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Körper

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Der Körper verlangt weniger Aufmerksamkeit als das Gesicht, aber er merkt sich, wie du ihn behandelst. Hier findest du Körperpflege vom Hals abwärts: Seifen und Duschpflege, Deo, das hält, was es verspricht, Lotion und Handcreme für die Stellen, die am meisten arbeiten. Solide Pflege für den Rest von dir.

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Das Ende der 7-in-1-Flasche

Irgendwo in deutschen Duschen steht sie noch millionenfach: die Flasche, die verspricht, Haar, Gesicht, Körper und vermutlich auch Felgen in einem Durchgang zu reinigen. Sie riecht nach Gletscher-Energie oder Arktis-Sturm, kostet wenig, und sie behandelt jede Haut deines Körpers exakt gleich, nämlich wie eine Motorhaube. Wir finden: Ein erwachsener Mann darf sich beim Duschen besser behandeln lassen als sein Auto in der Waschstraße.

Gute Körperpflege ist dabei keine Frage von zwanzig Tiegeln, sondern von drei, vier richtigen Entscheidungen. Eine Seife, die reinigt, ohne die Haut leerzuräumen, und die als festes Stück nebenbei Plastikflaschen aus dem Bad verbannt. Etwas Rückfettung für die Zonen, die es brauchen, allen voran die Hände, die härteste arbeitende Haut, die du besitzt. Und ein Deo, das seinen Dienst tut, ohne dass du mittags nachverhandeln musst. Das ist der ganze Apparat, und er passt auf eine Handbreit Ablage.

Vier Entscheidungen, ein Regal

Die Hartseife ist das Herzstück dieser Kategorie: rückfettende Rezepturen, oft von kleinen Manufakturen gesiedet, mit Düften, die nach etwas riechen statt nach Kunststoff, und einer Ergiebigkeit, die jede Flasche beschämt. Wer den Spender bevorzugt, greift zur Flüssigseife mit demselben Anspruch. Bodylotion und Handcreme kümmern sich um trockene Zonen und um die Hände, die im Winter zuverlässig als Erste um Hilfe rufen. Und das Deo erledigt seine Aufgabe diskret und verlässlich, so wie man es von einem guten Kollegen erwartet. Was dein Ensemble braucht, hängt an Haut und Alltag: Erzähl uns von beidem, wir stellen dir die Auswahl zusammen.

Gut zu wissen..

Was habt ihr eigentlich gegen mein 5-in-1-Duschgel? Das macht doch alles auf einmal.

Es macht alles auf einmal gleich, das ist genau das Problem. Kopfhaar, Gesicht, Achseln und Schienbeine sind vier verschiedene Baustellen mit verschiedenen Bedürfnissen, und eine Rezeptur, die überall funktionieren soll, funktioniert überall nur so mittel: fürs Haar zu entfettend oder zu pflegend, fürs Gesicht zu scharf, für den Körper austauschbar. Dazu kommt der Duft, der selten eine Stunde überlebt. Der Umstieg auf eine gute Körperseife plus das, was Haar und Gesicht wirklich brauchen, kostet dich zehn Sekunden mehr am Morgen und zahlt es in Hautgefühl zurück. Die Motorhaube darfst du weiter mit dem alten Zeug waschen.

Hartseife trocknet die Haut aus, hat man mir immer erzählt. Ist das noch Stand der Dinge?

Das war mal richtig und ist heute vor allem eine Frage der Seife. Die Industrieseifen früherer Jahrzehnte waren scharf entfettend, daher der Ruf. Moderne rückfettende Seifen, wie sie kleine Siedereien fertigen, arbeiten mit überschüssigen Ölen und Zutaten wie Sheabutter, die beim Waschen einen Teil des Fetts direkt zurückgeben, viele davon sind milder als so manches Duschgel. Woran du gute Exemplare erkennst: Die Haut fühlt sich nach dem Abspülen glatt an, nicht quietschig. Wenn deine Haut sehr trocken ist, sag es uns beim Aussuchen, dann zeigen wir dir die sanftesten Kandidaten im Regal.

Beim Deo lese ich ständig vom Aluminium. Worauf muss ich da achten?

Auf den Unterschied zwischen zwei Produktgattungen, dann löst sich das meiste auf. Klassische Deos wirken gegen Geruch, mit Duft und antibakteriellen Zutaten, und lassen das Schwitzen selbst in Ruhe. Antitranspirantien reduzieren zusätzlich den Schweißfluss, und dafür sind meist Aluminiumsalze zuständig. Die Risikobewertung der Behörden ist in den letzten Jahren übrigens deutlich entspannter geworden als die Schlagzeilen von damals. Am Ende ist es deine Entscheidung: Wer schlicht frisch bleiben will, fährt mit einem guten Deo bestens, wer nasse Hemden bekämpft, schaut Richtung Antitranspirant. Sag uns, was dich stört, Geruch oder Feuchtigkeit, dann zeigen wir dir den passenden Weg.

Handcreme ist ja gut und schön, aber danach klebt mir jede Türklinke an den Fingern. Alternativen?

Kein Produktproblem, ein Timing-Problem, und das kennt jeder, der tagsüber cremt und dann tippen muss. Drei Auswege: Erstens die Menge, eine erbsengroße Portion reicht für beide Hände, alles darüber sitzt als Film obendrauf. Zweitens die Technik, die Creme in Handrücken und Nagelbett einarbeiten statt in die Handflächen, dort sitzt die trockene Haut, nicht am Griffpolster. Drittens der Zeitpunkt: Die Hauptration gehört in den Abend, wo sie über Nacht ungestört einzieht und keine Klinke der Welt sie stört. Tagsüber genügt dann die Notration nach dem Händewaschen. Deine Türklinken werden es dir danken.

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