Beratung via Mail, Chat oder Brieftaube

Kostenloser Versand** ab 49,- Euro

Lieferung in 1-3 Tagen mit der Post oder DHL

Bartconditioner

(1 Produkte)

Der Bartconditioner ist der Schritt, den viele auslassen und dann am Ergebnis merken. Nach der Wäsche schließt er das Barthaar, macht es weich, kämmbar und deutlich umgänglicher. Gerade bei längeren Bärten ist er der Unterschied zwischen Drahtbürste und Bart, den man gern anfasst. Einmassieren, kurz wirken lassen, ausspülen, staunen.

Erfahre mehr...
Ansicht als

Bartconditioner

Die Spitzen deines Barts sind die ältesten Haare in deinem Gesicht

Rechne kurz mit: Barthaar wächst gut einen Zentimeter im Monat, bei einem Zehn-Zentimeter-Bart sind die Spitzen also fast ein Jahr alt, und sie haben in diesem Jahr alles mitgemacht, jede Wäsche, jeden Frost, jede Heizperiode, jedes Kissen. Kein Wunder, dass genau dort das Drahtige, das Splissige, das Widerspenstige beginnt. Der Bartconditioner ist die Altersvorsorge für diese Veteranen: Er legt sich nach der Wäsche um jedes Haar, glättet die aufgeraute Schuppenschicht und gibt zurück, was die Monate genommen haben, Geschmeidigkeit, Kämmbarkeit und diesen satten, gesunden Glanz, den man Bärten sonst nur in der Werbung glaubt.

Sein Platz in der Routine ist präzise definiert: nach dem Shampoo, vor dem Handtuch. Dort, im nassen Bart, kann er zwei Minuten lang arbeiten und wird dann ausgespült, was bleibt, ist nicht Produkt, sondern Wirkung. Genau darin liegt auch die Arbeitsteilung mit dem Bartöl, das später im trockenen Bart einzieht und den Tag über pflegt, der Conditioner wirkt in der Wäsche, das Öl danach, zusammen sind sie das Pflege-Doppel, gegen das kein drahtiger Bart eine Chance hat.

Ab wann er sich lohnt

Die ehrliche Ansage: Ein Dreitagebart braucht keinen Conditioner, dem fehlt schlicht die Länge, an der es etwas zu glätten gäbe. Interessant wird er, sobald der Bart ins Kämmen kommt, und unverzichtbar, wenn Spitzen und Struktur sich störrisch anfühlen. Der Einstieg ist unkompliziert: nach dem Bartshampoo oder der Bartseife anwenden, danach wie gewohnt Bartöl und Bartkamm. Ob dein Bart schon so weit ist? Beschreib uns Länge und Gefühl beim Kämmen, wir sagen es dir ehrlich, auch wenn die Antwort lautet: noch nicht.

Gut zu wissen..

Muss der Conditioner wirklich zwei Minuten einwirken, oder ist das Beschäftigungstherapie?

Die zwei Minuten sind ehrlich verdient, auch wenn niemand mit der Stoppuhr daneben stehen muss. Der Conditioner braucht einen Moment, um sich an die aufgeraute Schuppenschicht der Haare anzulegen und dort zu glätten, wer sofort ausspült, wäscht einen Gutteil der Wirkung ungenutzt in den Abfluss. Der Trick ist, die Wartezeit verschwinden zu lassen: Conditioner als Erstes in der Dusche auftragen und als Letztes ausspülen, oder die Einwirkzeit ans Zähneputzen koppeln, dann fühlt sich nichts nach Warten an. Als Richtwert gilt: eine bis drei Minuten, länger schadet nicht, bringt aber auch keine Wunder mehr. Zwei Minuten Geduld, monatelang geschmeidiger, der Kurs stimmt.

Bartöl habe ich schon. Ist der Conditioner dann nicht doppelt gepflegt?

Verständlicher Verdacht, aber die beiden arbeiten in verschiedenen Schichten des Tages. Der Bartconditioner wirkt in der Wäsche: Er glättet das nasse Haar von außen, wird ausgespült und hinterlässt Struktur statt Substanz. Das Bartöl kommt danach in den trockenen Bart und bleibt dort, es pflegt über Stunden, duftet und versorgt die Haut darunter gleich mit. Das eine ist die Behandlung, das andere die Begleitung, ersetzen können sie einander nicht, ergänzen dafür umso besser: Nach Conditioner-Wäschen brauchst du oft sogar einen Tropfen Öl weniger, weil der Bart schon geschmeidig aus dem Handtuch kommt. Doppelt gepflegt ist hier einfach richtig gepflegt.

Nach dem Conditioner wirkt mein Bart schlapp und irgendwie beschwert. Was läuft schief?

Fast sicher eine von drei Stellschrauben, und alle sind in einer Wäsche justiert. Erstens die Menge: Haselnussgroß ist das Maß, wer großzügig aus der Tube drückt, legt dem Bart buchstäblich Gewicht auf. Zweitens der Ort: Der Conditioner gehört in Längen und Spitzen, nicht satt an den Ansatz, dort drückt er den Bart flach an die Haut. Drittens das Ausspülen: gründlicher, als man denkt, der Bart soll sich danach glatt anfühlen, nicht belegt. Bei feinem, weichem Barthaar hilft zusätzlich der Wechsel auf jede zweite Wäsche. Mit diesen drei Handgriffen bekommt der Bart die Pflege ohne die Schwere, und die Fülle kommt zurück.

Kann ich nicht einfach die Spülung meiner Freundin mitbenutzen? Steht ja schon in der Dusche.

Für einen Notfall-Samstag: niemand ruft die Bartpolizei. Als Dauerlösung gibt es zwei Einwände. Kopfhaar-Spülungen sind auf Kopfhaut und feineres Haar gerechnet, oft mit Silikonen, die Glanz aufbauen, aber drahtiges Barthaar mit der Zeit beschweren und versiegeln, statt es zu pflegen, und sie sind nicht für Gesichtshaut gedacht, die empfindlicher reagiert als die Kopfhaut. Ein Bartconditioner ist genau andersherum gebaut: für störrisches, dickeres Haar und die Haut darunter. Dazu kommt ein diplomatisches Argument, das wir nur ungern unterschlagen: Ihre Spülung wird schneller leer, und dieses Gespräch gewinnst du nicht. Eine eigene Tube kostet den Frieden nicht.

Vergleichen /5

Wird geladen...