Beratung via Mail, Chat oder Brieftaube

Kostenloser Versand** ab 49,- Euro

Lieferung in 1-3 Tagen mit der Post oder DHL

Bartkamm & Bartbürste

(9 Produkte)

Kamm und Bürste sind die stillen Helden der Bartpflege. Ohne sie bleibt das beste Bartöl halb wirkungslos, weil es nie gleichmäßig im Bart ankommt. Der Bartkamm entwirrt und formt, die Bartbürste verteilt Öl und Talg und massiert nebenbei die Haut darunter. Hier findest du beides, aus Horn, Holz und mit Wildschweinborsten. Dein Bart wird es zeigen.

Erfahre mehr...
Ansicht als

Bartkamm & Bartbürste

Ein Bart wird nicht frisiert. Er wird erzogen.

Das klingt streng, ist aber die freundlichste Nachricht dieser Seite: Ein Bart, der morgens in alle Richtungen zeigt, ist kein hoffnungsloser Fall, sondern nur schlecht erzogen, und die Erziehung übernimmt kein Produkt, sondern ein Werkzeug. Wer seinen Bart täglich bürstet, immer in dieselbe Richtung, trainiert den Wuchs buchstäblich um: Die Haare gewöhnen sich an ihren Kurs, das Bild wird von Woche zu Woche ruhiger, und irgendwann liegt der Bart auch ungestylt so, wie du es ihm beigebracht hast. Nebenbei verteilt die Bartbürste die hauteigenen Öle und das Bartöl vom Ansatz bis in die Spitzen, massiert die Haut darunter und bürstet aus, was ein Tag so dalässt, tägliche Pflege, getarnt als Ordnung.

Der Bartkamm ist der zweite Erzieher im Team, mit anderem Lehrplan: Er sortiert, wo die Bürste trainiert. Konturen nachziehen, den Schnurrbart aus der Lippe legen, Balsam und Pomade gleichmäßig verteilen, als Schneidehilfe der Bartschere dienen, das ist Kamm-Terrain, und im Hosentaschen-Format ist er die Bart-Notfallambulanz für unterwegs. Kurze Bärte kommen oft mit der Bürste allein aus, ab Kammlänge wird das Duo unschlagbar.

Werkzeug fürs Leben

Unsere Kämme und Bürsten kommen aus Manufakturen, die für Jahrzehnte bauen: sauber verrundete Zinken statt kratzender Kanten, Naturborsten in der Härte, die ein Bart verträgt, Hölzer, die mit den Jahren schöner werden. Zusammen mit Bartöl für die Pflege und Bartbalsam fürs Finish ist das Duo die Grundausstattung jeder Bart-Erziehung. Welche Zinkenweite, welche Borstenhärte zu deinem Bart passt? Beschreib uns Länge und Dichte, wir kennen die Kandidaten persönlich.

Gut zu wissen..

Bürste, Kamm oder beides: Was braucht mein Bart in welcher Länge wirklich?

Die ehrliche Staffelung: In den ersten Wochen und bei kurzen Bärten reicht die Bartbürste völlig, sie verteilt Öle, trainiert die Richtung und pflegt die Haut mit, ein Kamm hätte schlicht nichts zu greifen. Sobald der Bart Kammlänge erreicht, also die Haare lang genug sind, um zwischen Zinken zu liegen, kommt der Bartkamm als Feinwerkzeug dazu, für Konturen, Schnurrbart und das Verteilen von Balsam. Bei langen, dichten Bärten dreht sich das Gewicht: Der Kamm wird zum täglichen Hauptwerkzeug, die Bürste zum Finish für Oberfläche und Glanz. Kauf also ruhig in dieser Reihenfolge, dein Bart sagt dir von selbst, wann Verstärkung fällig ist.

Mein Plastikkamm aus dem Drogeriemarkt knistert und rupft im Bart. Woran liegt das?

An zwei eingebauten Eigenschaften, die kein Vorsatz der Welt wegpflegt. Das Knistern ist statische Aufladung: Kunststoff lädt sich beim Kämmen elektrisch auf und gibt die Ladung an dein Barthaar weiter, das daraufhin absteht wie nach einem Luftballon-Trick, Holz und Horn sind von Natur aus antistatisch und lassen den Bart in Ruhe. Das Rupfen kommt von den Fertigungskanten der gepressten Zinken, die sich in drahtigem Barthaar verhaken, ein handgearbeiteter Kamm ist an jeder Zinke verrundet und poliert und gleitet, statt zu reißen. Mach den Fühltest an deinem Kamm, dann weißt du, was dein Bart jeden Morgen erlebt. Er hat Besseres verdient, und es hält Jahrzehnte.

Wildschweinborsten klingen nach Massage-Bürste für Möbel. Sind die im Gesicht nicht viel zu hart?

Die Sorge ist verständlich und löst sich meist nach der ersten Woche auf. Naturborsten gibt es in verschiedenen Härtegraden, und eine gute Bartbürste ist so bestückt, dass sie durchs Barthaar dringt und die Haut darunter erreicht, ohne zu kratzen, genau dieser leichte Massage-Effekt regt die Haut an und ist der halbe Pflegenutzen. In den ersten Tagen fühlt sich das auf ungeübter Haut tatsächlich intensiv an, das legt sich, sobald Haut und Bart sich an den neuen Mitbewohner gewöhnt haben. Bei sehr empfindlicher Haut oder sehr kurzem Bart greif zur weicheren Borste, sag es uns beim Aussuchen einfach dazu. Möbel bürsten wir übrigens mit anderen Modellen.

Kann ich mit der Bürste eigentlich auch Balsam und Öl verteilen, oder bleibt das an den Borsten hängen?

Nicht nur kannst du, du solltest sogar, die Bürste ist das beste Verteil-Werkzeug, das dein Bart besitzt. Der Ablauf: Öl oder Balsam wie gewohnt mit den Händen einarbeiten, dann mit der Bürste durchgehen, die Borsten ziehen die Pflege gleichmäßig vom Ansatz bis in die Spitzen und dorthin, wo Finger nie hinkommen, in die unteren Schichten. Dass dabei ein Rest an den Borsten hängen bleibt, ist kein Verlust, sondern Systempflege: Das Öl hält die Naturborsten geschmeidig, eine leicht benutzte Bürste arbeitet besser als eine klinisch saubere. Nur waschen solltest du sie dann gelegentlich, lauwarmes Wasser, ein Tropfen mildes Shampoo, trocknen lassen, fertig.

Vergleichen /5

Wird geladen...