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Blackbeards Bartbürste Birnbaum, groß – Wildschweinborsten

Normaler Preis 19,90 €
inkl. MwSt. zzgl. Versand

Bürste nach dem Öl, nicht davor, und zieh in kurzen Bahnen von der Wange zum Kinn. Fünf Zentimeter Borstenfläche auf neun Zentimeter Bürste, vierundvierzig Gramm Birnbaum in der Handfläche: Das ist die große von beiden, gedacht für Bärte, bei denen ein Kamm allein nicht mehr reicht.

Was ein Kamm ordnet, macht die Bürste erst geschmeidig.


  • Bürste nach dem Öl, nicht davor: Zieh in kurzen Bahnen von der Wange zum Kinn. Die Borsten nehmen das Öl von der Oberfläche auf und tragen es nach unten weiter.
  • Naturborsten tragen Fett: Die Schuppen auf der Borste halten Öl und Talg fest und geben sie beim nächsten Zug wieder ab. Eine glatte Faser schiebt beides nur vor sich her.
  • Fünf Zentimeter Borstenfläche: Die große von beiden, für Bärte, bei denen ein Kamm allein nicht mehr reicht. Vierundvierzig Gramm bringen die Borsten ohne Nachdruck ins Haar.
  • Ohne Griff, in der Handfläche: Du drückst mit dem Ballen und dosierst über die ganze Hand statt über zwei Finger. Neun Zentimeter Birnbaum, dicht und feuchtigkeitsscheu.

Verteilt Bartöl bis in die Spitzen.

Für dichte Bärte ab Kinnlänge.

Spezifikation

  • Geschlecht
    Mann
  • Anwendungsbereich
    Bart

Große Bartbürste mit Wildschweinborsten – das Werkzeug, das dein Öl verteilt.

Ein Kamm zieht Linien. Eine Bürste arbeitet auf der Fläche, und sie tut dabei etwas, das ein Kamm nicht kann: Sie nimmt auf und gibt wieder ab. Deshalb ist sie das zweite Werkzeug, nicht das Ersatzwerkzeug.

Das Holz: Birnbaum, mit fünf Zentimetern Borstenfläche.

Der Körper liegt ohne Griff in der Handfläche, und das ist bei einer Bartbürste kein Verzicht, sondern der bessere Weg – du drückst mit dem Handballen und dosierst über die ganze Hand statt über zwei Finger. Neun Zentimeter lang, fünf breit, dreieinhalb hoch: Die Bürste füllt eine Männerhand aus, ohne darüber hinauszustehen. Vierundvierzig Gramm sind dabei genug Masse, um die Borsten ins Haar zu bringen, ohne dass du nachhelfen musst. Birnbaum ist dicht und nimmt kaum Feuchtigkeit auf, was ihm das tägliche Bartöl nicht übel nehmen lässt.


Die Borste: Wildschwein, und der Grund liegt unter dem Mikroskop.

Eine Naturborste ist außen nicht glatt, sondern mit feinen Schuppen besetzt, ähnlich wie dein eigenes Haar. In diesen Schuppen bleibt Fett hängen – Bartöl, Balsam, körpereigener Talg – und wird beim nächsten Zug wieder abgegeben, ein Stück weiter unten. Genau das macht den Unterschied: Öl, das du in die Hände nimmst, landet zuerst an der Oberfläche. Eine Borstenbürste holt es dort ab und trägt es dorthin, wo du mit den Fingern nie gleichmäßig hinkommst. Eine glatte Kunstfaser kann das nicht, weil ihr die Schuppen fehlen; sie schiebt das Öl vor sich her, statt es mitzunehmen.


Aus der Werkstatt: gebohrt, eingezogen, beschnitten.

Unsere Bürsten kommen aus einer Bürstenfabrik im Schwarzwald, die 1869 gegründet wurde und heute in fünfter Generation geführt wird. In dem Tal standen einmal etliche solcher Betriebe; sie ist die letzte davon. Dort passiert alles unter einem Dach, vom Stamm bis zur fertigen Bürste: Das Holz wird zugeschnitten, die Löcher werden gebohrt, die Borstenbündel eingezogen und die Borstenlänge zum Schluss ausgeglichen. Die hochwertigen Haarbürsten entstehen dabei von Hand im Stirneinzugsverfahren – ein altes Verfahren, bei dem die Bündel einzeln in den Bürstenkörper gezogen werden, statt maschinell hineingestanzt zu werden.

Das Holz stammt überwiegend aus heimischen Wäldern. Die Borsten nicht: Wildschweinborste wird in Europa kaum noch gewonnen, unsere kommt aus Asien. Wenn dir das nicht passt, nimm die vegane Schwester mit der Agavenfaser – dafür gibt es sie.


Blackbeards X: unser Name, ihre Hände.

Wir stellen Kosmetik her. Bürsten zu bauen haben wir nie gelernt, und in einem Tal, in dem es seit über hundertfünfzig Jahren jemand besser kann, wäre das auch eine seltsame Idee. Also suchen wir aus, geben vor und prüfen, was zurückkommt – und das ist mehr Arbeit, als es klingt. Wenn dir an dieser Bürste etwas auffällt, das besser sein könnte, schreib es uns. Der Weg in den Schwarzwald ist kurz, wenn du ihn regelmäßig gehst.

Produktsicherheit

Michael Seebauer e.K. (Blackbeards)
Hochstraß 2
83064 Raubling
Deutschland

GPSR@blackbeards.de

So bürstest und kämmst du deinen Bart.

Die tägliche Bart-Erziehung dauert keine Minute und folgt einer einfachen Arbeitsteilung: Die Bürste trainiert, der Kamm sortiert. Gebürstet wird einmal morgens, am besten nach Bartöl oder Balsam, damit die Borsten die Pflege gleich mitverteilen, in ruhigen Zügen vom Ansatz in die Spitzen und immer in die Richtung, in der der Bart liegen soll, das Haar merkt sich den Kurs schneller, als du denkst. Der Kamm übernimmt danach die Feinarbeit, Konturen, Schnurrbart, die Stelle, die immer eigene Pläne hat, und wandert bei Bedarf in die Hosentasche. Mehr Frequenz braucht es nicht, wer nervös alle zwei Stunden bürstet, reizt irgendwann die Haut und erreicht das Gegenteil. Das Werkzeug selbst will wenig: Haare herauszupfen, gelegentlich mit lauwarmem Wasser reinigen, trocknen lassen. Und der Fortschrittstest kommt von allein: Wenn dein Bart eines Morgens schon richtig liegt, bevor du gebürstet hast, war die Erziehung erfolgreich.

Was du über Bartkamm & Bartbürste wissen musst.

Bürste, Kamm oder beides: Was braucht mein Bart in welcher Länge wirklich?

Die ehrliche Staffelung: In den ersten Wochen und bei kurzen Bärten reicht die Bartbürste völlig, sie verteilt Öle, trainiert die Richtung und pflegt die Haut mit, ein Kamm hätte schlicht nichts zu greifen. Sobald der Bart Kammlänge erreicht, also die Haare lang genug sind, um zwischen Zinken zu liegen, kommt der Bartkamm als Feinwerkzeug dazu, für Konturen, Schnurrbart und das Verteilen von Balsam. Bei langen, dichten Bärten dreht sich das Gewicht: Der Kamm wird zum täglichen Hauptwerkzeug, die Bürste zum Finish für Oberfläche und Glanz. Kauf also ruhig in dieser Reihenfolge, dein Bart sagt dir von selbst, wann Verstärkung fällig ist.

Mein Plastikkamm aus dem Drogeriemarkt knistert und rupft im Bart. Woran liegt das?

An zwei eingebauten Eigenschaften, die kein Vorsatz der Welt wegpflegt. Das Knistern ist statische Aufladung: Kunststoff lädt sich beim Kämmen elektrisch auf und gibt die Ladung an dein Barthaar weiter, das daraufhin absteht wie nach einem Luftballon-Trick, Holz und Horn sind von Natur aus antistatisch und lassen den Bart in Ruhe. Das Rupfen kommt von den Fertigungskanten der gepressten Zinken, die sich in drahtigem Barthaar verhaken, ein handgearbeiteter Kamm ist an jeder Zinke verrundet und poliert und gleitet, statt zu reißen. Mach den Fühltest an deinem Kamm, dann weißt du, was dein Bart jeden Morgen erlebt. Er hat Besseres verdient, und es hält Jahrzehnte.

Wildschweinborsten klingen nach Massage-Bürste für Möbel. Sind die im Gesicht nicht viel zu hart?

Die Sorge ist verständlich und löst sich meist nach der ersten Woche auf. Naturborsten gibt es in verschiedenen Härtegraden, und eine gute Bartbürste ist so bestückt, dass sie durchs Barthaar dringt und die Haut darunter erreicht, ohne zu kratzen, genau dieser leichte Massage-Effekt regt die Haut an und ist der halbe Pflegenutzen. In den ersten Tagen fühlt sich das auf ungeübter Haut tatsächlich intensiv an, das legt sich, sobald Haut und Bart sich an den neuen Mitbewohner gewöhnt haben. Bei sehr empfindlicher Haut oder sehr kurzem Bart greif zur weicheren Borste, sag es uns beim Aussuchen einfach dazu. Möbel bürsten wir übrigens mit anderen Modellen.

Kann ich mit der Bürste eigentlich auch Balsam und Öl verteilen, oder bleibt das an den Borsten hängen?

Nicht nur kannst du, du solltest sogar, die Bürste ist das beste Verteil-Werkzeug, das dein Bart besitzt. Der Ablauf: Öl oder Balsam wie gewohnt mit den Händen einarbeiten, dann mit der Bürste durchgehen, die Borsten ziehen die Pflege gleichmäßig vom Ansatz bis in die Spitzen und dorthin, wo Finger nie hinkommen, in die unteren Schichten. Dass dabei ein Rest an den Borsten hängen bleibt, ist kein Verlust, sondern Systempflege: Das Öl hält die Naturborsten geschmeidig, eine leicht benutzte Bürste arbeitet besser als eine klinisch saubere. Nur waschen solltest du sie dann gelegentlich, lauwarmes Wasser, ein Tropfen mildes Shampoo, trocknen lassen, fertig.