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Blackbeards Streichriemen aus Juchtenleder mit Hanfgurt

Normaler Preis 49,90 €
inkl. MwSt. zzgl. Versand

Häng den Riemen auf, spann ihn straff und zieh das Messer mit dem Rücken voran über das Leder, niemals mit der Schneide voran. Dreiunddreißigeinhalb Zentimeter Lederbahn, viereinhalb Zentimeter breit, dazu ein Hanfgurt: Zwanzig Züge vor der Rasur genügen.

Was dabei passiert, hat mit Schärfen weniger zu tun, als die meisten glauben – abgetragen wird dabei nämlich gar nichts.


  • Mit dem Rücken voran, niemals mit der Schneide: Häng den Riemen auf, spann ihn straff und zieh zwanzig bis dreißig Mal ruhig durch. Druck brauchst du keinen.
  • Ledern richtet, es schleift nicht: Die hauchdünne Schneidkante legt sich beim Rasieren um. Der Riemen stellt sie wieder auf – deshalb ledert man täglich und schleift selten.
  • Juchtenleder und Hanfgurt: Pflanzlich gegerbtes Rindleder, fest unter Zug und trotzdem geschmeidig. Über den Hanf geht man vorher, um die Kante vorzubereiten.
  • Dreiunddreißigeinhalb Zentimeter Bahn: Viereinhalb Zentimeter breit, knapp fünfzig Zentimeter mit Aufhängung. Genug Weg für einen ruhigen Zug.

Hält das Rasiermesser zwischen zwei Schleifgängen scharf.

Für jeden, der mit dem Rasiermesser rasiert.

  • Wir legen Wert auf Qualität und Nachhaltigkeit.

  • Kostenloser und schneller Versand** bereits ab 49,- Euro.

  • Große Produktvielfalt für deine Bartpflege & Rasur.

  • Persönliche Beratung via Mail, Chat und Brieftaube.

Streichriemen aus Juchtenleder – ledern ist kein Schleifen.

Fast jeder, der ein Rasiermesser besitzt, hat schon einmal gehört, man müsse es vor der Rasur „abziehen“. Warum, kann kaum jemand sagen. Die Antwort ist überraschend genau, und sie erklärt auch, warum man es falsch machen kann.

Das Verfahren: der Grat wird gerichtet, nicht abgetragen.

Die Schneide eines Rasiermessers läuft in einer hauchdünnen Kante aus, die beim Rasieren zur Seite umlegt – nicht sichtbar, aber spürbar: Das Messer zieht plötzlich, obwohl es scharf ist. Ein Streichriemen trägt nichts ab. Er richtet diese umgelegte Kante wieder auf, indem das Messer mit dem Rücken voran über das nachgiebige Leder gezogen wird. Deshalb ledert man vor jeder Rasur und schleift nur ein paar Mal im Jahr. Und deshalb ist die Richtung entscheidend: Ziehst du mit der Schneide voran, schneidest du in den Riemen und ruinierst beides. Zwanzig bis dreißig ruhige Züge reichen, und Druck brauchst du keinen – das Leder macht die Arbeit, sobald es straff ist.

Das Leder: Juchten, dazu ein Gurt aus Hanf.

Juchtenleder ist eine alte, mit pflanzlichen Gerbstoffen gegerbte Rindlederart, die ursprünglich aus Russland kommt und für ihre Zähigkeit bekannt ist. Für einen Streichriemen ist genau die Kombination gefragt, die sie mitbringt: fest genug, um sich unter Zug nicht zu dehnen, und geschmeidig genug, um sich beim Zug minimal unter die Schneide zu legen. Der Hanfgurt auf der Gegenseite ist kein Zierrat, sondern die gröbere Bahn: Über ihn geht man vor dem Leder, um Rückstände abzunehmen und die Kante vorzubereiten. Dreiunddreißigeinhalb Zentimeter Lederbahn, viereinhalb Zentimeter Breite, knapp fünfzig Zentimeter Gesamtlänge mit Aufhängung.

Aus der Werkstatt: ein Haus in Solingen, das nichts anderes macht.

Unsere Riemen kommen aus einem Solinger Betrieb, der 1919 gegründet wurde und sich seither auf Streichriemen und Abziehpasten beschränkt hat. Wenn du in Europa ein Rasiermesser einer bekannten Marke kaufst und ein Riemen dabeiliegt, stehen die Chancen gut, dass er aus demselben Haus stammt – dort kaufen die Messerhersteller ein. Das Juchtenleder wird dort bewusst verwendet, weil es haltbar und geschmeidig zugleich ist und dadurch gleichmäßig ledert. Wir haben lange nach einem besseren Riemen gesucht und am Ende festgestellt, dass wir bereits beim Richtigen waren.

Blackbeards X: eingekauft, wo alle einkaufen.

Bei diesem Riemen ist unser Beitrag klein: Wir haben ihn ausgesucht, nicht gebaut. Der Betrieb dahinter beliefert halb Europa, und wir sehen keinen Grund, so zu tun, als hätten wir eine geheime Quelle. Was wir beitragen, ist die Auswahl der Ausführung und die Bereitschaft, es hinzuschreiben. Wenn du eine andere Länge oder eine Paste dazu brauchst, sag Bescheid – beides ist zu bekommen.

Ausführliche Beschreibung

Streichriemen aus Juchtenleder – ledern ist kein Schleifen.

Fast jeder, der ein Rasiermesser besitzt, hat schon einmal gehört, man müsse es vor der Rasur „abziehen“. Warum, kann kaum jemand sagen. Die Antwort ist überraschend genau, und sie erklärt auch, warum man es falsch machen kann.

Das Verfahren: der Grat wird gerichtet, nicht abgetragen.

Die Schneide eines Rasiermessers läuft in einer hauchdünnen Kante aus, die beim Rasieren zur Seite umlegt – nicht sichtbar, aber spürbar: Das Messer zieht plötzlich, obwohl es scharf ist. Ein Streichriemen trägt nichts ab. Er richtet diese umgelegte Kante wieder auf, indem das Messer mit dem Rücken voran über das nachgiebige Leder gezogen wird. Deshalb ledert man vor jeder Rasur und schleift nur ein paar Mal im Jahr. Und deshalb ist die Richtung entscheidend: Ziehst du mit der Schneide voran, schneidest du in den Riemen und ruinierst beides. Zwanzig bis dreißig ruhige Züge reichen, und Druck brauchst du keinen – das Leder macht die Arbeit, sobald es straff ist.

Das Leder: Juchten, dazu ein Gurt aus Hanf.

Juchtenleder ist eine alte, mit pflanzlichen Gerbstoffen gegerbte Rindlederart, die ursprünglich aus Russland kommt und für ihre Zähigkeit bekannt ist. Für einen Streichriemen ist genau die Kombination gefragt, die sie mitbringt: fest genug, um sich unter Zug nicht zu dehnen, und geschmeidig genug, um sich beim Zug minimal unter die Schneide zu legen. Der Hanfgurt auf der Gegenseite ist kein Zierrat, sondern die gröbere Bahn: Über ihn geht man vor dem Leder, um Rückstände abzunehmen und die Kante vorzubereiten. Dreiunddreißigeinhalb Zentimeter Lederbahn, viereinhalb Zentimeter Breite, knapp fünfzig Zentimeter Gesamtlänge mit Aufhängung.

Aus der Werkstatt: ein Haus in Solingen, das nichts anderes macht.

Unsere Riemen kommen aus einem Solinger Betrieb, der 1919 gegründet wurde und sich seither auf Streichriemen und Abziehpasten beschränkt hat. Wenn du in Europa ein Rasiermesser einer bekannten Marke kaufst und ein Riemen dabeiliegt, stehen die Chancen gut, dass er aus demselben Haus stammt – dort kaufen die Messerhersteller ein. Das Juchtenleder wird dort bewusst verwendet, weil es haltbar und geschmeidig zugleich ist und dadurch gleichmäßig ledert. Wir haben lange nach einem besseren Riemen gesucht und am Ende festgestellt, dass wir bereits beim Richtigen waren.

Blackbeards X: eingekauft, wo alle einkaufen.

Bei diesem Riemen ist unser Beitrag klein: Wir haben ihn ausgesucht, nicht gebaut. Der Betrieb dahinter beliefert halb Europa, und wir sehen keinen Grund, so zu tun, als hätten wir eine geheime Quelle. Was wir beitragen, ist die Auswahl der Ausführung und die Bereitschaft, es hinzuschreiben. Wenn du eine andere Länge oder eine Paste dazu brauchst, sag Bescheid – beides ist zu bekommen.

Zur Anwendung:

Eine Anleitung für Zubehör zu schreiben, ist ein bisschen so, als würde man erklären, wie ein Haken funktioniert, aber ein paar Dinge machen den Unterschied. In den Rasierständer gehören Rasierhobel und Rasierpinsel direkt nach der Rasur, der Pinsel immer kopfüber, damit das Restwasser aus dem Knoten abläuft und nicht ins Herz des Pinsels zieht. Der Klingensafe steht am besten griffbereit im Schrank und wird erst entsorgt, wenn er wirklich voll ist, gut verschlossen ab in den Metallschrott oder Restmüll. Ins Reiseetui wandert der Rasierhobel grundsätzlich ohne Rasierklinge, im Handgepäck sind lose Klingen ohnehin tabu, erkundige dich im Zweifel vor dem Flug. Und alles, was aus Chrom oder Edelstahl ist, dankt dir gelegentliches Trockenreiben mit einem weichen Tuch mit jahrzehntelangem Glanz. Mehr Anleitung braucht die Kür nicht.

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Über die Marke

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Was du über Zubehör (Rasur) wissen musst.

Braucht ein Rasierhobel wirklich einen Ständer, oder ist das nur Deko fürs Regal?

Beides, und wir sehen keinen Widerspruch. Praktisch sorgt der Rasierständer dafür, dass Rasierhobel und vor allem Rasierpinsel nach der Rasur frei trocknen können, beim Pinsel kopfüber, damit das Wasser aus dem Knoten läuft, dauerfeuchte Knoten sind der häufigste Grund für vorzeitig müde Pinsel. Ein Hobel, der flach in der nassen Ablage liegt, sammelt dagegen Kalk und Seifenreste im Gewinde. Und ja, natürlich ist der Ständer auch Deko, ein ordentlich aufgehängtes Werkzeug sieht schlicht gut aus. Wer sich dafür rechtfertigen muss, darf gern auf die Pinsel-Lebensdauer verweisen. Funktioniert seit Generationen.

Darf mein Rasierhobel eigentlich mit ins Handgepäck?

Der Rasierhobel selbst ja, seine Rasierklingen nein, so handhaben es die Sicherheitskontrollen praktisch überall: Lose Double-Edge-Klingen gelten als Klingen und fliegen raus, im Zweifel samt Diskussion am Band. Die bewährte Reiseroutine: Klinge vor dem Flug entsorgen, den Hobel sauber und klingenlos im Etui ins Handgepäck, und am Zielort ein frisches Päckchen Rasierklingen kaufen oder ein paar im aufgegebenen Koffer mitnehmen, dort sind sie erlaubt. Erkundige dich bei Unsicherheit kurz bei deiner Airline, die Regeln ändern sich gelegentlich. Und falls du am Urlaubsort keine Klingen findest: Es gibt Schlimmeres als drei Tage Urlaubsbart.

Ich habe Rasierhobel, Rasierpinsel und Seife. Was fehlt mir denn jetzt noch wirklich?

Streng genommen: nichts, deine Ausrüstung ist komplett, und wir sind die Letzten, die dir Bedarf einreden. Was jetzt kommt, ist Komfort in absteigender Dringlichkeit: Ein Klingensafe löst die Frage nach den gebrauchten Rasierklingen elegant und dauerhaft. Ein Ständer verlängert das Leben deines Rasierpinsels spürbar. Eine Rasierschale macht das Aufschäumen wärmer und gemütlicher. Ein Reiseetui schützt das Werkzeug unterwegs. Und der Rasierspiegel mit Vergrößerung ist für Konturenfreunde Gold wert. Fang mit dem an, was dich im Alltag tatsächlich nervt, der Rest kommt von allein. Meistens zu Weihnachten.

Mein verchromter Rasierhobel bekommt am Griff stumpfe Stellen. Rostet der jetzt durch?

Sehr unwahrscheinlich, was du siehst, sind fast immer Kalk- und Seifenablagerungen, keine Korrosion, verchromte und Edelstahl-Hobel sind gegen Badezimmerklima gut gewappnet. Die Kur ist simpel: den Rasierhobel zerlegen, in warmem Wasser mit einem Spritzer Spülmittel baden, mit einer weichen Zahnbürste die Gewinde und Riffelungen durchgehen, abspülen, trocken reiben, glänzt wie neu. Vorbeugend hilft, den Hobel nach der Rasur kurz abzutrocknen und nicht in der Duschkabine wohnen zu lassen. Echter Rost ist bei ordentlichen Hobeln eine Rarität; falls du doch braune Stellen unter abgeplatzter Beschichtung siehst, schick uns ein Foto, dann schauen wir gemeinsam.