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Haarwäsche & Pflege

(13 Produkte)

Haarwäsche ist der Grundstein jeder Haarpflege. Ein gutes Shampoo reinigt, ohne die Kopfhaut zu entfetten, ein Conditioner schließt das Haar danach wieder, und ein Haarwasser hält die Kopfhaut bei Laune. Hier findest du Haarwäsche und Pflege, die aus der Dusche kein Chemielabor macht. Dein Haar merkt den Unterschied schneller, als du denkst.

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Haarwäsche & Pflege

Dein Shampoo hat dich im Abo

Es beginnt harmlos: Du wäschst dein Haar jeden Morgen, weil es sich sonst fettig anfühlt. Aber es fühlt sich fettig an, weil du es jeden Morgen wäschst, denn die Kopfhaut gleicht den täglichen Kahlschlag mit Nachproduktion aus, und je gründlicher du entfettest, desto fleißiger fettet sie nach. Ein perfektes Abo-Modell, nur dass niemand je unterschrieben hat. Die gute Nachricht: Man kann kündigen, und die Kündigungsfrist beträgt ungefähr zwei Wochen.

Der Ausstieg funktioniert über Klasse statt Frequenz: seltener waschen, dafür mit einem Shampoo, das reinigt, ohne die Kopfhaut leerzuräumen, und das Haar zwischen den Wäschen einfach in Ruhe lassen oder nur mit Wasser ausspülen. Dazu ein Conditioner, der dem Haar zurückgibt, was Wäsche, Föhn und Wetter nehmen, und für die Kopfhaut, das eigentliche Fundament der ganzen Angelegenheit, die gelegentliche Extraportion Zuwendung. Nach der Umgewöhnung wäschst du seltener, dein Haar sieht besser aus, und das Abo ist Geschichte.

Drei Werkzeuge für die Kündigung

Das Shampoo aus unserem Regal reinigt mild und riecht dabei nach Manufaktur statt nach Chemiebaukasten, für jede Haarlage von fein bis widerspenstig. Der Conditioner ist der zweite Schritt, den viele Männer für Frauensache halten, bis sie ihn eine Woche lang ausprobiert haben und das Haar plötzlich tut, was der Kamm sagt. Und das Haarwasser ist der rehabilitierte Geheimtipp der Großväter: nach der Wäsche oder zwischendurch in die Kopfhaut einmassiert, erfrischt es, pflegt das Fundament und riecht dabei so gut, dass man versteht, warum die Herren früher darauf bestanden. Was zu deinem Haar passt? Zwei Sätze zu Haarlage und Waschrhythmus genügen, wir sortieren dich ein.

Gut zu wissen..

Wenn ich einen Tag nicht wasche, sieht mein Haar aus wie frittiert. Wie komme ich da raus?

Mit einem kontrollierten Entzug, und der ist kürzer als befürchtet. Deine Kopfhaut hat sich an die tägliche Komplettentfettung gewöhnt und produziert entsprechend auf Vorrat, das reguliert sich, sobald du das Signal änderst. Der Fahrplan: auf zwei bis drei Wäschen pro Woche umstellen, an den Tagen dazwischen nur mit lauwarmem Wasser spülen und das Haar mit einem Kamm statt mit den Fingern ordnen, denn Finger verteilen Fett. Die ersten ein, zwei Wochen sind unschön, das gehört dazu, eine Mütze ist ein legitimes Übergangswerkzeug. Danach pendelt sich die Produktion ein, und der frittierte Look bleibt in der Erinnerung.

Conditioner bei fünf Zentimetern Haarlänge, ist das nicht albern?

Weniger albern, als es klingt, aber auch kein Muss, also die ehrliche Einordnung: Bei sehr kurzem, unkompliziertem Haar ist der Effekt klein, da darfst du guten Gewissens verzichten. Interessant wird der Conditioner in drei Fällen, die auch bei fünf Zentimetern vorkommen: wenn das Haar trocken, drahtig oder widerspenstig ist und beim Styling nicht mitspielt, wenn die Kopfhaut nach der Wäsche spannt, und wenn du täglich föhnst oder viel Sonne abbekommst. Dann glättet er die Haarstruktur spürbar und macht das Styling gefügiger. Probier eine Woche, das Ergebnis entscheidet, nicht das Klischee.

Haarwasser klingt nach meinem Großvater. Warum sollte ich das benutzen?

Weil dein Großvater in diesem Punkt recht hatte, und die Branche das gerade wiederentdeckt. Haarwasser pflegt nicht primär das Haar, sondern die Kopfhaut, also den Boden, auf dem alles wächst: Es erfrischt, beruhigt nach der Wäsche, unterstützt bei trockener wie schnell fettender Kopfhaut die Balance und hinterlässt diesen aufgeräumten Barbershop-Duft, für den es einst berühmt war. Angewendet wird es in Sekunden, ein paar Spritzer auf die Kopfhaut, einmassieren, fertig, kein Ausspülen. Wer einmal die Wirkung an einem heißen Sommertag erlebt hat, versteht die Loyalität der alten Herren. Und riecht nebenbei besser als die meisten von ihnen.

Auf meinem Shampoo steht 'ohne Silikone'. Ist das wichtig oder Etiketten-Theater?

Ein bisschen von beidem, also sortieren wir. Silikone legen sich als Glättungsfilm ums Haar, das sorgt für sofortigen Glanz und Kämmbarkeit, kann sich bei manchen Haartypen aber mit der Zeit aufbauen und das Haar beschweren oder Pflege schlechter eindringen lassen, weshalb viele hochwertige Rezepturen inzwischen darauf verzichten und die Glättung über Öle und Pflanzenextrakte lösen. Ein Verbrechen sind Silikone nicht, ein Qualitätsmerkmal aber auch nicht. Unsere Faustregel: Bei feinem, schnell platt fallendem Haar lohnt der Verzicht spürbar, bei dickem, widerspenstigem Haar entscheidet schlicht das Ergebnis. Deins zählt, nicht das Etikett.

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