Düfte
(0 produkte)Ein guter Duft ist der Abschluss, der auch bleibt, wenn du längst aus dem Raum bist. Bei uns findest du beides: Parfum für dich selbst, Raumduft für zu Hause. Vom leichten Eau de Cologne für heiße Tage über das alltagstaugliche Eau de Toilette bis zum Eau de Parfum, das über Stunden trägt. Dazu reines Parfum, tropfenweise dosiert, für alle, die das Kompromisslose mögen. Und für die eigenen vier Wände Diffusoren, Duftkerzen und Raumsprays.
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Düfte
Ein Duft ist die leiseste Visitenkarte, die du abgeben kannst, und die wirkungsvollste.
Bevor jemand deine Stimme hört, bevor er dir die Hand gibt, hat seine Nase längst entschieden, ob er dich interessant findet oder nicht. Duft arbeitet unter dem Radar, direkt am Erinnerungsgedächtnis vorbei ins Unterbewusste. Genau deshalb lohnt es sich, bei diesem Thema nicht das erstbeste Spray aus dem Drogeriemarkt zu nehmen, sondern einen Duft zu wählen, der zu dir passt – und ihn richtig zu tragen.
Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Eau de Toilette, Eau de Parfum und Parfum?
Die Frage kommt bei uns öfter als jede andere, und sie ist berechtigt, weil die Begriffe verwirrend wirken. Der Unterschied liegt in der Duftölkonzentration. Je höher sie ist, desto intensiver und langlebiger der Duft – und desto höher meist der Preis.
Eau de Cologne liegt bei etwa zwei bis fünf Prozent Duftöl, hält zwei bis vier Stunden und wirkt frisch und dezent. Ideal für heiße Tage, großzügige Anwendung, Wohlfühlduft am Handgelenk.
Eau de Toilette hat etwa fünf bis fünfzehn Prozent Duftöl, hält vier bis sechs Stunden und ist das klassische Alltagsformat. Zwei bis drei Sprühstöße am Morgen tragen dich durch den Tag.
Eau de Parfum liegt bei fünfzehn bis zwanzig Prozent und hält sechs bis acht Stunden, oft länger. Intensiver, vielschichtiger, eng am Körper. Ein bis zwei Sprühstöße reichen.
Extrait de Parfum oder reines Parfum kommt mit zwanzig bis dreißig Prozent Duftöl und hält einen ganzen Tag. Wird nicht gesprüht, sondern tropfenweise aufgetragen, und ist deutlich teurer – dafür kommst du mit einem kleinen Flakon sehr lange aus.
Kopfnote, Herznote, Basisnote – die Architektur eines Duftes
Ein guter Duft ist nicht eine einzelne Note, sondern eine Bewegung. Die Kopfnote ist das, was du in den ersten Minuten riechst, oft Zitrus oder grüne Kräuter – flüchtig, präsent, der erste Eindruck. Nach etwa fünfzehn bis dreißig Minuten verflüchtigt sie sich und das Herz tritt hervor: Blüten, Gewürze, wärmere Noten. Nach ein paar Stunden bleibt schließlich die Basisnote, das Fundament aus Holz, Harz, Moschus oder Amber, das über Stunden auf der Haut bleibt und letztlich das ist, was andere an dir wahrnehmen, wenn sie dir nahekommen.
Deshalb lohnt es sich, einen Duft nicht nach der Kopfnote zu kaufen. Ein Duft, der in den ersten Minuten spannend klingt, kann in der Basis enttäuschen – und umgekehrt.
Wie findet man den eigenen Duft?
Die größte Falle beim Duftkauf: den Flakon im Laden einmal aufsprühen und sofort entscheiden. Was du dort riechst, ist die Kopfnote, verstärkt durch alle anderen Düfte in deiner Umgebung. Ein Duft entfaltet sich erst auf der Haut, und er braucht Zeit dafür.
Unser Rat: einen Duft mindestens drei Tage lang tragen, bevor du urteilst. Am besten über Duftproben, die wir als 2-ml-Zerstäuber für viele Düfte im Sortiment haben. So siehst du, wie der Duft sich nach sechs, nach acht Stunden auf deiner Haut entwickelt – und wie andere Menschen in deinem Umfeld reagieren.
Welcher Duft passt zu welcher Jahreszeit?
Eine gute Faustregel: Wärme ruft nach Frische, Kälte nach Tiefe. Im Sommer funktionieren zitrische Düfte, mediterrane Kräuternoten und leichte Blüten. Im Herbst und Winter darf es wärmer und würziger werden – Tabak, Leder, Holz, Amber, Gewürze. Das ist kein Gesetz, nur eine Richtung. Wer im Hochsommer einen schweren Orient-Duft tragen will, soll das tun. Aber er sollte wissen, dass die Hitze den Duft laut macht und für die Umgebung anstrengend werden kann.
Raumduft – der Duft für dein Zuhause
Neben Düften für die Haut führen wir auch Raumduft: Diffusoren mit Stäbchen, Duftkerzen und Raumsprays. Jede Variante hat ihren Platz. Diffusoren geben gleichmäßig und leise ab, ideal für Räume, in denen du dauerhaft einen angenehmen Grundton willst. Duftkerzen schaffen Atmosphäre am Abend und in der dunklen Jahreszeit – Licht und Duft zusammen wirken stärker als jedes einzeln. Raumsprays sind die schnelle Lösung vor Besuch oder nach dem Kochen.
Ein Duft pro Raum reicht. Wer überall im Haus denselben Duft verströmt, stumpft die eigene Nase ab – unterschiedliche Düfte in unterschiedlichen Zimmern halten das Zuhause lebendig.
Wie trage ich einen Duft richtig?
Trag den Duft auf die Pulspunkte auf: Innenseiten der Handgelenke, Hals, hinter die Ohren. Dort ist die Haut am wärmsten, und der Duft entfaltet sich gleichmäßig über den Tag. Reibe die Handgelenke nach dem Aufsprühen nicht aneinander, das zerstört die feine Kopfnote. Und: weniger ist mehr. Wer seinen eigenen Duft noch stark riecht, trägt zu viel. Ziel ist, dass andere ihn wahrnehmen, wenn sie dir nahekommen, nicht bevor sie den Raum betreten.
Bei der Duftwahl helfen wir gerne. Wenn du unsicher bist, welche Richtung zu dir passt, oder wenn du ein bestimmtes Gefühl suchst und nicht weißt, wo anfangen – schreib Finn oder Mike. Zwei, drei Stichworte zu deinem Stil oder einem Duft, den du schon mal gerne getragen hast, reichen meistens als Startpunkt.