Unter jedem Bart wohnt ein Gesicht
Man vergisst das leicht, weil man es nicht mehr sieht: Unter dem prächtigsten Vollbart sitzt ein Untermieter, und der heißt Haut. Er beschwert sich selten laut, aber wenn, dann unmissverständlich, mit Jucken in Woche drei, mit Schuppen auf dem dunklen Hemd, mit Spannen nach der Wäsche. Die meisten Bartprobleme sind in Wahrheit Hautprobleme, und wer nur das Haar pflegt, poliert das Dach, während es im Keller zieht.
Gute Bart- und Gesichtspflege denkt deshalb in Schichten: Das Öl gehört nicht auf den Bart, sondern durch ihn hindurch, bis auf die Haut, die es am dringendsten braucht. Der Balsam versorgt Haar und Haut und legt nebenbei die Frisur des Bartes fest. Und die bartfreien Zonen, Wangenlinie, Hals, die Stirn darüber, wollen dieselbe Aufmerksamkeit, die der Bart längst bekommt, schließlich stehen sie direkt daneben im Rampenlicht. Fünf Minuten am Morgen reichen für das ganze Programm, und der Untermieter bleibt still zufrieden, so wie man sich das von guten Untermietern wünscht.
Das flüssige Gold und sein fester Bruder
Der Grundpfeiler ist und bleibt das Bartöl: ein paar Tropfen täglich, einmassiert bis auf die Haut, gegen Jucken, Schuppen und für einen Bart, den man anfassen mag. Sobald der Bart Länge und eigene Meinungen entwickelt, kommt der Bartbalsam dazu, der pflegt wie ein Öl und dabei leichten Halt mitbringt, die Zivilisierung fliegender Härchen inklusive. Was zu deinem Bart passt, entscheiden Länge, Hauttyp und Alltag, und falls du dabei Rat willst: Wir haben beide Produkte und die dazugehörigen Bärte in jahrelanger Feldforschung getestet, an uns selbst.