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Werkzeuge

(40 Produkte)

Gute Haarwerkzeuge liegen jeden Morgen mit auf dem Waschtisch und machen den Unterschied zwischen Frisur und Zufall. Ein Kamm, der durchs Haar gleitet, statt zu reißen. Eine Bürste, die Glanz verteilt, während sie ordnet. Hier findest du Kämme und Bürsten in Handarbeit, aus Horn, Holz und Naturborsten. Werkzeug fürs Leben, wörtlich gemeint.

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Es gibt Kämme, und es gibt Kämme

Von außen sehen sie fast gleich aus, der Unterschied sitzt dort, wo man ihn nicht sieht: an der Zinke. Der Spritzguss-Kamm von der Tankstelle kommt aus einer Pressform und trägt entlang jeder Zinke eine feine Naht, mikroskopisch scharfe Grate, die bei jedem Durchgang über Haar und Kopfhaut schaben. Ein handgesägter Kamm dagegen wird aus einer Materialplatte gesägt, gefeilt und poliert, jede Zinke rund und glatt wie ein Kiesel, und gleitet durchs Haar, statt es zu bearbeiten. Man spürt den Unterschied beim ersten Zug, und das Haar merkt ihn sich über Jahre.

Bei der Bürste erzählt dieselbe Geschichte das Material: Naturborsten und sauber gesetzte, abgerundete Stifte verteilen die hauteigenen Öle vom Ansatz in die Längen, massieren die Kopfhaut und bringen einen Glanz ins Haar, für den andere Leute Produkte kaufen. Bürsten und Kämmen ist eben nicht nur Ordnen, es ist die täglichste Form der Haarpflege, zweimal am Tag, ein Leben lang, und genau deshalb lohnt es sich, das Werkzeug dafür einmal richtig zu kaufen statt zwanzigmal irgendwie.

Zwei Werkzeuge, eine Anschaffung

Der Kamm aus unserer Auswahl kommt aus Manufakturen, die ihr Handwerk seit Generationen betreiben, handgesägt, sauber verrundet, in Größen vom Frisierkamm bis zum Taschenformat fürs Jackett, wo er ganz nebenbei eine bessere Figur macht als jedes Smartphone. Die Bürste steht ihm in nichts nach: gefertigt für Jahrzehnte, mit Borsten, die pflegen statt nur zu schieben, und einem Gewicht in der Hand, das jeden Morgen leise daran erinnert, dass hier jemand nicht am falschen Ende gespart hat. Kamm oder Bürste, grob oder fein, Hosentasche oder Waschtisch? Erzähl uns von Haar und Alltag, dann bekommt beides das richtige Werkzeug.

Gut zu wissen..

Mein Plastikkamm hat zwei Euro gekostet und kämmt doch auch. Wo genau ist das Problem?

Fühl mal mit dem Fingernagel an einer Zinke entlang, dann findest du es: die Pressnaht. Spritzguss-Kämme kommen aus zweiteiligen Formen, und entlang der Fuge bleibt ein feiner Grat, der bei jedem Kämmen wie eine Mini-Klinge über Haarschuppen und Kopfhaut fährt, das Haar wird rau, splissanfällig und lädt sich elektrisch auf. Ein handgesägter Kamm ist an jeder Zinke verrundet und poliert, er gleitet, statt zu schaben. Ob dir das den Aufpreis wert ist, entscheidet ein einziger Vergleichszug, und da der Kamm danach Jahrzehnte bleibt, relativiert sich die Rechnung von selbst. Dein Zwei-Euro-Kamm darf übrigens bleiben: im Werkzeugkasten, zum Entwirren von Pinselhaaren.

Kamm oder Bürste: Was von beiden braucht mein Haar wirklich?

Kommt auf Haar und Ziel an, und oft lautet die ehrliche Antwort: erst eins, später beide. Der Kamm ist der Präzisionist, ideal für Scheitel, Konturen, das Verteilen von Stylingprodukten und für kurzes bis mittellanges Haar, dazu passt er in jede Tasche. Die Bürste ist die Pflegerin, sie verteilt die hauteigenen Öle, massiert die Kopfhaut und bändigt Volumen und Längen, ihr Revier beginnt dort, wo Haar genug da ist, um verteilt zu werden. Kurzhaarfrisur mit Scheitel: Kamm. Volleres oder längeres Haar: Bürste, Kamm fürs Finish. Im Zweifel beschreib uns deinen Schnitt, das ist in einer Antwort geklärt.

Wie oft muss ich Kamm und Bürste eigentlich reinigen, und wie mache ich das richtig?

Öfter, als die meisten es tun, und seltener, als du befürchtest. Als Richtwert: Haare nach jedem Bürsten kurz herauszupfen, das dauert Sekunden, und alle paar Wochen die richtige Wäsche, denn in Bürste und Kamm sammeln sich Talg, Stylingreste und Staub, die du dir sonst täglich zurück ins frische Haar arbeitest. Die Wäsche selbst: lauwarmes Wasser, ein Tropfen milde Seife, Kamm und Borsten durchschwenken, mit einer alten Zahnbürste zwischen die Zinken gehen, gründlich abspülen und mit Borsten nach unten lufttrocknen. Holzgriffe bitte nicht einweichen und nicht auf die Heizung. Fertig ist das Werkzeug fürs nächste Jahrzehnt.

Lohnt sich eine handgefertigte Bürste gegenüber der aus dem Drogeriemarkt wirklich, oder zahle ich da nur fürs Etikett?

Du zahlst für drei Dinge, und keins davon ist das Etikett. Erstens die Borsten: Hochwertige Natur- und Qualitätsborsten sind an den Enden verrundet und in der Dichte so gesetzt, dass sie Öle verteilen und die Kopfhaut massieren, statt nur Haar zu schieben, billige Stifte kratzen oder brechen ab. Zweitens die Konstruktion: verleimte oder eingezogene Borstenbündel in massivem Holz halten Jahrzehnte, geklebte Plastikkissen ein, zwei Jahre. Drittens das Gefühl, jeden Morgen ein Werkzeug in der Hand zu haben statt eines Wegwerfartikels, das ist Geschmackssache, aber eine hartnäckige. Die ehrliche Bilanz: Fürs reine Entwirren reicht die Drogerie. Für Pflege, Glanz und Lebensdauer nicht.

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