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Haarstyling

(13 Produkte)

Haarstyling ist das, was aus einem Haarschnitt eine Frisur macht. Zwischen Barbier-Termin und erstem Kaffee liegt jeden Morgen dieselbe Frage: Pomade, Wachs, Paste oder Spray? Hier findest du das Rüstzeug für jeden Look, vom akkuraten Seitenscheitel bis zum kontrollierten Chaos. Das Haar liegt, wie es soll, und du gehst raus, als wäre nichts gewesen.

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Haarstyling

Die Landkarte aus Halt und Glanz

Wer zum ersten Mal vor einem gut sortierten Styling-Regal steht, sieht ein Dutzend Dosen und ahnt nicht, dass sie alle auf derselben simplen Landkarte wohnen. Zwei Achsen genügen: Wie viel Halt brauchst du, von sanft geordnet bis sturmfest, und wie viel Glanz willst du, von matt wie ungestylt bis zum klassischen Pomaden-Schimmer der fünfziger Jahre. Jedes Produkt dieser Kategorie ist ein Punkt auf dieser Karte, und deine Frisur ist eine Adresse darauf. Man muss sie nur einmal finden.

Das eigentliche Geheimnis guten Stylings ist dabei keine Dose, sondern eine Erkenntnis: Das beste Styling sieht nicht nach Styling aus, sondern nach gutem Haar. Ein Seitenscheitel mit Pomade darf glänzen, das gehört zur Gattung, aber die matte Textur-Frisur soll aussehen, als wärst du so aufgewacht, nur eben besser. Der Weg dorthin führt über weniger Produkt, als du denkst, gründliches Verteilen und das richtige Finish, und über einen Haarschnitt, mit dem das Produkt arbeiten kann statt gegen ihn. Den Schnitt macht dein Barbier. Den Rest machen wir.

Drei Adressen auf der Karte

Die Haarpomade ist der Klassiker mit Geschichte: Halt und Glanz für Seitenscheitel, Slick Back und alles, was Kante zeigen soll, wasserbasiert leicht auswaschbar, fettbasiert mit dem Vintage-Halt der alten Schule. Das Haarwachs regiert die Mitte der Karte, formbarer Halt, mattes bis seidiges Finish, den ganzen Tag korrigierbar, das Alltagswerkzeug für die meisten modernen Schnitte. Und das Haarspray ist der Schlussstein, der ein fertiges Werk dort fixiert, wo du es hingearbeitet hast, vom flexiblen Halt bis zur Acht-Stunden-Garantie gegen Wind und Wetter. Wo deine Frisur auf der Karte wohnt? Beschreib uns Schnitt und Ziel, wir kennen die Adressen.

Gut zu wissen..

Wasserbasierte oder fettbasierte Pomade: Merke ich den Unterschied wirklich erst beim Auswaschen?

Beim Auswaschen merkst du ihn am deutlichsten, aber nicht nur dort. Die wasserbasierte Pomade verhält sich wie ein modernes Stylingprodukt: einfach zu verteilen, fester Halt nach dem Trocknen, und am Abend mit einer normalen Wäsche restlos verschwunden. Die fettbasierte ist die alte Schule: geschmeidiger Halt, der den ganzen Tag formbar bleibt, ein satterer Glanz, und ja, sie bleibt auch nach der Wäsche teilweise im Haar, was Liebhaber als Feature betrachten, weil die Frisur von Tag zu Tag leichter fällt. Für Einsteiger und Pragmatiker: wasserbasiert. Für Vintage-Enthusiasten mit Geduld: das Original. Beide sind auf ihre Art richtig.

Egal welches Wachs ich nehme, mein Haar sieht danach strähnig und fettig aus. Liegt es an mir?

An der Technik, nicht an dir, und meistens an einem von drei Punkten. Erstens die Menge: Mehr als eine erbsengroße Portion braucht kaum eine Frisur, alles darüber sammelt sich als Film. Zweitens das Verreiben: Das Wachs muss zwischen den Handflächen vollständig aufgewärmt und fast unsichtbar sein, bevor es ins Haar geht, Klümpchen werden zu Strähnen. Drittens der Untergrund: In frisch gewaschenes, handtuchtrockenes Haar verteilt sich Wachs gleichmäßig, auf dem Fett des dritten Tages verstärkt es nur den Eindruck. Stell alle drei um und nimm zur Sicherheit ein mattes Produkt, das verzeiht Dosierungsfehler optisch am besten.

Um acht sitzt die Frisur, um zwölf ist sie Geschichte. Wie kommt der Halt über den Tag?

Mit einem Fundament und einem Dach. Das Fundament: Styling hält auf leicht feuchtem, frisch geordnetem Haar am längsten, und ein Föhn-Durchgang in Form gebracht wirkt Wunder, weil das Haar die Richtung dann schon kennt, bevor das Produkt sie festhält. Das Dach: ein paar Stöße Haarspray als Finish, aus Abstand gesprüht, verlängern jede Frisur um Stunden, ohne Helm-Effekt, wenn du ein flexibles Spray nimmst. Dazwischen gilt: Finger aus den Haaren, jede Korrektur kostet Halt. Und falls dein Haar grundsätzlich schwer hält, sag uns Haartyp und Schnitt, manche Frisuren brauchen schlicht ein stärkeres Produkt, keine stärkeren Nerven.

Ich habe feines Haar, und jedes Produkt drückt es platt an den Kopf. Gibt es einen Ausweg?

Gibt es, und er beginnt mit einer Regel: Bei feinem Haar ist das Gewicht des Produkts wichtiger als sein Halt. Schwere, fettreiche Cremes und Pomaden ziehen feines Haar nach unten, leichte, matte Produkte wie Pasten oder Puder-artige Texturen geben Halt, ohne zu beschweren. Dazu die halbe Dosis von dem, was auf der Packung steht, in die Längen und Spitzen gearbeitet statt an den Ansatz, und vorher gegen die Wuchsrichtung angeföhnt, das baut Volumen auf, das das Produkt dann nur noch halten muss. So bekommt auch feines Haar Stand. Sag uns beim Aussuchen einfach, dass es fein ist, wir kennen die Leichtgewichte im Regal.

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