Von Mike Seebauer · Aktualisiert am 17. August 2026
Hier kommt unsere Anleitung für den Umgang mit Barttrimmer und Bartschere.
Viel Spaß. Und ein ruhiges Händchen. Bei einem Drei-Tage-Bart tust du dich mit dem Trimmen noch relativ leicht, stell deinen Trimmer einfach auf die gewünschte Länge, die wohl irgendwo zwischen 1 und 3 Millimeter liegt, und leg los. Willst du aber deinen Vollbart trimmen, ist die Sache etwas komplizierter. So trimmst du deinen Bart:
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Wie schneide ich einen Bart? Mit Barttrimmer und Schere. So
- Wasche deinen Bart mit Bartshampoo oder Bartseife und trockne ihn
- Bürste und kämme deinen Bart zurecht, damit du siehst, was weg muss und was nicht
- Du musst einen mächtigen Vollbart zähmen und trimmen? Schaffe Struktur in deinem Bart
- Gerade dem Oberlippenbart rückst du nur mit einer Bartschere zu Leibe
- Gönne deinem Bart pflegendes Bartöl
- Das fragen uns Bartträger zum Bart trimmen am häufigsten
Am einfachsten ist es, deinen Bart zu trimmen, wenn du Übung dadurch sammelst, indem du ihn von Anfang an, sprich von einem völligen Kahlschlag deines Bartes im Gesicht aus, regelmäßig in Form hältst. Du erlangst dadurch Sicherheit im Umgang mit deinem Barttrimmer. Aber selbst, wenn du schon seit Monaten vor dich hin züchtest und einen mächtigen Bart hast wachsen lassen, lies dir unsere Anleitung durch und hab ein ruhiges Händchen, oder geh zum Barbier deines Vertrauens.
Bedenke: Barthaare sind dicker als die Haare auf dem Kopf. Friseure ohne Erfahrung tun sich deshalb schwer einzuschätzen, was am Ende dabei rauskommt. Das hat schon so manchen stolzen Bartträger die ein oder andere wichtige Locke gekostet. Es sind im Grunde nicht viele Fehler, die du machen kannst. Geh langsam an die Sache ran und schneide lieber erstmal zu wenig als zu viel ab.
Die paar Minuten solltest du dir nehmen, um nicht die Arbeit von Wochen zu zerstören. Ein Bart wird immer im trockenen Zustand gestutzt, und er ist immer frei von Bartöl, Bartwichse oder Bartpomade. Du willst ihn in seinem ursprünglichen Zustand stutzen, also wasche deinen Bart vorher und trockne ihn ordentlich ab.
Wie schneide ich einen Bart? Mit Barttrimmer und Schere. So.
Wasche deinen Bart mit Bartshampoo oder Bartseife und trockne ihn.
Wie erwähnt: Dein Bart muss sauber und trocken sein, ohne Bartöl, Pomade oder Wichse, sonst kleben die Haare und du siehst die echte Länge nicht.
Bist du stolzer Vollbartträger, nimmst du Bartbalsam, -pomade und -wichse. Diese halten deine Bartpracht zwar in Form, sind aber weniger förderlich, wenn du deinen Bart trimmen willst. Wasche deinen Bart also zunächst mit Bartshampoo, so dass er frei von Bartpflegeprodukten ist und in seiner natürlichsten Form erstrahlt. Besonders hartnäckige Reste bekommst du mit der stärkeren Bartseife weg.
Der Waschvorgang sollte insgesamt nicht zu lange dauern, anders als bei der Nassrasur willst du nicht, dass deine Barthaare aufgeweicht sind. Mache ihn nass, schäume ihn mit Bartshampoo oder Bartseife ein und wasche ihn schnell wieder ordentlich aus. Dann tupfst du ihn vorsichtig mit einem sauberen Handtuch trocken, föhnst ihn, wenn es eilt, oder lässt ihn an der Luft trocknen. Dann geht’s los mit dem Trimmen. Fast.
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Bürste und kämme deinen Bart zurecht, damit du siehst, was weg muss und was nicht.
Wenn du einen Drei-Tage-Bart trägst, gestaltet sich das Trimmen deines Bartes relativ leicht und geht schnell. Aufsatz auf den Trimmer, auf 1 bis 5 mm stellen und lostrimmen. Oft passiert es, dass Männer aus Eile eine viel zu niedrige Stufe wählen, überprüfe das dementsprechend, bevor du dir mit dem Trimmer durch deinen Bart fährst.
Wenn du schon ein paar Zentimeter Bart im Gesicht trägst, halten wir es für sinnvoll, ihn vor dem Trimmen in Form zu bürsten und zu kämmen. Vielleicht hast du den ein oder anderen Wirbel oder eine Schwachstelle, die du kaschieren musst. Hier werden die Barthaare nicht auf dieselbe Länge getrimmt.
Wichtig ist beim Drei-Tage-Bart auch die Rasur der Konturen, die anders als beim Vollbart, Hollywoodian oder ZZ deutlich weiter oberhalb des Kehlkopfes angesetzt wird. Du kannst damit aber dennoch wunderbar ein leichtes Doppelkinn kaschieren. Anders als oft empfohlen, nimmst du einfach nicht den Kieferknochen als Abschluss deines Bartes, sondern gehst zwei bis drei Zentimeter weiter nach unten.
Du musst einen mächtigen Vollbart zähmen und trimmen? Schaffe Struktur in deinem Bart.
Ja, das geht. Du kannst deinen Vollbart bis zu einer gewissen Länge selbst trimmen. Das Ende deines Vorhabens setzt dein Langhaarschneider oder Barttrimmer, wenn er beziehungsweise sein Aufsatz an seine Grenzen stößt. Schön ist es, dass du deine Gesichtsform durch die Gestaltung deines Bartes optimieren kannst.
Hast du zum Beispiel kein markantes Kinn, kannst du dein Gesicht spitzer erscheinen lassen, indem du deinen Kinnbart nicht so kurz trimmst wie die Haare an deinen Wangen. Hast du ein relativ schmales Gesicht, kannst du ihm durch einen voluminöseren Backenbart mehr Fülle verleihen. Hast du eine schmale Lippe, kannst du bedenkenlos mal eine dicke Lippe riskieren, wenn du deinen Oberlippenbart wachsen lässt und ihn nur stutzt, damit dir keine Haare in den Mund hängen. Und so weiter. Der Möglichkeiten gibt es viele.
Trimmer sind so konzipiert, dass sie, wenn du gegen den Strich trimmst, die Barthaare aufstellen und dann schneiden. Es spricht allerdings nichts dagegen, ein wenig nachzuhelfen, indem du deine Haare mit einem Kamm aufstellst. Arbeite mit Gefühl, fahre öfter durch deinen Bart und lass dir Zeit. Stylst du deine Haupthaare, solltest du deinem Bart durch Trimmen und Stutzen ein mindestens ebenso schönes Styling verleihen.
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Gerade dem Oberlippenbart rückst du nur mit einer Bartschere zu Leibe.
Nicht nur, dass du, wenn du einen langen Bart trägst, der Optik wegen ohnehin nicht mehr alle zwei bis drei Tage trimmen und rasieren musst… Auch die Tatsache, dass ein Besuch beim Barbier Facial Hair Wellness bedeutet, ist ein Argument dafür, das Trimmen deines Bartes ab einer gewissen Länge einem Barbier zu überlassen.
Du kannst selbstverständlich nacharbeiten, dafür brauchst du aber lediglich Bartkamm und Bartschere. Kämme deinen Bart zurecht und stutze einzelne (!!!) überlange oder streunende Haare mit der Schere. Gerade deinen Oberlippenbart hältst du so in Form. Ein anständiger Schnurrbart ist voluminös und gleichmäßig gestutzt, keinesfalls hängt ein Barthaar in den Mund. Was gibt es zu beachten?
Stutze wie beim Rest des Bartes hier ebenfalls lieber etwas zu wenig als zu viel. Ein stimmiges Bild entsteht, wenn dein Schnurrbart zum Vollbart passt: Je prächtiger der ausfällt, desto prächtiger kannst du deinen Schnauzer züchten. Vielleicht willst du ihn sogar zwirbeln? Nimm also deine kleine Bartbürste zur Hand, schau genau hin, und schnipp, schnapp, hier ein Millimeter weg, dort ein Millimeter weg. Wir gratulieren dir, du siehst gut aus.
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Gönne deinem Bart pflegendes Bartöl.
Ganz gleich, welche Länge dein Bart nach dem Trimmen nun hat, über ein wenig Bartöl freut er sich in jedem Fall. Es spendet deinem Barthaar Feuchtigkeit und verleiht ihm einen charmanten Glanz. Dein Bart fühlt sich umgehend weicher an und sieht ansprechender aus. Zudem sind die meisten Bartöle mit anregenden Duftkompositionen verfeinert, auch für das Wohl deiner werten Nase ist demnach gesorgt. Ob erfrischender Eukalyptus, wärmende Vanille oder anregender Moschus, die Vielfalt an unterschiedlichen Duftnoten ist schier unerschöpflich.
Die in Bartöl enthaltenen essenziellen Öle, wie beispielsweise Arganöl oder Jojobaöl, pflegen neben deinem Barthaar übrigens auch die Haut darunter. Lästiger Juckreiz, gerade in der Wachstumsphase, gehört somit der Vergangenheit an. Bereits ein paar Tropfen Bartöl reichen aus und du hast deinem geliebten Bart demnach bereits allerhand Gutes getan. In unseren Augen ist Bartöl daher absolut essenziell für deine Bartpflege. Suche dir eines ganz nach deinem Geschmack aus und du wirst begeistert sein. Versprochen.
Gutes Trimmen beginnt bei gutem Werkzeug.
Eine stumpfe Schere zupft, ein schwacher Trimmer reißt, und beides siehst du deinem Bart am nächsten Tag an. Wenn dein Werkzeug in die Jahre gekommen ist, schau dir unsere Bartscheren an, dort steht bei jedem Modell, wofür es gemacht ist.
Du bist unsicher, ob du zuerst trimmst und dann die Konturen rasierst oder umgekehrt? Frag uns, wir geben dir die Reihenfolge durch. Wir sind immer erreichbar für dich. Über den Chat, mit der Post, per E-Mail, Brieftaube oder sogar per Fax.
Das fragen uns Bartträger zum Bart trimmen am häufigsten.
Trockenen oder feuchten Bart trimmen?
Trimme deinen Bart immer im trockenen Zustand. Nasses Barthaar hängt länger herunter, als es ist, und schon schneidest du mehr ab als geplant. Wasche ihn also vorher und trockne ihn ordentlich. Wichtig ist außerdem, dass weder Bartöl noch Bartpomade oder Bartwichse drin sind, sonst kleben die Haare und du siehst die echte Länge nicht.
Wie vermeide ich Fehler beim Trimmen?
Geh langsam ran und schneide lieber erst einmal zu wenig ab als zu viel. Die paar Minuten extra solltest du dir nehmen, sonst zerstörst du in Sekunden die Arbeit von Wochen. Am meisten hilft Übung: Wer seinen Bart von Anfang an regelmäßig selbst in Form hält, wird sicherer. Traust du dich nicht, geh zum Barbier deines Vertrauens.
Wie oft sollte ich meinen Bart trimmen?
Bei einem Vollbart etwa einmal die Woche, bei einem Drei-Tage-Bart schon nach drei, vier Tagen. Verlass dich ruhig auch aufs Gefühl und aufs Auge, irgendwann sieht der Bart einfach unruhig aus. Nimm dir dann Zeit und sei ganz bei der Sache. Eine kleine Unachtsamkeit kann dich sonst wertvolle Millimeter kosten.
Muss mein Bart vor dem Trimmen gewaschen sein?
Ja, er sollte frei von Schmutz, Bartöl und Stylingprodukten sein. Entknote ihn zuerst mit dem Bartkamm und befeuchte ihn gut mit warmem Wasser. Danach schäumst du ihn ganz kurz mit etwas Bartseife ein und wäschst den Schaum restlos mit kühlem Wasser aus. Zum Schluss tupfst du ihn mit einem sauberen Tuch ganz trocken.
Wie treffe ich die richtige Länge, ohne zu viel abzunehmen?
Taste dich in mehreren Durchgängen heran. Willst du zehn Millimeter, nimmst du erst den Aufsatz mit dreizehn Millimetern und im zweiten Gang den mit zehn. Mittellange bis lange Barthaare kämmst du vorher gegen die Wuchsrichtung. Beim Drei-Tage-Bart kannst du ohne Aufsatz arbeiten und stellst die Klinge einfach auf ein, zwei oder drei Millimeter.
Wofür brauche ich einen Barttrimmer?
Um deinen Bart schnell und millimetergenau auf eine einheitliche Länge zu bringen. Die einstellbare Klinge kommt nicht mit deiner Haut in Kontakt und lässt das Haar genau so lang stehen, wie du es willst. Mit Schere und Kamm könntest du das theoretisch auch, dafür brauchst du aber sehr viel Zeit und eine ruhige Hand. Auch Konturen lassen sich damit nachziehen.
Ersetzt ein Trimmer die Bartschere?
Für die Fläche ja, für die Feinheiten nicht ganz. Der Trimmer kürzt alle Haare zuverlässig auf dieselbe Länge, dafür ist er gebaut. Einzelne Ausreißer oder kleine Korrekturen erledigst du mit einer Bartschere oft schneller und genauer. Viele Trimmer haben aber einen Präzisionsaufsatz, mit dem du auch an enge Stellen rund um die Nase kommst.
Worauf achte ich beim Barttrimmer?
Auf Leistung, Klinge und Aufsätze. Ein guter Trimmer hat genug Kraft, um nicht nur feine, sondern auch dicke Barthaare sauber zu schneiden, dazu einen schnellen Motor und eine austauschbare scharfe Klinge aus Edelstahl, Carbonstahl oder Titan. Verschiedene Aufsätze geben dir feste Schnittlängen und damit Struktur im Bart. Und wenn du viel reist, ist ein passender Adapter Gold wert.
Was mache ich, wenn mein Bart morgens einfach nicht will?
Fang mit der Wäsche an und bleib ruhig. Ein mildes Shampoo, danach vorsichtig trocken tupfen statt rubbeln, bringt dich schon ein gutes Stück weiter. Dann ziehst du die Konturen nach, das macht optisch den größten Unterschied. Es sind meist genau solche Kleinigkeiten, die einen zerzausten Bart wieder in Form bringen.
Wie oft sollte ich die Bartkontur rasieren?
Spätestens alle drei Tage, sonst wirkt dein Bart schnell ungepflegt. Wie oft es nötig ist, hängt von deinem Bartstil und davon ab, wie schnell die Haare nachwachsen. Bereite Haut und Barthaar immer vor, ein transparentes Rasieröl lässt dich dabei genau sehen, wo du ansetzt. Bist du unsicher, lass dir die Kontur einmal vom Barbier zeigen.