche Winter, dann reden wir wieder. Und das Lecken lassen wir ab heute, abgemacht?

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