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Bartwäsche

(14 Produkte)

Ein Bart sammelt ein, was der Tag ihm vor die Nase setzt: Staub, Küchenfett, Rauch und die kleine Erinnerung ans Mittagessen. Bartwäsche holt das alles wieder raus, ohne Haar und Haut auszutrocknen: Bartshampoo für die schnelle Runde, Bartseife für die klassische, Conditioner für danach. Zwei- bis dreimal die Woche, mehr braucht es nicht.

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Bartwäsche

Der Tag, an dem dein Duschgel deinen Bart ruiniert hat

Du erinnerst dich vielleicht nicht an das Datum, aber an das Gefühl: Der Bart, frisch gewaschen und trotzdem störrisch wie ein Bündel Stroh, die Haut darunter gespannt, und im Spiegel ein Mann, der alles richtig machen wollte. Der Übeltäter stand daneben in der Dusche. Duschgel und Kopfhaar-Shampoo sind dafür gebaut, ordentlich Fett zu lösen, und genau das tun sie auch im Bart, nur dass Barthaar dicker, drahtiger und durstiger ist als Kopfhaar und die Gesichtshaut empfindlicher als die Kopfhaut. Was oben funktioniert, hinterlässt unten verbrannte Erde.

Die Bartwäsche ist deshalb eine eigene Disziplin mit eigenen Werkzeugen und einer entspannten Grundregel: seltener, dafür richtig. Zwei- bis dreimal die Woche mit einem Produkt, das reinigt, ohne zu plündern, dazwischen genügt klares Wasser. Wer das ein paar Wochen durchzieht, merkt den Unterschied nicht nur beim Anfassen, sondern auch daran, dass das Bartöl danach wieder etwas zu tun hat, das über Schadensbegrenzung hinausgeht.

Drei Wege, einen Bart zu waschen

Das Bartshampoo ist der bequeme Standard: erbsengroße Menge, einmassieren, ausspülen, fertig, und der Bart bleibt weich statt spröde. Die Bartseife ist die klassische Schule, ein festes Stück, sparsam, plastikfrei und mit einem Auftritt auf dem Waschtisch, den keine Flasche hinbekommt. Und der Bartconditioner ist der Schritt danach, den viele auslassen und am Ergebnis merken: Er schließt das Barthaar nach der Wäsche und macht aus Drahtbürste wieder Bart. Welcher Weg zu deinem Bart passt, hängt von Länge, Typ und Temperament ab, deinem und seinem. Im Zweifel: Frag uns, wir haben alle drei täglich im Einsatz.

Gut zu wissen..

Ich wasche meinen Bart jeden Tag mit Duschgel, und er wird trotzdem immer strohiger. Wie kann das sein?

Nicht trotzdem, sondern deswegen, und du bist damit in bester Gesellschaft. Duschgel ist gebaut, um Fett zu lösen, und es unterscheidet nicht zwischen dem Schweiß des Tages und den natürlichen Ölen, die dein Barthaar geschmeidig halten. Täglich angewendet räumt es beides ab, das Haar trocknet aus, wird spröde und fühlt sich an wie Stroh, die Haut darunter spannt und juckt. Die Lösung kostet weniger Aufwand, nicht mehr: nur noch zwei- bis dreimal pro Woche waschen, dafür mit einem milden Bartshampoo, dazwischen klares Wasser. Gib dem Bart zwei, drei Wochen, dann verzeiht er dir.

Ich komme abends vom Grillen und mein Bart riecht wie die Feuerschale. Was hilft schnell?

Das Raucharoma sitzt gern hartnäckig im Barthaar, weil es sich an genau die Öle bindet, die den Bart gesund halten. Die schnelle Runde für den Abend: Bart gründlich mit lauwarmem Wasser durchspülen, eine kleine Menge Bartshampoo einmassieren, ausspülen, abtupfen, danach ein, zwei Tropfen Bartöl, und der Abend ist gerettet. Was übrigens nicht funktioniert: den Rauch mit extra viel Öl oder Duft zu überdecken, das ergibt nur geräuchertes Zedernholz. Und falls du oft grillst, ist das kein Grund, öfter zu waschen als nötig, dein Bart hält mehr aus, als seine Nase vermuten lässt.

Bartshampoo klingt nach Marketing. Was soll da anders sein als bei meinem normalen Shampoo?

Berechtigte Skepsis, also konkret: Kopfhaar-Shampoos sind auf die robuste, talgreiche Kopfhaut ausgelegt und entfetten entsprechend kräftig. Bartshampoo arbeitet mit milderen Tensiden und rückfettenden Zutaten, weil Gesichtshaut dünner und empfindlicher ist und Barthaar von Natur aus trockener als Kopfhaar. Man merkt den Unterschied nicht am ersten Tag, aber nach zwei Wochen: weniger Spannen, weniger Jucken, weicheres Haar. Wenn du testen willst, ohne uns zu glauben: Wasch eine Woche nur mit Bartshampoo und vergleiche. Dein Bart ist der ehrlichste Gutachter, den du kriegen kannst.

Conditioner für den Bart, ist das nicht ein bisschen viel des Guten?

Bei einem Drei-Wochen-Bart: ja, spar dir den Schritt noch. Ab etwa Daumenlänge dreht sich das Bild, denn je länger das Barthaar, desto älter und strapazierter sind seine Spitzen, und genau dort setzt der Bartconditioner an: Er legt sich nach der Wäsche um das Haar, glättet die aufgeraute Oberfläche und macht den Unterschied zwischen einem Bart, durch den der Kamm gleitet, und einem, mit dem er verhandelt. Zwei Minuten einwirken, ausspülen, fertig. Ob es dein Bart braucht, merkst du beim ersten Versuch, und falls nicht, hast du eine Sorge weniger und wir dich trotzdem ehrlich beraten.

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