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Blackbeards Bartöl Gold – Tonka & Vanille

Normaler Preis 29,90 €
Grundpreis598,00 € /l
inkl. MwSt. zzgl. Versand

Bernstein war einmal flüssig. Harz lief an einem Stamm herunter, wurde hart und hielt fest, was gerade darin steckte. Was Parfümeure Amber nennen, ist dieselbe Idee als Duft: kein einzelner Rohstoff, sondern ein Zusammenklang aus Harz, Vanille und Tonkabohne.

Verreib zwei Tropfen zwischen den Handflächen und fahr damit durch Bart und Haut, bis hinunter zur Wurzel.

Größe

  • Zwei Tropfen, einmal durch den ganzen Bart: Verreib sie zwischen den Handflächen und fahr damit bis auf die Haut hinunter. Bei sehr dichtem Wuchs nimm drei, mehr wird auch dann nicht besser.
  • Amber ist ein Zusammenklang, kein Rohstoff: Harz, Vanille und Tonkabohne ergeben ihn gemeinsam. Darüber liegt Bergamotte, darunter Waldboden nach dem Regen und trockenes Wurzelholz.
  • Jojoba ist streng genommen ein Wachs: Es ähnelt dem, was deine Haut selbst herstellt, und verschwindet deshalb in ihr. Nach zwei Minuten ist von diesem Öl nichts mehr zu sehen.
  • Drei Auszüge aus eigener Werkstatt: Tonka, Vanille und Benzoe setzen wir selbst an und lassen sie wochenlang ziehen. Wer das abkürzt, riecht es dem Ergebnis an.

Trockener, störrischer Bart wird geschmeidig.

Für alle, die warme, harzige Düfte mögen.

Spezifikation

  • Duftnoten
    Tonka, Vanille, Benzoe Siam, Bergamotte, Patchouli, Vetiver
  • Duftnote
    • Vanille
    • Tonkabohne
    • Bergamotte
    • Patchouli
    • Vetiver
    • Benzoe Siam
  • Duftkomponente
    Ätherische Öle, Extrakte
  • Halt
    leicht
  • Wir legen Wert auf Qualität und Nachhaltigkeit.

  • Kostenloser und schneller Versand** bereits ab 49,- Euro.

  • Große Produktvielfalt für deine Bartpflege & Rasur.

  • Persönliche Beratung via Mail, Chat und Brieftaube.

Bartöl mit warmem Amber-Duft – Harz, Vanille und Tonka aus eigenen Auszügen.

Amber ist nichts, was man einkaufen kann. Es ist ein Zusammenklang, und wer ihn haben will, muss ihn bauen. Wir bauen ihn aus drei Auszügen, die bei uns in der Werkstatt entstehen, und aus drei Ölen, die wir einzeln dazukaufen. Was am Ende in der Flasche steht, riecht warm, harzig und süß, mit etwas Dunklem ganz unten.

Der Duft: Harz, Vanille und Tonkabohne.

Kennst du Lilablassblau? Genau dort stehen wir, wenn wir dir einen Duft beschreiben sollen: Wir haben nur Wörter, und Wörter riechen nach nichts. Wir versuchen es trotzdem. Die Tonkabohne zuerst. Denk an einen Heuboden, auf dem du als Junge gesessen hast. Was du dort gerochen hast, war süßlich, mit einem Zug ins Mandelige – wie Marzipan, dem jemand den Zucker weggenommen hat. Die Vanille hat mit dem Vanillin aus der Backmischung wenig zu tun.

Wir meinen die aufgeschnittene Schote: dunkel, harzig, dazu der Geruch von Zucker, der in der Pfanne gerade braun wird und noch zwei Sekunden von zu dunkel entfernt ist. Dahinter etwas Ledriges, wie im Innenraum eines alten Wagens. Benzoe Siam bringt das Harz. Hast du als Kind einmal am Nadelbaum das ausgetretene Harz angefasst und die Finger danach nicht mehr sauber bekommen? Man wischt sie an der Hose ab und riecht trotzdem noch stundenlang daran: honigsüß, ein wenig nach Vanille, ein wenig nach Kiefer.

Benzoe ist der Kitt, der aus drei schönen Einzelheiten einen Duft macht. Darüber liegt Bergamotte, eine Zitrusfrucht, die es nie in den Obstkorb geschafft hat – zu bitter zum Essen, zu schön zum Wegwerfen. Sie riecht wie Zitronenschale, der jemand die Schärfe genommen und dafür etwas Blumiges gegeben hat. Unter allem arbeitet Patchouli: Waldboden, drei Tage nach dem Regen, umgegrabene Erde und nasses Laub. Und ganz zuunterst Vetiver, eine Wurzel, die nach frisch gesägtem Holz riecht und nach kalter Asche vom Vortag.

Falls du das einem Freund erklären musst, nimm die Abkürzung: Es riecht nach dem Heuboden, auf dem du als Junge gesessen hast. Nur ruft diesmal niemand, du sollst da runterkommen.

Die Inhaltsstoffe: Jojoba, Argan, Traubenkern und Squalan.

Jojobaöl trägt seinen Namen zu Unrecht. Chemisch ist es gar kein Öl, sondern ein flüssiges Wachs, und es ähnelt dem, was deine Haut selbst herstellt – deshalb verschwindet es in ihr, statt obenauf zu liegen. Das ist der ganze Grund, warum von diesem Öl nach zwei Minuten nichts mehr zu sehen ist. Argan- und Traubenkernöl versorgen Haar und Haut und bleiben dabei leicht. Rizinusöl ist das schwerste im Bunde und entsprechend sparsam dosiert; es gibt dem Barthaar Substanz, damit weich nicht schlapp bedeutet.

Squalan legt sich um das einzelne Haar und macht es glatt. Dazu Bisabolol, der mildeste Anteil der Kamille, für die Haut unter dem Bart – die kommt bei kräftigem Wuchs sonst kaum an Pflege heran. Nicht drin sind Silikone, Mineralöl und Füllstoffe.

Aus unserer Manufaktur: drei Auszüge, die Wochen brauchen.

Tonkabohnen, Vanilleschoten und das Rohharz des Storaxbaums kommen bei uns nicht als fertiges Duftöl an, sondern als Bohne, Schote und Brocken. Wir schneiden auf, zerkleinern, setzen an und stellen weg. Dann warten wir. Schütteln auf. Riechen daran. Stellen wieder weg. Beschleunigen lässt sich das nicht – wer es versucht, bekommt etwas Scharfes, das nach Rohstoff riecht und nicht nach Duft. Bergamotte, Patchouli und Vetiver kaufen wir als einzelne ätherische Öle dazu und wiegen auch sie einzeln ein.

Nirgends kommt eine fertige Duftkomposition ins Spiel; der Unterschied ist der zwischen einem gekochten Gericht und einer Fertigsoße. Bevor abgefüllt wird, bekommt die Mischung noch ein paar Tage Ruhe, weil ein frisch gerührtes Öl anders riecht als eines, das sich gesetzt hat.

Die Gold-Linie: ein Duft, sieben verschiedene Träger.

Amber verhält sich anders, je nachdem, worin er steckt. Im Öl steigt er langsam auf, im Wachs bleibt er dicht am Haar, im Schaum hast du ihn eine Viertelstunde lang direkt unter der Nase. Genau deshalb gibt es Gold nicht nur in dieser Flasche, sondern für den Bart, fürs Haupthaar und für die ganze Rasur. Fertig sind wir damit nicht: In der Werkstatt stehen immer ein paar Ansätze, die es nie in eine Flasche schaffen.

Fällt dir beim Tragen etwas auf – zu süß, zu leise, zu kurz –, dann schreib es uns. Manches an dieser Rezeptur ist geändert worden, weil sich jemand die Mühe gemacht hat.

Ausführliche Beschreibung

Bartöl mit warmem Amber-Duft – Harz, Vanille und Tonka aus eigenen Auszügen.

Amber ist nichts, was man einkaufen kann. Es ist ein Zusammenklang, und wer ihn haben will, muss ihn bauen. Wir bauen ihn aus drei Auszügen, die bei uns in der Werkstatt entstehen, und aus drei Ölen, die wir einzeln dazukaufen. Was am Ende in der Flasche steht, riecht warm, harzig und süß, mit etwas Dunklem ganz unten.

Der Duft: Harz, Vanille und Tonkabohne.

Kennst du Lilablassblau? Genau dort stehen wir, wenn wir dir einen Duft beschreiben sollen: Wir haben nur Wörter, und Wörter riechen nach nichts. Wir versuchen es trotzdem. Die Tonkabohne zuerst. Denk an einen Heuboden, auf dem du als Junge gesessen hast. Was du dort gerochen hast, war süßlich, mit einem Zug ins Mandelige – wie Marzipan, dem jemand den Zucker weggenommen hat. Die Vanille hat mit dem Vanillin aus der Backmischung wenig zu tun.

Wir meinen die aufgeschnittene Schote: dunkel, harzig, dazu der Geruch von Zucker, der in der Pfanne gerade braun wird und noch zwei Sekunden von zu dunkel entfernt ist. Dahinter etwas Ledriges, wie im Innenraum eines alten Wagens. Benzoe Siam bringt das Harz. Hast du als Kind einmal am Nadelbaum das ausgetretene Harz angefasst und die Finger danach nicht mehr sauber bekommen? Man wischt sie an der Hose ab und riecht trotzdem noch stundenlang daran: honigsüß, ein wenig nach Vanille, ein wenig nach Kiefer.

Benzoe ist der Kitt, der aus drei schönen Einzelheiten einen Duft macht. Darüber liegt Bergamotte, eine Zitrusfrucht, die es nie in den Obstkorb geschafft hat – zu bitter zum Essen, zu schön zum Wegwerfen. Sie riecht wie Zitronenschale, der jemand die Schärfe genommen und dafür etwas Blumiges gegeben hat. Unter allem arbeitet Patchouli: Waldboden, drei Tage nach dem Regen, umgegrabene Erde und nasses Laub. Und ganz zuunterst Vetiver, eine Wurzel, die nach frisch gesägtem Holz riecht und nach kalter Asche vom Vortag.

Falls du das einem Freund erklären musst, nimm die Abkürzung: Es riecht nach dem Heuboden, auf dem du als Junge gesessen hast. Nur ruft diesmal niemand, du sollst da runterkommen.

Die Inhaltsstoffe: Jojoba, Argan, Traubenkern und Squalan.

Jojobaöl trägt seinen Namen zu Unrecht. Chemisch ist es gar kein Öl, sondern ein flüssiges Wachs, und es ähnelt dem, was deine Haut selbst herstellt – deshalb verschwindet es in ihr, statt obenauf zu liegen. Das ist der ganze Grund, warum von diesem Öl nach zwei Minuten nichts mehr zu sehen ist. Argan- und Traubenkernöl versorgen Haar und Haut und bleiben dabei leicht. Rizinusöl ist das schwerste im Bunde und entsprechend sparsam dosiert; es gibt dem Barthaar Substanz, damit weich nicht schlapp bedeutet.

Squalan legt sich um das einzelne Haar und macht es glatt. Dazu Bisabolol, der mildeste Anteil der Kamille, für die Haut unter dem Bart – die kommt bei kräftigem Wuchs sonst kaum an Pflege heran. Nicht drin sind Silikone, Mineralöl und Füllstoffe.

Aus unserer Manufaktur: drei Auszüge, die Wochen brauchen.

Tonkabohnen, Vanilleschoten und das Rohharz des Storaxbaums kommen bei uns nicht als fertiges Duftöl an, sondern als Bohne, Schote und Brocken. Wir schneiden auf, zerkleinern, setzen an und stellen weg. Dann warten wir. Schütteln auf. Riechen daran. Stellen wieder weg. Beschleunigen lässt sich das nicht – wer es versucht, bekommt etwas Scharfes, das nach Rohstoff riecht und nicht nach Duft. Bergamotte, Patchouli und Vetiver kaufen wir als einzelne ätherische Öle dazu und wiegen auch sie einzeln ein.

Nirgends kommt eine fertige Duftkomposition ins Spiel; der Unterschied ist der zwischen einem gekochten Gericht und einer Fertigsoße. Bevor abgefüllt wird, bekommt die Mischung noch ein paar Tage Ruhe, weil ein frisch gerührtes Öl anders riecht als eines, das sich gesetzt hat.

Die Gold-Linie: ein Duft, sieben verschiedene Träger.

Amber verhält sich anders, je nachdem, worin er steckt. Im Öl steigt er langsam auf, im Wachs bleibt er dicht am Haar, im Schaum hast du ihn eine Viertelstunde lang direkt unter der Nase. Genau deshalb gibt es Gold nicht nur in dieser Flasche, sondern für den Bart, fürs Haupthaar und für die ganze Rasur. Fertig sind wir damit nicht: In der Werkstatt stehen immer ein paar Ansätze, die es nie in eine Flasche schaffen.

Fällt dir beim Tragen etwas auf – zu süß, zu leise, zu kurz –, dann schreib es uns. Manches an dieser Rezeptur ist geändert worden, weil sich jemand die Mühe gemacht hat.

Inhaltsstoffe

Ingredients: Simmondsia Chinensis Seed Oil, Vitis Vinifera Seed Oil, Ricinus Communis Seed Oil, Argania Spinosa Kernel Oil, Squalane, Dipteryx Odorata Seed Extract, Vanilla Planifolia Fruit Extract, Tocopherol, Styrax Tonkinensis Resin Extract, Helianthus Annuus Seed Oil, Bisabolol, Citrus Aurantium Bergamia Peel Oil, Pogostemon Cablin Oil, Vetiveria Zizanoides Root Oil, Benzyl Benzoate, Beta-Caryophyllene, Coumarin, Isoeugenol, Limonene, Linalool, Linalyl Acetate, Pinene, Vanillin.

Produktsicherheit

Michael Seebauer e.K. (Blackbeards)
Hochstraß 2
83064 Raubling
Deutschland

GPSR@blackbeards.de

Die Anwendung von Bartöl ist denkbar einfach.

Auch wenn wir Ratgeber darüber verfasst haben, deren Umfang mit Leichtigkeit die Seiten eines Romanes füllen könnten und Videos mit Bartträgern gedreht haben, deren Anmut Blockbustern mit Bud Spencer und Chuck Norris in nichts nachsteht, lässt sich die Wahrheit in einem für uns üblichen Schachtelsatz sagen:

Je nachdem, wie imposant du deinen Bart gezüchtet hast, fällt die benötigte Menge aus – wichtig ist, dass jedes Haar und auch die Haut darunter nur leicht benetzt ist. Das erreichst du bei einem Drei-Tage-Bart schon mit zwei, drei Tropfen, bei kurzen bis mittellangen Vollbärten mit vier, fünf Tropfen. Verreibe es in deinen Händen und massiere es dann mit gebotener Sorgfalt in Barthaar und Gesichtshaut. Wenn du dir danach die Hände waschen musst, war es wahrscheinlich zu viel. Le fin.

Das Logo von Blackbeards Bartpflege und Rasur

Hersteller

Blackbeards

Manufaktur für Herrenpflege. Ohne Firlefanz.

Was uns seit mehr als einem Jahrzehnt Freude bereitet, sind die Unterredungen mit Gleichgesinnten. Aus denen heraus ist Blackbeards entstanden. Ganz am Anfang ging es um Rasurbrand, dann irgendwann um das Zwirbeln eines Oberlippenbartes, die Rasur der Konturen des Bartes und dann um das Styling der Haarpracht.

Wir haben uns weiterentwickelt – und mit uns unsere Kunden und Wegbegleiter. Heute legen wir Wert auf die Kreation, das Handwerk und die Kommunikation. Wir konzentrieren uns auf eine bestimmte Art von Mensch: Menschen, die einen Sinn für Hingabe und Handwerk haben. Und keine Lust auf Firlefanz.

Mit unseren eigenen Händen machen wir Herrenpflege für Bartträger, Rasur-Enthusiasten, Charakterköpfe und Körperkultivierte. Grundlagen wie auch Innovationen.

Über die Marke

Das Logo von Blackbeards Bartpflege und Rasur

Hersteller

Blackbeards

Manufaktur für Herrenpflege. Ohne Firlefanz.

Was uns seit mehr als einem Jahrzehnt Freude bereitet, sind die Unterredungen mit Gleichgesinnten. Aus denen heraus ist Blackbeards entstanden. Ganz am Anfang ging es um Rasurbrand, dann irgendwann um das Zwirbeln eines Oberlippenbartes, die Rasur der Konturen des Bartes und dann um das Styling der Haarpracht.

Wir haben uns weiterentwickelt – und mit uns unsere Kunden und Wegbegleiter. Heute legen wir Wert auf die Kreation, das Handwerk und die Kommunikation. Wir konzentrieren uns auf eine bestimmte Art von Mensch: Menschen, die einen Sinn für Hingabe und Handwerk haben. Und keine Lust auf Firlefanz.

Mit unseren eigenen Händen machen wir Herrenpflege für Bartträger, Rasur-Enthusiasten, Charakterköpfe und Körperkultivierte. Grundlagen wie auch Innovationen.

Was du über Bartöl wissen musst.

Nach dem Bartöl glänzt mein Bart, als hätte ich ihn lackiert. Mache ich etwas falsch?

Nur eine Kleinigkeit, und die heißt fast immer Menge. Ein gut dosiertes Bartöl zieht in Haar und Haut ein und hinterlässt einen gesunden Schimmer, keinen Glanzfilm, wenn es spiegelt, war schlicht mehr Öl im Spiel, als der Bart aufnehmen kann, und der Überschuss liegt obenauf. Geh eine Stufe runter, beim Dreitagebart auf zwei Tropfen, beim Vollbart auf vier, verreibe gründlich in den Handflächen und arbeite von den Spitzen Richtung Ansatz, nicht umgekehrt, so verteilt sich das Öl, statt sich am Ansatz zu stapeln. Auf handtuchfeuchtem Bart verteilt sich dieselbe Menge übrigens deutlich weiter als auf trockenem. Der alte Praxistest gilt in beide Richtungen: Hände waschen müssen heißt zu viel.

Wann ist eigentlich der richtige Moment für das Bartöl: morgens, abends oder nach der Wäsche?

Der beste Moment ist der nach der Bartwäsche, auf dem handtuchfeuchten Bart: Die Restfeuchte hilft beim Verteilen, die noch entspannten Poren nehmen die Pflege gut auf, und das Öl versiegelt die Feuchtigkeit gleich mit im Haar. An Nicht-Waschtagen ist der Morgen der Klassiker, ein, zwei Tropfen nach dem Bürsten, dann trägt der Duft durch den Tag. Und wer seinem Bart etwas Gutes tun will, entdeckt die Abenddosis: Über Nacht kann das Öl ungestört einziehen, ohne dass Wind, Kragen oder Mütze mitverdienen, gerade im Winter ein spürbarer Unterschied. Nötig ist nur einer dieser Momente, ideal ist der nach der Wäsche, alles Weitere ist Kür nach Tagesform.

Mein Bartöl ist trüb geworden und flockt in der Flasche. Ist es kaputt?

Sehr wahrscheinlich ist es nur kalt, und das ist ein gutes Zeichen. Natürliche Basisöle wie Jojoba, Kokos- oder Arganöl haben unterschiedliche Stockpunkte, bei winterlichen Temperaturen im Bad oder nach dem Versand im kalten Paketwagen beginnen einzelne Bestandteile zu flocken oder die Mischung wird trüb, genau wie gutes Olivenöl im Kühlschrank. Die Rettung ist unspektakulär: die Flasche eine Weile bei Zimmertemperatur stehen lassen oder in der Hand anwärmen, kurz schwenken, und alles ist wieder klar, die Wirkung leidet darunter nicht im Geringsten. Nur direkte Heizung und pralle Sonne mag das Öl dauerhaft nicht. Ranzig gewordenes Öl erkennst du dagegen an der Nase, nicht an der Optik.

Ganz ehrlich: Hilft Bartöl dabei, dass mein Bart schneller und dichter wächst?

Ganz ehrlich zurück: nein, und wer dir das verspricht, verkauft dir ein Märchen. Wie schnell und dicht dein Bart wächst, entscheiden Genetik und Hormone, da redet kein Öl der Welt mit. Was Bartöl tatsächlich kann, ist trotzdem eine Menge, und es führt zum ähnlichen Ziel auf ehrlichem Weg: Gepflegtes Haar bricht nicht ab und splisst nicht, es erreicht also die Länge, die dein Wuchs hergibt, statt unterwegs zu scheitern, geschmeidiges Haar liegt voller und wirkt dichter, und eine versorgte Haut darunter juckt nicht, womit die kritische Anfangsphase überhaupt erst durchgehalten wird. Kurz: Das Öl macht nicht mehr Bart, es macht mehr aus deinem Bart. Der Unterschied ist sichtbar, nur das Wunder ist keins.