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Bart- und Gesichtspflege

(38 Produkte)

Bart und Gesicht sind ein Team, auch wenn viele sie getrennt behandeln. Der Bart braucht Öl und Pflege von außen, die Haut darunter Feuchtigkeit und Luft zum Atmen, und die bartfreien Zonen wollen auch nicht vergessen werden. Hier findest du Pflege, die beides zusammendenkt, damit unter dem prächtigen Bart keine unglückliche Haut wohnt.

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Bart- und Gesichtspflege

Unter jedem Bart wohnt ein Gesicht

Man vergisst das leicht, weil man es nicht mehr sieht: Unter dem prächtigsten Vollbart sitzt ein Untermieter, und der heißt Haut. Er beschwert sich selten laut, aber wenn, dann unmissverständlich, mit Jucken in Woche drei, mit Schuppen auf dem dunklen Hemd, mit Spannen nach der Wäsche. Die meisten Bartprobleme sind in Wahrheit Hautprobleme, und wer nur das Haar pflegt, poliert das Dach, während es im Keller zieht.

Gute Bart- und Gesichtspflege denkt deshalb in Schichten: Das Öl gehört nicht auf den Bart, sondern durch ihn hindurch, bis auf die Haut, die es am dringendsten braucht. Der Balsam versorgt Haar und Haut und legt nebenbei die Frisur des Bartes fest. Und die bartfreien Zonen, Wangenlinie, Hals, die Stirn darüber, wollen dieselbe Aufmerksamkeit, die der Bart längst bekommt, schließlich stehen sie direkt daneben im Rampenlicht. Fünf Minuten am Morgen reichen für das ganze Programm, und der Untermieter bleibt still zufrieden, so wie man sich das von guten Untermietern wünscht.

Das flüssige Gold und sein fester Bruder

Der Grundpfeiler ist und bleibt das Bartöl: ein paar Tropfen täglich, einmassiert bis auf die Haut, gegen Jucken, Schuppen und für einen Bart, den man anfassen mag. Sobald der Bart Länge und eigene Meinungen entwickelt, kommt der Bartbalsam dazu, der pflegt wie ein Öl und dabei leichten Halt mitbringt, die Zivilisierung fliegender Härchen inklusive. Was zu deinem Bart passt, entscheiden Länge, Hauttyp und Alltag, und falls du dabei Rat willst: Wir haben beide Produkte und die dazugehörigen Bärte in jahrelanger Feldforschung getestet, an uns selbst.

Gut zu wissen..

Woche drei, und es juckt unter dem Bart, als hätte ich einen Ameisenhaufen adoptiert. Abrasieren?

Nicht abrasieren, durchhalten, du stehst an der berühmtesten Wegkreuzung der Bartgeschichte. Das Jucken in den ersten Wochen hat zwei simple Ursachen: Die frisch wachsenden Haare sind von der Rasur scharfkantig gekappt und pieksen beim Wachsen die eigene Haut, und die Haut darunter trocknet aus, weil ihr Talg für das neue Haar nicht mehr reicht. Beides behandelt dasselbe Mittel: täglich ein paar Tropfen Bartöl, bis auf die Haut einmassiert. Bei den meisten ist der Spuk nach ein bis zwei Wochen vorbei, und dahinter wartet der Bart, den du eigentlich wolltest. Der Ameisenhaufen zieht aus, versprochen.

Ich wasche und öle regelmäßig, trotzdem rieseln mir Schuppen auf das dunkle Hemd. Was übersehe ich?

Vermutlich die Zustellung: Bartschuppen entstehen auf der Haut, nicht im Haar, und bei dichten Bärten bleibt Öl gern in der oberen Haarschicht hängen, ohne je unten anzukommen. Massiere das Bartöl deshalb gezielt gegen den Strich bis auf die Haut ein, mit den Fingerspitzen, nicht nur mit der flachen Hand, und nimm eine Bartbürste zu Hilfe, die verteilt Öl und löst lose Hautschüppchen gleich mit. Prüfe außerdem die Wassertemperatur beim Waschen, heiß trocknet aus. Wenn es nach zwei, drei Wochen konsequenter Zustellung nicht besser wird, melde dich, dann gehen wir die Routine gemeinsam durch.

Bartöl und Bartbalsam: Brauche ich wirklich beides, und in welcher Reihenfolge?

Brauchen ist ein großes Wort. Das Bartöl ist die Basis für jeden Bart ab Woche eins, der Bartbalsam wird interessant, sobald Länge und fliegende Härchen ins Spiel kommen, meist ab ein paar Zentimetern. Wer beides nutzt, macht es so: morgens erst das Öl bis auf die Haut, kurz einziehen lassen, dann der Balsam für Halt und Finish. An unkomplizierten Tagen reicht eines von beiden völlig, das Öl für die Pflege, der Balsam als Zwei-in-eins für unterwegs. Es gibt hier kein Falsch, nur dein Bart und dein Morgen, und beide dürfen es sich einfach machen.

Meine Freundin behauptet, mein Bart kratzt beim Kuss wie eine Fußmatte. Kann ich da etwas tun?

Kannst du, und es lohnt sich für alle Beteiligten. Ein kratziger Bart ist fast immer ein trockener Bart: Die Haarspitzen sind spröde, stehen in alle Richtungen und fühlen sich entsprechend an. Das Gegenprogramm besteht aus drei Gewohnheiten: seltener und milder waschen, täglich Bartöl bis in die Spitzen, und regelmäßig bürsten, damit die Haare in eine Richtung liegen statt in alle. Bei längeren Bärten legt der Bartbalsam noch eine Schicht Geschmeidigkeit obendrauf. Gib dem Programm zwei Wochen, dann lass die Fußmatte erneut begutachten. Die Rückmeldungen, die uns erreichen, sind ausgesprochen positiv.

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