Es heißt nicht umsonst Balsam
Wenn die Sprache etwas als Balsam bezeichnet, meint sie das Beste, was einem Zustand passieren kann: Balsam für die Seele, Balsam für die Nerven. Es ist kein Zufall, dass ausgerechnet das Produkt für die Haut nach der Rasur diesen Namen trägt, denn genau das ist sein Auftrag. Eine Rasur ist für die Haut Arbeit, die Klinge nimmt neben den Stoppeln immer auch einen Hauch der obersten Hautschicht mit, und während das klassische Rasierwasser diesen Moment mit einem Ausrufezeichen quittiert, antwortet der After Shave Balm mit einem ruhigen, langen Ausatmen.
Technisch ist er eine leichte, meist alkoholfreie oder mild dosierte Pflege, die genau die zwei Dinge liefert, die frisch rasierte Haut am dringendsten braucht: Beruhigung und Feuchtigkeit. Zutaten wie Aloe Vera, Hamamelis, Allantoin oder Sheabutter nehmen der Haut das Spannen und die Rötung, der Feuchtigkeitsanteil füllt auf, was Klinge und warmes Wasser genommen haben. Das Ergebnis spürst du zehn Minuten später, wenn das Gesicht sich anfühlt, als wäre gar nichts gewesen, und das ist das größte Kompliment, das man einem After Shave machen kann.
Balm oder Lotion, und für wen überhaupt
Der Balm ist die reichhaltigere der beiden Formen, cremig, sättigend, die erste Wahl für trockene und empfindliche Haut sowie für die Heizungs- und Wintermonate, in denen jede Haut ein bisschen empfindlicher ist. Die Lotion ist seine leichtere Schwester, flüssiger, schneller eingezogen, ideal für normale Haut, warme Tage und alle, die keinerlei Film auf der Haut mögen. Zielgruppe sind längst nicht nur Sensibelchen: Auch wer täglich rasiert, gibt seiner Haut mit einem Balm schlicht die Regenerationshilfe, die der enge Rasur-Takt verlangt. Und wer zwischen Prickeln und Pflege nicht wählen will, kombiniert, erst Rasierwasser, dann Balm. Welcher Kandidat zu deiner Haut passt, klären wir gern, zwei Sätze zu Hauttyp und Rasur-Rhythmus genügen.