Von Mike Seebauer · Aktualisiert am 17. August 2026
Der feine Rund-um-den-Mund-Bart trägt den Namen eines Königs.
Sexy, verspielt, smart. Bereit für den Stromberg-Look? Die Königsvariante unter den Bartstilen: der Henriquatre. Wir zeigen dir, woher der Bart kommt, wie du die Wangen frei rasierst, wie du ihn pflegst und wie du ihn vor dem Spiegel in Form hältst.
Heinrich IV., also Henri Quatre, trug einen Rund-um-den-Mund-Bart, eine verbundene Einheit aus einem Oberlippen- und einem Kinnbart. Die Wangen und die Halspartie werden dabei gründlich glatt rasiert. Warum der König sich genau diesen Bart wachsen ließ, ist leider nicht überliefert, und wahrscheinlich hat er ihn auch nicht selbst gepflegt und getrimmt.
- Woher der Henriquatre kommt und wem er steht
- So arbeitest du die Form heraus
- So pflegst du deinen Henriquatre
- Das fragen uns Bartträger zum Henriquatre am häufigsten
Der nach ihm benannte Bart ist ein attraktiver Bart, der immer mehr begeisterte Anhänger findet. Hast du im Geschichtsunterricht gut aufgepasst? Dann weißt du längst, was ein Henriquatre ist. Wenn nicht, verraten wir dir jetzt mehr über den Bart des Königs.
Woher der Henriquatre kommt und wem er steht.
Ein König aus Frankreich hat ihm seinen Namen gegeben.
Der Bart trägt den Namen von Heinrich IV., französisch Henri Quatre, König von Frankreich. Er hat den Rund-um-den-Mund-Bart in die Welt gebracht. Von sich reden machte er vor allem durch zahlreiche Attentate auf ihn, die Religionskriege und seine Bauprojekte in Paris: Unter ihm entstanden der Pont Neuf und die Place Royale, die heutige Place des Vosges.
Nebenbei baute er das von den Hugenottenkriegen zerstörte Land wieder auf und formte die Grundlagen für den Einheitsstaat. Im 15. und 16. Jahrhundert lebten der Adel und die Könige wegen der landschaftlichen Schönheit bevorzugt an der Loire, und so entstanden dort über 400 Schlossanlagen.
Henri Quatre beendete diese Schlossbauära. Er führte das politische und kulturelle Leben weg von der Loire und zurück nach Paris. Versailles ging übrigens nicht auf sein Konto, das erbaute Louis XIV.
Ein Henriquatre ist ein Bauwerk. Ein Kunstwerk. Beinahe wie ein Loire-Schloss, ein etwas unbeholfener Vergleich, zugegeben, aber die Pflege ist ähnlich aufwendig. Ein König ist kein Hippie, ein königlicher Bart keine Hippiestrippe. Laissez faire und abhängen lassen ist hier weder Geisteshaltung noch Strategie. Eine Ruine ist kein Schloss. Ein verwilderter Bart kein Henriquatre. Wer ihn trägt, ist in der Pflicht. Noblesse oblige.
Getragen wird er bis heute, und zwar von einigen sehr bekannten Männern. Stefan Raab und Adrien Brody gehören dazu, Marius Müller-Westernhagen und George Clooney ebenso. Auch Bernd Stromberg, der miese Versicherungsmensch der Capitol Versicherung, trägt einen Henriquatre, ein Grund, warum viele diesen an sich so tollen Bart ein wenig negativ in Erinnerung haben.
Jean Reno sieht mit seinem Henriquatre aber super aus, ebenso wie Brad Pitt, und auch Boris Becker kann sich mit seiner rötlichen Variante durchaus sehen lassen. Zwar (noch) kein König, aber immerhin ein Prinz zeigt, wie der perfekte Henriquatre aussehen kann: Der spanische Thronfolger Felipe lässt sich regelmäßig in den Ferien einen königlichen Bart stehen.
Die Grundform steht fest, alles darin entscheidest du.
Breite der Seitenstreifen, Dicke des Schnurrbarts, Länge des Kinnbarts und was unterhalb der Unterlippe stehen bleibt: Das liegt bei dir. Ein Soul Patch passt dorthin, eine feine Linie auch, und rasieren kannst du das kurvig oder kantig.
Lässt du den Kinnbart etwas länger wachsen, formst du ihn mit Bartwichse zu einem Spitzbart, was ihn besonders adelig wirken lässt. Genauso kannst du den Oberlippenbart, französisch Moustache genannt, seitlich wachsen lassen und ihn dann zwirbeln. Spiel damit, probier, test es aus.
Der Henriquatre steht nicht jedem. Einem rundlichen Gesicht gibt er eine markantere Anmut, einem eckigen nimmt er etwas von der Härte, großflächigen und quadratischen Gesichtern verleiht er Ausdruck, je nachdem, wie du ihn im Detail stylst. Zum Savoir Vivre eines Flower-Power-Typen passt er vielleicht nicht. Auf viele Gesichtsformen lässt er sich dafür ein.
Zum Zwirbeln nimm wenig Bartwichse, verreib sie zwischen den Fingern, streich sie vorsichtig in die Haare und dreh sofort und zügig. Der zweite Trick ist Wärme: Ist die Wichse zu hart, kratz die Menge mit dem Fingernagel heraus oder leg die Dose kurz auf die Heizung.
Es gibt zwei Arten, die ungarische und die bayerische. Beide machen störrische, harte Moustachehaare weich, so dass sie sich in jede beliebige Form bringen lassen. Ungarische wird nicht ganz so hart und vor allem nicht so schnell wie bayerische. Nimm sie für den ganzen Oberlippenbart, die bayerische zum Stylen nur der Enden.
Bis die Seiten die Länge haben, die du zum Drehen brauchst, vergeht Zeit. Lass die Haare bitte nur an den Seiten wachsen. Auf der Oberlippe und in der Nase sind sie ein ungepflegtes No-Go. Beim Stutzen leisten Bartschere und Trimmer gute Dienste.
-
-
Captain Fawcett Bartwichse Private Stock 15ml
Normaler Preis 16,50 €Grundpreis
So arbeitest du die Form heraus.
Fünf Stellen entscheiden: Wangen, Hals, Konturen, Symmetrie und Länge.
Wangen und Hals rasierst du glatt, die Konturen ziehst du messerscharf, die beiden Seiten hältst du deckungsgleich, und die Länge liegt zwischen drei und fünf Millimetern. Andere Stellen gibt es nicht, an denen dieser Bart gewonnen oder verloren wird.
Stoppeln auf Wange und Hals verwischen die Konturen und nehmen dem Henri im Gesicht den ehrwürdigen Charakter. Die größte Signalwirkung aber hat die Symmetrie. Gerät der Bart in Schieflage, siehst du womöglich schnell aus wie König Drosselbart. Deine Mühe, linke und rechte Seite deckungsgleich herauszuarbeiten, lohnt sich also.
Bei der Länge hilft Rechnen: Dein Barthaar wächst zwischen 0,3 und 0,7 Millimeter pro Tag. Je nachdem, wie eilig es dein Haar hat, in die Welt zu schießen, trimmst du fast täglich oder mit Glück nur alle drei bis vier Tage.
Die Flächen an Wangen und Hals macht ein Rasierhobel mit scharfer Klinge glatt, die rundum präzisen Konturen setzt du mit Rasiermesser oder Wechselklingenmesser, die Länge stellt ein Präzisionstrimmer ein, und querulierende Einzelhaare schneidest du mit einer Bartschere ab. Nachjustieren ist die Devise: ein bisschen Rasieren da, ein bisschen Trimmen und Stutzen hier, ein bisschen Linien ziehen dort.
Am besten übst du mit einem Rasiermesser mit Wechselklinge. Ein solches ermöglicht dir eine millimetergenaue Abgrenzung zwischen Bart und glattrasierter Wange. Setz das Wechselklingenmesser im Winkel von circa 30 Grad an der Haut an, führ es in kurzen Zügen, mit leichtem Druck und mit dem Strich, also in Wuchsrichtung deiner Barthaare, über die Haut.
Beherrschst du das, sind in einem Zug meist schon alle Stoppeln weg. Falls nicht, machst du einen zweiten und eventuell dritten Durchgang quer und gegen den Strich. Feil an deiner Führung. Ist der Winkel zu flach oder der Druck zu groß, bleiben viele Stoppeln stehen. Ein Rupfen signalisiert, dass du zu steil unterwegs bist.
Am besten lässt du dir zunächst einen Vollbart stehen und rasierst dann die Wangenpartien und den Hals glatt. Der Henriquatre muss sehr akkurat geschnitten und konturiert werden, sonst sieht er ungepflegt aus. Wenn es beim ersten Mal nicht gelingt, gib nicht auf und versuch es einfach noch mal. Übung macht den Meister, in diesem Fall den König.
-
The Goodfellas' Smile Wechselklingen-Rasiermesser Shibumi im Kamisori-Stil
Normaler Preis 19,50 €Grundpreis -
Normaler Preis 211,90 €Grundpreis
Mit dem Rasierhobel machst du Wangen und Hals glatt.
Entscheidest du dich für die Wangenrasur mit dem Rasierhobel, so gehst du ähnlich vor wie bei der Rasur mit dem Wechselklingenmesser. Setz auch den Rasierhobel im Winkel von circa 30 Grad zur Haut an und beweg ihn in kurzen drucklosen Zügen zunächst mit dem Strich. Spül den Rasierhobelkopf nach ein, zwei Zügen unter laufendem Wasser ab.
Sind alle Stoppeln ab, säuberst und kühlst du deine echauffierte Haut mit kaltem Wasser, tupfst sie mit einem sauberen Tuch trocken und verwöhnst sie mit einem duftenden After Shave.
Es ist ein Gerücht, dass Männer, die einen Henriquatre tragen, übermäßig eitel sind. Vielleicht liegt es daran, dass dieser Bart so schwer zu schneiden ist und dass ihm das Etikett Eitelkeit anhaftet. Aber er sieht nun mal toll aus. Perfekt rasiert, ist er ein Kunstwerk.
Unabdingbar dafür ist ein Barttrimmer, und auch wenn du ein Rasierset mit Rasierpinsel und Rasierhobel besitzt, ist das nicht von Nachteil. Genau diese Werkzeuge brauchst du alle paar Tage, um deinen königlichen Bart zu perfektionieren. Lass ihn nicht zu lang wachsen, sonst bekommt der Henriquatre einen leicht versnobten Touch.
Vor dem dreiteiligen Spiegel bleiben beide Seiten gleich.
Ein wichtiges Hilfsmittel für den perfekten Henriquatre ist der richtige Spiegel. Ein Spiegel mit zwei Seitenflügeln erleichtert dir die Arbeit ungemein, denn wenn du dich praktisch dreimal siehst, hast du den besten Überblick auf alle Seiten deines Bartes. Wenn du dich beim Rasieren frontal und von beiden Seiten sehen kannst, wird der Henriquatre sehr gleichmäßig.
Denn das Schlimmste, was dir mit diesem markanten Bart passieren kann, ist eine linke Seite, die anders aussieht als die rechte. Ein unregelmäßig geschnittener Henriquatre ist nicht sexy, sondern peinlich. Mit exakten Konturen und absolut seitengleichem Bart gefällst nicht nur du dir im Spiegel, auch andere werden dich dafür bewundern.
Ein Allibert im Bad, dessen dreiteiliger Spiegel dir Gesicht und Bart gleichzeitig von allen Seiten zeigt, wäre der Symmetrie deines Henriquatre sehr einträglich. Nachdem du deinen Bart mit Rasierhobel oder Wechselklingenmesser und Barttrimmer in Form gebracht hast, stutzt du die letzten abstehenden Barthaare noch mit einer Bartschere.
Und wenn du dann fragst „Spieglein, Spieglein an der Wand, wer hat den schönsten Bart im ganzen Land?“, wird es ertönen: „Du.“ Und nicht Schneewittchen.
-
Blackbeards Bart- und Haarschere Thin Tips
Normaler Preis 89,90 €Grundpreis
So pflegst du deinen Henriquatre.
Vor der Klinge kommt die Wäsche.
Nimm dir Zeit für das Vorspiel: das Gesicht mit milder Seife, den Bart mit einem guten Bartshampoo, beides mit warmem Wasser gründlich abgespült. Wöchentlich darf gerne noch ein Peeling deine Wangen von Hautschüppchen befreien.
Hast du empfindliche Haut, reib sie mit etwas Rasieröl ein. Das legt einen Film über sie, und Rasiermesser, Wechselklingenmesser oder Rasierhobel gleiten spielerisch darüber. Danach kommt ein feuchtwarmes Handtuch über die Rasierzone. Das weicht die Barthaare auf und holt sie etwas aus dem Schaft.
In den Bereichen, in denen du die Konturen präzisierst, bleibst du besser beim Rasieröl, weil es transparent ist und du siehst, wo du ansetzt. Die größeren Stoppelflächen an Wangen und Hals erweichst du mit einer Extraportion sahnigem, duftendem Rasierschaum.
Am königlichsten geht das mit Rasierseife oder Rasiercreme, die du ganz traditionell mit einem Rasierpinsel in edler Schale schlägst und anschließend wonnevoll aufträgst. Nach drei Minuten lassen sich deine Stoppeln wie Butter schneiden. Dann alles mit kaltem Wasser abwaschen und mit einem sauberen Tuch trocken tupfen.
-
Saponificio Varesino Pre Shave Öl 50ml
Normaler Preis 20,50 €Grundpreis410,00 € /l
Welches After Shave passt zu deiner Haut?
Fettige und robuste Haut mag klassisches frisches Rasierwasser, empfindsamere Haut den milden, alkoholarmen Balsam, trockene Haut einen Moisturizer und normale Haut die After Shave Lotion. Wenn du dich nicht entscheiden magst: Das After Shave Tonic ist flüssig wie Rasierwasser, brennt aber nicht.
Das Brennen kommt vom Alkohol, und im klassischen Rasierwasser steckt davon viel. Kleine blutende Stellen betupfst du umgehend mit einem Alaunstift oder Alaunstein. Wangen und Hals bekommen anschließend das After Shave, das zu deinem Hauttyp passt: kühlend und duftend.
Dann ist der Bart dran. Bartöl ist des Königs letzter Schliff. Glanz, Weichheit und Duft machen ihn kleidsam.
-
Saponificio Varesino After Shave Argania Metalldose 125ml
Normaler Preis 26,50 €Grundpreis212,00 € /l
Bartshampoo und Bartöl gehören zur täglichen Runde.
Heinrich IV. hatte einen eigenen Barbier, der ihm Tag für Tag den Bart eingeschäumt, gewaschen und auch in Form gebracht hat. Hast du keinen eigenen Barbier, was sehr wahrscheinlich der Fall ist, pflegst du deinen Henriquatre selbst.
Wasch den Bart am Morgen unter der Dusche mit lauwarmem Wasser und zwei- bis dreimal die Woche mit einem guten Bartshampoo, bei starker Verschmutzung mit einer Bartseife. Spül ihn gründlich aus und tupf ihn vorsichtig, aber gut trocken, bevor du ihn in Form trimmst. Dann kämmst du ihn mit einem Bartkamm, und fertig ist der Henriquatre.
Immer dem König zu Diensten ist etwas Bartöl. Es verleiht ihm Glanz und Weichheit. Träufle dir je nach Bedarf ein paar Tropfen dieses königlichen Elixiers in deine Handinnenflächen und massier es dir genussvoll aufs Barthaar und in die Haut darunter ein. Der Bart verliert seine Stumpfheit, und außerdem kommen du und dein Gefolge in den Genuss eines herrlichen Wohlgeruchs.
Substanz und Schönheit eines jeden Bauwerks leiden unter Wind und Wetter, und dein Kunstwerk ist dem ebenso ausgesetzt wie die Loire-Schlösser. Die schützt du mit einem Anstrich, einer Lasur. Deiner bekommt Öl. Gute Bartöle kommen dabei ohne chemische Zusätze aus und bestehen im besten Fall ausschließlich aus kaltgepressten Bio-Pflanzenölen. Mit Bartkamm und Bartbürste arbeitest du das Öl bis in die Spitzen ein und vollendest dabei gleich die Form deines Henriquatre.
Beim Henriquatre entscheidet die rasierte Fläche über den Eindruck.
Wichtig ist vor allem eines: eine gründliche Rasur aller Stellen, die nicht von Bart bedeckt sein sollen. Die Wangen, der Hals, das sind die Stellen, auf die du dein Hauptaugenmerk legst. Dazu kommt eine saubere Kontur um den Mund, und dafür brauchst du eine Klinge, der du vertraust. Was wir dafür haben, steht in unserem Sortiment für Bartstyling.
Du bekommst die Verbindung zwischen Schnurrbart und Kinnbart nicht symmetrisch hin? Frag uns, wir haben ein paar Kniffe parat. Wir sind immer erreichbar für dich. Über den Chat, mit der Post, per E-Mail, Brieftaube oder sogar per Fax.
Das fragen uns Bartträger zum Henriquatre am häufigsten.
Was ist ein Henriquatre Bart?
Ein Rund um den Mund Bart, benannt nach dem französischen König Heinrich dem Vierten. Oberlippenbart und Kinnbart bilden dabei eine verbundene Einheit, die Wangen und die Halspartie werden gründlich glatt rasiert. Er gilt als maskulin und edel und findet immer mehr Anhänger. Der Weg dorthin führt über einen Vollbart, aus dem du die Form herausarbeitest.
Ist der Henriquatre schwer zu stylen?
Er verlangt Übung, unmöglich ist er aber nicht. Die schmalen Konturen müssen präzise sitzen, und das gelingt selten beim ersten Versuch. Setz die Klinge in einem Winkel von etwa dreißig Grad an, führ sie in kurzen Zügen mit leichtem Druck und arbeite zuerst mit dem Strich. Gib nicht auf, mit jedem Durchgang wird deine Führung sicherer.
Was macht den Henriquatre so besonders?
Er besteht aus einem Kinnbart und einem Schnurrbart, die durch eine schmale Linie miteinander verbunden sind, während die Wangen glatt rasiert bleiben. Seinen Namen verdankt er dem französischen König Heinrich dem Vierten, entsprechend royal wirkt er bis heute. Als sauberes Kunstwerk im Gesicht getragen, verleiht er dir eine gewisse Eleganz.
Ist der Henriquatre pflegeintensiv?
Ja, dieser Bart ist eher ein Bauwerk als eine Frisur. Er steht und fällt mit sauberen Konturen und absoluter Symmetrie, und beides verlangt regelmäßiges, präzises Nacharbeiten. Gerät die Linienführung in Schieflage, wirkt der ganze Bart schnell schief statt königlich. Wenn du dir die Zeit dafür nicht nehmen magst, wirst du mit ihm nicht glücklich.
Welches Werkzeug eignet sich für Konturen?
Ein Rasiermesser, ein Rasierhobel oder ein Wechselklingenmesser. Alle drei geben dir eine millimetergenaue Grenze zwischen Bart und glatter Haut, und genau darauf kommt es hier an. Setz die Klinge in einem flachen Winkel an, führ sie mit leichtem Druck und arbeite erst mit dem Strich. Rupft es, bist du zu steil unterwegs, bleiben Stoppeln stehen, ist der Winkel zu flach.