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Blackbeards Rasiercreme Rubin 75g – Benzoe Sumatra, Labdanum & Orange

Normaler Preis 29,90 €
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Nimm etwas Creme auf den feuchten Pinsel und schlag sie in der Schale auf, bis der Schaum steht und nicht mehr glänzt. Was du danach eine Viertelstunde lang unter der Nase hast, ist die dichteste Form dieses Duftes: Schaum besteht aus unzähligen Bläschen und hat dadurch eine riesige Oberfläche, von der die Harze verdunsten können.


  • Auf den feuchten Pinsel, in der Schale aufschlagen: Schlag so lange, bis der Schaum steht und matt wird. Wenig genügt, deshalb hält der Tiegel länger, als seine Größe vermuten lässt.
  • Sehr viel Oberfläche, sehr nah an der Nase: Jedes Bläschen ist eine Grenzfläche zur Luft. Deshalb ist der Schaum der stärkste Duftträger im ganzen Sortiment.
  • Kaolin gibt der Klinge Grip: Die feine Tonerde sorgt dafür, dass die Klinge geführt wird. Panthenol beruhigt die Haut, während sie arbeitet.
  • Hitze kostet Duft: Stundenlanges Sieden treibt flüchtige Bestandteile aus. Die Orangenschale ist hier deshalb höher dosiert als in jedem anderen Rubin-Produkt.

Dichter Schaum, die Klinge gleitet sanft.

Für Nassrasierer mit Pinsel und Schale.

Spezifikation

  • Duftnoten
    Benzoe Sumatra, Orange, Labdanum, Weihrauch, Patchouli
  • Wir legen Wert auf Qualität und Nachhaltigkeit.

  • Kostenloser und schneller Versand** bereits ab 49,- Euro.

  • Große Produktvielfalt für deine Bartpflege & Rasur.

  • Persönliche Beratung via Mail, Chat und Brieftaube.

Rasiercreme für dichten Schaum – eine Viertelstunde Harz unter der Nase.

Ein Duft aus schweren Harzen braucht Fläche und Wärme, um sich zu zeigen. Beides liefert ein Schaum im Überfluss: unzählige Bläschen, warmes Wasser, und das Ganze sitzt genau dort, wo du riechst. Kein anderes Produkt der Linie bringt Rubin so nah an dich heran.

Der Duft: Harz auf einer sehr großen Fläche.

Warum riecht Schaum stärker als alles andere? Weil er kaum aus Substanz besteht, dafür aber aus sehr viel Oberfläche – jedes einzelne Bläschen ist eine Grenzfläche zur Luft, und über jede davon können Duftstoffe entweichen. Dazu kommt die Wärme des Wassers, und der ganze Aufbau steht dir direkt unter der Nase. Zuerst meldet sich die Süßorange, hell und schwer zugleich, wie die Schale einer sonnengereiften Frucht. Während du die erste Bahn ziehst, kommt das Benzoeharz durch, dunkel und würzig, und legt sich mit dem Leder des Labdanum zusammen.

Der Weihrauch bleibt am längsten, kühl und feierlich. Patchouli meldet sich erst nach dem Abspülen, wenn nur noch ein Rest auf der Haut steht. Nimm dir ruhig die zweite Passage, auch wenn die erste gereicht hätte.

Die Inhaltsstoffe: Seifenbasis, Kaolin und Panthenol.

Eine Croap ist halb Creme, halb Seife: weich genug für den Pinsel, fest genug für einen Schaum, der eine Viertelstunde durchhält. Stearinsäure und traditionell gesottene Seife bilden das Gerüst, Kokos- und Rizinusöl sorgen für die Dichte, Sheabutter und Glycerin für die Pflege. Kaolin gibt der Klinge Grip, damit sie geführt wird, statt zu rutschen. Panthenol hält die Haut ruhig, solange der Stahl über sie geht. Der Schaum selbst erledigt zwei Dinge, die man ihm nicht ansieht: Er hält das Barthaar feucht und aufgerichtet, sodass die Klinge weniger Kraft braucht, und er schiebt einen Gleitfilm zwischen Stahl und Haut.

Aus unserer Manufaktur: was heiße Seife mit einem Duft macht.

Eine Croap wird gesotten, und Sieden bedeutet Hitze über Stunden. Für einen Duft ist das die unfreundlichste Umgebung, die es in unserem Sortiment gibt – flüchtige Bestandteile gehen dabei einfach verloren. Bei Rubin fällt das weniger ins Gewicht als bei einer leichten Rezeptur, weil Harze schwer sind und Hitze besser überstehen; die Orangenschale allerdings muss deutlich höher dosiert werden als anderswo, sonst ist sie nach dem Sud nicht mehr da.

Zugegeben wird der Duft ohnehin erst spät, wenn die Masse abkühlt. Die beiden Harzauszüge stellen wir selbst her; sie stehen wochenlang im Glas, bevor sie in den Topf dürfen.

Die Rubin-Linie: der Anfang einer Rasur.

Wer den ganzen Morgen in einem Duft verbringen möchte, fängt hier an, mit dem Pinsel – danach übernimmt das Rasierwasser oder der Balsam, je nachdem, was deine Haut verträgt. Für den Bart und fürs Haupthaar gibt es Rubin ebenfalls. Diese Croap ist die Rezeptur, an der wir am längsten gesessen haben, und die, bei der wir am ehesten noch etwas ändern werden. Wenn dein Schaum anders ausfällt als beschrieben, liegt es fast immer am Wasser oder am Pinsel; schreib uns, wir haben dazu inzwischen einiges an Erfahrung.

Ausführliche Beschreibung

Rasiercreme für dichten Schaum – eine Viertelstunde Harz unter der Nase.

Ein Duft aus schweren Harzen braucht Fläche und Wärme, um sich zu zeigen. Beides liefert ein Schaum im Überfluss: unzählige Bläschen, warmes Wasser, und das Ganze sitzt genau dort, wo du riechst. Kein anderes Produkt der Linie bringt Rubin so nah an dich heran.

Der Duft: Harz auf einer sehr großen Fläche.

Warum riecht Schaum stärker als alles andere? Weil er kaum aus Substanz besteht, dafür aber aus sehr viel Oberfläche – jedes einzelne Bläschen ist eine Grenzfläche zur Luft, und über jede davon können Duftstoffe entweichen. Dazu kommt die Wärme des Wassers, und der ganze Aufbau steht dir direkt unter der Nase. Zuerst meldet sich die Süßorange, hell und schwer zugleich, wie die Schale einer sonnengereiften Frucht. Während du die erste Bahn ziehst, kommt das Benzoeharz durch, dunkel und würzig, und legt sich mit dem Leder des Labdanum zusammen.

Der Weihrauch bleibt am längsten, kühl und feierlich. Patchouli meldet sich erst nach dem Abspülen, wenn nur noch ein Rest auf der Haut steht. Nimm dir ruhig die zweite Passage, auch wenn die erste gereicht hätte.

Die Inhaltsstoffe: Seifenbasis, Kaolin und Panthenol.

Eine Croap ist halb Creme, halb Seife: weich genug für den Pinsel, fest genug für einen Schaum, der eine Viertelstunde durchhält. Stearinsäure und traditionell gesottene Seife bilden das Gerüst, Kokos- und Rizinusöl sorgen für die Dichte, Sheabutter und Glycerin für die Pflege. Kaolin gibt der Klinge Grip, damit sie geführt wird, statt zu rutschen. Panthenol hält die Haut ruhig, solange der Stahl über sie geht. Der Schaum selbst erledigt zwei Dinge, die man ihm nicht ansieht: Er hält das Barthaar feucht und aufgerichtet, sodass die Klinge weniger Kraft braucht, und er schiebt einen Gleitfilm zwischen Stahl und Haut.

Aus unserer Manufaktur: was heiße Seife mit einem Duft macht.

Eine Croap wird gesotten, und Sieden bedeutet Hitze über Stunden. Für einen Duft ist das die unfreundlichste Umgebung, die es in unserem Sortiment gibt – flüchtige Bestandteile gehen dabei einfach verloren. Bei Rubin fällt das weniger ins Gewicht als bei einer leichten Rezeptur, weil Harze schwer sind und Hitze besser überstehen; die Orangenschale allerdings muss deutlich höher dosiert werden als anderswo, sonst ist sie nach dem Sud nicht mehr da.

Zugegeben wird der Duft ohnehin erst spät, wenn die Masse abkühlt. Die beiden Harzauszüge stellen wir selbst her; sie stehen wochenlang im Glas, bevor sie in den Topf dürfen.

Die Rubin-Linie: der Anfang einer Rasur.

Wer den ganzen Morgen in einem Duft verbringen möchte, fängt hier an, mit dem Pinsel – danach übernimmt das Rasierwasser oder der Balsam, je nachdem, was deine Haut verträgt. Für den Bart und fürs Haupthaar gibt es Rubin ebenfalls. Diese Croap ist die Rezeptur, an der wir am längsten gesessen haben, und die, bei der wir am ehesten noch etwas ändern werden. Wenn dein Schaum anders ausfällt als beschrieben, liegt es fast immer am Wasser oder am Pinsel; schreib uns, wir haben dazu inzwischen einiges an Erfahrung.

Inhaltsstoffe

Ingredients: Aqua, Stearic Acid, Cocos Nucifera Oil, Glycerin, Potassium Hydroxide, Kaolin, Ricinus Communis Seed Oil, Butyrospermum Parkii Butter, Sodium Hydroxide, Panthenol, Squalane, Allantoin, Bisabolol, Styrax Benzoin Resin Extract, Citrus Aurantium Dulcis Peel Oil, Cistus Ladaniferus Resin Extract, Boswellia Serrata Oil, Pogostemon Cablin Oil, Benzyl Cinnamate, Beta-Caryophyllene, Cinnamyl Alcohol, Limonene, Linalool, Linalyl Acetate, Pinene, Vanillin.

So rasierst du dich mit Rasierseife und Rasiercreme.

Rasierseife und Rasiercreme sind der Stoff, aus dem der wichtigste Verbündete deiner Rasur entsteht: ein dichter, warmer Schaum, der das Barthaar aufrichtet und die Klinge trägt. Der Weg dorthin:

1. Bereite Haut und Pinsel vor. Rasiere dich am besten nach dem Duschen oder wasche das Gesicht warm. Der Rasierpinsel wird gründlich nass gemacht und leicht ausgeschüttelt, feucht soll er sein, nicht triefend.

2. Lade den Pinsel. Bei der Rasierseife zwanzig, dreißig Sekunden kreisend über den Puck, bis der Pinsel sichtbar Seife trägt. Bei der Rasiercreme genügt ein mandelgroßer Klecks direkt im Pinsel oder in der Rasierschale.

3. Schlag den Schaum. In der Schale oder direkt im Gesicht kreisen, bis der Schaum dicht glänzt und kleine Spitzen zieht. Große luftige Blasen heißen: weiterarbeiten, notfalls tröpfchenweise Wasser dazu.

4. Rasiere ohne Druck. Den Schaum gegen die Wuchsrichtung einmassieren, dann Rasierhobel oder Rasiermesser mit dem Strich führen. Für die zweite Passage frisch einschäumen, die Seife gibt genug her.

5. Pflege Haut und Seife. Gesicht kalt abspülen, dann Rasierwasser, Balm oder Alaunstein. Die Seife lässt du offen trocknen, der Deckel kommt erst auf den trockenen Puck.

Talg oder vegan, Puck oder Creme: Der Schaum gelingt mit jedem Kandidaten aus dieser Kategorie. Wenn deiner noch nicht so will wie du, beschreib uns Seife und Vorgehen, wir haben schon störrischere Paare verkuppelt.

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Gut zu wissen...

Auf einer Seife steht Talg, auf der anderen vegan. Merke ich den Unterschied wirklich im Gesicht?

Weniger, als die Forendebatten vermuten lassen, und das ist keine Ausweich-Antwort. Ein gut gemachter Talg-Schaum ist oft einen Hauch dichter und fetter, was sich bei sehr harten Bärten und trockener Haut bemerkbar machen kann, eine gut gemachte vegane Seife mit Sheabutter und Pflanzenölen spielt in denselben Ligen und ist im Blindtest für die meisten nicht zu unterscheiden. Die Qualität der Rezeptur schlägt die Zutatenphilosophie, deshalb führen wir beide Schulen und kennzeichnen sie klar, damit du nach deinen Kriterien entscheiden kannst, ob Tradition, Tierfreiheit oder schlicht der Duft. Falsch liegst du in keiner der beiden Welten, versprochen.

Meine neue Seife ist so weich, dass ich sie eindrücken kann. Reklamationsfall oder soll die so?

Die soll so, du hast einen Croap erwischt, und das ist eine Auszeichnung, keine Panne. Der Begriff ist ein Kofferwort aus Cream und Soap und beschreibt die halbweiche Konsistenz, die vor allem italienische Manufakturen aus dem Piemont pflegen: fester als eine Rasiercreme, weicher als ein gepresster Puck. Der praktische Vorteil ist genau diese Nachgiebigkeit, der Rasierpinsel lädt sich in Sekunden voll, ohne dass du minutenlang über eine harte Oberfläche kreisen musst, weshalb Croaps bei Einsteigern wie Vielrasierern gleichermaßen beliebt sind. Behandle ihn wie eine Seife, lass ihn nach der Rasur offen trocknen, und er hält trotzdem viele Monate.

Wie lange hält so ein Seifen-Puck eigentlich? Der wirkt für sein Geld verdächtig klein.

Der Eindruck täuscht in die richtige Richtung: Rasierseife ist eines der ergiebigsten Produkte im ganzen Badezimmer. Pro Rasur lädt der Rasierpinsel nur wenige Gramm, ein üblicher Puck hält bei drei, vier Rasuren pro Woche als Richtwert viele Monate, oft deutlich über ein halbes Jahr, manche Nassrasierer feiern mit ihrer Seife einjährige Jubiläen. Entscheidend für die Lebensdauer ist nur eine Gewohnheit: die Seife nach der Rasur offen trocknen lassen, statt sie nass unterm Deckel zu ersticken, stehendes Wasser weicht den Puck auf und kostet Substanz. Klein ist der Puck also nur im Regal. Auf dem Kalender ist er riesig.

Kann ich mich zur Not nicht einfach mit normaler Seife oder Duschgel rasieren?

Können ja, wollen eher nicht, und der Unterschied ist schnell erklärt. Körperseife und Duschgel sind zum Reinigen gebaut, ihr Schaum ist luftig und in Minuten zusammengefallen, er polstert nicht, er trägt die Klinge nicht und er entfettet die Haut ausgerechnet in dem Moment, in dem eine Klinge über sie fährt. Rasierseife ist andersherum konstruiert: dichter, stabiler Schaum mit Gleitfilm und rückfettenden Zutaten, der die Haut während der Rasur schützt statt strapaziert. Für die eine Notfall-Rasur im Urlaub reicht Handseife mit viel Sorgfalt und wenig Druck. Für jeden Morgen danach gibt es einen Grund, warum diese Kategorie existiert.