★★★★★ (4,9) auf Google.de

Was ist Bartseife und wofür brauche ich sie?

Mike Seebauer |

Von Mike Seebauer · Aktualisiert am 17. August 2026

Bartseife: eine saubere Sache für deinen Bart. Wir erzählen dir, warum.

„Die Seife ist ein Maßstab für den Wohlstand und die Kultur der Staaten.“ Dies wusste Chemiker Justus von Liebig bereits im 19. Jahrhundert. Seit einigen Jahren gibt es gar Bartseife. Eindeutig ein Maßstab für den Kultstatus deines Bartes.


Bartseife: Luxus für deinen Bart. Sei sie dir wert.

Das ist drin in einer Bartseife.

Ja, eine gute Bartseife ist Luxus, das kleine Glück im Stück oder in der Flasche. Doch was macht eine gute aus? Ganz klar: die ehrlichen Inhaltsstoffe. Schau sie dir unbedingt an. Denn es gibt natürlich schwarze Seifenschafe. Ellenlange Zutatenlisten mit kryptischen Begriffen, hinter denen Synthetisiertes und Petrochemisches steckt, sind nichts für deinen Bart. Bartseifen, die ihr Geld wert sind, arbeiten nicht mit Silikonen, Parabenen, Tensiden (Polyethylenglykole, Sodium-Laureth-Sulfate) sowie künstlichen Farb- und Duftstoffen. Sondern überwiegend oder ausschließlich mit natürlichen tierischen und/oder nachhaltig angebauten pflanzlichen sowie mineralischen Rohstoffen.

Gut sind Öle und Fette wie Olivenöl, Jojobaöl, Kokosöl, Sheabutter zum Beispiel. Sie pflegen ehrlich mit Feuchtigkeit, Fett, Vitaminen und Mineralstoffen. Gut ist Glycerin aus natürlicher Verseifung, es entfernt Schmutz, aber kaum Eigenfett von der Haut, das dein Bart zum Glänzen und Weichsein braucht. Ebenso schonend reinigen Kaolin, Aktivkohle oder Bimsstein. Gut sind natürliche Parfums und ätherische Öle, die der Seife und deinem Bart einen exquisiten Duft verleihen. Es lohnt sich, dahingehend etwas zu recherchieren, um eine Bartseife zu finden, die auf genau deinen Barthaar- und Hauttyp eingeht. Insbesondere wenn du Hautprobleme hast.

Bartseife gibt es als festes Stück zum vergnüglichen Selberrubbeln und als Flüssigseife zum bequemen Entnehmen. Beide haben ihre Vor- und Nachteile, wenn du es so sehen willst. Ein Vorteil fester Bartseife ist mitunter ihr Schaum, der lange stabil bleibt und sich so durch harten Schmutz arbeiten kann.

Da sie allerdings mit einem pH-Wert von 7 bis 10 alkalisch ist und den Säureschutz deiner Haut schwächen kann, gleichst du das hinterher mit ein paar Tropfen Bartöl wieder aus. Flüssigseife hat den Vorteil, dass durch Zugabe von neutralisierenden Substanzen der pH-Wert dem der Haut angeglichen werden kann. Dafür ist der Schaum bisweilen nicht so stabil und eher geeignet für leichte bis mittelschwere Fälle.


Dafür brauchst du Bartseife.

Mit Bartshampoo wäschst du ganz normalen Alltagsschmutz wie losen Staub oder den ordinären Brotkrümel aus deinem Bart. Mit Bartseife hingegen bekommst du die festsitzenden Rückstände wesentlich besser raus. Harter Bartpomade, Bartwichse und den groben, beziehungsweise klebrigen Verschmutzungen, die ein Handwerks- oder Küchenjob mit sich bringt, entledigst du dich dank Bartseife im Nu. Die meisten müssen allerdings etwas experimentieren, bevor sie genau die Ihrige gefunden haben, denn bei der Bartwäsche spielen immer auch die Umstände mit: die Wasserhärte, die Wassertemperatur und die Menge, die du verwendest.


So machst du Bartseife zu deinem Ritual.

Bartseife reinigt dein Barthaar gründlicher als Wasser allein und lässt ihm dabei trotzdem genug Eigenfett. Zweimal pro Woche genügt völlig, an den übrigen Tagen reicht warmes Wasser. Schäume sie sparsam zwischen den Händen vor, arbeite sie in den Bart ein und spüle sie mit kühlem Wasser restlos aus. Ein paar Tropfen Bartöl danach runden die Wäsche ab.


Dein Waschritual beginnt mit der passenden Seife.

Zweimal die Woche gründlich, an den anderen Tagen nur warmes Wasser: Damit das Ritual aufgeht, braucht es eine Seife, die zu deinem Barthaar passt. Unsere Bartseifen und Bartshampoos stehen mit ausführlichen Beschreibungen im Regal, damit du vergleichen kannst.

Stückseife oder flüssiges Shampoo, das ist dir noch nicht klar? Sag uns, wie du deinen Bart bisher wäschst, dann sortieren wir die Auswahl für dich. Wir sind immer erreichbar für dich. Über den Chat, mit der Post, per E-Mail, Brieftaube oder sogar per Fax.


Das fragen uns Bartträger zu Bartseife am häufigsten.

Was ist Bartseife?

Bartseife ist eine Seife, die speziell für Barthaar und die Haut darunter gemacht ist. Gute Rezepturen setzen auf Öle und Fette wie Olivenöl, Jojobaöl, Kokosöl oder Sheabutter und auf natürliches Glycerin aus der Verseifung, das Schmutz löst, aber kaum Eigenfett mitnimmt. Es gibt sie als festes Stück und als Flüssigseife.


Wofür brauche ich Bartseife?

Um deinen Bart gründlich sauber zu bekommen, ohne ihn leerzuräumen. Sie entfernt Schmutz und Rückstände und lässt dem Haar das Fett, das es zum Glänzen und Weichsein braucht. Feste Seife punktet mit stabilem Schaum, der sich auch durch harten Schmutz arbeitet. Weil sie alkalisch ist, gleichst du danach mit einem guten Bartöl wieder aus.


Ist Bartseife nachhaltiger als Shampoo?

Als festes Stück kommt sie in der Regel mit deutlich weniger Verpackung aus als eine Flasche, das ist ein klarer Punkt. Wichtiger für die Bewertung ist aber, was drinsteckt: natürliche, nachhaltig angebaute Rohstoffe statt langer Listen mit Synthetischem und Petrochemischem. Schau dir die Zutatenliste an, dann weißt du, woran du bist.


Was unterscheidet Bartseife von normaler Seife?

Bartseife ist für drahtiges, gekräuseltes Barthaar gemacht, normale Seife dagegen für Haut. Bartseifen nutzen natürliches Glycerin aus der Verseifung als waschaktive Substanz, das gründlich Schmutz löst, dem Bart aber kaum Fett entzieht. Außerdem sind sie überfettet: Ein Teil der pflanzlichen Öle bleibt unverseift und damit als Pflege im Haar. Sie nimmt also nicht nur, sie bringt auch etwas mit.


Kann ich normale Seife für den Bart nehmen?

Naturkosmetische Seifen können durchaus gehen, denn sie arbeiten ebenfalls mit milden waschaktiven Substanzen und pflanzlichen Ölen. Bei konventioneller Seife wird es kritischer: Ihre waschaktiven Substanzen sind oft petrochemisch und recht aggressiv und nehmen mit dem Schmutz auch den Fettfilm mit, der deinen Bart geschmeidig hält. Dazu kommen häufig synthetische Farb- und Konservierungsstoffe.


Wozu extra Bartseife?

Weil dein Barthaar stark und drahtig ist und viel Fett braucht, um sich geschmeidig anzufühlen. Genau darauf sind Bartseifen ausgelegt: mild reinigen, etwas Fett dalassen, die Haut darunter in Ruhe lassen. Nach einer festen Bartseife gleichst du den alkalischen Wert noch mit Bartöl aus. Dann fühlt sich dein Bart nach dem Waschen weich an statt strohig.


Wie oft sollte ich meinen Bart mit Bartseife waschen?

Etwa zweimal die Woche reicht völlig. An den anderen Tagen genügt warmes Wasser, sanftes Trockentupfen und danach ein paar Tropfen Bartöl. Bartseife entfernt kaum Eigenfett von der Haut, bei täglicher Anwendung summiert sich das aber mit der Zeit. Müssen einmal Schleifstaub und Schmieröl raus, wasch ruhig öfter und gib deinem Bart danach Öl zurück.


Wie viel Bartseife brauche ich pro Wäsche?

Wenig, denn sie ist sehr ergiebig. Dreimal rubbeln oder ein schwacher Teelöffel reichen für den kleinen Bart, sechsmal rubbeln oder ein gehäufter für den voluminösen. Schäum sie zwischen den Händen vor und dann im Bart weiter auf, dabei massierst du die Gesichtshaut sanft mit. Nach einer halben Minute wäschst du alles mit kühlem Wasser restlos aus.


Bartseife oder Bartshampoo, was passt besser zu mir?

Das hängt davon ab, wie viel rausmuss. Bartseife lohnt sich bei mittellangem oder voluminösem Bart, den du mit viel Pomade oder Bartwichse bändigst. Ist dein Bart kurz oder nur leicht alltagsverschmutzt und pflegst du ihn mit Öl oder leichtem Balsam, reicht ein Bartshampoo. Es reinigt mit einer noch milderen Rezeptur und ist die sanftere Variante.


Wie oft wäschst du mit Bartseife, und wann reicht ein Bartshampoo?

Zweimal die Woche gründlich mit Bartseife genügt, an den übrigen Tagen reichen warmes Wasser, sanftes Trockentupfen und ein paar Tropfen Bartöl. Auch wenn es schwerfällt, widerstehe an den Tagen dazwischen deiner so fantastisch duftenden und schäumenden Bartseife. Vorfreude ist doch schließlich auch eine Freude. Wenn es nottut, wäschst du natürlich öfter, denn Schleifstaub und Schmieröl aus der Werkstatt müssen nun einmal raus. Vergiss dann auf keinen Fall, deinem Bart mit Bartöl Feuchtigkeit und Fett zurückzugeben, ruhig auch zweimal am Tag. Bartseife entfernt kaum Eigenfett von der Haut, bei täglicher Anwendung summiert sich das trotzdem sukzessive auf.


Das könnte dich auch interessieren.

Hinterlasse einen Kommentar

Bitte beachte, dass Kommentare vor der Veröffentlichung freigegeben werden müssen.