Beratung via Mail, Chat oder Brieftaube

Kostenloser Versand** ab 49,- Euro

Lieferung in 1-3 Tagen mit der Post oder DHL

Bodylotion & Handcreme

(24 Produkte)

Bodylotion und Handcreme sind die Pflegeschritte nach der Reinigung. Die Bodylotion versorgt die Haut am ganzen Körper mit Feuchtigkeit, die sie beim Duschen verloren hat. Die Handcreme kümmert sich um die Partie, die am meisten beansprucht wird und im Winter zuerst rissig zeigt. Beide Produkte gehören zur täglichen Routine, wenn man sie einmal ausprobiert hat. In dieser Kategorie findest du leichte Bodylotionen und reichhaltigere Handcremes, abgestimmt auf die Eigenheiten männlicher Haut, aus eigener Manufaktur und von Partnermarken.

Erfahre mehr...
Ansicht als

Bodylotion & Handcreme

Die unspektakuläre Pflege, die den Unterschied macht.

Unter allen Körperpflegeprodukten für Männer sind Bodylotion und Handcreme zwei, die oft übersprungen werden. Die Dusche ist erledigt, das Deodorant aufgetragen, der Tag kann beginnen. Was der Haut jetzt noch gefehlt hätte, bleibt am Wegesrand liegen. Dabei ist die tägliche Pflege nach der Reinigung der Schritt, der über Wochen und Monate den größten Unterschied macht. Ruhigere, weichere, gleichmäßiger aussehende Haut. Keine raue Haut an den Oberarmen im Winter. Keine rissigen Handkanten nach dem zehnten Händewaschen. Keine aufgesprungenen Fingerkuppen beim ersten Frost. Alles vermeidbar, mit wenigen Minuten täglichem Aufwand.

Warum die Haut nach der Dusche Pflege braucht

Duschen und Waschen tun der Haut gut, und duschen und Waschen strapazieren die Haut. Beides ist wahr. Das warme Wasser öffnet die Poren, entfernt Schmutz und Talg, und entzieht der Haut gleichzeitig Fette und Feuchtigkeit. Je länger und heißer die Dusche, desto stärker der Effekt. Nach dem Handtuchabtrocknen ist die Haut oft trockener als vor der Dusche, auch wenn sie sich kurzzeitig weich anfühlt.

Diesen Effekt gleicht die Bodylotion aus. Sie bringt Feuchtigkeit zurück, die beim Duschen verlorengegangen ist, legt einen leichten Schutzfilm, der die Haut über den Tag stabilisiert, und liefert Pflegewirkstoffe, die die oberste Hautschicht geschmeidig halten. Der Effekt ist nach einmaligem Auftragen klein, aber bei regelmäßiger Anwendung spürbar.

Besonders im Winter mit Heizungsluft ist Bodylotion kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit. Die trockene Raumluft entzieht der Haut zusätzlich Feuchtigkeit, Kälte und Wind draußen tun ein Übriges. Wer im Winter nicht eincremt, kämpft mit schuppiger Haut an Unterschenkeln, rauen Oberarmen und trockenen Händen.

Die Textur: leicht muss sie sein

Die wichtigste Eigenschaft einer guten Bodylotion für Männer ist die richtige Textur. Männerhaut produziert mehr Hauttalg als Frauenhaut und reagiert auf zu schwere Cremes empfindlich. Was für Frauen als angenehm reichhaltig empfunden wird, fühlt sich auf männlicher Haut oft klebrig, erstickend oder glänzend an.

Eine gute Männer-Bodylotion zieht innerhalb von ein bis zwei Minuten vollständig ein. Nach dem Auftragen sollte die Haut sich natürlich anfühlen, nicht beschichtet. Die Kleidung sollte wenig Minuten später wieder angezogen werden können, ohne dass sich Lotion auf dem Stoff abdrückt.

Das bedeutet nicht, dass die Lotion dünn sein muss. Die Konsistenz kann cremig und reichhaltig wirken, solange die Rezeptur auf schnellen Einzug ausgerichtet ist. Leichte Gele, Fluids und Lotionen mit geringerem Fettanteil sind die Standardtexturen für männliche Haut. Schwere Körperbuttern und reiche Cremes eignen sich allenfalls für extrem trockene Haut im tiefen Winter.

Die wichtigsten Inhaltsstoffe

Ein Blick auf die Zutatenliste zeigt, worin sich gute Bodylotionen von mittelmäßigen unterscheiden. Glycerin ist der Klassiker der Feuchtigkeitsspender, unscheinbar aber zuverlässig. Hyaluronsäure bindet noch mehr Feuchtigkeit und ist bei besonders trockener Haut sinnvoll. Panthenol unterstützt die Regeneration und beruhigt gereizte Haut.

Pflanzliche Öle wie Jojoba, Süßmandel, Squalan oder Arganöl geben der Lotion Pflege und legen einen leichten Schutzfilm. Sheabutter ist der klassische Pflege-Booster, der allerdings in zu hoher Konzentration die Lotion schwer wirken lässt. In moderater Menge kombiniert mit leichteren Komponenten ist sie ein wertvoller Zusatz.

Was in einer guten Bodylotion nichts zu suchen hat, sind Mineralöle als Hauptbasis, schwere Silikone in hoher Konzentration, aggressive synthetische Konservierungsmittel wie bestimmte Parabene und schwere Parfümmischungen, die bei empfindlicher Haut Irritationen auslösen können.

Handcreme: der unterschätzte Schreibtisch-Bewohner

Die Hände sind der Körperteil, der im Alltag am stärksten beansprucht wird und am schnellsten Pflege braucht. Mehrmaliges Händewaschen täglich, oft mit Seifen oder Desinfektionsmitteln, die nicht auf Pflege ausgelegt sind. Kontakt mit Reinigungsmitteln, Waschpulvern, Spülmitteln. Witterung im Winter, Kälte, Wind, trockene Heizungsluft. Arbeit am Werkzeug, am Computer, im Garten. Alles zusammen genommen, ist die Belastung der Handhaut deutlich höher als die des restlichen Körpers.

Gleichzeitig sind die Hände das, was andere zuerst sehen, zusammen mit dem Gesicht. Rauhe, rissige Hände mit schuppigen Nagelbetten sind ein Zeichen, das im Händeschütteln, beim Reichen eines Stifts oder beim Heben eines Glases unmittelbar wahrgenommen wird. Eine gut gepflegte Hand dagegen wirkt selbstverständlich und gepflegt, ohne dass es speziell auffällt.

Eine gute Handcreme ist reicher in der Textur als eine Bodylotion, weil die Haut an den Händen dicker und widerstandsfähiger ist. Sie enthält oft einen höheren Anteil an pflegenden Ölen und Buttern. Gleichzeitig muss sie schnell einziehen, weil die Hände nach dem Auftragen gleich wieder einsatzbereit sein müssen. Eine Creme, die nach dem Auftragen klebt oder glänzt, wird nach wenigen Anwendungen zur Seite gestellt.

Der beste Platz für die Handcreme

Ein wichtiger Punkt, der oft übersehen wird. Die Handcreme gehört nicht ins Bad, sondern dorthin, wo die Hände sie brauchen. Der Schreibtisch. Die Schublade im Büro. Das Handschuhfach im Auto. Die Nachttischschublade. Die Reisetasche.

Wer die Handcreme im Bad lässt, nutzt sie morgens und abends. Das ist besser als nichts, aber es ist nicht der Moment, in dem die Hände sie am meisten brauchen. Die Haut an den Händen braucht Pflege nach dem Händewaschen, nach Kontakt mit Reinigungsmitteln, nach dem Rausgehen im Winter. Alle diese Momente passieren außerhalb des Badezimmers.

Eine kleine Tube in Reichweite macht den Unterschied. Viele Männer entdecken erst, wie oft sie die Hände eincremen würden, wenn die Creme tatsächlich zur Hand ist. Im Bad bleibt sie ungenutzt. Auf dem Schreibtisch wird sie zum täglichen Begleiter.

Unterschiedliche Bedürfnisse: Körper, Hände, Füße

Unterschiedliche Körperpartien haben unterschiedliche Pflegebedürfnisse, und gute Produkte berücksichtigen das.

Arme, Beine, Rumpf brauchen Basispflege. Leichte Bodylotion, einmal täglich nach der Dusche, im Winter eventuell zusätzlich am Abend. Die Haut hier ist meist robust, reagiert gut auf normale Pflege.

Hände brauchen häufigere, intensivere Pflege. Handcreme nach dem Händewaschen, nach Wasser- oder Reinigungsmittelkontakt, vor dem Rausgehen bei Kälte. Eine Tube pro Jahreszeit oder pro Arbeitsplatz.

Füße brauchen andere Pflege. Die Haut an den Füßen ist dicker, neigt zu Hornhaut, zu Rissen an den Fersen. Reichhaltige Fußcremes mit Urea oder Salicylsäure helfen bei Hornhaut, Bimsstein entfernt überschüssige Schichten. Eine Fußcreme ersetzt nicht die Bodylotion, sondern ergänzt sie gezielt.

Ellbogen und Knie sind klassische Trockenzonen. Die Haut hier bekommt weniger Hauttalg als an anderen Stellen und neigt zu Rauigkeit. Wer seine Bodylotion aufträgt, sollte an diese Zonen besonders denken und etwas mehr auftragen als anderswo.

Nach Jahreszeiten variieren

Die Haut hat unterschiedliche Bedürfnisse je nach Jahreszeit, und die Pflege kann entsprechend variiert werden.

Im Sommer reicht oft eine leichtere Lotion, manchmal sogar nur ein Feuchtigkeitsgel. Die Luft ist feuchter, die Haut weniger belastet, und schwere Pflege fühlt sich in der Hitze unangenehm an.

Im Winter darf die Lotion reichhaltiger sein. Heizungsluft und Kälte entziehen der Haut viel Feuchtigkeit, und eine leichte Sommerlotion kann zu wenig sein. Reichhaltigere Varianten mit höherem Öl- oder Butter-Anteil sind der Standard für die kalte Jahreszeit.

In den Übergangszeiten passt oft die mittlere Variante zwischen Sommer und Winter. Wer eine gut abgestimmte Alltagslotion hat, kommt damit in Frühjahr und Herbst zuverlässig durch.

Viele Männer haben zwei Produkte im Bad: eine leichte Lotion für Sommer und Übergang, eine reichhaltige Creme für den Winter. Die Alternative ist eine einzige ausgewogene Lotion, die ganzjährig funktioniert, mit der Option, im Winter häufiger aufzutragen.

Duft oder duftneutral

Die Frage nach dem Duft stellt sich bei Bodylotion genauso wie bei Handcreme. Duftende Varianten bringen eine dezente Duftnote auf die Haut, die sich gut mit einem passenden Eau de Toilette kombinieren lässt, sofern die Duftfamilien harmonieren. Duftneutrale Varianten sind die sichere Wahl für Allergiker, für empfindliche Haut und für Männer, die ein Parfum tragen und keine Duftüberlagerung wollen.

Unsere duftneutrale Silber-Linie deckt diesen Bedarf ab. Ohne ätherische Öle, ohne synthetische Parfümmischungen, nur mit den Pflegekomponenten und den Grundbasisstoffen. Für Männer, die bereits ein komplettes Duftprofil mit Aftershave, Haaröl und Parfum haben, ist die duftneutrale Körperpflege die ergänzende Wahl.

Bei Unsicherheit, welche Bodylotion oder Handcreme zur eigenen Haut und Jahreszeit passt, oder bei der Wahl zwischen duftenden und duftneutralen Varianten, schreib Finn oder Mike. Zwei Sätze zur Situation reichen für einen passenden Vorschlag.

Vergleichen /5

Wird geladen...