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Preshave / Öle

(5 produkte)

Preshave ist der unterschĂ€tzte Schritt vor der Klinge. Ein paar Tropfen Öl oder eine kleine Menge Creme, kurz einmassiert, und die Haut ist auf das vorbereitet, was kommt. Der feine Film reduziert die Reibung zwischen Klinge und Haut, weicht das Barthaar zusĂ€tzlich auf und schĂŒtzt empfindliche Zonen vor Reizung. Besonders fĂŒr harte BĂ€rte, empfindliche Haut oder den, der im Winter mit Heizungsluft kĂ€mpft, macht Preshave einen spĂŒrbaren Unterschied. In dieser Kategorie findest du Preshave-Öle und -Cremes aus unserem Sortiment und von ausgewĂ€hlten Partnern.

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Preshave / Öle

Der unterschÀtzte Schritt, der alles verÀndert.

Es gibt in der Nassrasur zwei Gruppen von MĂ€nnern. Die einen nutzen Preshave tĂ€glich und wĂŒrden nicht mehr ohne auskommen. Die anderen haben noch nie davon gehört oder halten es fĂŒr einen ĂŒberflĂŒssigen Schritt zwischen Dusche und Seife. Wer einmal die Unterschiede zwischen beiden Seiten erlebt hat, versteht, warum das Thema so polarisiert. Preshave ist kein Must-have, aber es ist fĂŒr viele das, was zwischen einer guten und einer sehr guten Rasur liegt.

Was macht Preshave ĂŒberhaupt?

Die Aufgabe von Preshave ist klar umrissen: einen feinen Film zwischen Haut und Klinge legen, der die Reibung reduziert und die Klinge besser gleiten lĂ€sst. Dieser Film hat mehrere Effekte. Er senkt den Druck, der beim Zug der Klinge auf die Haut wirkt, und reduziert damit Reizung und Rasurbrand. Er weicht das Barthaar zusĂ€tzlich auf, ĂŒber das, was warmes Wasser und Dusche ohnehin leisten, und macht es leichter zu schneiden. Und er schĂŒtzt die oberste Hautschicht, besonders an Stellen, die empfindlich auf die Klinge reagieren.

Der Effekt ist bei MĂ€nnern mit harter Bartstruktur, empfindlicher Haut oder Neigung zu eingewachsenen Haaren am deutlichsten spĂŒrbar. Wer eine weiche Haut und einen zarten Bart hat, kommt oft auch ohne Preshave gut zurecht. Wer zur ersten Gruppe gehört, erlebt mit Preshave oft einen Sprung in der QualitĂ€t seiner Rasur.

Öl oder Creme, was ist besser?

Die Frage wird oft gestellt, und die Antwort hĂ€ngt am Hauttyp und an den Vorlieben. Preshave-Öle sind leichter, ziehen schneller ein und hinterlassen einen dĂŒnnen, unauffĂ€lligen Film. Sie eignen sich fĂŒr MĂ€nner mit normaler bis leicht öliger Haut und fĂŒr den Alltag, wenn es schnell gehen soll.

Preshave-Cremes sind reichhaltiger, hinterlassen eine dickere Schicht und verbinden den Schutzfilm mit zusĂ€tzlicher Pflege. Sie sind die bessere Wahl fĂŒr trockene Haut, fĂŒr die Wintermonate mit Heizungsluft und fĂŒr MĂ€nner, die zusĂ€tzliche Pflegewirkung wĂŒnschen.

Viele Nassrasierer haben beides im Bad und wechseln je nach Situation. Öl im Sommer, Creme im Winter. Öl an den schnellen Morgen, Creme am Wochenende, wenn mehr Zeit ist. Wer zum ersten Mal Preshave ausprobiert, startet am besten mit einem Öl, weil die Anwendung schneller geht und das Ergebnis direkt spĂŒrbar ist.

Die richtige Dosierung

Bei Preshave, wie bei so vielen Pflegeprodukten, macht die Menge einen Unterschied. Bei Öl reichen drei bis fĂŒnf Tropfen fĂŒr eine komplette Gesichtsrasur. Wer mehr auftrĂ€gt, hat einen Film, der sich nicht richtig verteilt und die Seife darauf nicht tragen kann. Weniger ist oft besser, und wer merkt, dass das Öl nicht ausreicht, kann beim nĂ€chsten Mal einen Tropfen mehr nehmen.

Bei Creme ist eine haselnussgroße Menge fĂŒr die ganze Gesichtsrasur ausreichend. Die Creme verteilt sich mit etwas Reibung zwischen den HĂ€nden und wird dann gleichmĂ€ĂŸig in den Bart und auf die Haut einmassiert. Zu viel Creme erzeugt eine schwere Schicht, durch die der Pinsel beim Schaum-Aufschlagen nicht mehr sauber arbeitet.

Die Anwendung in drei Schritten

Die Anwendung ist einfach und schnell erledigt. Erster Schritt: die Haut muss feucht sein. Direkt nach der Dusche ist der beste Moment, weil das Gesicht noch leicht klamm und die Haut aufnahmefĂ€hig ist. Wer aus dem Bett kommt und das Gesicht erst waschen muss, nimmt ein warmes, feuchtes Tuch und drĂŒckt es kurz aufs Gesicht.

Zweiter Schritt: auftragen und einmassieren. Die abgemessene Menge in die HandflÀchen, kurz verreiben, dann gegen die Wuchsrichtung in den Bart und auf die Haut einmassieren. Nicht nur an der OberflÀche, sondern bis hinunter zur Haut. So wirkt das Preshave auch unter dem Bart, wo die Klinge spÀter zieht.

Dritter Schritt: kurz einziehen lassen. Zwanzig bis dreißig Sekunden reichen. In dieser Zeit kann man den Pinsel in warmem Wasser einweichen oder die Rasierseife bereitstellen. Danach Seife oder Creme wie gewohnt auftragen und mit der Rasur beginnen.

Preshave-Öle: die wichtigsten Inhaltsstoffe

Wer die Inhaltsstoffe lesen kann, erkennt gute Preshave-Öle an ihrer Zusammensetzung. Jojobaöl ist hĂ€ufig die Basis, weil es der menschlichen Haut sehr Ă€hnlich ist und schnell einzieht. Arganöl bringt Pflegewirkung und einen angenehmen Griff. Traubenkernöl ist leicht und fĂŒhlt sich nicht schwer an. Squalan ist ein Pluspunkt, weil es besonders tief einzieht.

Dazu kommen oft Ă€therische Öle fĂŒr den Duft. Eukalyptus und Minze sind klassische Komponenten in Preshaves, weil sie frisch wirken und die Haut zusĂ€tzlich beleben. Wer empfindliche Haut hat, greift zu einer duftneutralen Variante, weil Ă€therische Öle bei manchen Hauttypen zusĂ€tzliche Reizung verursachen können.

Preshave-Cremes: was sie unterscheidet

Preshave-Cremes sind reichhaltiger als Öle und enthalten neben den Ölkomponenten oft Butter und Pflegewirkstoffe. Sheabutter ist ein Klassiker, ebenso wie Kakaobutter oder Mandelöl. Glycerin bindet Feuchtigkeit, Bisabolol kann beruhigen, pflanzliche Extrakte ergĂ€nzen je nach Rezeptur.

Eine gute Preshave-Creme fĂŒhlt sich beim Auftragen cremig und leicht ölig an, hinterlĂ€sst aber keinen klebrigen Film. Nach dem Einmassieren bleibt ein dĂŒnner Film auf der Haut, der erkennbar ist, ohne aufzutragen. Wenn die Creme nach dem Auftragen ein weißliches, mattes Bild zeigt, ist meist zu viel aufgetragen worden.

FĂŒr wen lohnt sich Preshave besonders?

Drei Gruppen profitieren von Preshave deutlich mehr als andere. MĂ€nner mit hartem Bartwuchs, weil das zusĂ€tzliche Aufweichen des Haares den Unterschied zwischen einer mĂŒhsamen und einer gleitenden Rasur macht. MĂ€nner mit empfindlicher Haut, weil der Schutzfilm die Reizung durch die Klinge deutlich reduziert. MĂ€nner, die zu eingewachsenen Haaren neigen, weil Preshave die Haut geschmeidiger hĂ€lt und die Haare nach der Rasur besser aus der Haut wachsen können.

Wer zu keiner dieser Gruppen gehört, kann Preshave gelegentlich ausprobieren und selbst entscheiden, ob der Schritt im eigenen Rhythmus Platz findet. Manche bleiben danach dabei, andere nutzen es nur an bestimmten Tagen, wenn die Haut besondere Pflege braucht.

Bei Unsicherheit, ob Öl oder Creme besser zur eigenen Haut passt, oder bei der Wahl zwischen duftneutralen und duftenden Varianten, schreib Finn oder Mike. Zwei SĂ€tze zur Hautsituation und zum Bartwuchs reichen fĂŒr einen passenden Vorschlag.

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